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Pontiac Firebird, 1. Generation, 1967-1969

Themenstarteram 24. Juli 2009 um 2:48

Ich beschäftige mich schon seit längeren mit dem Gedanke, mir in 3-4 Jahren auch ein altes amerikanisches Auto zu importieren und habe schon seit 2 Jahren Gefallen am Pontiac Firebird der 1. Generation gefunden, der in den Jahren 1967-1969 gebaut wurde. Habe auch ein Bild des Fahrzeugs als Beispiel angehangen. Gute bis sehr gute restaurierte Exemplare mit einem auch komplett neu aufgebautem 350 oder 400 cui Motor bekommt man in den Staaten umgerechnet schon für 15.000-25.000 Euro. Meistens sind die Fahrzeuge komplett Frame Off restauriert und absolut Alltagstauglich. Den Wagen würde ich im Winter auch nur zur trockenen Zeit bewegen. Salzkontakt wäre für das Fahrzeug tabu. Habe mich auch bereits sehr gut über dieses Auto informiert, hinsichtlich der Teileversorgung, Standhaftigkeit, Motortuning Möglichkeiten, Spritverbrauch, Problemzonen und vieles mehr. Auch wenn ich hier auf Argumente stoßen sollte, dass so ein Fahrzeug vor allem im Verbrauch heutzutage nicht mehr wirtschaftlich ist, ein LPG Gas Umbau scheint erstens möglich zu sein und zweitens fahre ich bisher einen stark modifizierten Nissan S13 mit einem 1.8 Liter Turbomotor mit rund 300-320 Pferdchen, der auch seine 13-18 Liter Super Plus fordert. Da ich im Jahr maximal 18.000 bis 22.000 Kilometer fahre, wäre der Aspekt hoher Benzinverbrauch noch zu verschmerzen und es schreckt mich definitiv nicht ab.

Ich hätte da ein paar Fragen zum Import. Wie sieht es mit den Importkosten aus den Staaten aus, wenn es sich um einen Gebrauchtwagen handelt? Ich nehme an das die 19 % MwSt. anfallen wird und ein Zoll in Höhe von 4 %. Die Transportkosten bis zum Hamburgerhafen inklusive Versicherung habe ich bereits in Kenntnis gebracht, die betragen rund 2500-3000 Euro. Scheint je nach Händler und Privatperson zu variieren. Was ich jedoch noch nicht in Erfahrung bringen konnte, ist die Antwort auf die Frage ob die MwSt. und die Zollkosten auf dem Gesamtpreis, sprich Auto und Verschiffung berechnet werden oder nur für das Auto. Was ist der Fall von beiden? Wäre schön wenn mir da einer eine Auskunft geben würde. Wie sieht es generell mit der Zulassung in Deutschland aus. Ich gehe davon aus das eine Vollabnahme beim Tüv durchgeführt werden muss, wie sieht es jedoch bei einem Fahrzeug aus, das evtl. eine modifizierte Abgasanlage hat oder einen Stroker Motor? Mit welchen Kosten muss ich da ungefähr rechnen? Auch interessant wäre die Einstufung der Steuerklasse und Versicherungsklasse. Wenn der Wagen im Originalzustand ist, sollte eine H-Zulassung ja kein Problem sein, aber sollte er modifiziert sein, wie bilden sich dann die Unterhaltungskosten? Die meisten Fahrzeuge verfügen ja auch über keinen Katalysator.

Wäre schön wenn jemand meine Fragen einigermaßen beantworten kann. Falls jemand noch ein paar Internetseiten zum Thema Pontiac Firebird zur Hand hat, gerne auch aus dem Ausland, würde es mich sehr freuen. Gerade zum Thema Restauration habe ich leider noch nicht viel in Erfahrung bringen können. Ich entschuldige mich auch im Voraus für eventuell gestellte Fragen die schon hier im Forum beantwortet worden sind. Bin zwar schon längere Zeit angemeldet, habe aber jetzt erst einmal diese Rubrik gefunden.

Fibd-1
Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von EqualizerCS

Da ich im Jahr maximal 18.000 bis 22.000 Kilometer fahre, wäre der Aspekt hoher Benzinverbrauch noch zu verschmerzen und es schreckt mich definitiv nicht ab.

Ich finde dein Traumwagen ist zu schade für 20000 km pro Jahr.

Zitat:

Ich hätte da ein paar Fragen zum Import. Wie sieht es mit den Importkosten aus den Staaten aus, wenn es sich um einen Gebrauchtwagen handelt? Ich nehme an das die 19 % MwSt. anfallen wird und ein Zoll in Höhe von 4 %. Die Transportkosten bis zum Hamburgerhafen inklusive Versicherung habe ich bereits in Kenntnis gebracht, die betragen rund 2500-3000 Euro. Scheint je nach Händler und Privatperson zu variieren. Was ich jedoch noch nicht in Erfahrung bringen konnte, ist die Antwort auf die Frage ob die MwSt. und die Zollkosten auf dem Gesamtpreis, sprich Auto und Verschiffung berechnet werden oder nur für das Auto. Was ist der Fall von beiden? Wäre schön wenn mir da einer eine Auskunft geben würde.

Dieses Thema wurde schon gar oft hier behandelt, benütze bitte die Suchfunktion, dann kann man sich bei deinem Thema auf die anderen Aspekte konzentrieren.

Zitat:

Wie sieht es generell mit der Zulassung in Deutschland aus. Ich gehe davon aus das eine Vollabnahme beim Tüv durchgeführt werden muss, wie sieht es jedoch bei einem Fahrzeug aus, das evtl. eine modifizierte Abgasanlage hat oder einen Stroker Motor? Mit welchen Kosten muss ich da ungefähr rechnen? Auch interessant wäre die Einstufung der Steuerklasse und Versicherungsklasse. Wenn der Wagen im Originalzustand ist, sollte eine H-Zulassung ja kein Problem sein, aber sollte er modifiziert sein, wie bilden sich dann die Unterhaltungskosten? Die meisten Fahrzeuge verfügen ja auch über keinen Katalysator.

Die Überlegung wäre, ob du dir nicht einen kaufst, der bereits hier in Deutschland steht, bereits zugelassen und bereits mit H ausgestattet ist. Dadurch fallen für dich viele Unsicherheitsfaktoren raus. Außerdem sind Restaurationen in den USA, auch wenn sie Frame-Off sind, sind nicht immer das, was sich ein Deutscher darunter vorstellt. Beispielsweise wird in den einschlägigen TV-Shows (z. B. Overhaulin´) ein Wagen lackiert und danach noch mal schnell mit der Flex ein Loch in die Motorhaube gejagt. Da muß man auch nicht viel abkleben oder so. :)Bezüglich der Versicherung und Steuer kann ich dir sagen, dass dies auch stark mit der Jahresfahrleistung zusammenhängt. Ich bin beispielsweise bei OCC versichert, dort zahle ich für meinen 66er Catalina 180 € Versicherung (Haftpflicht und Teilkasko zusammen) und für die Steuer sind es nochmals 190 €. Haken: Du brauchst für den Tarif ein H-Kennzeichen und die Jahresfahrleistung liegt bei max. 9000 km. Zum Katalysator, meines Wissens sind diese Jahrgänge noch von der AU befreit. Durch H - Kennzeichen ist Steuer eh gleich und das Feinstaubproblem haste mit H auch nicht.

 

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Zitat:

Original geschrieben von EqualizerCS

Da ich im Jahr maximal 18.000 bis 22.000 Kilometer fahre, wäre der Aspekt hoher Benzinverbrauch noch zu verschmerzen und es schreckt mich definitiv nicht ab.

Ich finde dein Traumwagen ist zu schade für 20000 km pro Jahr.

Zitat:

Ich hätte da ein paar Fragen zum Import. Wie sieht es mit den Importkosten aus den Staaten aus, wenn es sich um einen Gebrauchtwagen handelt? Ich nehme an das die 19 % MwSt. anfallen wird und ein Zoll in Höhe von 4 %. Die Transportkosten bis zum Hamburgerhafen inklusive Versicherung habe ich bereits in Kenntnis gebracht, die betragen rund 2500-3000 Euro. Scheint je nach Händler und Privatperson zu variieren. Was ich jedoch noch nicht in Erfahrung bringen konnte, ist die Antwort auf die Frage ob die MwSt. und die Zollkosten auf dem Gesamtpreis, sprich Auto und Verschiffung berechnet werden oder nur für das Auto. Was ist der Fall von beiden? Wäre schön wenn mir da einer eine Auskunft geben würde.

Dieses Thema wurde schon gar oft hier behandelt, benütze bitte die Suchfunktion, dann kann man sich bei deinem Thema auf die anderen Aspekte konzentrieren.

Zitat:

Wie sieht es generell mit der Zulassung in Deutschland aus. Ich gehe davon aus das eine Vollabnahme beim Tüv durchgeführt werden muss, wie sieht es jedoch bei einem Fahrzeug aus, das evtl. eine modifizierte Abgasanlage hat oder einen Stroker Motor? Mit welchen Kosten muss ich da ungefähr rechnen? Auch interessant wäre die Einstufung der Steuerklasse und Versicherungsklasse. Wenn der Wagen im Originalzustand ist, sollte eine H-Zulassung ja kein Problem sein, aber sollte er modifiziert sein, wie bilden sich dann die Unterhaltungskosten? Die meisten Fahrzeuge verfügen ja auch über keinen Katalysator.

Die Überlegung wäre, ob du dir nicht einen kaufst, der bereits hier in Deutschland steht, bereits zugelassen und bereits mit H ausgestattet ist. Dadurch fallen für dich viele Unsicherheitsfaktoren raus. Außerdem sind Restaurationen in den USA, auch wenn sie Frame-Off sind, sind nicht immer das, was sich ein Deutscher darunter vorstellt. Beispielsweise wird in den einschlägigen TV-Shows (z. B. Overhaulin´) ein Wagen lackiert und danach noch mal schnell mit der Flex ein Loch in die Motorhaube gejagt. Da muß man auch nicht viel abkleben oder so. :)Bezüglich der Versicherung und Steuer kann ich dir sagen, dass dies auch stark mit der Jahresfahrleistung zusammenhängt. Ich bin beispielsweise bei OCC versichert, dort zahle ich für meinen 66er Catalina 180 € Versicherung (Haftpflicht und Teilkasko zusammen) und für die Steuer sind es nochmals 190 €. Haken: Du brauchst für den Tarif ein H-Kennzeichen und die Jahresfahrleistung liegt bei max. 9000 km. Zum Katalysator, meines Wissens sind diese Jahrgänge noch von der AU befreit. Durch H - Kennzeichen ist Steuer eh gleich und das Feinstaubproblem haste mit H auch nicht.

 

Themenstarteram 24. Juli 2009 um 14:21

Zitat:

Ich finde dein Traumwagen ist zu schade für 20000 km pro Jahr.

Das sollte jetzt auch nur ein Durschnittswert der letzten 5 Jahre sein, ich bin die letzten beiden Jahre zum Beispiel zusammen nur 23.000 Kilometer gefahren. Meine Versicherung ist für 9.000 bis 12.000 Kilometer eingestuft. Ich denke mehr als maximal 14.000 bis 15.000 Kilometer würde ich den Pontiac im Jahr nicht bewegen. Er würde Nachts und im schweren Winterzeiten natürlich auch in einer Garage stehen, auf der Straße abstellen würde nicht in Frage kommen.

Zitat:

Dieses Thema wurde schon gar oft hier behandelt, benütze bitte die Suchfunktion, dann kann man sich bei deinem Thema auf die anderen Aspekte konzentrieren.

Ich habe mich im Internet und hier im Forum mal ein wenig schlau gemacht und eine Besipielrechnung erstellt, wäre nett wenn du fehlende Dinge ergänzen würdest.

Wechselkurs: 1 € = 1,42 $

Fahrzeugwert: 19.900 $ / 14.015 €

Transportkosten nach Hamburg: 2.200 $ / 1.550 € (von einem Händler gennant bekommen)

Zollkosten: 2.210 $ / 1.555 € (10 % auf Fahrzeugwert + Transportkosten)

Zollwert: 24.310 $ / 17.120 €

Mehrwertsteuer: 4.618 $ / 3.252 € (19 % MwSt. auf den berechneten Zollwert)

Gesamtkosten: 28.928 $ / 20.372 €

Welche Kosten hätte ich jetzt noch vergessen, außer die Kosten für den Tüv?

Beispielfahrzeug:

http://cgi.ebay.com/.../...temZ250467658385QQptZUSQ5fCarsQ5fTrucks?...

Zitat:

Die Überlegung wäre, ob du dir nicht einen kaufst, der bereits hier in Deutschland steht, bereits zugelassen und bereits mit H ausgestattet ist. Dadurch fallen für dich viele Unsicherheitsfaktoren raus. Außerdem sind Restaurationen in den USA, auch wenn sie Frame-Off sind, sind nicht immer das, was sich ein Deutscher darunter vorstellt. Beispielsweise wird in den einschlägigen TV-Shows (z. B. Overhaulin´) ein Wagen lackiert und danach noch mal schnell mit der Flex ein Loch in die Motorhaube gejagt. Da muß man auch nicht viel abkleben oder so. :)Bezüglich der Versicherung und Steuer kann ich dir sagen, dass dies auch stark mit der Jahresfahrleistung zusammenhängt. Ich bin beispielsweise bei OCC versichert, dort zahle ich für meinen 66er Catalina 180 € Versicherung (Haftpflicht und Teilkasko zusammen) und für die Steuer sind es nochmals 190 €. Haken: Du brauchst für den Tarif ein H-Kennzeichen und die Jahresfahrleistung liegt bei max. 9000 km. Zum Katalysator, meines Wissens sind diese Jahrgänge noch von der AU befreit. Durch H - Kennzeichen ist Steuer eh gleich und das Feinstaubproblem haste mit H auch nicht.

Die Auswahl für dieses Auto ist in Deutschland und im näheren Ausland wie die Schweiz sehr gering, daher würde ich einen Import aus den Staaten bevorzugen. Das die Restaurationen nicht immer erste Sahne sind, ist mir bewusst. Daher wäre mir vor allem eine Foto Dokumentation mit Rechnungspapieren über das Fahrzeug wichtig. Ich habe mich mit den Ebayverkäufer des o. g. Beispielfahrzeugs auch schon auseinandergesetzt, er hat mir auch Fotos von der Restauration geschickt. Da wurde alles sauber durchgeführt, das ganze Fahrzeug wurde komplett entkernt. Sendungen wie Overhaulin oder Pimp my Ride sollte man sowieso nicht ernst nehmen, da wird viel gepfuscht. Ich will gar nicht wissen, über wieviele rostende Fahrzeuge zum Beispiel bei Pimp my Ride einfach nur drüber lackiert wird. Wenn es irgendwann soweit ist und ich auch von einem Fahrzeug überzeugt sein sollte, hätte man auch die Möglichkeit für 2 Tage in die Staaten zu fliegen um sich das Auto vor Ort anzuschauen. Bei so einer hohen Summe wäre das nicht verkehrt. Da fallen die Kosten für einen Flug auch nicht mehr arg ins Gewicht.

vergessen hast du:

Umbau auf EU Norm falls der Prüfer das möchte

Kosten für Gutachten (Bremsen usw)

Kosten für H Kennzeichen

kann von x bis x kosten, ggf bekommst du auch gar kein H Kennzeichen falls dem Prüfer etwas nicht an dem Fzg passt!

Zusätzliche Kosten die evtl. noch dazukommen, falls sie nicht beim Händlerangebot, welches du genannt hast dabei sind:

-Entladekosten im Hafen

-Standgebühren im Hafen bis zur Verzollung (Vor allem in Rotterdam habe ich schon von längeren Standzeiten gehört)

Bezüglich der H-Zulassung:

Ich habe mich vor meinem Kauf auf ein wenig mit dem Import befasst. Habe aber mich dann doch für einen von hier entschieden, der bereits H-Zulassung hatte. Bei dem Ebay-Angebot dürften evtl. die Felgen ein Problem bei der H-Zulassung darstellen. Das solltest du vielleicht schon vorher klären.

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?...

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