Polo 9N + Kurzstrecke: Batterie leer, aufladen mit Ladegerät möglich?

VW Polo 4 (9N / 9N2 / 9N3)

Hallo,

unser Zweitwagen, Polo 9N, 7 Jahre alt, fährt täglich nur eine Kurstrecke zur Arbeit (ca. 10 km eine Richtung) plus zum Einkaufen etc. Nachdem das Auto vier Wochen stand, war die Batterie leer. Mit Startkabeln konnte man zwar das Auto starten, spätestens am nächsten Morgen war wieder kein Starten möglich.

Ich habe mir zwar Ladegerät ausgeliehen, um die Batterie einmal über Nacht komplett aufzuladen, leider konnte ich die Verschlüsse an der Batterie, welche ohnehin merkwürdig unter einem aufgeklebten Typenschild versteckt sind, nicht öffnen. Deswegen habe ich mir bis jetzt nicht getraut, die Batterie aufzuladen. Leider konnte ich auch nirgendwo im Internet eine Bedienungsanleitung zu der Batterie finden. Die Batterie ist immer noch die ursprüngliche Erstbatterie.

Siehe angehängte Bilder.

Deshalb meine Fragen: darf die Batterie geladen werden, ohne die Verschlüsse zu lösen und Wasser nachzufüllen? Oder ist die Tatsache, dass sich die Batterie durch die Kurzstrecke nicht genügend auflädt, ein Hinweis darauf, dass ohnehin eine neue fällig ist?

Danke für eure Tipps!
honzaaa

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Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von sven.borchers


oh man, manche finden auch grundsätzlich das Haar in der Suppe.

Klar ist der Workshop (Alter unbekannt) nicht auf jedes Fahrzeug da draußen übertragbar, die grundsätzlichen Sachen sind aber fast immer gleich oder noch gültig .. wer da noch weiter in die Materie bei seinem eigenen Fahrzeug einsteigt wird natürlich auch die entsprechenden Unterschiede entdecken.
Ein normales Voltmeter hilft außerdem bei der ersten Fehlersuche eine Menge.
Ob jetzt PWM Ansteugerung oder nicht, damit kann man schonmal die Fehlerquelle deutlich eingrenzen, obs dann an der Ansteuerung oder der Lima selbst liegt ergibt sich.

Wer nach der Anleitung z.B. mit einem "Voltmeter" oder einer Prüflampe nen Ruhestromverbraucher sucht, sucht auch in 100 Jahren noch nach Ruhestromverbrauchern, die garnicht da sind.

Und wie Du eine Aussagekräftige Messung eine PWM-Signales mit einem "Voltmeter" hinbekommen möchtest, solltest Du bitte genauer erklären, denn dieses Signal verändert sich in Abhängigkeit der anliegenden Generatorlast.

Ein wenig Lesestoff.

Nebenbei bemerkt:
Wo erwähnst Du in der "Anleitung" das BNS mit integriertem Energiemanagement ?
Wo geht die Leitung Kl. "DFM" hin ?
Wie erfolgte noch gleich die Steuerung der Kontrolllampe im Kombi bei diesen Fahrzeugen ?

Mit der Anleitung kommt man bestenfalls noch bei nem Polo 6N1 bis 1999 zurande, danach wird eng, denn selbst im 6N2 ab MJ. 2000 gabs bereits ausstattungsabhängig / abhängig vom verbauten Motor Generatoren mit Kl. DF und L, jedoch NICHT mit Kl. 61.

Beim Polo 9N sollte man als erstes, sofern es Probleme mit der Batterie bzw. der Batterieladung gibt, ein Diagnosetool benutzen und schauen, ob da z.B. irgendwo der Eintrag "Kl. DF unplausibles Signal auftaucht.
Dann hat man i.A. weniger ein Problem mit Batterie oder Generator sondern eher ein Problem in der Verkabelung.

Anbei noch ein wenig Lesestoff zur Funktion eines Generators, wie er im Polo 9N verbaut wurde.

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oh man, manche finden auch grundsätzlich das Haar in der Suppe.

Klar ist der Workshop (Alter unbekannt) nicht auf jedes Fahrzeug da draußen übertragbar, die grundsätzlichen Sachen sind aber fast immer gleich oder noch gültig .. wer da noch weiter in die Materie bei seinem eigenen Fahrzeug einsteigt wird natürlich auch die entsprechenden Unterschiede entdecken.
Ein normales Voltmeter hilft außerdem bei der ersten Fehlersuche eine Menge.
Ob jetzt PWM Ansteugerung oder nicht, damit kann man schonmal die Fehlerquelle deutlich eingrenzen, obs dann an der Ansteuerung oder der Lima selbst liegt ergibt sich.

Zitat:

Original geschrieben von sven.borchers


oh man, manche finden auch grundsätzlich das Haar in der Suppe.

Klar ist der Workshop (Alter unbekannt) nicht auf jedes Fahrzeug da draußen übertragbar, die grundsätzlichen Sachen sind aber fast immer gleich oder noch gültig .. wer da noch weiter in die Materie bei seinem eigenen Fahrzeug einsteigt wird natürlich auch die entsprechenden Unterschiede entdecken.
Ein normales Voltmeter hilft außerdem bei der ersten Fehlersuche eine Menge.
Ob jetzt PWM Ansteugerung oder nicht, damit kann man schonmal die Fehlerquelle deutlich eingrenzen, obs dann an der Ansteuerung oder der Lima selbst liegt ergibt sich.

Wer nach der Anleitung z.B. mit einem "Voltmeter" oder einer Prüflampe nen Ruhestromverbraucher sucht, sucht auch in 100 Jahren noch nach Ruhestromverbrauchern, die garnicht da sind.

Und wie Du eine Aussagekräftige Messung eine PWM-Signales mit einem "Voltmeter" hinbekommen möchtest, solltest Du bitte genauer erklären, denn dieses Signal verändert sich in Abhängigkeit der anliegenden Generatorlast.

Ein wenig Lesestoff.

Nebenbei bemerkt:
Wo erwähnst Du in der "Anleitung" das BNS mit integriertem Energiemanagement ?
Wo geht die Leitung Kl. "DFM" hin ?
Wie erfolgte noch gleich die Steuerung der Kontrolllampe im Kombi bei diesen Fahrzeugen ?

Mit der Anleitung kommt man bestenfalls noch bei nem Polo 6N1 bis 1999 zurande, danach wird eng, denn selbst im 6N2 ab MJ. 2000 gabs bereits ausstattungsabhängig / abhängig vom verbauten Motor Generatoren mit Kl. DF und L, jedoch NICHT mit Kl. 61.

Beim Polo 9N sollte man als erstes, sofern es Probleme mit der Batterie bzw. der Batterieladung gibt, ein Diagnosetool benutzen und schauen, ob da z.B. irgendwo der Eintrag "Kl. DF unplausibles Signal auftaucht.
Dann hat man i.A. weniger ein Problem mit Batterie oder Generator sondern eher ein Problem in der Verkabelung.

Anbei noch ein wenig Lesestoff zur Funktion eines Generators, wie er im Polo 9N verbaut wurde.

Hallo,

ich sehe die Diskussion geht richtig los. :-)

Zitat:

Original geschrieben von sven.borchers


Die Stöpsel gehen wirklich nicht auf?
Hab auch eine "wartungsfreie" Batterie drin, nach dem abziehen vom Aufkleber kamen aber auch die Stopfen zum Vorschein welche sich normal aufdrehen lassen.
Warum sollte man wartungsfreie nicht öffnen wenn da Stöpsel drin sind?

Womöglich gehen die irgendwie auf. Aber sie sind auf jeden Fall nicht dafür gemacht, dass der normale Endkunde sie regelmäßig öffnet. Die Stöpsel sind in die Batterie flächenbündig eingelassen. Sie haben zwar Schlitze in Prinzip wie eine Kreutzschraube, nur viel größer. Ich habe es geschafft mit einem Steinmeißel einen Stöpsel etwas zu drehen, mehr ging nicht, da der Meissel in dem Schlitz nicht richtig hielt. Mit passendem Werkzeug würde es sicherlich besser gehen.

So oder so habe ich bereits eine neue Batterie gekauft und eingebaut. Damit ist die Schache erledigt.

Danke,
honzaaa

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