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Poliermaschine: Flex 3401 VRG oder Festool Shinex RAP 150

Themenstarteram 3. September 2014 um 19:43

Hallo zusammen,

ich stehe vor dem Kauf einer Poliermaschine. Empfohlen wurden mir die Flex 3401 VRG und die Festool Shinex RAP 150. Ich habe bis jetzt relativ wenig Erfahrung im Umgang mit Poliermaschinen.

Welche dieser Maschinen würdet ihr mir empfehlen? Wo liegen die Vor- und Nachteile und wann sollte man welche benutzen?

Vielen Dank für alle Antworten!

Beste Antwort im Thema

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, Kanten und geschwungene Flächen sollte man ausschließlioch mit Exzenter polieren, da man mit ner Rota das Risiko, sich dort Defekte reinzuhauen sogar noch vergrößert.

Wenn also der Preis keine Rolle spielt, würde ich mich ernsthaft mal mit der Rupes auseinander setzen. Ich denke, dass ich in zwei drei Wochen meinen Wagen fit machen werde, wobei meine beiden Rupes (die 75 mini und die 15 LHR) beide zum Einsatz kommen werden. Werde dazu mal einen Blog verfassen.

Getestet habe ich die 15-er natürlich schon, allerdings habe ich keinen Vergleich zur Flex, da ich vorher ein DAS-Derivat benutzt habe und mit der Flex noch nicht gearbeitet habe. Im Vergleich zur Vorgängermaschine ist die Rupes ein Traum. Die Vossner, die ich vorher hatte, ist vom Preis-/Leistungsverhältnis echt nicht schlecht, aber bei der Rupes komme ich in der Regel mit einem Kreuzstich weniger aus, was sicher durch den deutlich größeren Hub begründet ist. Außerdem muss ich viel weniger Druck aufwenden, was die Arbeit deutlich ermüdungsfreier und einfacher gestaltet. Gut, dafür legt man ein 4-faches des Preises der Vossner auf den Tisch...

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ist recht einfach zu erklären:

Shinex RAP 150 ist ein Rotationspolierer und für jemanden der einsteigen will in das polieren die falsche Wahl. Hingegen die Felx 3401, das ist ein Exzenterpolierer und somit viel besser geeignet.

Daher fällt meine Empfehlung auf die Flex 3401

Für den Anfang u. um auch festzustellen, ob man bei der *Strapaze* Spass hat, ist nur eine Maschine notwendig. Auf jeden Fall eine Exzenter.

Ich bin auch Anfänger (in der *ExtremAutoPflege*) u. bestimmt nicht ungeschickt mit elektrischem Werkzeug... aber so einfach wie das immer aussieht ist es wirklich nicht. Es sind so viele Dinge dabei gleichzeitig zu beachten.

Dank diesem Forum und besonders einige hilfsbereiten User bin ich soweit, dass ich mich an mein eigenes Auto wage.

Und mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. ;)

Zumindest genügt es meinem momentanen Anspruch.

Allerdings lasse ich noch keinen Profi das kontrollieren (is nur ein Scherz, ich bekäme ja noch weitere Tips.;))

Ich werfe mal noch nen Namen ins Rennen, wenn du schon in dem hochpreisigen Segment unterwegs bist.

Rupes Bigfoot LHR 15.

Unterschiede zur Flex:

Die Flex hat eine Zwangsmitnahme, das heißt, der Teller dreht sich auch beim Verkanten der Maschine. Einerseits gut, da man effektiver polieren kann, andererseits nicht gut, da man dazu verleitet wird nachlässig zu sein und nicht auf eine absolut ebene Auflage des Pads auf dem Lack zu achten.

Die Rupes hat demnach keine Zwangsmitnahme. Bei zu viel Druck oder beim Verkanten bleibt der Teller stehen und führt nur noch die Exzenterbewegungen aus. Vorteil, man wird dazu angehalten, die Maschine plan über den Lack zu führen. Außerdem hat die Rupes einen Exzenterhub von 15 mm, die Flex lediglich 8mm. Mehr Hub bedeutet mehr Effizienz beim Polieren. Die Zwangsmitnahme kann imo diesen Unterschied nur bedingt kompensieren (so auch die Aussage von Björn).

Letztlich wirst du mit beiden gute Ergebnisse erzielen.

Eine Anmerkung jedoch. Für den Einstieg ist das schon ein sehr ambitioniertes Equipment. Ist nicht schlimm, ich hoffe nur, dass du dann auch dabei bleibst und nicht 400 EUR plus x für ne Maschine ausgibst, die hinterher in der Ecke rumliegt;). Aber das wirst du dir sicher wohl überlegt haben...

Themenstarteram 4. September 2014 um 12:18

Danke für alle Antworten.

Ich habe mir den Kauf einer solchen Maschine, auch in Anbetracht des Preises, gut überlegt. Irgendwann reicht es einem mit den Handpolituren, zumal das Ergebnis oft nicht zufriedenstellend ist.

Ist das Resultat, das man mit einer Exzentermaschine erzielen kann, viel schlechter als das, was eine Rotationsmaschine erreicht?

Kann man mit einer Exzenter auch Kanten bzw. nicht ebene Lackflächen polieren?

Zitat:

Original geschrieben von Touareg5.0V10TDI

Danke für alle Antworten.

Ich habe mir den Kauf einer solchen Maschine, auch in Anbetracht des Preises, gut überlegt. Irgendwann reicht es einem mit den Handpolituren, zumal das Ergebnis oft nicht zufriedenstellend ist.

Ist das Resultat, das man mit einer Exzentermaschine erzielen kann, viel schlechter als das, was eine Rotationsmaschine erreicht?

Kann man mit einer Exzenter auch Kanten bzw. nicht ebene Lackflächen polieren?

Das Ergebnis sollte sogar besser sein (Stichwort Hologramme). Der Weg dorthin ist oft weit mühsamer, im Vergleich zu einer Rota (eine Rota ist effektiver in der Defektkorrektur). Und sicher kann man nicht ebene Flächen mit einer Exzenter polieren. Warum sollte man das nicht können?

mfg

Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen und sagen, Kanten und geschwungene Flächen sollte man ausschließlioch mit Exzenter polieren, da man mit ner Rota das Risiko, sich dort Defekte reinzuhauen sogar noch vergrößert.

Wenn also der Preis keine Rolle spielt, würde ich mich ernsthaft mal mit der Rupes auseinander setzen. Ich denke, dass ich in zwei drei Wochen meinen Wagen fit machen werde, wobei meine beiden Rupes (die 75 mini und die 15 LHR) beide zum Einsatz kommen werden. Werde dazu mal einen Blog verfassen.

Getestet habe ich die 15-er natürlich schon, allerdings habe ich keinen Vergleich zur Flex, da ich vorher ein DAS-Derivat benutzt habe und mit der Flex noch nicht gearbeitet habe. Im Vergleich zur Vorgängermaschine ist die Rupes ein Traum. Die Vossner, die ich vorher hatte, ist vom Preis-/Leistungsverhältnis echt nicht schlecht, aber bei der Rupes komme ich in der Regel mit einem Kreuzstich weniger aus, was sicher durch den deutlich größeren Hub begründet ist. Außerdem muss ich viel weniger Druck aufwenden, was die Arbeit deutlich ermüdungsfreier und einfacher gestaltet. Gut, dafür legt man ein 4-faches des Preises der Vossner auf den Tisch...

@ Touareg5.0V10TDI:

Bei Deiner Auswahl würde ich Dir ebenfalls aus den schon genannten Gründen zur Flex raten. Die Maschine ist hervorragend und unbedingt auch für Einsteiger empfehlenswert. Der Gasgebeschalter ist eine klasse Sache, um Polituren rein- oder rauszufahren muss nicht umständlich am Einstellrad herumgefummelt werden – nimm ruhig die Flex, Du wirst es sicher nicht bereuen.

Als Tipp vielleicht noch: Nutze vor dem Kauf noch Deine bevorzugte Internet Suchmaschine, denn die Preise der Maschine variieren doch teilweise recht stark – meine habe ich bei einem Online Händler für Elektrowerkzeuge im Set deutlich günstiger bekommen als bei einem hier sehr häufig empfohlenen Autopflege-Fachhändler mit Forenrabatt als Einzelmaschine. ;)

Themenstarteram 4. September 2014 um 18:51

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für die Flex entschieden und sie bereits zu einem attraktiven Preis bestellt.

Über die Suchfunktion habe ich inzwischen auch einiges über das Zubehör gelesen (Polierpads, Polituren etc.).

Vielleicht können diejenigen, die selbst eine Flex 3401 VRG haben oder sich damit auskennen, mir ein paar Hinweise geben, welches Zubehör ich sinnvollerweise mit genau dieser Maschine kombinieren sollte.

... den 115 mm Stützteller solltest du dir zulegen, der Standardteller ist für die 139 mm-Pads zu groß ...

Zitat:

Original geschrieben von LongLive

... den 115 mm Stützteller solltest du dir zulegen, der Standardteller ist für die 139 mm-Pads zu groß ...

Guter Hinweis. Das ist übrigens ein weiterer Grund, warum ich micht nicht für die Flex entschieden habe. Ich arbeite am liebsten mit den 139-er Pads auf 125-er Teller. Oder aber für Spotbehandlung oder schmale Flächen mit 85-er Pads auf 75-er Teller. Beides leistet die Flex nicht, da es dafür kein original Zubehör gibt.

Zitat:

Original geschrieben von Touareg5.0V10TDI

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung für die Flex entschieden und sie bereits zu einem attraktiven Preis bestellt.

Über die Suchfunktion habe ich inzwischen auch einiges über das Zubehör gelesen (Polierpads, Polituren etc.).

Vielleicht können diejenigen, die selbst eine Flex 3401 VRG haben oder sich damit auskennen, mir ein paar Hinweise geben, welches Zubehör ich sinnvollerweise mit genau dieser Maschine kombinieren sollte.

Der kleinere Stützteller wäre eine Überlegung wert, ich selbst arbeite aber nur mit dem 140mm Teller und 165mm Pads – wobei wir dann beim Thema wären:

Ich habe mir seinerzeit jeweils fünf orangefarbene, weiße und schwarze Lake Country CCS Pads (6,5 inch | 165mm), sowie 1 gelbes Pad zugelegt. Wenn ich davon ausgehen darf, dass Du Deinen Nickname Deinem Fahrzeug entsprechend gewählt hast, solltest Du Dir nicht weniger Pads zulegen.

Außer Maschine und Pads brauchst Du natürlich auch noch Polituren, hier kann ich bedenkenlos die von Prima (Cut, Swirl und Finish – gibt's als Sparset, einfach mal googlen) und von Menzerna (auch hier gibt es ein Einstiegsset, Prima ist aber preiswerter) empfehlen, und eventuell einen Pre-Cleaner, der abhängig vom geplanten Konservierungsmittel gewählt werden sollte.

Themenstarteram 5. September 2014 um 15:52

Es geht in der Tat u.a. um den Touareg.

Ich werde eure hilfreichen Tipps berücksichtigen und mich um entsprechendes Material kümmern.

Hallo,

ich belebe mal das Thema wieder.

Auch ich stehe vor einem Kauf einer Poliermaschine.

Da hier die Exzenterschleifer empfohlen werden, wollte ich mal nachfragen wie sich denn der Festool Rotex RO 150 so in der Fahrzeugpolitur, insbesondere in Metallic-Lacken, schlägt ?

Scheinbar ist die Rotec nicht so weit verbreitet. Wenn du in der Preisliga was Vernünftiges suchst, kann ich dir die Rupes Big Foot lhr 15 uneingeschränkt empfehlen.

Habe hier mal einen Thread dazu verfasst.

Hatte am WE das Vergnügen meine lhr 15 wieder zum Einsatz zu bringen. Damit wird das Maschinenpolieren ein echter Spaß.

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