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PHEVs und Voll-Elektrische Autos

Themenstarteram 1. Januar 2022 um 19:20

Ich persönlich fahre noch einen Verbrenner, wurde aber durch einen Freund der hier im Forum Aktiv war, für dieses Forum geworben. Genau wie ich, hatte er grosse Vorbehalte gegen PHEVs. Dafür wurde er dann hier auch mächtig gescholten. Ich habe nicht wirklich was gegen die Technologie, sehe aber die steuerlichen Vorteile für unbegründet an.

Mittlerweile scheinen sich diese Bedenken auch bei den Verantwortlichen für unsere Steuern durchzusetzen und durch Corona muss man wohl irgendwann mal gucken, was rein und rausgeht. Mein Freund hat deshalb die Übergangstechnologie übersprungen und setzt auf E-Auto (Hyundai).

Durch die EU wurden die Hersteller bereits gezwungen, die Nutzung von Strom bei ihren Hybriden zu speichern und irgendwann zu qualifizieren, wie die Realnutzung aussieht.

Ich vermute, das die versuchsweise Datenerhebung inzwischen belegt, das die Geschichte von den originalverpackten Ladekabeln schon irgendwo her kommt.

Und jetzt lese ich diesen interessanten Bericht!

https://...hip-de.cdn.ampproject.org/.../...ld-rechenschaft_106485?...

 

Alle, die ihre PHEVs so nutzen, wie es gedacht ist, spreche ich meinen Respekt aus. Mein Fahrverhalten ist persönlich für PHEVs ungeeignet. Ich werde mittelfristig auch auf Strom umsteigen, bis dahin sehe ich die allermeisten PHEVs weiterhin als Steuermodel, wenn nicht sogar als staatliches Model zur Steuerverkürzung an und begrüsse den Plan diesen Fehler abzustellen.

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26 Antworten

Hallo, das der Staat öfters mal Mist baut ist ja bekannt, diese 0,5% Regelung ist fürn Ar....

Mir persönlich ist es schon 3 x passiert, das mein Auto gemeckert hat ich solle min. 15l Benzin nachtanken, da mein Benzin alt wird. Das war meist so nach 1000km seit dem letzten Tanken. Bei mir passt das Fahrprofil allerdings. Für mich das optimale Auto, kann auch mal nen Anhänger ziehen und weitere Strecken ohne planen zu müssen wo ich ne Ladepause einlege

wir haben nur deshalb einen Outlander PHEV, weil wegen Fahrzeuggewicht (Duplex Parker) und Anhängelast alternativlos in 2018 (gekauft dann Anfang 2019). Ich mag den Outlander, keine Frage - aber in 2022 wechseln wir auf ein Tesla Model Y.

Stoppen tu ich eh alle 2 bis 2,5 Stunden, auch mit dem Outlander, abwechselnd am Schnelllader und Zapfsäule - daher passt ein E-Auto auch gut dazu.

Und: dann keine Inspektionen mehr, deutlich mehr Fahrspaß und erheblich günstigere Energiekosten (ich lade Zuhause).

Und ja, die Dienstwagenregelung für PHEVs ist Bullsh*

Ich stelle mir gerade vor, wie ein Langstrecken Diesel als PHEV (Mercedes baut so etwas tatsächlich) zukünftig > 50% E Anteil haben soll…das war nur wieder mal eine staatliche Förderung der lokalen Autoindustrie, die wir alle zahlen.

@Fumus Wer die Historie von Lupine007 und deine vergleicht, sollte schnell merken, wer wer ist. ;) Hier wird keiner gescholten. Wer seine Meinung offen schreibt, muss Gegenargumente aushalten können. Dafür ist ein Forum da.

@stocky2605 Genau das ist auch unsere Überlegung. Von Outlander PHEV zum Tesla Y Model. Kommt aber auch ein bisschen drauf an, was der Restwert des Outlanders ist (05.2019 Ez, 45000 km, unfallfrei, 1. Besitz, Scheckheft)

Zitat:

@Metallik schrieb am 5. Januar 2022 um 16:02:15 Uhr:

@Fumus Wer die Historie von Lupine007 und deine vergleicht, sollte schnell merken, wer wer ist. ;) Hier wird keiner gescholten. Wer seine Meinung offen schreibt, muss Gegenargumente aushalten können. Dafür ist ein Forum da.

@stocky2605 Genau das ist auch unsere Überlegung. Von Outlander PHEV zum Tesla Y Model. Kommt aber auch ein bisschen drauf an, was der Restwert des Outlanders ist (05.2019 Ez, 45000 km, unfallfrei, 1. Besitz, Scheckheft)

das entspricht exakt den Daten unseres PHEV, könnte mir vorstellen, dass Ende 2022 ein guter Zeitpunkt sein könnte (oder Anfang 2023) bzgl. des möglichen Wegfalls / Reduzierung der Förderung für PHEV.

Also ich muss persönlich sagen, dass mein nächster nach dem Outlander PHEV was vollelektrisches werden soll. Allerdings unter der Maßgabe das der Outlander da bleibt als "Reisewagen". Dadurch reicht mir auch ein Elektroauto mit knapp 300km Reichweite im normalen Arbeitsalltag aus. Hauptsache der Kofferraum ist dann auch groß genug.

Aktuell fahre ich knapp 75% elektrisch, da ich eigentlich immer Lade wenn ich kann (Wallbox, Ladegerät und öffentliche Ladestation). Nach 1 Jahr hat der Outlander knapp 20tkm runter gehabt, wodurch ich natürlich auch gemerkt habe, dass ein E-Auto auch gehen könnte. Problem bei mir ist Arbeitstechnisch, das ich ab und an mal schnell 250km abspulen muss und dann vor allem auch meine Lehrgänge die gern auch mal 800km entfernt sind. Die 800km möchte ich persönlich nicht mit einem E-Auto fahren, da ist schnell mal Tanken einfach einfacher.

Also ich denke ein PHEV hat schon seine Berechtigung, gerade im Hinblick darauf, dass die Leute danach ein reines E-Auto nehmen werden (nicht weil er schlecht ist, sondern weil man sich an das elektrische Fahren gewöhnt hat).

Achso und natürlich: es ist bei mir ein Dienstwagen, wird aber trotzdem möglichst elektrisch gefahren. Ich kann aber auch die Firmen verstehen die keine Wallboxen installieren. Bis vor kurzen keine Förderung für Wallboxen, für die Dienstwagenregelung muss aber trotzdem aufgenommen werden, wie viel Storm geladen wird usw. Es ist halt deutlich aufwändiger als einfach nur Benzin zu tanken. Die Kosten sollten dabei nicht allzu sehr im Vordergrund stehen, da ja mit dem eingesparten Geld wieder mehr Steuern für das Unternehmen fällig werden... Sprich alles vor und Nachteile.

Themenstarteram 5. Februar 2022 um 22:14

Bei mir hat sich dieses Wochenende ein neues Themenfeld aufgetan. Natürlich sind die PHEVs und auch die vollelektrischen Autos noch zu neu um diese zu verschrotten, aber es wird doch bestimmt schon Unfallautos geben wo ein wirtschaftlicher Totalschaden zur Verschrottung zwingt. Wie ist das geregelt, denn meine Internet Recherche besagte, daß es nur sehr wenige zugelassene Entsorgungsbetriebe gibt. Was kostet die Entsorgung oder gibt es sogar noch Geld vom Verwerter? Oder gibt es einen Markt für diese Art von Schrott-Autos z.B. als Export-Ware? Bei Unfällen ist die Entsorgung weniger ein Problem, da es Teil der Schadensregulierung ist, aber wenn man irgend wann sein E- Auto entsorgen muss, wird das spannend. Wer weiß schon jetzt Bescheid!

Bei neueren Autos, kann der Hersteller in seine Entsorgungspflicht eingebunden werden. Dies gilt natürlich auch für Elektrofahrzeuge. Fahrzeug wird kostenlos abgeholt.Eine weitere Bedingung ist, dass das Fahrzeug nicht ausgeschlachtet ist. Näheres unter https://www.adac.de/.../

Themenstarteram 21. Februar 2022 um 0:26

Ich hab wieder was gefunden!

Ich bin natürlich nur ein Vertreter einer einzelnen Meinung und ich weiss, daß es mindestens eine andere Meinung zu diesem Thema gibt, in diesem verlinkten Artikel machen sich sogenannte Fachleute eine Meinung. Sicher kann man es anders sehen und die Fahrzeughersteller sehen es ganz bestimmt anders, lesenswert ist es allemal.

https://www.elektroauto-news.net/.../...ust-plug-in-hybride-verbrenner

 

Da ich einen Verbrenner fahre, wird es besonders interessant, wobei ich auf den Export zähle. Vermutlich wird mein Auto später mal dort enden, wo es dann noch keine elektrische Lade-Infrastruktur gibt.

(Kann aber auch sein, das sich hier mit Blick auf die Pläne Putins einiges verschieben wird.)

 

Ich sehe das so: Dein Verbrennerauto und die Autos vieler anderer Petrol-Heads, werden in absehbarer Zeit unverkäufliche Standuhren werden, die sich bei des Besitzern und Autohändlern die Reifen platt stehen werden. Ich für mein Teil fahre nur noch teil- oder vollelektrisch und das schon seit 2014. Erst ein Hybrid, dann ein Plug-in Hybrid und irgendwann ein BEV. Bei LKWs dauert der Umstieg länger, aber irgendwann kommt der auch. Die steigenden Benzinpreise werden den ein oder anderen, der Petrol-Heads noch umstimmen, jede Wette. ;)

Mein nächstes Privat-Auto wird in vielen Jahren ganz sicher ein vollelektrisches werden. Meine Fuhrparkautos sind schon jetzt vollelektrisch. Mein Freundeskreis macht es zumeist wie ich. Sie warten privat noch ab bis die Ladeinfrastruktur steht und die Ladesäulenpreise auch marktwirtschaftlich vertretbar sind. Für Dienstfahrzeuge ist das eine ganz andere Sache, da nehmen wir gerne alle Steuergeschenke an, solange sie gewährt werden. Auch der Absatz der Fuhrparkfahrzeuge nach Skandinavien macht wirtschaftlich auch richtig Spass. Momentan hapert es etwas bei der Neubeschaffung. Mein Privatwagen bleibt meistens 10 bis 15 Jahre bei mir, wenn er mir gefällt. Solange bleibe ich wohl privat ein Petrolhead, solange es erlaubt ist und ich es mir leisten will.

Und die alten Verbrenner werden sicher als Exportautos ganz sicher gut zu vermarkten sein. Gerade die Diesel mit Klima und guter Ausstattung haben in Afrika einen sehr guten Markt.

Zitat:

@Metallik schrieb am 22. Februar 2022 um 14:22:48 Uhr:

Ich sehe das so: Die steigenden Benzinpreise werden den ein oder anderen, der Petrol-Heads noch umstimmen, jede Wette. ;)

Ich hätte am 22.02. nicht gedacht, dass das so schnell Realität werden kann. Ich treibe mich gerade in diversen Autohäusern rum. Verbrenner stehen rum wie "Sauer-Bier" auf den Höfen und Verkaufsräumen und Elektroautos BEV, PHEV, BEV bekommt man zur Zeit gar nicht, bzw erst mit langen Bestellzeiten. Sogar auf Teslas muss man jetzt länger warten. Und ich bestelle nichts Selbstkonfiguriertes, was erst in 9 Monaten oder 2023 evtl. geliefert werden kann. Ich war gerade bei meinem Berliner Händler. Mitsubishi Outlander PHEV nichts da. Alle verkauft. Vor rund 3 Monaten hatte er noch 6 - davon zwei Vorführer. Die wenigen Mitsubishi EC PHEVs. waren alle verkauft. Ein weißer Vorführer stand auf der Straße. Verkäufliche Bestandsfahrzeuge = Null. Der Händler hätte liebend gerne meinen Outlander PHEV in Zahlung genommen. :)

Nicht anders KIA und Hyundai (EV6 und Ioniq5). Die Händler warten händeringend auf die Autos. Kaufinteressenten gibt es massig. Ich fahre den Outlander erst mal weiter. Im Mai wird er 3 J. jung mit 51.000 km. Im Mai ist auch die vorerst letzte kostenlose Jahres-Inspektion. Der Wagen hat dann noch 2 Jahre Herstellergarantie und der Akku 5 Jahre Garantie. Falls ich weiter Werbung für den Händler fahre, wurden mir sogar weitere kostenfreie Jahreswartungen in Aussicht gestellt. Was will ich mehr. Das Fahr- und Streckenprofil stimmt auch. Alle 2-3 Tage einmal an die Wallbox Fahrakku befüllen. Wenn ich mal eine Tankstelle anfahre, dann für eine Autowäsche. Ich wundere mich über die, die solange den Verbrennern die Stange halten.

Themenstarteram 31. März 2022 um 13:31

Ich will nicht für andere Menschen sprechen, aber viele Menschen haben es nicht so dicke mit Rücklagen und müssen priorisieren. Auch wenn man mit Strom statt Benzin/Diesel sparen könnte braucht man dazu natürlich noch das entsprechende Fahrzeug. Wer jetzt wenig finanziellen Spielraum hat, wird sicher in Zukunft noch weniger Spielraum für Fahrzeugkäufe haben. Ein wenig erinnert mich das an ein Zitat von Jean-Jacques Rousseau.

Das ist natürlich alles eine Sache der Perspektive und vermutlich ist das aus Sicht eines Pensionärs v.G.G. verwunderlich, aber die Zeiten sind hart und werden nicht besser. So meine Erklärung für die vielen Verbrenner!

Klaro. Kein Geld, = kein Auto. Aber Geld hat man, wenn man seinen Verbrenner verkauft. Wenn man sich kein E-Auto leisten kann, ist das doch legitim sich halt keinen zu kaufen oder kaufen und Schulden zu machen. ;).

Rechnen sollte man trotzdem, was einem über die Jahre das eine Auto (Verbrenner) und das andere Auto (E-Auto) an Unterhalt kostet und vergleichen. Der thread hat ja nichts damit zu tun, wer liquide ist und wer nicht. Und wie du bestimmt auch weisst: Pensionäre leben in geregelter Armut. :)

Themenstarteram 31. März 2022 um 19:17

Wie gesagt, alles eine Sache der Perspektive.

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