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Immer mehr Deutsche teilen sich ein Auto

Themenstarteram 16. September 2009 um 16:47

http://www.dnews.de/.../immer-mehr-deutsche-teilen-sich-ein-auto.html

für aktive Car Sharer ist sicher auch die Option denkbar Elektroauto privat und für die wenigen Strecken mit grösserer Reichweite dann eben einen Verbrenner etc auf Car Share oder Mietbasis.

Der Trend weg vom eigenen Auto hin zum Auto das man für einen bestimmten Zweck mietet dürfte zumindest das Elektroauto deutlich mehr fördern als den Verbrenner - denn die meisten Strecken sind von der Reichweite her "Elektroautokompatibel" - für die Hauptstrecken (z.B. Arbeit) gibt es halt dann das eigene E-Auto und für die wenigen Langstrecken > 200 km nimmt man Carsharing / Mietwagen in Anspruch.

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40 Antworten

Immer mehr Leute?

Soso.

Ohne mich-my car is my castle.

Nur was für Leute, die nur selten mal ein Auto brauchen.

Ich kenne so eine Art "Sharing" aus einem anderen Bereich in der Freizeit, aber da sind mir die anderen Benutzer teilweise per Handschlag persönlich bekannt.

Ganz andere Vertrauenslage.

Themenstarteram 17. September 2009 um 1:23

Ja klar immer mehr - die Zahlen sprechen ja für sich.

Das heisst ja nicht dass man nicht trotzdem ein eigenes Auto hat man teilt ja nicht das eigene Auto sondern nutzt für spezielle Aufgaben eben Autos aus einem Carpool Anbieter z.B. zusätzlich.

Braucht man halt ein oder zwei Mal im Monat für grössere Einkäufe, Ausflüge etc einen Minivan, Kombi oder ein Cabrio ist u.U. der Rückgriff auf eine Car-Sharing Company vermutlich deutlich günstiger als ein Mietwagen.

Car Sharing kann ja auch nur Ergänzung zum eigenen - in Zukunft u.U. deutlich kleineren - Auto sein, denn darin liegt ja der grosse Vorteil, Fixkosten zahlt man nur noch für das Auto das man jeden Tag braucht und nicht mehr für das "grosse" Auto, das man eh nur selten nutzt.

Wer dann in Zukunft ein Elektroauto hat und nur 1-2x im Monat auf einen Verbrenner zurückgreift wird sicher deutlich Kosten sparen - und ist mindestens so flexibel und mobil, wie wenn sie/er für einen teuren Verbrenner 365 Tage im Jahr zahlen würde.

Ich finde das eigentlich sehr sinnvoll.

Politisch korrekt ist dieser sozialistische Ansatz garantiert.

Unter gewissen Umständen kann man sich auch beliefern lassen und für den Rest reicht eigentlich ein Taxi.

Mir reichts schon, wenn meiner in der Inspektion ist und ich einen Leihwagen einer anderen Marke bekomme, für die mein Händler auch die Vertretung macht. Es dauert dann gut zwei Tage (größere inspektion), bis ich bei dem in den Details halbwegs durchblicke.

Das jeden Tag?

Heute Ford (Katastrofe-die machen grundsätzlich alles anders, als andere), morgen VW, dann Toyota. Kann ich mir nicht vorstellen. Sehr unbehaglich.

Diese Kisten dürfen dann nicht komplizierter sein, als Autoscooter, aber nichts, bei dem man erstmal die Bedienungsanleitung auf DVD studieren muss.

Anyway-my car is my castle.

Themenstarteram 17. September 2009 um 14:39

Häh wieso jeden Tag?? Die Idee dahinter ist ja dass man zu 90% sein eigenes günstiges Auto fährt und zu 10% für bestimmte Zwecke eines aus dem Car Sharing Pool

Ne das ist genau das Gegenteil von Sozialismus - denn hinter der Kombination eigenes Auto + Car Sharing steckt das Prinzip nur für das zu zahlen was man selber braucht ohne andere mit und querzufinanzieren mit Kosten die einem selber keinen Vorteil bringen - Kostenoptimierung ist Kapitalismus pur.

Naja ich kenne kaum mehr ein Auto, das sich nicht intuitiv bedienen lässt, ich wechsle ganz gern mal das Fahrzeug und probiere ein anderes aus, ich finde eigentlich fast alle sehr intuitiv zu bedienen - so arg viele Funktionen gibt es ja nun auch nicht, die komplexen werden ja meist sowieso über eine Bildschirmeinstellung vorgenommen bzw sind falls es den nicht gibt oft nur rudiementär vorhanden.

Eigenes Auto und dann noch irgendwas leihen? Das wird doch von Autoverleihern schon abgedeckt. Davon sehe ich den Sinn nicht wirklich. Außerdem wohne ich auf dem Land, bzw. etwas außerhalb, da muss die Karre jederzeit verfügbar im Hof stehen. Dafür habe ich eine Garage mit Steckdose und wenn, dann würde ich ein Auto mit Elektromotor kaufen.

Themenstarteram 18. September 2009 um 20:21

Muss ja auch nicht jeder teilnehmen, fährt auch nicht jeder einen VW Polo oder Porsche.

Ich sehe eine duchaus sehr grosse wirtschaftliche Einsparmöglichkeit bei Zugewinn von Flexbilität. Die Zahlen zeigen das Car Sharing Geschäft boomt während die Autovermieter darben - Autovermieter sind vergleichsweise deutlich zu teuer und unflexibel.

Also ich habe versucht, über Mitfahrzentralen (z.b. Pendlernetz) tägliche Mitfahrer für meinen Arbeitsweg zu suchen, aber keine Sau interessiert sich dafür.

Ich fahre auf einer dichtbefahrenen Strecke, wo 90% aller Autos mit nur einer Person besetzt sind und die selbe Route wie ich fahren.

Themenstarteram 18. September 2009 um 21:17

Aktuell ist Tanken einfach noch viel zu billig.

Ich hatte darauf spekuliert, daß der Benzinpreisschock von Frühjahr/Sommer 08 ein beginndes Umdenken einleitet. Nix war.

Ich schätze, die kritische Marke wird bei 5€/L liegen.

Jedenfalls brauche ich keinen Leihwagen. Bin in einem Automobilclub, da kriegt man es schon mal günstiger, falls es mal nötig sein sollte. Klappt prima soweit.

Themenstarteram 19. September 2009 um 0:00

5 € ist zu hoch - ich denke spätestens eine 2 vor dem Komma wird reichen um so Sachen wie Fahrgemeinschaft wieder sehr attraktiv zu machen.

Naja 2 € ohne Inflation also nach heutiger Kaufkraft :D

am 19. September 2009 um 9:51

Zitat:

. Die Zahlen zeigen das Car Sharing Geschäft boomt während die Autovermieter darben

Wo gibt es solche Zahlen ?

Gruß SRAM

Zitat:

Original geschrieben von WHornung

5 € ist zu hoch - ich denke spätestens eine 2 vor dem Komma wird reichen um so Sachen wie Fahrgemeinschaft wieder sehr attraktiv zu machen.

Glaube nicht dass das unbedingt (nur) eine Preisfrage ist. Wie viele Leute haben denn noch einen Job mit täglich genau gleichen Arbeitszeiten? Ich weiß meist morgens noch nicht wann ich abends genau Feierabend habe. Wie soll das dann mit Fahrgemeinschaft gehen? Zudem verbinde ich die Heimfahrt meist mit anderen Dingen wie Einkaufen, Sport etc. um nicht nochmal von zu Hause los zu müssen und Zeit einzusparen.

Dazu kommt immer noch: Das ist das eigene Auto mit dem kein anderer Fährt. Ich kann dort auch Klamotten deponieren, von Regenschirm über Jacke oder was man sonst noch so (ggf. auch beruflich) braucht. Bei Car-Sharing müsste ich ständig umpacken.

Die Variante mit dem kleinen eigenen Auto und bei Bedarf leihen mache ich schon lange so. Einfache Variante ist schlicht eine Anhängekupplung. Viele Baumärkte und Co. leihen sogar kostenlos Anhänger wenn man einkauft und für die 3mal im Jahr brauche ich keinen Van. Hier kaufen aber viele größer als sie eigentlich bräuchten, aber Hauptsache man kann alle 10 Jahre die neue Waschmaschine selber mit dem Auto abholen.

Gruß Meik

Ja, das mit den Arbeitszeiten ist natürlich ein Problem. Aber wenn es ein eng vernetztes rechnergesteuertes Pendlernetz gäbe mit automatischer Benachrichtigung über SMS, wären auch ad-hoc-Mitfahrten in Ballungsräumen kein Problem. Da hätte man mit Sicherheit alle 10min eine Mitfahrgelegenheit.

Dazu wäre aber ein massives und flächendeckendes Umdenken nötig. Aber ich glaube, sowas ist politisch nicht erwünscht, da es zu sehr Konkurrenz zum ÖPNV und Taxen wäre und es zu Steuerausfällen durch viele unterbliebene PKW-Fahrten gäbe.

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