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Tesla Roadster schafft über 500km und 28 mio deutsche wollen e autos

Themenstarteram 7. Mai 2010 um 10:01

Bei der Green Challenge in Australien schaffte der Rote flitzer von Tesla eine strecke von 501 km ohne aufzuladen, durchaus machbar aber nicht übertragbar in den berufsverkehr.

Wahrscheinlich war das nur aufgrund von kontinuierlichem fahren unterhalb von 100km/h möglich aber ein durchbruch, und der beweis daß das potenzial vorhanden ist.

http://www.sueddeutsche.de/automobil/532/492885/text/

Was mir auch noch ins auge stach waren diese beiden artikel:

e auto markt hat volumen von 470mrd € in den nächsten 10 jahren, weltweit

UND

28 Mio. potenzielle eCar-Käufer?

bei einer reichweite von ab 320km und einem maximalen mehrpreis von 10% wären 28 mio käufer an e autos interessiert

http://emobileticker.de/?tag=markt

Beste Antwort im Thema
am 7. Mai 2010 um 10:19

Nicht 500 sondern 200-330 Km!

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am 7. Mai 2010 um 10:19

Nicht 500 sondern 200-330 Km!

Wenn hier schon ein neuer Tesla-Thread aufgemacht wird dann kopiere ich das mal hier rein:

Lange hats gedauert, aber jetzt gibts endlich den ersten Tesla Roadster Sport Test (AMS, aktuelles Heft).

Die Fahrleistungen dürften den Werksangaben entsprechen:

- Höchstgeschwindigkeit: 200km/h

- Beschleunigung 0 - 100km/h: 4,3sec.

(Volle Batterie, kühle Antriebseinheit, sonst wird abgeregelt)

Am wichtigsten sind aber endlich mal neutral ermittelte Werte für Verbrauch und Reichweite, und da sieht es (Heizung oder Klimaanlage wird man wohl kaum benötigt haben) gar nicht so schlecht aus:

- Reichweite je nach Fahrprofil: flott: 200km, gemischt: 250km, gemäßigtes Tempo: 330km

- Verbrauch auf der Verbrauchsteststrecke (incl. etwas Autobahn): 20KWh/100km

Da staunt man natürlich dass der müde E-Smart (0 - 100km/h: 26,7sec) sich im (Winter)-Test 22,4KWh genehmigt hat.

Die Ladeeffizienz lag bei 77,8% (Ladeenergie 64,3KWh, nutzbare Akkukapazität 50KWh).

Bei den Kosten wird für die meisten aber der Spaß vorbei sein:

- Grundpreis: 128 520,-€

- Ersatzbatterie (Tausch nach 7 Jahren): 10 948,-€

- stationäre Ladestation 380V/60A, da muss wohl das E-Werk sein OK dazu geben, : 2 856,-€

Ladezeit an normaler 230V/16A Steckdose: 16 Stunden.

- Wartung: 20 000km oder jährlich.

Der beeindruckende Beschleunigungswert dürfte dem extremen Leichtbau zu verdanken sein: Basis Lotus Elise, verklebte Aluprofile, Kohlefaser-Karosserie. Leergewicht (da hat man sich sogar die Servolenkung gespart): 1267kg, ohne Akku wären es gar nur 817kg.

Schönes Spielzeug für Millionärssöhne die schon einen Porsche oder Ferrari in der Garage haben.

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Steht in der Ams wie der Tesla beheizt wird?

10000 € ist ja billig für die Batterie.

7 Jahre bedeutet aber auch: nur eine Ladung pro Woche.

Hat eine Elektroheizung:

"Heating is provided by a high voltage electric heater and cooling is provided by an all-electric air conditioning system."

Auf den sparsamen Umgang damit wird ausdrücklich hingewiesen:

"Minimize the use of resources such as heating and air conditioning. Using seat heaters to keep warm is more efficient than heating the cabin."

10 948,-€ sind wohl eher 11 000 statt 10 000, aber so genau darf man es bei dem Grundpreis natürlich nicht nehmen.

Ich geh mal davon aus dass das mit dem Akku so zu verstehen ist dass er nach 7 Jahren auf jeden Fall zum genannten (Sonder)Preis ersetzt wird, die Fa. Tesla wird es ja dann hoffentlich noch geben.;)

Wie es bei einem früheren Ausfall aussieht muss der Kunde dann wahrscheinlich mit dem Werk aushandeln.

Ansonsten beträgt die Garantie 3 Jahre mit km-Begrenzung (wie viel?). Wohnsitz in der Nähe von München wäre nicht schlecht, dort gibt es die einzige Tesla-Vertretung in Deutschland.

Zitat:

Original geschrieben von blueeyeboy

28 Mio. potenzielle eCar-Käufer?

bei einer reichweite von ab 320km und einem maximalen mehrpreis von 10% wären 28 mio käufer an e autos interessiert

http://emobileticker.de/?tag=markt

Von den Zahlen darf man sich nicht blenden lassen.

28 Mio interessiert heist nicht dass 28 Mio sich ein Elektroauto kaufen werden wenn die Nachteile zu groß sind.

Wieviele Leute sind z.B. an einen Ferarri interessiert?

Ja da steht "Die Unternehmensberatung McKinsey taxiert das weltweite Geschäftsvolumen mit der Elektromobilität im Jahr 2020 auf 470 Milliarden Euro."

Naja mit weltweiten Zahlen um sich zu werfen ist ein alter Trick. Außerdem wäre das nicht das erste Mal dass sich die Firma bei einer Prognose irrt...für viele Firmen ist es schon schwer die Zahlen für das nächste Jahr zu prognostizieren, wie will man dann für 10 Jahre im voraus wissen wie sich die Märkte entwickeln?

Ein Rechenbeispiel:

2007 gab es weltweit 13 Mio Autogasfahrzeuge. Nehmen wir einen durchschnittlichen Wert von 15.000 Euro pro Fahrzeug dann haben wir einen aktuellen Bestandswert von 195 Mrd.

Bis zum Jahr 2020 wird es 26 Mio geben und wir haben dann einen Bestandswert von 390 Mrd oder ein Geschäftsvolumen von 585 Mrd. Euro (13 Mio + 2 x Austausch der Bestandsfahrzeuge bei angenommener Nutzungsdauer von 6 Jahren = 39 Mio).

 

Zitat:

Original geschrieben von blueeyeboy

Bei der Green Challenge in Australien schaffte der Rote flitzer von Tesla eine strecke von 501 km ohne aufzuladen

Von flitzen konnte bei dieser Fahrt wohl keine Rede sein.:p

Wenn man es darauf anlegt kann man z.B. mit einem serienmäßigen Seat Ibiza (4 Sitzplätze) auch 1910 km weit ohne zu tanken fahren. Und das nicht im australischen Flachland sondern über 1800m hohe Alpenpässe und durch 12 Staaten.

Mit der täglichen Praxis hat das aber wenig zu tun:

http://www.motornews.at/cms/front_content.php?idcatart=19345

Themenstarteram 8. Mai 2010 um 2:23

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Nicht 500 sondern 200-330 Km!

Der Tesla Roadster kommt mit einer Batterieladung offiziell 320 Kilometer weit. In Australien hat ein Tesla-Fan jetzt einen neuen Reichweiten-Rekord aufgestellt: 500 Kilometer. Sein Geheimnis: Segeln. Als die E-Mail auf dem Schirm erschien, mussten sich die Tesla-Jungs in Kalifornien wohl erst einmal die Augen reiben. "Mit einer einzigen Batterieladung haben wir 313 Meilen, also 501 Kilometer, geschafft", lautete die erstaunliche Nachricht vom fünften Kontinent, die Tesla Motors in einer Pressemitteilung zitiert.

Themenstarteram 8. Mai 2010 um 2:25

In Australien findet derzeit zum zehnten Mal die "Global Green Challenge" statt, eine Rallye für Serienfahrzeuge und Prototypen mit Alternativantrieben. Absender der Mail war Simon Hackett, einer von derzeit rund 900 Tesla-Besitzern weltweit. Hackett hatte sich gemeinsam mit seinem Co-Piloten Emilis Prelgauskas zum australischen Leistungstest der Stromer und Hybridautos angemeldet.

Die 501-Kilometer-Etappe hat die Global Green Challenge-Teilnehmer von Alice Springs im Northern Territory quer durchs menschenleere Outback bis nach Cooper Pedy geführt. Als der rote Roadster die kleine Stadt erreichte, habe seine Batterie sogar noch Saft für drei weitere Meilen gehabt, teilte Simon Hackett den Tesla-Profis mit. Vor der Fahrt hatten Hackett und Prelgauskas die Ladebuchse ihres Stromers versiegeln lassen. An der ganzen Strecke habe es keine Station für den schnellen Austausch des Batteriepakets gegeben, versichert der Fahrer des Elektro-Sportwagens. Die Veranstalter der Green Challenge hätten zudem überprüft, ob sich alle Teilnehmer an die Spielregeln halten, ob da nicht vielleicht ein frisches Batterie-Pack aus irgendeinem Zweitfahrzeug geschmuggelt wurde und dergleichen mehr. Außerdem sei ein Film-Team immer dabei gewesen und habe das Tesla-Reichweitenexperiment vom Start bis zum Ziel dokumentiert.

Details über ihre ultra-sparsame Fahrweise haben die Tesla-Piloten indes nicht verraten. Hackett und Prelgauskas beschränken sich auf Andeutungen: Ihre jahrelange Erfahrung als Segelflieger komme ihnen sicherlich zugute, wenn es darum gehe, ihren Elektro-Sportler mit höchstmöglicher Effizienz zu fahren. Auch darf man davon ausgehen, dass die beiden Rallye-Fahrer auf spektakuläre Kick-downs mit Suchtfaktor, die den Elektro-Roadster in 3,9 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 bringen, verzichtet haben.

Themenstarteram 8. Mai 2010 um 2:49

@ he2lmuth:

wer lesen kann ist klar im vorteil, wenn du schon was dazu sagen mußt, les erst mal den artikel durch.

Ich dachte gerade du würdest sowas immer wieder anmahnen, und jetzt benimmst du dich genauso wie die die du anprangerst, arm, sehr arm.

@ Noris123:

Mir ist das klar, ich hab auch nicht behauptet, daß das im alltag möglich wäre, es ging mir nur um den Rekord, und daß man auch mit einem e auto sparsam fahren kann wenn man es drauf anlegt.

Ich käme bestimmt mehr als 2000km mit meinem diesel auf gerader straße mit standgas im 5. oder 6.gang, das wären dann etwa 70km/h und nur auf flacher strecke.

Es geht um einen rekord und nicht um den alltag.

am 8. Mai 2010 um 8:04

Zitat:

Original geschrieben von blueeyeboy

Zitat:

Original geschrieben von he2lmuth

Nicht 500 sondern 200-330 Km!

Der Tesla Roadster kommt mit einer Batterieladung offiziell 320 Kilometer weit. In Australien hat ein Tesla-Fan jetzt einen neuen Reichweiten-Rekord aufgestellt: 500 Kilometer. Sein Geheimnis: Segeln. Als die E-Mail auf dem Schirm erschien, mussten sich die Tesla-Jungs in Kalifornien wohl erst einmal die Augen reiben. "Mit einer einzigen Batterieladung haben wir 313 Meilen, also 501 Kilometer, geschafft", lautete die erstaunliche Nachricht vom fünften Kontinent, die Tesla Motors in einer Pressemitteilung zitiert.

Das ist falsch. Laut Tesla Webseite sind es 380 Km Reichweite.

Das mit dem Lesen gilt also auch für Dich.

Ich habe nicht die Absicht die AMS zu kaufen, beziehe mich auf die hier zu lesenden Zitate.

Die australischen Reichweiten von 313 Meilen sind belanglos, weil sie mit automobiler Praxis nichts zu tun haben. Für mich gelten die Werte von AMS. Also 250 Km ohne Heizung und Klima. Erreicht mit 63 Kw/H zu je 0,25 Cent, also 6,3 €/100 Km.

Du kannst dich gerne erfreuen an den dortigen Reichweiten, mir sind die wurscht.

Zitat:

Original geschrieben von blueeyeboy

...Ich käme bestimmt mehr als 2000km mit meinem diesel auf gerader straße mit standgas im 5. oder 6.gang, das wären dann etwa 70km/h und nur auf flacher strecke.

Ich sag's ja nur ungern, weil ich weiß, wie du's meinst. Aber nur weil hier immer alle so pingelig sind, was Begriffsbestimmungen anbelangt: mit Standgas hält man die Leerlaufdrehzahl aufrecht. Damit kann man nicht im 5./6. Gang fahren.

Ein netter Rekord. :)

Aber wie schon erwähnt, für Otto Normalverbraucher belanglos.

Wer Reichweite braucht ist mit einem reinrassigen EV schlecht beraten, mal ganz davon abgesehen das sich hier praktisch Niemand den Tesla leisten kann.

Während Verdoppelung der Reichweite beim Benziner einfach, leicht und billig ist ist das beim EV fast unmachbar.

Ich kann mir hier praktisch jeden Pickup ab Werk mit Zusatztank (80 liter) kaufen, kostet etwa 300 Dollar, wiegt voll etwa 90 Kilo, die Füllung selbst kostet zwischen 40 und 100 Euro, je nach Lokale.

Beim EV (Beispiel Leaf) würde das dann 10 bis 15 000 kosten und die Zuladung des Fahrzeuges übersteigen.

Fazit: Beim jetzigen Stand der Batterietechnik und Preisgestaltung ist das EV als Langstreckenfahrzeug ungeeignet.

Bleibt der Opel Ampera aber dann handelt man sich auch die Nachteile beider Systeme (und deren Kosten) ein.

 

Gruss, Pete

PS: Bei mir sind die Strompreise zwar niedriger aber so sind die Benzinpreise (beide etwa 60% der Deutschen Preise). Das heisst das Verhältniss bleibt gleich nur auf etwas niedrigeren Niveau. Nimmt man das Beispiel von Hellmuth kommt man dann auf 3,60 Dollar Strom oder 9 Dollar Benzin (12 liter/100 km)

am 8. Mai 2010 um 20:28

Zitat:

Ich sag's ja nur ungern, weil ich weiß, wie du's meinst. Aber nur weil hier immer alle so pingelig sind, was Begriffsbestimmungen anbelangt: mit Standgas hält man die Leerlaufdrehzahl aufrecht. Damit kann man nicht im 5./6. Gang fahren.

.....jain: ich fahr öfter so, da mein Diesel eine solch brutale Nachregelung der Leerlaufdrehzahl hat, daß er diese auch unter Last am Berg hält.

Gruß SRAM

Was fährst du? Eine Lokomotive mit Straßenzulassung?

Nur so nebenbei...

Leerlauf und Standgas ist NICHT das selbe, zumindest nicht bei Nutz und Arbeitsfahrzeugen.

Standgas ist üblicherweise bei (fast) jeder beliebigen Drehzahl einstellbar, Leerlauf bei Definition und Design eben nicht.

Ob die 28 Millionen die EV wollen die auch kaufen weiss ich nicht, so wichtig ist das eh nicht da momentan garkeine Produktionskapazität für soviele Fahrzeuge vorhanden ist.

In 5 bis 10 Jahren wenn es die Kapazität gibt wird auch der Aufpreis auf <5,000 geschrumpft sein.

Worauf bezieht sich denn die Bereitschaft "nur" 2,000 mehr bezahlen zu wollen? Einen Polo-e oder einen Bentley-e ???

Ob es dann den Tesla noch gibt ist eine andere Frage. Meine Empfehlung: Lieber jetzt bestellen. :D

 

Gruss, Pete

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