Pflicht bzw Aufpreis von Nebelschlussleuchte und Nebelscheinwerfern
Hallo,
Seit 1990 ist ja mindestens eine Nebelschlussleuchte Pflicht. Aber warum Nebelscheinwerfer nicht? Ich habe schon oft gehört, dass es daran liegt dass man selber seine Geschwindigkeit anpassen kann. Jedoch ist bzw mir dieses Argument nicht ganz schlüssig. Angenommen ich fahre jetzt bei extrem dichtem Nebel mit einem Fahrzeug ohne Nebelscheinwerfer und habe die Nebelschlussleuchte eingeschaltet. Ich muss extrem langsam fahren. Zeitgleich kommt hinter mit einer der viel zu schnell fährt angerast bzw angefahren uns fährt mir hinten rein, weil er trotz der Nebelschlussleuchte sehr spät erst reagieren konnte . Bei einem Fahrzeug mit Nebelscheinwerfern Hätte ich so ein Problem ja nicht , da ich dank der kleinen Nahfeldausleuchtung noch etwas schneller fahren könnte, oder?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@SpyderRyder schrieb am 22. Juni 2016 um 09:25:39 Uhr:
Nebelscheinwerfer blenden eben gerade nicht.
Doch, tun sie. Vor allem bei nasser Fahrbahn.
116 Antworten
Zitat:
@CV626 schrieb am 28. Juni 2016 um 07:53:13 Uhr:
An dieser Aussage stimmt ja gar nichts!Erstens gab es nie eine Zeit, zu der alle NSW gelb waren. Und wenn doch, dann war das mit Sicherheit lange bevor Xenon-Licht erfunden wurde.
Zweitens dürfen NSW nach wie vor auch gelb sein. Nur gelbes Abblendlicht gibt es heutzutage nirgendwo auf der Welt mehr, auch nicht in Frankreich.
Ich wusste gar nicht, dass die Nebelscheinwerfer erst seit Einführung des Xenonlichts existieren. Danke für die Aufklärung. Ebenfalls wusste ich bis jetzt noch nicht, das ich erwähnt haben soll, dass "alle" Nebelscheinwerfer gelb waren. OK, aus meiner Perspektive war das in meiner Kindheit sogar so... aber ich komme ja auch aus dem ehelaligen Land der gelben Lichter... Als das Abblendlicht weiß wurde, wurden auch die Nebler weiß... Zeitgleich wurde es auch modern die vorderen Blinker mit weißem Schutzglas zu versehen, anstatt dem gelben. Das erste Xenonlicht kam ca. 15 Jahre später.
Klar gibt es gelbliches Leuchtmittel, das es zu kaufen gibt. Aber mir ist kein Hersteller bekannt, der es ab Werk verbaut. Auf Grund des seltenen Einsatzes gibt es nur eine Minderheit, die Ihr leuchtmittel farbig machen. Von dieser Minderheit greift nur eine weitere Minderheit nicht zu Xenonlook, sondern zu gelblichem Licht.
Zitat:
Ich wusste gar nicht, dass die Nebelscheinwerfer erst seit Einführung des Xenonlichts existieren.
Habe ich nirgendwo behauptet. Bitte das, was du zitiert hast, nochmal genau lesen.
Zitat:
Ebenfalls wusste ich bis jetzt noch nicht, das ich erwähnt haben soll, dass "alle" Nebelscheinwerfer gelb waren.
"Daher waren früher die Nebelscheinwerfer gelb, bis jemand der Meinung war, dass alle Scheinwerfer weiß leuchten müssen..."
Das klingt für mich schon genau so.
Zitat:
Aber mir ist kein Hersteller bekannt, der es ab Werk verbaut.
Mir auch nicht. Allerdings war das vor 15 oder 20 Jahren durchaus noch anders, da gab es das noch vereinzelt.
Und, wie gesagt: es gibt nicht bloß gelbe NSW zu kaufen - diese sind sogar laut StVZO ZULÄSSIG. Während du mit gelbem ABL auf keinen Fall unterwegs sein darf, außer du hast ein Auto mit französischer Zulassung und einem entsprechend frühen Zeitpunkt der Erstzulassung.
Zitat:
@Jupp78 schrieb am 28. Juni 2016 um 19:52:28 Uhr:
Das stimmt einfach nicht, zumindest nicht so pauschal.
Ja, Leuchten lassen mit der Zeit nach, das gilt sowohl für den Scheinwerfer, wie auch für das Leuchtmittel. Und das gilt für alle Technologien, da werden nicht nur Halogen und Xenon betroffen sein, sondern auch moderne LED´s.
Ich habe damals meine Xenonbrenner nach gut 200tkm gewechselt und konnte keinen merkbaren Unterschied feststellen. Heute fahre ich ein klar neueres Auto (Bj. und Kilometer), aber das selbe Modell mit Halogen. Das Licht ist eindeutig schlechter, also dunkler.
Xenon und LED (bei letztererem bis jetzt nur Erfahrung als Raumbeleuchtung) lassen mit der Zeit bauartbedingt nach. Am ehesten merkt man den Unterschied, wenn man die Leuchtmittel nicht zeitgleich wechselt, sondern bei Defekt (Unfall) einzeln austauscht. Es gibt Momente in der Dämmerung, wo ich an einer roten Ampel hinter jemanden stehe und das gefühl habe, ein Scheinwerfer würde nicht leuchten. Dabei beträgt der Altersunterschied der Leuchtmittel nur 3 Jahre. Bei Halogen hatte ich bis jetzt nie dieses Gefühl.
Oft liegt der Unterschied der Lichtstärke nicht am Leuchtmittel, sondern an der Lampe. Ein gut konstuierter Projektor-Scheinwerfer kann mit Halogenleuchtmittel sogar besser sein als ein schlecht konstruierter Xenonscheinwerfer.
Warum Led bauartbedingt dunkler werden würdest du mir aber bitte erklären, oder?
Bei Bilux, Halogen, Xenon gebe ich dir recht, hier besteht ein Unterschied zu neuen Lampen. Mal mehr, mal weniger aber er ist da, auch bei Halogen.
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LEDs werden definitiv dunkler, egal wo verbaut, die Lebensdauer einer LED ist am Ende wenn 50% Leuchtstärke erreicht sind. Das ist so definiert.
Im Auto dürften die allerdings geregelt sein, so daß der Strom (und damit die Leuchstärke) konstant bleibten. Anfangs läuft die mit weniger als maximal möglich und regelt über die Lebensdauer langsam hoch.
Gruß Metalhead
Zitat:
@MvM schrieb am 29. Juni 2016 um 01:27:14 Uhr:
Xenon und LED (bei letztererem bis jetzt nur Erfahrung als Raumbeleuchtung) lassen mit der Zeit bauartbedingt nach. Am ehesten merkt man den Unterschied, wenn man die Leuchtmittel nicht zeitgleich wechselt, sondern bei Defekt (Unfall) einzeln austauscht. Es gibt Momente in der Dämmerung, wo ich an einer roten Ampel hinter jemanden stehe und das gefühl habe, ein Scheinwerfer würde nicht leuchten. Dabei beträgt der Altersunterschied der Leuchtmittel nur 3 Jahre. Bei Halogen hatte ich bis jetzt nie dieses Gefühl.
Woher weißt du, was und wann der hinter dir die Leuchtmittel, Scheinwerfer und Co. getauscht hat?
Ich würde hier auch einen Unfall nicht selten als Ursache sehen, aber dann geht es um Scheinwerfer die sicher ein Jahrzehnt und älter sind und nicht im das Leuchtmittel an sich. Wenn da ein neuer Klarglasscheinwerfer gegen einen inzwischen zum Milchglasscheinwerfer gewordenen antritt, hat das nichts mit dem Leuchtmittel zu tun, auch nicht damit ob es Halogen, Xenon oder LED ist, sondern mit dem Scheinwerfer und dessen Alter.
Ansonsten noch mal, es altern alle Leuchtmittel auch Halogen.
Bei Halogen ist das aber wohl kein echtes Thema, da eine Halogenlampe längst durchgebrannt ist, bevor die Helligkeit ein Problem wäre.
Auch bei Xenon ist es kein ernsthaftes Thema. Wenn es richtig schlecht wird, dann steht der Brenner kurz vor dem Aus ... das zieht sich ggf. aber einfach länger als bei Halogen.
Zitat:
@Jupp78 schrieb am 29. Juni 2016 um 18:53:57 Uhr:
Zitat:
@MvM schrieb am 29. Juni 2016 um 01:27:14 Uhr:
Es gibt Momente in der Dämmerung, wo ich an einer roten Ampel hinter jemanden stehe und das gefühl habe, ein Scheinwerfer würde nicht leuchten.Woher weißt du, was und wann der hinter dir die Leuchtmittel, Scheinwerfer und Co. getauscht hat
Ich rede von meinem eigenem Licht, was sich auf der Stoßstange des Vordermannes spiegelt.
Zitat:
@Jupp78 schrieb am 29. Juni 2016 um 19:22:05 Uhr:
Auch bei Xenon ist es kein ernsthaftes Thema. Wenn es richtig schlecht wird, dann steht der Brenner kurz vor dem Aus ... das zieht sich ggf. aber einfach länger als bei Halogen.
Nur schreiben wir gerade darüber, dass Xenon mit der Zeit identisch Hell, oder dunkler wird wie Halogen. Sachen, die man erst auf dem zweiten Blick erkennt.
Zitat:
@MvM schrieb am 29. Juni 2016 um 19:31:06 Uhr:
Ich rede von meinem eigenem Licht, was sich auf der Stoßstange des Vordermannes spiegelt.
Das nenne ich mal eine richtig tolle Messmethode! Da braucht man nur 2cm links oder rechts, oder ein oder zwei Grad schräg zum Vordermann stehen und es sieht alles ganz anders aus.
Davon abgesehen, was ist denn nun an deinem Fahrzeug anders? Welchen Fakt soll das untermauern in diesem Vergleich?
Candela und Lumen kann man nur mit richtiger Ausrüstung messen. Mir ist aber es aber noch nicht passiert, dass es nach einem Birnentausch deutlich heller wurde.
Zitat:
@HairyOtter schrieb am 29. Juni 2016 um 20:44:30 Uhr:
Candela und Lumen kann man nur mit richtiger Ausrüstung messen. Mir ist aber es aber noch nicht passiert, dass es nach einem Birnentausch deutlich heller wurde.
Das is wie gesagt auch meine Erfahrung, egal ob Halogen oder Xenon. Nach vielen Jahren und vielen Betriebsstunden bringt es bei beidem aber deutlich ein Wechsel des Scheinwerfers.
Wer Xenon für dunkler als Halogen hält, hat entweder die Augen zu oder will nur Provozieren.
Bei solchen Argumenten bin ich erstmal raus, möge MvM seine Wohlfühlhelligkeit finden.
Sollte es wieder auf eine technische Ebene zurück kommen, kann man gerne weiter diskutieren.
Zitat:
@Bochumer81 schrieb am 29. Juni 2016 um 23:12:54 Uhr:
Wer Xenon für dunkler als Halogen hält, hat entweder die Augen zu oder will nur Provozieren.
Ich würde eher sagen, dass es die Leute gibt, die sich das was sie haben, schön reden müssen. Mancher übertreit da eben.
Zitat:
@Bochumer81 schrieb am 29. Juni 2016 um 23:12:54 Uhr:
Wer Xenon für dunkler als Halogen hält, hat entweder die Augen zu oder will nur Provozieren.
Kommt drauf an, wenn man einen 15 Jahre alten Xenon-Scheinwerfer mit schon trüben und mit Steinschlägen übersäten Streuscheibe mit einem neuen guten Halogenscheinwerfer vergleicht kann das durchaus sein.