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Persönliche Beratung eines unvernünftigen (?) Mittvierzigers.

Themenstarteram 13. Januar 2018 um 17:23

Seid gegrüsst!

Ich weiss, es schickt sich nicht, direkt mit der Tür ins Haus zu fallen, sprich mein erster Beitrag und gleich was haben wollen. Sprich, ich bräuchte mal eben Euren väterlichen Rat, denn so langsam kann ich nicht mehr einschätzen ob es machbar, total unvernünftig, gefährlich oder total gaga ist.

Es geht um das Leasing eines Mazda MX5, wobei ich das Rücken von Stühlen und den Geruch von Popcorn wahr nehme. Also lauschet gespannt, ob den desolaten Worten, die ich Euch zu berichten habe.

Ich bin knackige 40 Jahre alt und arbeite Teilzeit (wobei sich meine Frau und ich die Betreuung unseres Sohnes innerhalb der Arbeitswoche zeitlich aufteilen) in einem Speditionsunternehmen. Per 1. Februar habe ich ein zusätzliches Ressort übernommen und werde auch ein grösseres Pensum arbeiten können und dementsprechend auch mehr verdienen. Zum Anlass der "Beförderung" habe ich unser Haushaltsbudget mal bis ins Detail analysiert und nach Abzug aller Fixkosten stehen meiner Frau und mir also prozentual vom Lohn gesehen gleich viel "Taschengeld" zur Verfügung.

Der Einfachheit halber werde ich sämtliche Beträge in Schweizer Franken aufführen um mir das Umrechnen in Euro zu ersparen.

Bis anhin bin ich mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren (25min per Weg), allerdings kann es nun vermehrt vorkommen, dass ich mal eben ins Büro muss und da ich on time den Kleinen wieder aus dem Kindergarten abholen muss, bin ich auf etwas mehr Flexibilität angewiesen. Hinzu kommt, dass meine Frau den Familienkombi für den Weg zur Arbeit braucht, also bin ich mit dem Kleinen oft alleine zu Hause und motortechnisch nicht mobil, was mir so langsam etwas auf den Keks geht.

Gewiefte Leser mögen sich jetzt am Kopp kratzen, ob der Fahrzeugwahl, aber hey; das wäre mein, was eigentlich schon traurig genug ist, erstes Auto überhaupt und neben dem Mehr an Flexibilität soll es eben auch die Erfüllung eines Traumes sein, einfach weil ich den Wagen kongenial finde. Falls ich Ladefläche brauche gibt's immer noch den Familienkombi oder Lieferwagen der Arbeitsstelle.

Aber reden wir mal über Zahlen. Ich hoffe, Ihr erschreckt nicht ob meines Vorhabens; das Angebot des Händlers beträgt 27000 (Listenpreis 39000), was bei 9000 Anzahlung und einer Laufzeit über 48 Monaten einer Rate von 400 entspricht. Restwert 500. Macht also knapp 1500 Zinsen über 4 Jahre. Der Wagen hat lediglich 9000km auf der Uhr, 5 Jahre Werksgarantie, Service frisch und einen kompletten Satz Winterräder. Durch die Anzahlung über 9000 sollte der Wert des Wagens zu jeder Zeit über der Restschuld liegen, das habe ich mittlerweile von Euch gelernt.

Zur Verfügung stehen mir 1225, abzüglich der 400 Rate, abzüglich 130 Versicherung, abzüglich 30 KFZ-Steuer, Parkplatz 50, Rücklagen für Service/Defekte 100, Benzin 100 somit sind Ende Monat also noch 415 vorhanden, wovon ich die Auslagen auf Arbeit und eine kleine Rückstellung fürs Sparkonto decken müsste. Haushaltsbudget ist wie gesagt gefixt und da gibt's auch keinen Spielraum.

Nun stellt sich halt die Frage, wie grössenwahnsinnig das Projekt ist. Ihr könnt Euch sicherlich vorstellen, dass Frau nicht eben begeistert ist und es partout nicht nachvollziehen kann, dass ich ein Auto möchte. Ganz zu schweigen vom Preis. Da ich die Kosten fürs zweite Auto aber auf jeden Fall von meinem Budget tragen müsste, kommt ein Billigeimer nicht in Frage. Wenn ich die Kohle schon raus haue, dann wenigstens für einen lang gehegten Traum.

Die Alternative wäre noch bis Frühling 2019 zu warten und dann bar zu bezahlen. Dann wäre das erste Jahr des Leasing aber auch schon vorbei und ich muss noch 365 Nächte schlecht schlafen.

Die Krux am Ganzen ist einfach; Frau hängt das Thema zum Hals raus und will da eigentlich nix von wissen. Auch mein Vater ist im Grunde gegen eine so lange Belastung, obwohl er den Wunsch nachvollziehen kann und das in seinen jungen auch so getan hat. Mir liegt einfach die Dauer von 4 (!!!) Jahren auf dem Magen. Aus Erfahrung weiss ich, wie viel sich ändern kann und diese Unsicherheit macht mir am meisten Schiss.

Ich weiss, hier treiben sich ganz viele furchtbar vernünftige und kluge Köpfe rum und ich wäre Euch zu innigstem Dank verbunden, wenn Ihr meinen Kopf, meinen kruden Wunsch und auch meine Zahlen etwas zurecht rücken würdet.

Herzlichst

Michael

Beste Antwort im Thema

Wenn ein erwachsener Mensch Geld verdient und hat, wird er sich in Gottes Namen auch ein eigenes Auto kaufen dürfen. Auch wenns vielleicht unvernünftig/unnötig ist.

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am 16. Januar 2018 um 15:01

Zitat:

@-Sportsfreund- schrieb am 16. Januar 2018 um 09:49:44 Uhr:

Mein monatliches "Taschengeld": 1225

Rate - 400

Versicherung - 110

Parkplatz - 50

Steuern Auto - 35

Sprit (ca. 8l auf 100km) - 100

Rückstellungen Rep. - 100

---------

430 zum Sparen, Kaffee to go and so on

Wo ich bei solchen Rechnungen immer hellhörig werde, wenn neben dem Auto hier vom "Taschengeld" so mal gar nichts anderes bezahlt wird.

Sicher, ich habe verstanden, dass im Prinzip alles lebensnotwendige über ein anderes Budget abgedeckt ist, aber irgendwie kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass sonst keine "Spielereien" finanziert werden wollen. Dabei sind das tatsächlich meist keine immer wieder kehrenden Ausgaben, wodurch man sie auch schlecht berechnen kann. Und sicher kann man die immer auch ein Stück schieben, aber bei 4 Jahren will man das irgendwann nicht mehr.

Empfehlen kann ich deshalb immer nur den Blick in die Vergangenheit. Wie viel Taschengeld hattest du da und wie viel hast du davon angespart?

Themenstarteram 16. Januar 2018 um 15:11

Das Lebensnotwendige wird selbstverständlich gleichermassen über beide Einkommen gedeckt. Dadurch, dass ich in den ersten Lebensjahren meines Sohnes Hausmann war (wir wollten keine KITA, ausserdem war mein damaliger Arbeitsort zu weit weg), war nix mit Ansparen. Als ich wieder Teilzeit zu arbeiten begonnen habe ging das Geld vollumfänglich in die Haushaltskasse. Mit neuer Position und Lohn ist Hobbykasse natürlich mehr am Klimpern.

Aber Du hast insofern Recht, als dass über die angepeilten 4 Jahre keine ausserordentlichen 'Spielereien' drin sind und ich genau an diesem Punkt knabbere. Es ist dann für die nächsten 4 Jahre endgültig. Allerdings; Karre vor der Hütte und nach 4 Jahren gehört sie mir. Laufschuhe und Sticks zum Drummen werden aber trotzdem noch drin liegen. Ansonsten bin ich bescheiden wenn's sein muss.

Edit; immerhin sind pro Monat (!) immer noch 430 übrig, wobei die Unterhaltskosten fürs Auto schon grosszügig aufgerundet sind. Bis anhin haben mir 300 über den Monat feudal gereicht.

am 16. Januar 2018 um 16:02

In einem gebe ich dir recht, 430€ sind jetzt nicht so wenig, dass das nicht auch reichen kann. Das sollte einfach noch mal ein Hinweis sein, dass an der Stelle eine gewisse Lücke vorhanden ist.

Es ist einfach so, dass es zwar Menschen gibt, die einen großen Wunsch haben und dann rundrum restlos glücklich sind, aber die meisten Menschen ticken anders. Da läuft es nicht so einseitig und wenn etwas Geld da ist, dann will man sich auch noch das eine oder andere gönnen (was nachvollziehbar ist und wirklich noch gar nichts mit Luxusallüren zu tun hat).

Ja nu, wenn die Franken ganz locker übrig sind, kann Sportsfreund sich das Auto ja ganz einfach kaufen?

Dann wäre auch eine Finanzierung auf 2 Jahre drin, denn man kann ja einfach mal ein Jahr nicht in den Urlaub fahren oder den neuen Flachbildschirm eben ein Jahr später kaufen.

Und die Frau bräuchte auch nicht sauer sein über die 'Verschwendung'.

am 16. Januar 2018 um 16:33

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Frau zufriedener wird, wenn sie auch noch auf ihren Urlaub zugunsten der Karre verzichten soll ;).

Zitat:

@Deloman schrieb am 16. Januar 2018 um 16:25:59 Uhr:

Ja nu, wenn die Franken ganz locker übrig sind, kann Sportsfreund sich das Auto ja ganz einfach kaufen?

Dann wäre auch eine Finanzierung auf 2 Jahre drin, denn man kann ja einfach mal ein Jahr nicht in den Urlaub fahren oder den neuen Flachbildschirm eben ein Jahr später kaufen.

Und die Frau bräuchte auch nicht sauer sein über die 'Verschwendung'.

Warum sollte man den Wagen in 2 Jahren finanzieren und extrem hohe Raten bezahlen, wenn man den Wagen entspannt ohne große Zinskosten über 4 Jahre abbezahlen kann? Man begibt sich doch so nur in eine selbst geschaffene Notlage.

Extrem hohe Raten? Ich weiß nicht!

Rechnen wir doch mal nach. :)

Der TE spricht von 18.000 Franken Kredit und 1.500 Zinsen für 4 Jahre. Das macht eine Rate von 406,25 Franken und ca. 4,2% Zinssatz p.a.

Das ist nicht wenig! Das ist keine Finanzierung für 0,99% oder 1,99%, die man einfach macht. Da lohnt es zu rechnen, wenn es auch günstiger geht.

Bei 36 Monaten Kreditlaufzeit reduzieren sich die Zinsen so ca. (alles nur grob überschlagen) auf 1.125 Franken in der Summe. Rückzahlungsbetrag = 19.125 oder 531,25 Franken im Monat.

Das ist jetzt nicht so extrem viel mehr, finde ich.

Wenn ich dann noch rechne, dass

- die 100 Franken Benzin im Monat ja eigentlich aus der Familienkasse kommen müssten, da es hauptsächlich keine Spaßfahrten sind, sondern wegen dem tagtäglichen Weg zur Arbeit anfallen

- in den ersten zwei bis drei Jahren keine Reparaturen anfallen, da Bremsen und Reifen neu sind

- und außerdem ja alles notwendige wie mal eine neue Jeans oder einen Pullover oder ein Zoobesuch mit dem Kleinen ebenso aus der Familienkasse kommt und eingeplant ist

dann könnte man über diese Möglichkeit der kürzeren Laufzeit ja mal nachdenken. :)

...außerdem kommt hinzu. der der TE ja (fast zwingend) zukünftig mobil sein "muss". Jeder andere Wagen würde auch Geld kosten. Geh mit Deiner Frau ins harte Gericht und besprich den finanziellen Aufwand für das Mindestmaß, was Du an Mobilität brauchst. DAS sollte schon mal zumindest zum Teil aus der gemeinsamen Kasse kommen, denn es ist ja

(1) Euer Kind

(2) Du bestreitest mit dem Auto, mit welchen Du zu Deiner Arbeitsstätte fährst zum Teil ja auch EUREN Lebensstandard

(3) nicht weggeworfen, sondern in einen guten Wagen investiert

Die Differenz zwischen Minimumautokosten und Traumautokosten kannst Du dann übernehmen, locker finanzieren und locker schneller abzahlen. Da sieht die Rechnung nämlich ganz anders aus. Vor allem aber anders für die Frau Gemahlin.

Themenstarteram 16. Januar 2018 um 21:43

@Deloman; Gut aufgepasst! 4.25% Leasing sind's genau. Aber immer noch einiges tiefer als die tiefste (seriöse) Möglichkeit der Finanzierung hier. Deshalb auch die Idee im engen Bekanntenkreis anzudocken, was mich dann aber doch wieder zur Erkenntnis führt, dass es trotz Zinsen beim Leasing besser wäre um die damit verbundene Beziehung nicht zu gefährden. Der Hinweis mit kürzerer Laufzeit ist natürlich richtig, dann geht mir aber beim Budget wirklich der Stift. Dann müsste auf jeden Fall eine grössere Anzahlung her, sprich noch ein paar Monate abwarten.

Der 100 Rücklage für Reparaturen whatever ist unantastbar. Es ist immer was und im Ideallfall ist Ende Jahr ein Tausender zusätzlich auf der hohen Kante.

Nur um das mal explizit festzhalten; ich komme eigentlich ohne Probleme mit dem Rad oder ÖV an meine Arbeitsstelle. Nur bei schlechtem Wetter nervt das unheimlich und es geht halt Zeit drauf. Ich bin also nicht zwingend auf ein Auto angewiesen. Allerdings wär's an den Tagen mit dem Kleinen wenn Mama mit Auto auf Arbeit ist ab und an lässig ihn ins Auto zu packen und einen Ausflug zu machen. Mit ÖV ist das einfach nur nervig und unheimlich zeitintensiv. Und falls wir mal zu zweit Skifahren wollen, darf Mam(a) natürlich den Roadster zur Arbeit nehmen, damit wir den Kombi haben. Nicht zu vergessen die Tage, an denen ich zwischen Kind anziehen fürn Kindergarten und Mitag essen kochen noch kurz ins Büro muss. Wisst Ihr was? Ich brauch zwingend ein Auto.

Einen günstigen Gebrauchten will ich genau aus dem Grund nicht, weil er a) auch Geld kostet (wobei der Unterhalt und Verbrauch eines MX5 nun wirklich im Rahmen sind) und b) mir nicht so viel Freude bereitet, als dass ich dafür Geld abzwacken würde, nur damit ich nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit müsste.

Und ja; ich bin auch der Meinung, dass die Differenz zwischen günstigem Zweitwagen zu Spassmobil von mir getragen werden muss. Mein Vater meinte vorhin ich soll mir das Ding endlich kaufen wenn es mir den Alltag erleichtert und auch noch Spass macht.

PS; mittlerweile hab' ich mir das Ganze so angedacht; dass die 400 Rate einfach als monatliche Mobilitäts-Kosten zu betrachten sind. Plus Unterhalt, den hätte ich aber auch bei einem Fiat mit 50tkm. Wenn dabei noch ein so cooles Spassgerät inkludiert ist passt das doch. Und die 1500 Zins verbuche ich ganz einfach unter Schmerzensgeld um an Tagen mit Schneefall nicht mehr in der überfüllten S-Bahn zu stehen.

Edit; nur um dem Leasing auch Sinn zu geben; ich kriege verbrieftes Vorkaufsrecht. In 4 Jahren und mit schätzungsweise 50tkm auf der Uhr gehört der Wagen für 500 Ablösung mir und ich werde ihn auf jeden Fall behalten. Im Idealfall ist er durch die Wertstabilität eines MX5 immer noch 7000 bis 8000 wert.

Zitat:

@-Sportsfreund- schrieb am 16. Januar 2018 um 21:43:07 Uhr:

@Deloman; Gut aufgepasst! 4.25% Leasing sind's genau. Aber immer noch einiges tiefer als die tiefste (seriöse) Möglichkeit der Finanzierung hier. Deshalb auch die Idee im engen Bekanntenkreis anzudocken, was mich dann aber doch wieder zur Erkenntnis führt, dass es trotz Zinsen beim Leasing besser wäre um die damit verbundene Beziehung nicht zu gefährden. Der Hinweis mit kürzerer Laufzeit ist natürlich richtig, dann geht mir aber beim Budget wirklich der Stift. Dann müsste auf jeden Fall eine grössere Anzahlung her, sprich noch ein paar Monate abwarten.

Der 100 Rücklage für Reparaturen whatever ist unantastbar. Es ist immer was und im Ideallfall ist Ende Jahr ein Tausender zusätzlich auf der hohen Kante.

Nur um das mal explizit festzhalten; ich komme eigentlich ohne Probleme mit dem Rad oder ÖV an meine Arbeitsstelle. Nur bei schlechtem Wetter nervt das unheimlich und es geht halt Zeit drauf. Ich bin also nicht zwingend auf ein Auto angewiesen. Allerdings wär's an den Tagen mit dem Kleinen wenn Mama mit Auto auf Arbeit ist ab und an lässig ihn ins Auto zu packen und einen Ausflug zu machen. Mit ÖV ist das einfach nur nervig und unheimlich zeitintensiv. Und falls wir mal zu zweit Skifahren wollen, darf Mam(a) natürlich den Roadster zur Arbeit nehmen, damit wir den Kombi haben. Nicht zu vergessen die Tage, an denen ich zwischen Kind anziehen fürn Kindergarten und Mitag essen kochen noch kurz ins Büro muss. Wisst Ihr was? Ich brauch zwingend ein Auto.

Einen günstigen Gebrauchten will ich genau aus dem Grund nicht, weil er a) auch Geld kostet (wobei der Unterhalt und Verbrauch eines MX5 nun wirklich im Rahmen sind) und b) mir nicht so viel Freude bereitet, als dass ich dafür Geld abzwacken würde, nur damit ich nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit müsste.

Und ja; ich bin auch der Meinung, dass die Differenz zwischen günstigem Zweitwagen zu Spassmobil von mir getragen werden muss. Mein Vater meinte vorhin ich soll mir das Ding endlich kaufen wenn es mir den Alltag erleichtert und auch noch Spass macht.

PS; mittlerweile hab' ich mir das Ganze so angedacht; dass die 400 Rate einfach als monatliche Mobilitäts-Kosten zu betrachten sind. Plus Unterhalt, den hätte ich aber auch bei einem Fiat mit 50tkm. Wenn dabei noch ein so cooles Spassgerät inkludiert ist passt das doch. Und die 1500 Zins verbuche ich ganz einfach unter Schmerzensgeld um an Tagen mit Schneefall nicht mehr in der überfüllten S-Bahn zu stehen.

Also die Argumente fuer den Kauf bis jetzt:

-Kauf das Ding einfach. Traum erfuellen geht vor

-Deine Frau(Hauptverdiener) hat gefaelligst die Klappe zu halten, wenn sie schon den Oktavia faehrt fuer den sie arbeiten geht und bezahlt

-Ist doch egal du brauchst eh nen Auto

Argumente dagegen:

-du kannst dir das Auto nicht leisten ohne ein hohes finanzielles Risiko einzugehen

-es muss nicht immer gleich das teuerste sein. ein gebrauchter tuts auch.

-deine Ehe

-deine Kinder

Bisher warn alle vernuenftigen Ratschlaege gegen den Kauf und ein paar Machos fuer den Kauf. Ich hab das Gefuehl du hast eh nur Ohren fuer alles was fuer einen Kauf spricht.

Letztendlich ist es allein deine Entscheidung, aber bild dir bitte nicht ein, dass hier irgendwer der etwas vernuenftig ist, denkt dass der Kauf eine gute Idee sei.

Zitat:

@JMB1990 schrieb am 16. Januar 2018 um 22:01:57 Uhr:

Also die Argumente fuer den Kauf bis jetzt:

-Kauf das Ding einfach. Traum erfuellen geht vor

-Deine Frau(Hauptverdiener) hat gefaelligst die Klappe zu halten, wenn sie schon den Oktavia faehrt fuer den sie arbeiten geht und bezahlt

-Ist doch egal du brauchst eh nen Auto

Argumente dagegen:

-du kannst dir das Auto nicht leisten ohne ein hohes finanzielles Risiko einzugehen

-es muss nicht immer gleich das teuerste sein. ein gebrauchter tuts auch.

-deine Ehe

-deine Kinder

Bisher warn alle vernuenftigen Ratschlaege gegen den Kauf und ein paar Machos fuer den Kauf. Ich hab das Gefuehl du hast eh nur Ohren fuer alles was fuer einen Kauf spricht.

Letztendlich ist es allein deine Entscheidung, aber bild dir bitte nicht ein, dass hier irgendwer der etwas vernuenftig ist, denkt dass der Kauf eine gute Idee sei.

Du hast einige wichtige Punkte noch mal gut herausgestellt. Wie etwa, dass möglicherweise Argumente gegen den Kauf unbewusst zurückgedrängt werden. Oder dass, Du die finanziellen Aspekte kritisch siehst und der TE das noch mal überdenken soll. Das sind Ratschläge, wo der TE noch mal in sich gehen und reflektieren sollte (ggfls. mit weiteren Argumenten bzgl. der Finanzen).

Die überspitzte Darstellung einiger "Pro"-Argumente ("Deine Frau hat gefälligst die Klappe zu halten", "Machos"), spiegelt meiner Ansicht nach aber nicht den Diskussionsverlauf hier wieder. Auch wenn jemand hier mal gesagt hat, er solle sich doch seinen Traum erfüllen, schließt sich daraus ja nicht automatisch, dass er das ohne Diskussion und Rücksicht auf Frau/Ehe und Kind machen soll. Daraus auf ein vermeintliches Charakterbild (Macho ja/nein) zu schließen ... geht das nicht etwas zu weit? Gerade die Aufforderung, sich den Segen der Ehefrau zu holen, findet sich doch in mehreren Beiträgen hier wieder (sei es durch eine gemeinsame Probefahrt oder durch gutes Einreden seitens des TE).

Und gerade, ob der Kauf vernünftig ist oder nicht (bzw. unter welchen Bedingungen) wird ja hier seit vier Seiten diskutiert - und es wurden ja auch durchaus Alternativen aufgezeigt.

Themenstarteram 16. Januar 2018 um 22:41

Ich hoffe inständig, dass ich eben nicht den Eindruck mache nur 'Ohren zu haben für alles was für den Kauf spricht'. Die Intonation hier um Rat zu fragen war eben diejenige neutrale Sichtweisen aufgezeigt zu kriegen, eben weil ich mich in einem moralischen Dilemma befinde und mich vor einer (hoffentlich vernünftigen) Entscheidung so drücke. Macho-like finde ich die Kommentare 'Hol ihn Dir endlich' nicht. Ich kann sehr gut zwischen den Zeilen lesen und denke, dass da auch ein Augenzwinkern mit dabei ist.

Zitat:

@-Sportsfreund- schrieb am 16. Januar 2018 um 22:41:53 Uhr:

Ich hoffe inständig, dass ich eben nicht den Eindruck mache nur 'Ohren zu haben für alles was für den Kauf spricht'.

Das denke ich ebenfalls nicht. Deine Begeisterung für MX-5 scheint natürlich etwas durch :) aber solange Du das selbst bei der Entscheidungsfindung am Ende berücksichtigst (Du hast die später verfliegende Euphorie ja selbst schon ins Spiel gebracht), zusammen mit den vielen Ratschlägen hier aus der Diskussion, sollte sich schon eine passende Lösung finden.

Ich tendiere, durch den von dir gewonnen Eindruck dazu, das du dir den Wagen gönnen solltest. Finanziell ist es auch tragbar.

Aber sei dir gewiss, 4 Jahre sind lang. Sehr lang. In der Euphorie Etwas haben zu wollen, verklärt sich diese Sicht leider und man redet es sich schön, weil in Anbetracht dessen, dass man sich einen Traum erfüllt, seien die 4 Jahre ja nicht so lang...

Nichts desto troz, ist die Finanzierung jedoch solide aufgestellt, aufgrund der Anzahlung und dem immer höheren Restwert des Fahrzeugs.

Es stellt sich nur die Frage, ob du nach 1 Jahr immer noch mehr Geld für den MX5 ausgeben willst, als es einfachere Mobilität kosten würde. Wenn das mit den 10 Jahren stimmt - ok. Nur da fällt mir auf: Vor 10 Jahren gefiel er dir und jetzt kommt ein 2-3 Jähriger nicht in Frage...

Zu mir, ich bin 40, verh. , keine Kinder. Seit ich 18 bin immer teure Autos, ein Leasing nach dem anderen, auch vorzeitig. Der Wunsch war immer so groß, finanziell kein Problem. Nach 4-6 Monaten war die Freude am Neuen allerdings regelmäßig verflogen. Bei mir hat es satte 18 Jahre gedauert, das mal zu ändern. Seit 3 Jahren fahre ich den alten BMW, komme überall komfortabel hin. Ich bedauere die Vergangenheit nicht, aber die Tendenz, das Geld anders auszugeben oder anzulegen wäre klüger gewesen, überwiegt doch. Und ich hatte/habe Benzin im Blut! Vater Kfz-Mechaniker, seit ich 12 bin auch selber am Schrauben, von GTI, Geländewagen, Cabrios, Roadstern, Oberklasselimos alles gehabt, aber nach spätestens 6 Monaten... naja...

Schon mal überlegt so einen Wagen für 1 Monat zu mieten?

Vielleicht hilft das bei der Entscheidung.

Und überlege Dir genau, ob es nicht der Kompromiss des gebrauchten Vorgängermodells auch tut.

Leute, das ist immernoch ein MX5 und kein Carrera oder sonstwas. Und das Budget ist schon sehr großzügig gesetzt, der Verbrauch ist bei dem nicht so hoch. Für würde mal so grob schätzen, dass man sogar mit weniger als 50€ auskommt, wenn das Rad immernoch viel genutzt wird und für Urlaube der Octavia genutzt wird.

Inspektion jährlich ist bei Mazda vielleicht mit 300-400€ anzupeilen, auch eher darunter, sofern nicht ständig die Bremsen etc. runter sind.

Meine Meinung: Machen. Das Budget lässt es zu und wenn der Spaß es verlangt, hat jeder gewonnen.

Der MX5 ist ein gutes Auto und ist absolut kein Grund, dass Frauchen diesen als Klapperkiste etc. sehen muss, oder warum auch immer sie dagegen ist.

Und 1225Franken Spielgeld sind, zumindest in Deutschland, immer noch eine ganze Menge. Das haben manche Leute mit einem schlecht bezahlten Vollzeitjob und müssen davon noch Miete und Essen bezahlen. Und hier ist es einfach über.

Dazu als Anreiz: Es gibt zumindest in DE diverse Banken, die kostenlose Sondertilgung anbieten, mir bekannt sind da die ING und die Bank of Scotland. Aus meiner Sicht spräche also nichts dagegen, auf vier Jahre zu finanzieren und gegebenfalls am Endes des Jahres oder meinetwegen Monats das übriggebliebene Geld einfach da rein zu stecken. Das reduziert dann die Laufzeit.

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