Pendlerauto für 200km Autobahn bei 100-120km/h

Moin!

Ich muss mir wohl sehr bald (neuer Job im Januar) ein Auto zulegen um zu Pendeln. Weil meine Autoerfahrungem mit dem tiefer/breiter/lauter-machen von einem R5 GTE vor einigen Jahren zu Ende gegangen sind, hoffe ich, dass ihr mir hier vielleicht etwas weiter helfen könnt.

Streckenprofil ist 2km Stadt, 100km Autobahn und 3km Landstraße (einfacher Weg). Fahrleistung im Jahr somit etwa 50tkm. Die gesamte AB ist glaube ich auf max. 130km/h begrenzt, sonst fahre ich aber auch eh nur zwischen 100 und 130km/h.

Wichtig sind für mich zuerst die Zuverlässigkeit, dann Spritverbrauch, Unterhaltungskosten, Anschaffungspreis (kein Neuwagen, max. Jahreswagen) und zuletzt Komfort und Fahrdynamik. Ich bin auch an keine Marke gebunden.

Ich habe 0 Ahnung was jetzt ein sinnvolles Gefährt wäre, ich schätze eher Diesel als LPG/Benziner, eher etwas mehr Hubraum als in eine Milchtüte passt und vielleicht kein Kleinstwagen der auch drehzahlmäßig weniger für die Autobahn ausgelegt ist. Aber gebt mir doch mal ein paar Tipps, danke!

Beste Antwort im Thema

Ich würde dafür (weil sorry, aber in einem Cuore will ich nicht 200km täglich auf der Autobahn abspulen - ein Mindestmaß an Komfort und somit auch Radstand sollte schon sein) einen Skoda Fabia 1.6L CR TDI mit 90 oder 105PS (oder eben VW Polo mit dem Motor bzw. Seat Ibiza) empfehlen.

Wenn du dich wirklich an die 120km/h Grenze halten willst, dann würde sich auch noch der Polo Bluemotion mit dem 1.2L CR TDI (75PS) anbieten, die Durchzugskraft ist hier aber nicht mehr so toll und es ist eben auch nur ein 3-Zylinder.

So ein Fabia oder Polo ist schon ein recht gutes, vollwertiges Auto. Hier auf MT ist ja auch einer, der schon über 700.000km in einem Skoda Fabia zurück gelegt hat bei nem Durchschnittsverbrauch um die 3,5L Diesel auf 100km.

Bei 200km pro Tag gehe ich aber einfach mal davon aus, dass du doch hin und wieder schneller in der Arbeit sein willst / musst bzw. auch mal etwas schneller zu Hause sein willst ohne dass der Spritverbrauch enorm nach oben geht. Von da her bietet sich ein sparsamer Diesel einfach an und ich denke beim 1.6L CR TDI mit 90 oder 105PS bist du da bestens aufgehoben.

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Zitat:

Original geschrieben von qwertzuiopasdfg


Ich fahre durch Dienstreisen öfters mit Mittelklasselimos und Kompakten über die AB, aber komfortmäßig liegen zwischen den beiden Welten. Wenn ich ständig nur AB fahren würde, wäre alles unter Mittelklasse nicht akzeptabel. Genauso ist Xenon Pflicht, gerade bei Nachtfahrten. Ich würde nie wieder drauf verzichteten. Und ich bleibe dabei ein gebrauchter Mercedes ist die beste Wahl. Mein Golf macht immer wieder zicken und Seat, Skoda und die ganzen Billigabklatsche sind auch nicht besser. Klar ein Tdi wird mich Ach und Krach 300tkm schaffen (wenn der Turbo hält, Ausnahmen, die Ihr Auto nur schieben mal unbeachtet) aber ein Stern ist da erst eingefahren.
Würde sagen, gerade für seine Bedürfnisse und seinem Fahrprofil, sind die TDI Motoren, der Renner. Der Verbrauch ist moderat und über die Haltbarkeit braucht er sich keine Sorgen machen. Mein New Beetle hat über 400 000 km und der Polo 9n über 300 000 km runter. Auch sein Fahrprofil paßt zu dem Motor. der ist warm wenn er auf die Autobahn kommt und kann sich abkühlen bevor er abgestellt wird. Beide Fahrzeuge haben, trotz eines Chips, bisher keine Probleme bereitet. Über den pietsprock im  Fabia Forum wurde ja schon geschrieben. Sein Verbrauch ist allerding kein Maßstab, da er überwiegend hinter LKW`s herdackelt. Hier geht es ja nicht um einen Reisewagen, hier muß jemand zu Arbeit und wieder zurück und dieses möglichst zuverlässig und preisgünstig. MfG aus Bremen

Über die Motorenhaltbarkeit im VAG Konzern brauchen wir uns hier nicht streiten. Der Motor ist an solchen Fahrzeugen das letzte was kaputtgehen sollte. Egal ob es ein BMW oder vom VAG Konzern ist. Falschmachen kann man da nicht viel.

Vielleicht hilft dem TE mein Beitrag an dieser Stelle etwas weiter: Klick mich

Täglich 200 km Autobahn in einer Cuore-Asphaltwarze? Würde ich mir niemals antun.

Bei der Streckenlänge würde ich auch definitiv zu einem gebrauchten, technisch einwandfreien Mittelklasseauto raten, aus dem man nach 200 km entspannt wieder aussteigen kann.

Bin selbst Pendler und seit 7 Jahren überzeugter LPG-Fahrer. Bin mit reichlich Hubraum, 6 Zylindern, kaum Reparaturen und aufgrund des Fahrzeugalters faktisch nicht mehr vorhandenem Wertverlust günstiger unterwegs als die meisten Kleinwagenfahrer.

Ist mittlerweile eine Wahl gefallen?

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Noch ist keine Wahl gefallen, ich konnte aber mit allen Tipps meine Suche schonmal gut eingrenzen und werde jetzt die Umgebung abklappern um wir einige Wagen anzuschauen.

Vielen Dank an alle nochmal an dieser Stelle von mir!

wenn auch unpopulär: schau dir mal den vectra c an. preise sind im keller, wenn du den richtigen motor nimmst, fährt er bis zum mond und zurück (siehe signatur 🙂). komfort auf langstrecke ist unfassbar gut und das vorfacelift-modell bekommst du mit guter ausstattung hinterher geworfen. ich bin mit meinem eine zeitlang 2x die woche touren so um die 500km am stück gefahren - ohne probleme.

Zitat:

Original geschrieben von DerDukeX


Ich würde dafür (weil sorry, aber in einem Cuore will ich nicht 200km täglich auf der Autobahn abspulen - ein Mindestmaß an Komfort und somit auch Radstand sollte schon sein) einen Skoda Fabia 1.6L CR TDI mit 90 oder 105PS (oder eben VW Polo mit dem Motor bzw. Seat Ibiza) empfehlen.

Der Cuore hat einen Radstand von 2,49 m - 4 cm mehr als der Fabia. Ich hatte Dienstag und Mittwoch das aktuelle Modell als Leihwagen, wenn man mit den LKWs mitschwimmt, liegt der Verbrauch bei 3,8 Liter Benzin auf 100 km.

So, mal als Rückmeldung von mir:

Vorerst werde ich mit einem geborgten Auto aus der Familie (Astra F Caravan Autom.) die Strecke fahren. Dann sehe ich, ob mir die Kompaktklasse reichen wird.

Gefühlsmäßig wollte ich einen Kleinwagen, empfohlen wurde mir oft die Mittelklasse. Da das Budget begrenzt ist und mir eine grüne Plakette sowie ein möglichst geringer Spritverbrauch am Herzen liegt, denke ich, dass ich in der Kompaktklasse zufrieden werden könnte. Mit einer neuen A-Klasse war der Weg auf der ersten Fahrt sehr angenehm, ich werde aber weiter Probefahren.

Für die Zeit nach der Probezeit (wenn er mir auch vom Fahren her zusagt) liebäugele ich mit einem "alten" C4 Coupé, HDI 110. In der Klasse vom Design mMn unerreicht (in rot).

Mal gucken ob´s dann so kommt. Vielen Dank nochmal für die ganzen Denkanstöße!

Der o.g. Citroen isses geworden. Mittlerweile von 65tkm auf 140tkm gebracht. Bisher nur geringe Reparaturen (Radlager und Abgasrückführungsventil) und die regelmäßig dahinschiedenden Abblendlichter.

Stünde ich noch einmal vor der Wahl würde ich aber den größten Diesel mit 136PS nehmen, Autobahn halt.

Danke an alle Helfer.

P.S.: Der dumme Astra ist in der ersten Woche verreckt, kurz vor der AB haben die Bremsen hinten zugemacht, Bremszylinder zerstört... Besser da als bei 130 auf der AB :-D

Und was schluckt der so? Ich liege immernoch bei 4 l/100 km, inzwischen musste ich aber auch schon ein Radlager bei über 150000 km tauschen lassen...

...mein kleiner GTC Diesel nahm mit Spaß auf der AB so seine 5,2 Liter ( 110-130)...

Nur wenn man das Gaspedal streichelte und niedrigsten Touren fuhr, kam man auf 4,5 Liter.

Schätze, dass da beim TE auch ca. 5,5 Liter zusammenkommen werden (müssen).

Ich habe den Verbrauch nur zu Anfang gemessen (nicht BC), mit den schmaleren Winterreifen bin ich mit vorausschauenden Fahren und Tempomat bei 115km/h + Überholen mit gut 130km/h auf unter 4,9l gekommen, mit Sommerreifen etwas mehr. Finde ich ok.

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