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Opel Signum 3.0 CDTI-Zwei Jahre alt, aber 370.000 km Laufleistung-Kaufen oder nicht?

Themenstarteram 12. März 2008 um 23:14

Hallo,

ein Freund von mir ist Unternehmer und möchte sich einen gebrauchten Signum 3.0 CDTI kaufen.

In seiner Nähe befindet sich eine größere Firma die Walzen in Deutschland produziert und in ganz Europa verkauft. Die Firma verfügt dazu über einen großen technischen Qualitäts-Außendienst, das sind Ing. die den Zustand der Walzen prüfen und auch entsprechend dokumentieren.

Dieser "Qualitäts-Außendienst" besteht aus einem Team mit jeweils drei Teilnehmern die immer ein festes Fahrzeug fahren. Während der Fahrt wechseln sich alle drei Teilnehmer ab. Oft ist es so das einer schläft, und ein weiterer schreibt entsprechende Berichte und übermittelt diese online an die Zentrale.

Bedingt durch diese Rotation erzielen die einzelnen Fahrzeuge enorm hohe Laufleistungen, so beträgt die Jahresfahrleistung ca. 160.000 km. Die Fahrzeuge werden immer zwei Jahre gefahren und exakt am Ende der Werksgarantie abgemeldet und verkauft.

Die Firma fährt ausschließlich Signum, entweder 1.9 CDTI oder 3.0 CDTI. Der große Vorteil des Signum ist das im Fond ein oder zwei Mitarbeiter perfekt während der Fahrt arbeiten oder sich ausruhen können, dazu sind die Signum Fahrzeuge 3.0 CDTI oft alle mit Vollausstattung und als Kurzzulassung sehr günstig erhältlich. Ein weiterer Grund warum man auf Opel setzt ist das die Wagen während der Werksgarantie keine Kilometerbegrenzung haben.

Nun kann mein Bekannter einen Signum 3.0 CDTI Cosmo (Vollausstattung) erwerben mit 371.000 km und exakt 2 Jahre und zwei Tage alt. Der Wagen ist unfallfrei, hat aber ein Schaltgetriebe. Der Fuhrparkleiter meinte das auch mal Schaltgetriebe dabei sind, eben weil die Fahrzeuge alles junge Kurzzulassungen gekauft, und nicht auf Wunsch bestellt werden, das Schaltgetriebe sei aber nicht von Nachteil ist da die Schaltgetriebe in deren Augen robuster sind. Die Automatikgetriebe haben doch schon mal das ein oder andere Problem was dann entsprechende Standzeiten in der Werkstatt. erfordert. Da die Fahrzeuge für das Arbeiten entsprechend optimiert sind, zweites festeingebautens Telefon samt weiterer Ladegeräte für z.B. Diktiergeräte und zwei Notebooks im Fond (alles wird später wird einwandfrei entfernt), kann man die Fahrzeuge in diesen Fällen nicht so schnell wechseln, obwohl Ersatzfahrzeuge zur Verfügung stehen, bei der Größe des Außendienst kann es aber dann bei längeren Werkstattaufhalten auch mal "eng" werden.

Mein Bekannter konnte alle Inspektionsrechnungen sehen (alles FOH), da wird der FOH natürlich zum besten Freund bei der Laufleistung. Optisch ist der Wagen in gutem Zustand, auch vom Leder her. Den erweiterten Ein- und Umbau im Fond sieht man gar nicht mehr, bzw. man muß schon sehr genau hin sehen.

Lt. Fuhrparkleiter hat der Wagen neue Injektoren und auch einen Turbolader bekommen, die große 120.000 km Inspektion (Einstellung Ventile) - in dem Fall bei 360.000 km ist auch erfolgt. Der Wagen wurde während der zwei Jahre noch mit einem Chip betrieben, der Name ist mir entfallen, hat der ein oder andere Signum Fahrer hier auch, wurde durch die Firma die den Chip eingesetzt hatte auch wieder entfernt da man die Fzg. grundsätzlich nur in serienmäßigem Zustand verkauft, weiteres Tuning o.ä., auch optisch hat der Wagen nicht.

Der Wagen soll inkl. Mehrwertsteuer noch EUR 9.000 kosten, natürlich ohne Gewährleistung da der Verkauf zwischen Unternehmern statt findet. Die Firma verkauft die Fahrzeuge grundsätzlich nur an Unternehmer.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage für meinen Bekannten, ein zwar erst zwei jähriges Fahrzeug aber mit ca. 370.000 km Laufleistung, der Wagen kann quasi nie gestanden haben, aber dafür noch EUR 9.000 bezahlen. Er selber will den Wagen auch noch zwei oder drei Jahre fahren, die Jahresfahrleistung beträgt dann ca. 30.000 km. Da stellt sich die Frage, kaufen oder besser nicht?

Was meint Ihr in diesem Fall? Was könnte bei der Laufleistung denn noch richtig teuer werden?

Vielen Dank

JD

Beste Antwort im Thema

Meine höchste Laufleistung mit einem Fahrzeug waren 500.000 km ........ ich hätte keine Probleme damit ein Fahrzeug um die 370.000 km für ~ 5.000 €uronen zu kaufen. Je nach Ausstattung auch etwas Teurer :D

 

mfg

 

Omega-OPA

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Nach Probefahrt und evtl. TÜV-Check würde ich das Risiko eingehen. Selbst wenn was stirbt, entweder bei Retek und co. Ersatzteil ordern oder den Wagen weiterverkaufen oder ausschlachten. Allein das Navi bringt ja schon ein Zehntel des Kaufpreises. Da die Wagen offensichtlich kaum unter Vollast bewegt wurden, spielt das Tuning eine untergeordnete Rolle, trotzdem würde ich allen Tunern durch diese Beispiele keine Entwarnung geben. Ich denke trotzdem, dass der 1.9er der günstigere Motor ist, in Reparatur und Unterhalt, somit würde ich mich für diesen entscheiden.

 

Oh, hat sich ja schon erledigt. Dann Glückwunsch für Deinen Kumpel, für den Preis hätte er ja drei nehmen können.:D Da ich Ersatz für meinen A Vectra suche, wäre das fast eine Alternative.

Zum Wiederverkaufswert, ich sehe das nicht so schwarz, wie Einige das hier malen. Das erste Jahr ist bitter, aber dann stabilisiert sich der Verlust. Große Unterschiede zu anderen Marken sehe ich dann nicht.

am 15. März 2008 um 21:34

Moin...

Apropos Laufleistung: KLICK

Grüßle...

Davon kann man doch nur träumen...

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