Opel Meriva B - engine swap (Motortausch höherer Leistung)
Hallo zusammen,
neulich habe ich einen Beitrag über ein Mini Cooper (Mr. Bean Auto 44kW), welches einen neuen Motor (Honda 120kW) eingebaut und zugelassen bekommen.
Gibt es eine ähnliche Möglichkeit bei Meriva B oder vielleicht schon Erfahrung darüber, wie, wo und mit welchem passenden Motor höherer Leistung (ohne Frontverlängerung), mit dem der Gesamtumbau zugelassen wird?
Gesamtumbau meine ich natürlich nicht nur den Motorumbau, sondern auch Fahrwerk, Bremse, Elektrik, Instrumente, etc.
Danke für eure Tipps im Voraus.
Karsten
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Hallo, in der Regel holen sich "vernünftige" Menschen einen Meriva
eher alte. Zielgruppe waren Senioren. In den seltensten Fällen sieht man in einem Meriva jemanden u60. Wobei ich den Wagen für kleine Familien toll finde - aber das ist offtopic.
Bei "neueren" Fahrzeugen ist es fast unmöglich einen beliebigen Motor zu tauschen, da sehr viele Steuergeräte verbaut sind und alle auf die Motor/Elektrikkomination eingeschossen sind. Passt da auch nur eine kleine Komponente nicht, geht ein jeder Motor in den Notlauf.
Mit einem Auto aus den 80ern - mit einem golf1,2,3 /astra f/Kadett ginge das bestimmt noch.
Die einfachste Lösung wird es sein die Ladedrücke zu erhöhen. Sofern der Turbobenziner verbaut ist, hat man zumindest von Kupplung und Getriebe etwas Spiel da das M32 - also max 320nm - mehr Kraft vertragen kann.
Entweder mit dem Serienturbo probieren oder gleich zum Softwaretuner des Vertrauens gehen und fragen was er so maximal herausholen kann.
Wenn es wirklich nur um Leistung geht und weniger um Fahrbarkeit, kann ich mir mit dem 1.4T gut 200PS vorstellen. Das ist aber weit weg von Porscheschreck. Insbesondere auf der Autobahn wird der gefühlte Mehrgewinn an Endgeschwindigkeit wahrscheinlich im Bereich von 7-10% liegen, da der Meriva nun mal eine Schrankwand ist.
Mit Fahrbahrkeit meine ich bei hohen Ladedrücken, dass sich der Wagen wie ein damaliger Pumpe-Düse Diesel fahren könnte. Beim beschleunigen: nix...nix... (ab 2000rpm) kommt die Rakete.
Bremsen/ Fahrwerksumbauten sollte es relativ günstig geben, da das Fahrwerk ja noch (achtung Halbwissen) auf dem Astra F basiert und mit den Jahren/ Jahrzehnten nur geringfügig modifiziert wurde.
Insgesamt "lohnt" es sich natürlich null. Zum Rasen gibt es bessere Fahrzeuge. Aber wie es nun mal mit der Liebe ist... :-)
29 Antworten
Der Turbolader-Motor ist aufgrund des Aufladungs-Prozesses im "Innenleben" mit seinen Mehr an Einzelteilen auf lange Sicht deutlich defekt-anfälliger. Das wird Dir jeder wahre Experte so sagen !
Ich habe meine 3 OPEL mit Saugermotor (Ascona 1,9/75 PS, Kadett 1,8/90 PS, Astra 1,8/125 PS) jeweils 10-15 Jahre ohne jegliche Motorprobleme gefahren. Auch sonst (fast) absolut zuverlässiges Material !
Der Ascona z.B. hatte einen 1,9 Liter-Sauger-Motor und war auf den ersten 50 metern deutlich schneller ansprechbar und wesentlich schneller als ein 120 PS-Turbo mit 1,4er Motor heutzutage !
Nun ist es eben ein gemäßigterer Meriva B mit 100 PS, absichtlich (!) mit dem auf lange Sicht zuverlässigeren Saugermotor.
Meine Wagen bisher sind/waren alle recht schwer, aber mit dem nötigen Fahrgefühl und Erfahrung lässt sich in den unterschliedlichsten Fahrsituationen auch eine durchaus ansprechbare Fahrdynamik erzielen.
Mit mehr Gewicht liegen die Wagen auch besser gespurt auf der Straße und sind weniger windanfällig. Hohe Endgeschwindigkeiten werden damit nicht erreicht (obwohl der Astra gut 200 KM/H drauf hatte). Das brauche ich auch nicht, um so ggfs. ein geschwächtes EGO nur künstlich zu stärken.
Auch kein triebhaftes Angeber-Rasen mit einem "TURBO-Stempel" auf dem Auto hinten.
Es kommt schwerpunktmäßig immer noch auf die Fahrkunst an, welche Dir offenbar wohl abgeht.
Du kannst vermutlich nur treten bis Dein - zeitlich indisponierter Freund Turbo - Dir im Nachhinein
erst Deine Befriedigung verschafft, welche mit wahrem Fahrgenuss - eben nur möglich in Kombination mit einem (nahezu) unverwüstlichem Sauger-Motor - im Grunde nichts zu tun hat.
Man sollte seinem Auto entgegenkommen ! D.h. schonendes, vorausschaubares Fahren sind von Vorteil. Dein Auto zahlt es Dir letztlich zurück und es bleibt so auf lange Sicht "gesund" und motor-stabil !
Solches stellt mich schon voll zufrieden. Was du für andere Prioritäten hast - es ist Deine Sache.
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Hier driftet es ab in eine Grundsatzdebatte...aber von vorn...
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Zitat:
Bin schon Ü-50, also ein "alter Knacker" für Dich vermutlich 🙂
Stimmt. :-P
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Zitat:
Ich möchte auch nach mehr als 10 Jahren über einen einwandfreien Motor verfügen können !
Der Turbomotor hat genau ein Verschleißteil mehr. Den Turbo. Andere Teile wurden angepaßt.Magst Du auch einen Saugdiesel fahren? Kleine Saugverbrenner sind Wanderdünen.
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Zitat:
Richtig ! Natürlich ein auf lange Sicht reparaturanfälliger Motor ! Ganz schön clever diese AutoherstellerRichtig !
Wegen eines Turbos?! Das ist doch etwas naiv.Im übrigen hatte ich bei meinem vorletztem Saugbenziner einen Motorschaden. Hätte auch mit einem Turbo passieren können. Beide gehen kaputt. Irgendwann, oder früher mit Pech.
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Zitat:
3 Sekunden langsamer von 0 auf 100
Genau um die Beschleunigung, also reine Leistung, geht es doch kaum. Es geht ums Drehmoment. Einen LKW/Trecker gefahrlos und zügig überholen, ohne drei Gänge dafür runterschalten zu müssen.
Vergleich
Beschleunigung 0-50 / 0-100 (finde ich recht uninteressant)
Sauger: ? / 14,0 Benziner 3,5 / 10,2secElastizität: 60-100 / 80 - 120 (4.Gang/ 6.Gang) (leider nichts gefunden für den 100PS)
Sauger: ? /? Turbo 8,5 / 15,8
Ich tippe auf -achtung Mutmaßung- 14 / 25sec
Vielleicht gibt es ja einen 100PS Astra test mit den Daten. Das könnte man grob nehmen und einige Zentel aufaddieren.
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Zitat:
Der Genuss bleibt auf der Strecke
Genuss gibt es. Jedoch nicht in Low Budget Motoren. Sicherlich braucht man keine 300PS für genuss, aber 100PS mit 130nm?! Nein.
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
Zitat:
Wie Tütensuppe mit Geschmacksverstärker. Der Genuss bleibt auf der Strecke.
Ein Sauger ist dann wie Omas Suppe. Nur mit zuwenig von allem, aber mit muff :-)
Zitat:
@diambi schrieb am 28. März 2018 um 20:06:05 Uhr:
.Zitat:
Ein Motor muss engagiert sein, Befehle des Fahrers unmittelbar umsetzen und dem Begrenzer freudig entgegenstürmen
Und das macht dein 100PS sauger? Ähä...
Da fühle ich mich im Turbinchen fixer. Deutlich....
Insgesamt hatten wir auch einige Reparaturen mit dem Meriva. Nichts davon hängt mit dem Turbo zusammen. Das das M32 angeflanscht ist, kann ja der Motor nichts. Meines hat jetzt bei 73tkm auch einen Lagerschaden.
Ja er ist 7 Jahre alt, fährt aber noch super agil und hat viel Platz. Und man sieht ihn dank Kupferorangener Farbe auch gleich im grauen einheitsbrei des Supermarktparkplatzes. Und mit den 17" sieht er auch gar nicht oll aus.Ein Turbo - insbesondere dieser - ist ja nicht wirklich bis zum letzten ausgepresst. Eine Literleistung von bis zu 100PS (1.4 140PS --- 120PS ca 85PS) ist doch voll ok. Oder würdet Ihr über einen 2Liter Turbobenziner mit 200PS meckern? Nee, das geht und ging deutlich weiter.
Ein Jahr lang - vor genau knapp 4 Jahren für ich den Corsa D.
Mit 1.4 und 87PS. Da war er...ok... mehr nicht. Im wesentlich schwereren schrankwandigem Meriva B... Nein.Jetzt habe ich die Drehzahlen nicht im Kopf... Bei Bundesstraßentempo 100 dreht der Meriva bei ca 2200u/min im 6.Gang. Also weit weg vom Turboloch und erst recht weit weg von laut. Dies ist um so präsenter auf der Autobahn. Niedrige Drehzahlen und ein entspannter Motor, da ich (oder eher meine Frau) viel viel seltener durchtreten und hochziehen muss.
Anfangs schrieb ich ja von 50nm Unterschied. Es sind 70! Das ist viel, sehr viel weniger. Und wenn die Turbos bei 2000Umdrehungen auch 200nm haben, hast Du..? 90? Da wird ein Überholmanöver ohne vielen Kilometern Weitsicht zum Nervenkitzel.PS braucht man nicht zum Rasen
"früher" bin ich mit 40PS weitaus mehr gerast :-D
@Opelexperte (versuch bitte vollzitate zu vermeiden, das macht die Themen unübersichtlich)
irgendwie habe ich das Gefühl, Du meinst doch ehrlich dass einer der einen Turbomeriva fährt ein Raser ist.
Jaaaa. Stimmt. Meine Frau driftet mit dem Wagen immer zur arbeit, wenn sie den Burnout nach weniger als 500Metern beenden muss, hat sie die gesamte Woche keine gute Laune mehr... Und erst die Donuts vorm Supermarkt...
Mein gestärktes Ego kompensiere ich durch ein fehlenden Sportwagen.
Vom Offtopic zum Troll.
Ich möchte einfach mal ganz sachlich zu Dir sprechen. Aufeinander losschimpfen bringt nichts.
Wer eher sportlich-rasanteres, dynamisches Fahren bevorzugt, der kauft sich keinen Opel Meriva.
Egal was für ein Motortyp da auch immer drin steckt !
Dann kauft man sich einen Wagen der niedriger ist und flacher auf der Straße liegt. Der auch
Kurvenlagen mit gewissem Speed elegant und sicher bewältigt. Der dafür etwas leichter ist.
Der Wagen hat ganz offenbar andere Vorteile: Großes Platzangebot im Innenbereich, hoher Komfort, div. (mögliche) Sonder-Ausstattungen, Federung, Bremsen, Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Optik.
Man fühlt sich sehr wohl bei ganz normaler, bedachter, sicherer Fahrweise = innere Zufriedenheit !
Nichts für ungut Dir ! Ich wünsche Dir weiterhin ein "turbomäßiges" Fahrvergnügen 🙂
Zitat:
@diambi schrieb am 29. März 2018 um 21:58:17 Uhr:
@Opelexperte (versuch bitte vollzitate zu vermeiden, das macht die Themen unübersichtlich)
irgendwie habe ich das Gefühl, Du meinst doch ehrlich dass einer der einen Turbomeriva fährt ein Raser ist.Jaaaa. Stimmt. Meine Frau driftet mit dem Wagen immer zur arbeit, wenn sie den Burnout nach weniger als 500Metern beenden muss, hat sie die gesamte Woche keine gute Laune mehr... Und erst die Donuts vorm Supermarkt...
Mein gestärktes Ego kompensiere ich durch ein fehlenden Sportwagen.
Vom Offtopic zum Troll.
Zitat:
@Opelexperte schrieb am 29. März 2018 um 00:13:23 Uhr:
Der Turbolader-Motor ist aufgrund des Aufladungs-Prozesses im "Innenleben" mit seinen Mehr an Einzelteilen auf lange Sicht deutlich defekt-anfälliger. Das wird Dir jeder wahre Experte so sagen !......
Könntest du mir (als unbedarfter, nichtswissender, aber interessierter und wissbegieriger) Turbofahrer bitte erklären, welches ominöses Mehr an Einzelteilen sich im Motor befindet. Ich bin kein Mechaniker, aber trotzdem interessiert an dieser Materie. Du schreibst immer nur mysthisch herum, ohne Einzelheiten zu nennen. Bitte gib mir mal hier Hinweise, was du meinst, oder wo ich danach im Netz suchen kann, damit ich mich auf die Reparaturen einstellen kann.
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Dieser sachliche Video-Beitrag zeigt (recht verständlich erklärt) Wirkungsweise
bzw. Vor- und Nachteile vom Turbomotor auf (im Vergleich zum Saugmotor).
https://www.youtube.com/watch?v=tB9Elx4ROa0
Dieser sachliche Schrift-Beitrag zeigt typische Defekt-Anfälligkeiten am Turbolader-Motor auf:
http://www.autobild.de/.../...-funktion-schaeden-symptome-8438577.html
Zitat:
@Krond schrieb am 30. März 2018 um 08:19:27 Uhr:
Zitat:
@Opelexperte schrieb am 29. März 2018 um 00:13:23 Uhr:
Der Turbolader-Motor ist aufgrund des Aufladungs-Prozesses im "Innenleben" mit seinen Mehr an Einzelteilen auf lange Sicht deutlich defekt-anfälliger. Das wird Dir jeder wahre Experte so sagen !......Könntest du mir (als unbedarfter, nichtswissender, aber interessierter und wissbegieriger) Turbofahrer bitte erklären, welches ominöses Mehr an Einzelteilen sich im Motor befindet. Ich bin kein Mechaniker, aber trotzdem interessiert an dieser Materie. Du schreibst immer nur mysthisch herum, ohne Einzelheiten zu nennen. Bitte gib mir mal hier Hinweise, was du meinst, oder wo ich danach im Netz suchen kann, damit ich mich auf die Reparaturen einstellen kann.
Oh man, klar sachlich und Autobild. Leider schreibst du in einem Niveau, dass man direkt annehmen kannst, dass du dieses "sachliche" Blatt fix abonniert hast. Sorry, ist aber so.
Ich hatte als Firmenwagen einen A4 Diesel TDI (ja, auch ein Turbo drinnen, stell dir vor), der hatte 360.000 km am Tacho und wurde keinesfalls geschont, als er von der Firma eingetauscht wurde, und stell dir vor, noch der erste Turbo, der erste Motor, das erste Getriebe......
Ach wie anfällig diese elenden Turbos doch sind....
"Autobild" ist doch keine BILD ! Die Inhalte der Beiträge sprechen jedenfalls klar für sich.
AUDI A4 ist ja nun etwas völlig anderes von den Ansprüchen her und natürlich auch vom Preis.
Diesel ? Gut dass dieser überteuerte "Billig-Sprit-Stinker" mittelfristig endlich vom Markt kommt !
Es gibt altbewährte Mercedes-Diesel (ohne Turbo) die haben 500.000 KM und mehr drauf ! 😰
Zitat:
@Krond schrieb am 30. März 2018 um 20:33:05 Uhr:
Oh man, klar sachlich und Autobild. Leider schreibst du in einem Niveau, dass man direkt annehmen kannst, dass du dieses "sachliche" Blatt fix abonniert hast. Sorry, ist aber so.Ich hatte als Firmenwagen einen A4 Diesel TDI (ja, auch ein Turbo drinnen, stell dir vor), der hatte 360.000 km am Tacho und wurde keinesfalls geschont, als er von der Firma eingetauscht wurde, und stell dir vor, noch der erste Turbo, der erste Motor, das erste Getriebe......
Ach wie anfällig diese elenden Turbos doch sind....
Ja klar, Autobild ist viel höheres Niveau als die Bild und ist rein sachlich.
Es geht hier bzgl. Turbulenzen nicht um billig oder teuer, sondern um Haltbarkeit an sich.
Wie in einem anderen Thread bezieht er sich nur auf die zwei Links.
Für mich als Nichtingenieur wäre die Antwort klar.
Durch das mehr an Luft ist die Explosion und folglich die Abgase heißer als beim nicht zwangsbeatmetem Fahrzeug.
Sollten die Ventile -insbesondere Auslassventile- nicht Hitzefester sein, so käme es fix zu schäden.
Alle anderen Bauteile -wie Kupplung, Getriebe, Bremsen, usw. müssen ggf. entsprechend der Leistung angepasst werden.
Wer jetzt arg Langeweile hat kann Teilenummern vom 100 zum 120/140PSler vergleichen. Wer glaubt das die gleichen Teile andere Nummern haben, um diese teurer zu verkaufen, soll zudem auf das Versandgewicht achten.
Wer mit den 100PS klar kommt, der wird auch mit dem Meriva B damit glücklich.
Ich empfehle auf jeden Fall eine stärkere Motorisierung zu nehmen.
Stärke Motorisierung würde ich natürlich auch gerne empfehlen, diese hat OPEL mit dem Meriva B aber mit einem Saugmotor leider nicht im Programm (der Wagen wird ja auch nicht mehr gebaut).
Wie Du sehr zutreffend schon sagst, wer mir den 100 PS (und eingeschränktem Drehmoment) damit trotzdem für sich zufriedenstellend klarkommt, der wird (langfristig) auch seine Freude dran haben.
Ich bin außerdem bereits Rentner und habe daher auch keinen "Turbo-Zeitdruck" mehr !😉
Wer nach mehr (etwas unkontrolliertem) Schub "von hinten" verlangt, der greift halt lieber zum Turbo.
3 Sterne für Deinen fachlich-sachlich-kompetenten Beitrag. Sieht man nicht so oft hier !
Zitat:
@diambi schrieb am 30. März 2018 um 22:56:58 Uhr:
Wie in einem anderen Thread bezieht er sich nur auf die zwei Links.Für mich als Nichtingenieur wäre die Antwort klar.
Durch das mehr an Luft ist die Explosion und folglich die Abgase heißer als beim nicht zwangsbeatmetem Fahrzeug.
Sollten die Ventile -insbesondere Auslassventile- nicht Hitzefester sein, so käme es fix zu schäden.Alle anderen Bauteile -wie Kupplung, Getriebe, Bremsen, usw. müssen ggf. entsprechend der Leistung angepasst werden.
Wer jetzt arg Langeweile hat kann Teilenummern vom 100 zum 120/140PSler vergleichen. Wer glaubt das die gleichen Teile andere Nummern haben, um diese teurer zu verkaufen, soll zudem auf das Versandgewicht achten.
Wer mit den 100PS klar kommt, der wird auch mit dem Meriva B damit glücklich.
Ich empfehle auf jeden Fall eine stärkere Motorisierung zu nehmen.
Vielen Dank an alle, die hier ihren Beitrag/Beiträgen geschrieben haben, von denen ich jetzt viel gelernt habe 🙂
Ich wünsche euch allen noch schönen restlichen Oster-Feiertage!
Genau nach diesem Thema habe ich gesucht und möchte ein paar Fragen stellen.
Folgende Szenario:
- Ein Meriva B 1.4. Ecoflex mit 88kW. Motor und Getriebe haben leider (Total-)Schaden. Karosserie aber super in Ordnung.
- Ein Audi TT RS 2.5 TFSI mit 294kW. Karosserie...einfach gesagt - sehr ramponiert. Motor, Getriebe, Fahrwerke bis hin zu Elektronik noch in Ordnung.
Idee:
- Meriva B total entkernen
- Meriva B Karosserie ggf. etwas modifizieren
- Alles, was aus TT RS noch intakt sind, in Meriva B einbauen (mit ggf. nötigen Anpassungen)
Solche ähnlichen Umbauten und Swaps habe ich im Nachbarland Italien und Belgien mal gesehen, mit (dortigen) Straßenzulassungen.
Fragen:
- Wer kann so ein Projekt in Deutschland verwirklichen?
- Hat jemand hier vielleicht Erfahrung mit sowas?
- Oder kennt jemand hier Jemanden/Werkstatt/Tuningexperte o.ä, die sowas macht?
- ....
- ....und weitere Detailfragen, die vielleicht später relevant sind.
Solche Fragestellungen oder Äußerungen wie, "warum macht man sowas?", "das ist doch Geld- und Zeitverschwendung", o.ä., müssen nicht erneut diskutiert werden 🙂
Die o.g. "Komponenten" sind verfügbar und stehen aktuell rum. Zeit und Geld habe ich auch 😁 * grins *
Die Motivation ist, wie von TS schon erwähnt, etwa ähnlich. Ist sicher mal sehr interessant zu sehen, wenn in einem Rentnerauto doch 400PS unter der Haube werkelt 😛
Danke.
Solche Fragestellungen würde ich an den dafür vorgesehenen Prüfingenieur richten. Festigkeits und Abgasgutachten dürfte aber heute das Minimum sein. Das sind dann locker 5 Stellen. Evtl brauchst du eine Karosse die zerstört wird...
umbau auf hubschrauberturbine hat ähnlichen schwierigkeitsgrad. 😁
erste frage wäre ob der ganze antriebsklops überhaupt in das maschinenlöchlein unter merivchens haube passt. dann ob angemessene achsen und bremssysteme möglich sind. und bevor die Konstruktion überhaupt den ersten ton von sich gibt (geschweige den auf die Straße darf) muß erst noch die Elektronik verstrickt werden.
ob sich das für ein paar ampelstarts am Ende lohnt muss natürlich jeder selbst wissen. Das äußere Erscheinungsbild soll sich schließlich auch nicht ändern weils sonst nicht mehr den Schein einer Rentnerkarre hat.
oder?
dann lieber klassisches tuning. Da geht auch einiges. Oder gleich ein muscle car. gibt's auch nicht so viele von in D.
Ich würde sagen mit Zulassung unmöglich. So viel ich weiß darf die Leistung nur einen bestimmten Prozensatz über der der stärksten Ausführung dieses Modells liegen. Kleiner Tipp: Um zu sehen was der Spaß für einen Aufwand macht schau doch mal am Youtube Kanal von JP Kraemer (JP Performance) vorbei. Da sind einige Videos in denen ein TT Motor in einen Up eingebaut wird.