Opel bittet Bundeskanzlerin um Hilfe .......
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Bin mal gespannt wann das Licht ausgeht.
Beste Antwort im Thema
GM in USA ist hoch verschuldet.
Opel in Deutschland ist profitabel.
GM in USA schichtet seine Schulden um auf seine Tochtergesellschaft Opel in Deutschland.
GM in USA steht jetzt etwas weniger, aber immer noch sehr schlecht da.
Opel in Deutschland ist jetzt finanziell derart überlastet, daß staatliche Hilfe beantragt wird.
Das heißt doch, daß ein maroder USA- Autokonzern seine Schulden in Deutschland sozialisieren will----JA IST DENN JETZT SCHON WEIHNACHTEN?!
Und unsere Weihnachtsdamen und –herren von der Regierung wollen das ernsthaft prüfen´?
Und zu Ostern legt GM uns dann das nächste Osterei ins Nest?
Wenn GM Geld braucht sollen sie Opel verkaufen---als sie Geld hatten, haben sie ja auch gekauft. Ist doch nicht unser Problem.
GM soll Opel verkaufen. Eigenständig wäre Opel sicher förderungswürdig und existenzfähig.
Unsere Steuergelder sind wohl kaum dafür da, die krassen Fehler von GM in den USA zu bezahlen.
475 Antworten
In jeder Krise steckt auch eine Chance.
Am besten wäre doch die Banken kündigen nächste Woche die Kredite.
Opel bekommt einen Insolvenzverwalter.
Dieser "treibt" die offenen Forderungen bei GM ein so gut es die komplizierte Rechtslage zuläßt. Wenn man jetzt noch zögert ist bei GM nix mehr zu holen.
GM wird sich daraufhin von Opel trennen (müssen).
Und erst ab diesem Moment wird Opel wieder lukrativ für Käufer.
Gruß,
Joschi
Interessant wäre mal zu wissen, wer die meisten Anteile von GM hält,
wenn viele Anteilseigner im Ausland sitzen, würde ich den Amerikanern zutrauen
GM fallen zu lassen -> siehe lehman bros.
Zitat:
Original geschrieben von TheRealBlizzard
Und zu Ostern legt GM uns dann das nächste Osterei ins Nest?
So lange hält GM gar nicht mehr durch. 😉
Zitat:
Original geschrieben von TheRealBlizzard
Es ist wahrscheinlih, das Opel die 2 Mrd. teilweise (aber sehr wahrscheinlich über 50%) oder sogar zu 100% abschreiben kann. Dann hättest D Deine 3 Mrd. die fehlen.
Es ist ja auch so,dass Gm bei Opel sogar Aussenstände von mehreren hundert millionen Euro hat.
Das heisst GM bezahlt Teile,Fahrzeuge usw. seit geraumer Zeit nicht an Opel.
All diese Dinge und die Finanzkriese obenauf haben nun das Fass zum überlaufen gebracht.
omileg
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Zitat:
Original geschrieben von PERSON
Interessant wäre mal zu wissen, wer die meisten Anteile von GM hält,
wenn viele Anteilseigner im Ausland sitzen, würde ich den Amerikanern zutrauen
GM fallen zu lassen -> siehe lehman bros.
Dann muß der Ami sich aber beeilen.
Ab Januar haben die nen neuen Präses. Und der wird sich diesen Supergau zum Einstand nicht leisten können und wollen.
Gruß,
Joschi
Ganz ehrlich: Die USA unterstützen die Banken ebenso wie auch die Engländer und die Deutschen, indem sie sie für eine gewisse Zeit verstaatlichen und damit für die Kredite grade stehen. Das ist in der Finanzbranche vernünftig.
Warum nicht auch in der Autobranche? Wenn GM Geld will, sollen sie Opel hergeben. Sonst können wir alle noch Jahrzehnte Geld nach USA transferieren!
Sie werden Opel nicht so einfach hergeben wollen, da Opel die einzige Marke im GM Konzern ist, die im großen und ganzen so aufgestellt ist, wie man es heute von einem Autohersteller erwartet. Über die restlichen GM Marken braucht man nicht ernsthaft reden. Ein GM Vorstand hat selbst einmal gesagt, es sei gut, dass es Opel gäbe. Wenn nicht, müsste man solch eine Marke erfinden.
Allerdings bin ich schon der Meinung, dass es Opel im Fall einer Trennung von GM nur besser gehen kann - eine vernünftige Übergangslösung vorausgesetzt und Obacht vor etwaigen Heuschrecken.
Sinnvoll wäre auch ein Zusammenschluß mit BMW oder Daimler. Beide Hersteller hätten damit sich um eine gut aufgestellte Automarke für den Normalbürger bereichert. Opel könnte davon z.B. in der Motorentechnologie profitieren, generell bestünde die Möglichkeit der Schaffung gemeinsamer Plattformen in manchen Segmenten und nicht zuletzt würde es für Opel einen gewaltigen Imageschub geben.
Nur egal wohin die Reise geht, Opel darf keinesfalls untergehen (das wäre eine volkswirtschaftliche Katastrophe) und sollte nach einer etwaigen Trennung von GM in deutsche Hände.
Ich vermute jedenfalls, dass die Situation um GM bereits weit schlimmer ist, als in der Presse dargestellt. Man könnte mutmaßen, dass konzernintern schon von einer Insolvenz GM`s ausgegangen wird und man sich bereits deshalb heute erneut mit der Bürgschaftsbitte an die Politik gewandt hat, die auch prompt reagiert hat.
Zitat:
Original geschrieben von OMILEG
Es ist ja auch so,dass Gm bei Opel sogar Aussenstände von mehreren hundert millionen Euro hat.Zitat:
Original geschrieben von TheRealBlizzard
Es ist wahrscheinlih, das Opel die 2 Mrd. teilweise (aber sehr wahrscheinlich über 50%) oder sogar zu 100% abschreiben kann. Dann hättest D Deine 3 Mrd. die fehlen.
Das heisst GM bezahlt Teile,Fahrzeuge usw. seit geraumer Zeit nicht an Opel.
All diese Dinge und die Finanzkriese obenauf haben nun das Fass zum überlaufen gebracht.omileg
Dann tun mir die Opel Mitarbeiter wirklich leid.😠
In den letzten Jahren haben die soviel geschufftet, so viele tolle variable Autos gebracht.
An neuen technicken geforscht, die Qualität verbessert und nun als Sahnestück den Insignia rausgebracht.
Als Dank möchte nun GM noch mnehr Geld aus ihnen rausquetschen *kotzwürg*🙁
Hallo,
diese Situation von Opel ist echt ärgerlich. Da läuft es seit Langem mal wieder richtig gut und dann wird denen von hinten in die Beine getreten.
Wäre es eigentlich denkbar, dass Opel alleine weitermacht, falls GM wirklich zusammenbricht (was ja auch nicht einfach so geht)?
Zitat:
Original geschrieben von 2Seatfahrer
(das wäre eine volkswirtschaftliche Katastrophe)
Hi,
das brauchst Du nicht in Klammern setzen😉
Nehmen wir Bochum. Im Herz des Ruhrgebiets. Wo sollen die Opelarbeiter dort Arbeit finden?
Kaiserslautern. Außer der USArmy gibt es da auch nicht viel.
Eisenach. Da ist auch nicht viel.
Rüsselsheim. Bei mir im Haus hängt im Partykeller noch eine Urkunde eines ehemaligen Opelmitarbeiters für 40 Jahre treue Dienste.
Wo sollen die ganzen Mitarbeiter aus der Region unterkommen😕
Antwerpen lasse ich mal aussen vor.
Ich will nicht wissen, wie die Arbeitslosenquote steigen würde, wenn Opel dicht machen müßte.
Es sind ja nicht nur die Werke, sondern es sind ja auch noch die übrig gebliebenen Opelhändler.
Mich gruselt es gerade, wenn Opel pleite gehen sollte.
Bevor hier in diesem Thread jemand meint, dass er Opel verhöhnen will, sollte er sich mal überlegen, was passiert, wenn Audi, VW, BMW, Ford oder Mercedes auf einmal zahlungsunfähig wäre. Es wäre genauso ein Schaden für Deutschland.
Ich plädiere für eine Hilfe für Opel, allein aus dem Grund, dass weiterer Schaden für die gesamte Volkswirtschaft für Deutschland abgewendet werden kann.
Grüße
globalwalker
Zitat:
Original geschrieben von globalwalker
Ich plädiere für eine Hilfe für Opel, allein aus dem Grund, dass weiterer Schaden für die gesamte Volkswirtschaft für Deutschland abgewendet werden kann.Grüße
globalwalker
Ich plädiere für eine zeitlich begrenzte Teilverstaatlichung inkl. eines Investors, der den Namen Daimler oder BMWGroup trägt. Aber das ist leider absolut unrealistisch.
Solange Opel zu GM gehört, bin ich gegen jegliche Hilfe, da die Probleme damit nur zeitlich verschoben werden und unter Umständen deutsches Geld in den USA verheizt wird.
Tja z.Zt. gehört die Adam Opel GMBH zu 100% GM.
Und GM wird opel nur veräußern wenn es absolut nicht mehr geht. Vorher werden weitere unsinnige Amimarken veräußert (Saturn hinkt hinter den Erwarungen hinterher, Cadi wird aus prestige behalten, evtl. werden Anteile an Cevrolet - asien verkauft) Und selbst wenn Opel angeboten wird. Wer soll kaufen? BMW? Daimler? Fiat? Reanult / Nissan? Toyota? Honda? Glaub ich alles nicht. Da GM Mrd. fordern wird (quasi vergolden).
Ich hoffe nur nicht, das es Heuschrecken werden, die dann den Ladne zerschlagen.
Warum nicht zu x% (>50) Staatlichen Anteil? Der Autobauer aus Nds. hat doch auch den Staat als Teilhaber, so dass dieser Laden nicht Pleite gehen kann (siehe 70-er, 40-er) obwohl sie es schon ein paar mal kurz davor waren ...
warum sollte gm nicht in die pleite gehen? amerka ist kapitalismus pur. da herrscht der markt. wo ist standart oil? zerschlagen. united food company? weg. TWA, PanAm usw. alle out of order. gm wird zerschlagen, und europa bekommt ruhe. opel kommt in eine europa-abteilung. vauxhall verschwindet vom markt. wer braucht die wirklich? ford deutschland hat der schritt auch gut getan. die machen hier plus. weil sie selbstständig planen und entscheiden können. ford hat eine moderne flotte. der älteste ist der fusion. alles andere neu. ka, fiesta, focus,mondeo, smax, galaxy. sie haben einen eigenen lieferwagen und keinen getarnten franzosen mit blitz auf den grill. nur der ka teil sich die plattform mit einem konzernfremden fahrzeug. alles andere wird mit mazda und volvo geteilt. aber alles ohne amerika im nacken. die können frei atmen.
porsche wird es auch nicht mehr so gutgehen wie bisher. wenn ein konzern mehr gewinn als umsatz macht, macht er das im finanzbereich. und da sieht es duster aus. sollte ford america, gm und chrysler ihre kredite nicht mehr bedienen, dann gute nacht marie. dann ist alles was bisher war kalter kaffe. dann gibts wieder lebensmittelmarken. geld hat dan den wert, den es heute eigendlich auch schon hat, den eines bedruckten zettels. dann sollten aber auch alle die dran glauben, die bisher von den konzernen gut gelebt haben. die aktionäre. jeder chef eines handwerksbetriebes spürt, wenn seine firma pleite ist. nur bei konzernen werden noch gewinne ausgeschüttet die es gar nicht gibt. ich hoffe dann ist damit endlich schluß.
Zitat:
Original geschrieben von ubai
Ich hoffe nur nicht, das es Heuschrecken werden, die dann den Ladne zerschlagen.
Warum nicht zu x% (>50) Staatlichen Anteil? Der Autobauer aus Nds. hat doch auch den Staat als Teilhaber, so dass dieser Laden nicht Pleite gehen kann (siehe 70-er, 40-er) obwohl sie es schon ein paar mal kurz davor waren ...
das der staat da drin ist, hat andere gründe. das kommt aus einer zeit die 1000 jahre her ist. damals wurde eine stadt einfach so aus der erde gestampft um da kleine auto zubauen, diekraft und freude bringen sollten. und zwar mit geldern der zerschlagenen gewerkschaften. quasi ist vw eine gewerkschaftsbude und deswegen benehmen sich die gewerkschafter auch da, als ob ihnen der laden gehöre. aber das besser mal nachlesen. das jetzt hier auszuführen wäre zuviel des guten.
Es gibt zu viele Autobauer und zu viele Automarken. Jeder Versuch der Regierungen, egal ob in den USA oder in Deutschland, die dringend notwendige Marktbereinigung zu verhindern, schiebt die Probleme nur auf, löst sie aber nicht.
Die Autos , die Opel nicht mehr verkauft, werden Volkswagen, Toyota oder ein anderer verkaufen.
Natürlich ist es aus emotionaler Sicht immer schmerzlich, wenn eine Automarke verschwindet, betriebswirtschaftlich ist es aber ein ganz normaler Prozeß.
General Motors ist gescheitert und mit ihnen eben auch Opel. Die bescheidenen Gewinne , die Opel in einem guten Konjunkturumfeld in 2006 und 2007 erzielt hat, reichen einfach nicht aus. Man kennt das aus der Bothanik, daß kranke Pflanzen noch einmal blühen, bevor sie endgültig sterben und Opel war schon sehr lange krank.
Tatsache ist, daß Opel nur im Verbund mit General Motors überleben kann, denn eigenständig können sie nicht überleben und es wird sich in der derzeitigen Lage auch kein Wettbewerber finden, der an Opel interessiert ist, geschweige denn von den Banken eine Finanzierung für eine Übernahme erhält. Die haben es alle schwer und wären froh einen Konkurrenten vom Markt zu bekommen.
Die einzige Chance für Opel besteht darin, daß die US Regierung General Motors rettet, wie auch immer dieser Rettung aussehen könnte. Möglicherweise erst ein Chapter 11 und dann eine Teilverstaatlichung.
Solange aber nicht sicher ist, daß dies geschieht, ist eine Staatsbürgerschaft der Bundesrepublik oder der Länder fahrlässig dem Steuerzahler gegenüber, denn damit kann man Opel nicht retten, wird aber womöglich das Geld verlieren, falls General Motors nicht gerettet wird.
Natürlich ist es sehr unpopulär und politisch schwer durchsetzbar Unternehmen wie Opel oder gar General Motors untergehen zu lassen. Daß es aber schon passiert ist, zeigt die hohe Anzahl historischer Automarken. Es ist also schon möglich, daß Opel zu einem Stück Automobilgeschichte wird und seinen Platz neben Borgward findet.
Im Momen würde ich die 12 Monats Überlebenswahrscheinlichkeit von Opel auf 50 % taxieren.