Omega B - Y/Z22XE - Kombi - Spur einstellen.... Mission Impossible

Opel Omega B

Einen schönen Guten Morgen,
Ich habe ein größeres Problem...
Wie man aus einem Beitrag in der Vergangenheit rauslesen kann, habe ich mir einen Opel Omega B Caravan mit dem 2.2L 16V; Bj. 2002 gekauft.
Es wurde vieles gemacht, darunter....
-Querlenker
-Koppelstangen
-Spurstangen
-Gewindefahrwerk (verstellbare Koppelstangen)
-Hilfsrahmen wurde demontiert

Nun zu meinem Problem.
Ich war letzte Woche Mittwoch beim Vermessen und Einstellen der Spur VA und HA.
Am gleichen Tag hab ich ihn dann noch geholt und musste feststellen, dass er bei jeder Unebenheit nach rechts oder links verzieht, und beim Bremsen kaum geradeaus zu halten ist. Das Kommentar der Werkstatt war: "Das Fahrverhalten eines Neuwagens kannst du nicht erwarten".
Und noch einen obendrauf zu setzen waren die Reifen vorne nach 400km außen komplett abgefahren.

So dann bin ich gestern zu einer anderen Werkstatt gefahren.
Die haben dann nochmal vermessen und nach den Daten für ein Sportfahrwerk eingestellt, und neue Reifen aufgezogen.
Jetzt siehts so aus, dass die vorderen Reifen quietschen und kratzen und manchmal das ganze Auto einen Schub nach rechts oder links macht...

Ich weis nicht mehr weiter...
Bitte helft mir...

Beste Antwort im Thema

Welche Teile wurden verbaut? Für mich deutet vieles auf Billig-Schrott hin. Dieses Thema wurde übrigens in der Vergangenheit mehrfach gepostet.

VG

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hallo, bei meinem V6 3.0 2000 habe ich das gleiche Problem, Reifen vorne innen total abgefahren, vor allem vorne rechts. dann unstabiles Fahrverhalten, beim Bremsen zieht er rechts, bei unebenen Strassen läuft er gar nicht geradeaus, völlig unstabil. habe querlenker vorne unten vor einem jahr gewechselt. was muss VOR dem nächsten Spureinstellen noch gewechselt werden?
KM-507-B-Teil?, Umlenkhebel, Spurstange komplett? Lenkungshalter? was noch?
danke!!!

Beide Radlager vorne (Radnaben mit Lager), Bremse soweit sinnvoll, beide Querlenker komplett (Lemfödrer), beide Koppelstangen, beide Spurstangen (Lemförder), Umlenkhebel (Lemförder) und wahrscheinlich auch die Lagerangel (Opel). Alles gleichzeitig tauschen!!! Damit sollte er dann auf der Vorderachse wieder fit für >100tkm sein.

Grüße

danke, dann suche ich mal Teile zusammen
grussss

Warum sollte man Radlager vorsorglich, also ohne vorhandene Defekte, austauschen?

Was wiederum auf der Liste fehlt: Die hinteren Spustangen sollten neu kommen, oder wenigstens vor der Vermessung gängig gemacht werden.
Denn da muss oft eingestellt werden, was dann gerne mal nicht möglich ist- Termin platzt oder nur behelfsmäßige Einstellung möglich...

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Er schrieb es doch, lediglich, um für die nächsten ca.100.000km hier auch wirklich Ruhe zu haben.😉🙂

danke allerseits! ich werde sehen, was ich tun kann. p.s. hätte noch einen zweiten Opel Omega 3.0 Kombi mit seltener Handschaltung, den ich als "Ersatzteil" und/oder "Fahrschulauto" für die Töchter benützt habe.
hat in hinteren Radläufen Rost und daher so nicht mehr MFK (Tüv)-tauglich. 220000 km, läuft gut und besser geradeaus als der obige mit Automat ohne Rost...

Ähnlich war es bei mir auch.... Ich habe den Sturz beidseitig Richtung 1° gezogen (Achsschenkel am Federbein lösen, oben ganz nach aussen ziehen bis Anschlag), dann Spureinstellung und alles fein....

@bipperle: Und warum hast Du das gemacht? Alles selber eingestellt oder wie?
Übrigens, mit zuwenig negativem oder sogar positivem Sturz wird das Einlenkverhalten beim Omi kriminell- nicht zur Nachahmung empfohlen.

Zitat:

@spiegelchris schrieb am 18. Februar 2020 um 13:52:26 Uhr:


@bipperle: Und warum hast Du das gemacht? Alles selber eingestellt oder wie?
Übrigens, mit zuwenig negativem oder sogar positivem Sturz wird das Einlenkverhalten beim Omi kriminell- nicht zur Nachahmung empfohlen.

Weil ich mit jemandem sprach, der eine Opel-begeisterte Werkstatt hat und dort diverse Fahrzeuge verbreiterte und tiefer legte;
Er meinte, das sei schon früher ein Problem gewesen, dass die B-Ommis auf der VA Reifen fraßen.
Durch mehrere Einstellungsversuche kam er wohl auf die Werte wie beschrieben, um kleinstmöglichen Verschleiß und absolute Spurtreue zu erreichen.
Lediglich den Sturz habe ich mittels Wasserwaage grob eingestellt, den Rest ein Vermessungsbetrieb.
Seither fährt er absolut gerade aus, hat keine Neigungen Spurrillen zu suchen;
Auch Bremsungen verlaufen sehr unauffällig, sonst würde ich meinen 1,5-to- Wohnwagen nicht so gerne damit ziehen 🙂

Zitat:

@bipperle schrieb am 19. Februar 2020 um 00:58:38 Uhr:



Durch mehrere Einstellungsversuche kam er wohl auf die Werte wie beschrieben, um kleinstmöglichen Verschleiß und absolute Spurtreue zu erreichen.
Lediglich den Sturz habe ich mittels Wasserwaage grob eingestellt, den Rest ein Vermessungsbetrieb.

Hallo,

grundsätzlich ist dieses Vorgehen, also die Reihenfolge, auch richtig. Man stellt immer ein dieser Reihenfolge ein: Nachlauf (wenn einstellbar), Sturz und dann Spur. Un natürlich immer von HA zu VA, also erst hinten dann vorne.

Es ist im Etech auch beschrieben, dass man zunächst den Sturz auf maximal positiv einstellen soll und dann sich dem korrekten Sturzwert nähern. Und zwar ist das Fahrzeug zunächst angehoben, wird dann abgesenkt und wenn man die korrekten Sturzwerte erreich hat, dann soll man den Achsschenkel festziehen.

Also insofern hast Du nichts anderes gemacht, wie beschrieben. Interessant wäre zu wissen, welche Messwerte denn nun aber die Ausgangsmessung nach der fertigen Einstellung erzielt wurden. Hast Du das Protokoll noch?

Ich glaube gerne, dass man beim Achseinstellen durchaus einiges anhand von Erfahrungen einstellen kann.

Gruß - Robi

Ich selbst habe vor etwa zwei Jahren Vorderachse Querlenker/Spurstangen von Lemförder, Koppelstangen Meyle HD, Hinterachse Spurstangen Lemförder und rundrum 40mm TA Technix Federn mit Billstein B4 verbaut und bin dann zur Vermesseung. Die habe ich mit dem Mechaniker zusammen selbst gemacht und dabei auch auf die korrekte Beladung geachtet. Eingestellt wurde auf das normale Fahrwerk von hinten nach vorne.

Hinten lässt sich ja bekanntlich am Sturz ohne Sturzkorrekturbuchsen nicht wirklich viel machen. Sieht bei mir mit den 255/40 R17 schön böse schräg aus. Bei 2,3 Bar fahren sich die Reifen aber erstaunlicherweise gleichmäßig ab. Vorne hab ich 235/45 R17 drauf.

Wichtig ist halt beim Einstellen das das Fahrzeug korrekt beladen ist und auch die Reifen gut sind.

Nach meinem Unfall habe ich den gesamten Vorderwagen (Vorderachsträger mit Motor und Getriebe etc.) fahrwerksmäßig einfach in die neue Karosse übernommen, sind ja quasi nur 6 Schrauben 🙂 Von der Hinterachse wurden die Dämpfer und Federn und Spurstangen übernommen. Verstellt wurde nix. Eigentlich stand dann ja eine neue Vermessung an. Allerdings habe ich mir die geknickt, weil der Wagen absolut präzise fährt und auch das Reifenbild völlig ok ist. Seit dem ca. 15tkm gefahren.

Meine Lemförder Querlenker habe ich übrigens jetzt schon 150tkm drin. Kann ich nur empfehlen.

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Ich finde mein Protokoll nicht mehr, meine aber zieml. sicher, dass der Sturz fast genau -1° pro Seite war und die Spur fast genau 0°.
....ausgehend von einer korrekten HA natürlich!

Also wenn dem so, wie Du in Erinnerung hast, dann ist das die Einstellung mit dem voraussichtlich minimalsten Reifenverschleiß, die aber immer noch gerade innerhalb der angebenen Einstelltoleranzen liegt. Spur von Null ist natürlich insofern gefährlich, als dass dann im Fahrbetrieb sich eine Nachspur, also vorne auseinander, einstellen könnte. Mit Spurdrücker Null könnt gehen, aber ohne sollte man zumindest auf 5 Minuten Vorspur gehen, pro Seite.

Gruß Robi

OK.... Fährt nun schon 5000 km so wirklich gut, Verschleißbild ist top...
Und seelenruhig mit der 7,30 Meter-Wohnung am Haken...

Erst sprachst Du von 1° positivem Sturz, dann wieder von 1° negativem Sturz- was denn nun?

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