Omega B - Kombi - Extreme Spuruntreue nach Wechsel auf Sommerräder
Jetzt ist es soweit, habe mich mal getraut bei dem sehr spontanen Wetter im Oberbergischen meine Sommerreifen auf den Omega zu ziehen. Jetzt sei vorweg gesagt, dass ich bis jetzt noch zu faul dazu war, die Federteller richtig rum einzusetzen, daher steht der Dämpfer noch zu steil und der Reifen sehr nah am Federbein, habe mir daher erstmal 3mm Spurplatten beidseitig montiert und somit genug Platz. Das Problem wird aber beim nächsten Räderwechsel behoben. Nun zu meinem Problem: Auf den Rädern der Dimenson 225/55 R16 zieht das Auto in jedes Schlagloch und in Spurrinnen was das Zeug hält, teilweise zieht es einen extrem hin und her und man muss das Lenkrad immer mit beiden Händen festhalten, dabei ist aber an sich kein wirkliches Arbeiten im Lenkrad feststellbar. Zu bekannten Problemen neben den falsch eingebauten Federtellen ist bekannt, dass die Reifen auf der Innenseite stärker abgefahren sind, die Spur wurde auf neue Winterreifen (195/65 R15) im Winter eingestellt. Die Lenkung hat etwa 1cm Spiel, liegt laut ATU wohl am Lenkgetriebe, ich glaube denen das einfach mal optimistisch. Auf den Winterreifen keinerlei Probleme, bis auf das Spiel. Was gibt es noch für Möglichkeiten, die man in Betracht ziehen könnte?
24 Antworten
Nein, wenn du das günstig in den Griff bekommen willst, dann tauschst du die Elefantenfüße, die hinteren Spurstangen, vorne die Querlenkerbuchsen und den Umlenkhebel und setzt die Federbeine vorne richtig zusammen. Dann lässt du zuerst die Hinterachse auf 0!Spurachswinkel und einen gleichmäßigen Sturz einstellen. Dann ist fie Vorderachse dran mit dem Sturz und dann mit der Spur. Das alles aug den breiteren Rädern und beim selben Bühnenbesuch. Sonst zerwichst das alte Gelumpe die neuen Teile und du musst mehrfach alles einstellen und wechseln.
Grüße
Bei mir sind es die 235er Sommerreifen mit 17' Felgen, die extrem Spurrillen folgen.
Zum Teil muss ich stark gegenlenken (wurde auch damals beim Omega Test moniert, es gibt ein Video bei YouTube). Bei den 225er Winterreifen auf 16' läuft er kerzengerade.
MfG
Wir jazten auch 235er aud 17" und der lief komplett sauber. Wir hatten aber auch alle (!!!) Buchsen komplett neu gemacht.
Hallo,
manchmal fragt man sich, warum immer neue Baustellen aufgemacht werden müssen.
Nochmal:
Als allerallererstes müssen die Federbeine vorne richtig eingebaut sein. DANN schaut man sich die Umlenkhebel und Querlenker VORNE an.
Das Lenkrad darf KEIN Spiel haben. Einzig in der Mittenlage darf es etwas Luft haben. Aber keinen Zentimeter an der Lenkradnabe.
Zu der HA:
Auch mit ausgelutschten Tonnenlagern und Gummilagern an der HA lief/läuft unser Caravan mit den 245ern geradeaus und ohne den Spurrillen nachzujagen.
Die Tonnenlager sind mittlerweile neu, jetzt kommen noch die restlichen Gummilager der Schräg-/Querlenker an der HA neu, allerdings aus anderen Gründen...
Eine Sache hat aber extremen Einfluss: Das Profildesign der Reifen.
Es gibt Reifen, bei denen man mit allen Fahrzeugen Probleme mit Spurrillen hat. Sind vor allem UHP Reifen mit wenig Negativanteil. Die fahren sich wie auf Schienen bei glatter Fahrbahn, um dann Spurrillen wie Schienen zu folgen. Auch die Gummimischung ist da wichtig.
Ich hatte früher mit den Sommerreifen in 235/40R18 Reifendesigns, die unfahrbar waren, sobald die härter wurden. Bei den Winterreifen in 235/45R17 gab es dann nie Probleme.
Und da kam dann die Überlegung: Liegt es vielleicht doch an der Profilgestaltung? Winterreifen haben ja fast nur noch symmetrisches Profil (V-Design).
Ich musste dann auf 245/40R18 umstellen (Auflage bei den Irmscher Felgen beim Y32SE). Hier hatte ich zuerst ECO Reifen die auch im Großen und Ganzen gerade liefen (Yokohama). Nach dem Aufarbeiten der Felgen bin ich zu GJR gewechselt (z.Z. Michelin). Seitdem auch bei Spurrillen NULL Probleme.
Vielleicht sollte man auch hier schauen?! V-Profildesign auf der VA, asymmetrisch auf der HA (wie beim Pirelli Corsa System).
VG
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Wäre auf jeden Fall interessant, aktuell ist der Fulda Sport Control drauf, also rundum asymmetrisch. Eine Sache mal schnell zum Verständnis, du hast ja geschrieben, dass das Lenkrad keinen Zentimeter Spiel an der Lenkradnabe haben darf. Wo wird denn genau das Lenkradspiel gemessen? Wenn ich das Lenkrad bewege, hat es am Lenkradkranz etwa einen Zentimeter Luft, bis der Lenkungswiderstand kommt.
Zitat:
@AndyEausB schrieb am 27. März 2023 um 10:36:25 Uhr:
Hat das Lenkrad immer Spiel oder nur wenn der Motor aus ist?
Hi Andy, das Lenkrad hat immer Spiel, dieses spürt man auch beim Lenken während der Fahrt.
Zum kontrollieren: Am Besten geht das zu zweit. Einer wackelt am Lenkrad, der andere schaut sich die Kugelköpfe und Umlenkhebel an. Spiel im Lenkgetriebe: Da gibt es eine Tücke. Der Omega hat ein Kugelumlauflenkgetriebe- und die haben ausserhalb der Mittellage immer etwas Spiel. Hat mal irgendwer beim einstellen gepfuscht, steht das Lenkgetriebe in "Geradeaus" nicht in seiner konstruktiv vorgesehenen spielfreien Mittelposition. Testen kann man das, indem man das Spiel ausserhalb der Geradeaus Stellung prüft- wird es ausserhalb spielfrei, muss man da als erstes ansetzen.
Am genauesten prüft man das, indem man den Lenkhebel von den Kugelköpfen trennt, und dann daran wackelt. Das Spiel ist dann sehr gut spürbar.
Ach ja, die Traggelenke unten im Querlenker werden gerne übersehen- sind gerne mal reif. Im aufgebocktem Zustand verraten sich die kleinen Kollegen aber schnell, wenn man sich das Rad beherzt zur Brust nimmt.