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OM651 DE22 LA - Erfahrungen?

Mercedes E-Klasse W212, Mercedes C-Klasse W204, Mercedes A-Klasse W176, Mercedes CLS C218, Mercedes SLK R172, Mercedes GLK X204
Themenstarteram 23. April 2019 um 13:59

Hallo Leute,

Der og Motor ist ja weit verbreitet und so ca in jeder modellklasse bei Mercedes zu finden.

 

Hat jemand von euch Erfahrungen bzw kann berichten?

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15 Antworten

Von der Robustheit Schlechter als sein vorgänger.....

Man hört öfter mal von steuerketten Problemen (um die 200.000km)

Ich persönlich habe bis jetzt folgende sachen repariert:

C250cdi bj 2011

-Mengenregelventil

-Vakuumpumpe (machte Geräusche)

-wasserpumpe undicht

-Thermostat am sensor undicht.

-Druckdiffernzsensor dpf

Schraubertechnisch ist der motor auch eine Katastrophe.....

Die Abgasseite ist noch im rahmen, aber die Ansaugbrückenseite ist total verbaut, fast bei jeder Arbeit auf dieser seite muss der agr-kühler entfernt werden, viele schläuche und kabel.....

Da Schraube ich lieber am Vorgänger oder om642......

Aktueller km stand: 174.000km

Themenstarteram 23. April 2019 um 14:41

Danke almot ,

 

Gerade Steuerkette und Wasserpumpe hört man öfters. Überlege mir einen MB Bj 2012 zuzulegen mit dem aggregat...

Steuerkette läuft bei dem Motor... Keine sorge... Das ist nicht das Problem. Hauptproblem sind wohl die injektoren die den Motor völlig unvermittelt zerlegen können aber sonst klar ist der 646 robuster aber auch im Durchzug nicht zu vergleichen. Alles in allen eine gute maschine

Themenstarteram 24. April 2019 um 0:43

Hallo saftotter,

 

Du kannst also den 651 empfehlen ?

Wie @saftotter bereits schrieb machen die Steuerketten wenig Probleme. Auch wenn diese bei dem Motor als Simplex ausgelegt ist. Die Probleme mit den Delphi- Piezo Injektoren betraf nur die ersten Baujahre (08-10), da das gewünschte Fahrzeug jedoch ein '11 Baujahr hat, sind dort Delphi-Magnet Injektoren oder selbige von Bosch verbaut.

Ansich ein unauffälliger Motor der millionenfach in div. Modellen eingesetzt wurde und dort seinen Dienst vollrichtet.

Themenstarteram 24. April 2019 um 9:22

Danke 2x2 für dein feedback,

 

Also ist hinsichtlich Haltbarkeit kein Einwand zu nennen?

 

 

Hat jemand den Motor persönlich im Einsatz, wie almot, und kann berichten?

Ich sprach von den magnetinjektoren.....aber es ist trotzdem kein grund den Motor nicht zu fahren

Themenstarteram 24. April 2019 um 10:54

Danke für die Info.

 

Hab nur gehört dass das lästig sein soll, die Injektoren zu wechseln weil der Motor so verbaut sein soll und wegen jedem bisschen gleich ausgebaut werden muss.

 

Deswegen hatte ich vor der ersten Serie Sorge,

2x2 hat aber recht dass das Problem bei späteren Baujahren abgestellt worden sein soll.

Doppelposting

Meine Fakten (na ja, Fäktchen bei der Laufleistung) :

Baujahr 2016 - 70.000 km - keine Probleme, rauh läuft er.

Den Beitrag unter "Sterbegründe OM651" hier im Board kennst du?

Ich hatte mir damals - 2016 - bewusst noch den 651 geholt u. wollte nicht auf den schon bekannten Neuen warten, denn der wird auch 3-4 Jahre bis zur "Reife" brauchen...wenn nicht noch länger?

Statistische Aussagen - sehr gute, weil der OM 651 millionenfach verbaut wurde - könnte nur MB selbst machen, die "haben" ja unsere Daten....aber...nicht nur die Amis mauern.

UNSERE DATEN!

Eigentlich könnte "man" das in etwa auch selbst auf die Beine stellen, so wie es bei den E-Bikes gemacht wird, sehr interessant für e-Biker:

https://pedelecmonitor.wordpress.com/neue-meldung/

So betteln wir um unsere(!!!) Daten.....

Bei, für einen Diesel nicht ausreichender Fahrstrecke, ist der OM651 recht anfällig für Ölverdünnung durch Kraftstoffeintrag.

Das Freibrennen des Partikelfilters geschieht normalerweise alle 700-1000 km. durch Nacheinspritzung, wird aber in kürzeren Zyklen wiederholt, wenn der Vorgang durch vorzeitiges abstellen des Motors nicht beendet werden konnte.

Nebeneffekt der Nacheinspritzung ist, dass Kraftstoff vereinfacht ausgedrückt, an den Zylinderwänden in das Öl gelangt.

Wird das Fahrzeug dann auch noch überwiegend im Kurzstreckenbetrieb mit vielen Kaltstartphasen bewegt, so werden die gegen Wasserstoffversprödung anfälligen Simplex-Steuerketten durch aggressives Blowby, Wassereintrag und Kraftstoffeintrag im Motoröl und im Öl gelöste Partikel (Glasfasern, Ölkohle, Ruß) soweit geschädigt, dass sie längen und zerreißen können.

Daimler hat als Konsequenz den Ölwechsel auf 1 Jahr, oder maximal 25000 km beschränkt. Besser man wechselt deutlich früher, je nach Belastung sogar halbjährlich. Eine Ölanalyse ist da hilfreich und unterstreicht meistens leider das oben beschriebene.

Bei der Auswahl des Öls wird ein eher dickeres Grundöl empfohlen, gerne ein 5W-40 mit Freigabe 229.51 (NICHT 229.52 da hier fast nur 5W-30er freigegeben sind, welche zwar zugelassen aber ihre aditivierten Vorteile eher bei Langstrecke und dadurch reduziertem Kraftstoffeintrag ausspielen können. Vorgeschrieben ist die 229.52 eh nur bei bestimmten Modellen mit dem 6-Zylinder OM642)

Themenstarteram 24. April 2019 um 23:50

Hallo jlp,

 

Das ist ja mal ein sehr genauer und detaillierter Bericht.

 

Meine Frage dazu: Ab wann ist es kurzestreckenbetrieb?

 

Die genannten maximalen 25000km sind in der summe ja eher weit weg von Kurzstrecke. Also alles unter der km-Bilanz muss wenigstens 1 mal pro Jahr hin. Wieviel kostet der Ölwechsel?

am 25. April 2019 um 0:03

Ich möchte zur Thematik aus meiner Sicht beitragen.

Der OM651 ist wohl ein sehr stabiler Motor. Die anfänglichen Injektorenprobleme sind ja bekannt. Sind die behoben, läuft und läuft der. Ein mir bekannter Meister (AMG) konnte nicht nachvollziehen, dass dieser nicht weiterentwickelt wurde.

Jetzt haben wir halt den OM654. Bisher keine bekannten Probleme.

Vom OM651 bin ich, sind die Kinderkrankheiten behoben, absolut überzeugt in Bezug auf Langlebigkeit. 300 bis 500 TSD sollten kein Problem sein.

Zitat:

Meine Frage dazu: Ab wann ist es kurzestreckenbetrieb?

Für einen Diesel endet die Kurzstrecke im Grunde, wenn das Öl vollständig auf Betriebstemperatur kommt und es so eine Weile gehalten werden kann. Bei Öltemperaturen über 100 Grad, kann der Wassereintrag, teilweise auch der Kraftstoffeintrag verdampft werden. Beispielsweise Biodiesel-Anteile verbleiben jedoch im Öl, da diese höhere Siedetemperaturen vorweisen.

Zitat:

Die genannten maximalen 25000km sind in der summe ja eher weit weg von Kurzstrecke. Also alles unter der km-Bilanz muss wenigstens 1 mal pro Jahr hin. Wieviel kostet der Ölwechsel?

Wie schon gesagt: es kommt auf das individuelle Fahrprofil an. Beim nächsten Wechsel einfach mal eine Ölanalyse anfertigen lassen und schauen, wie fertig das Altöl ist. (prozentualer Krafstoffeintrag, Oxydationsfähigkeit, TBN etc.)

Der Ölwechsel kann an jeder Tanke mit Werkstatt oder bei McOil (Mr. Wash) durchgeführt werden. Wenn man das Öl selber mitbringt kostet das bei McOil ca.30 €, beim Schrauber um die Ecke meistens billiger.

Öl kann man selber über das Internet beziehen, nur auf die echte MB-Freigabe (229.51) ist zu achten. Preise variieren von 6-13 € der Liter.

PS:Bei Interesse ist hier eine sehr Ausführliche Beschreibung des Problems. Betrifft zwar ein Aggregat von VW/Audi, das Grundproblem trifft aber auch auf den OM651, wie auch auf alle anderen modernen (Abgasbehandelten)-Motoren zu.

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