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Oldtimer Motoröl

Themenstarteram 19. Februar 2019 um 12:15

Hallo Oldtimer Fahrer,

hat jemand von euch zufällig Erfahrung mit dem Oldtimer-Motoröl von

TBO&S 20 W 50 ?

danke und gute Fahrt

Beste Antwort im Thema

Zitat:

@trollfahrer schrieb am 19. Februar 2019 um 15:19:28 Uhr:

Der Chef von TBO&S war früher Geschäftsführer von Castrol Deutschland

Und was sagt das über das Öl aus?

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Themenstarteram 22. Februar 2019 um 10:29

hallo zusammen,

erst mal vielen dank für die beiträge.

soviel ich weiß, ist dieses oldtimeröl für alle marken geeignet, für die 20 w 50 vorgeschrieben ist.

mich interessiert eigentlich nur, ob jemand dieses öl schon fährt und wie die erfahrungen damit sind,

ob irgendetwas positiv oder negativ aufgefallen ist.

mehr interessiert mich eigentlich nicht

Moin,

mit dem Öl habe ich keine Erfahrung,

ich benutze bei meinen Vorkriegsmotore folgendes,

https://mannol.de/?...

auf meine Nachfrage hin welchen ZDDT Gehalt diese Öl hat - hat 1000- 1200 ppm laut MANOIL.

Kostet die Hälfte von dem obigen Beispiel,

habe keine Nebenwirkungen erkannt.

Den Artikel aus der OM bezüglich der Öle kannste knicken, wenn dort wenigstens der ZDDT Gehalt angegeben wäre,

dann könnte man ein Öl auch als Oldtimeröl bezeichnen.

Gruss Carl

...mit ZDDT ist vermutlich nicht "Zimbabwe Development Democracy Trust" gemeint, sondern ZDDP als Anteil der Zinkdialkyldithiophosphate. Musst ich als Öllaie (außer Olivenöle) auch erst nachschauen.

Ob und wie das in modernen Ölen drin ist, wer weiß... deshalb auch die Vorschläge anderer Anbieter zu denen Erfahrungen bestehen. Denn der Markt ist vielfältig und jeder erzählt seine Geschichte. Wir armen Unwissenden stehen neben unseren Altmotoren und ... ;-)

http://www.initiative-zink.de/.../PM_2012-12-10_ZnO-Motorenoel.pdf

https://www.rektol-klassik.de/.../...er_Oel-Spezifikationen_281113.pdf

https://translate.google.com/translate?...

http://translate.google.com/translate?...

Moin TATA3,

du hast natürlich recht - ZDDP , das andere war ein Schreibfehler,

in modernen Ölen ist ZDDP in der zinkform nicht mehr drin, der Katalysator wäre wie bei Blei im Benzin sofort

unbrauchbar. Es gibt in modenen Ölen Substitute, die aber an die Wirkung nicht heranreichen.

Besonders verscheißgefährdet sind OHV Motore - das Verschleißverhalten Nocke zum Stößel.

Moderne OHC Motore haben ein andere Gleitreibung Nocke zur Ventilbetätigung, weniger verschleißgefärdet.

Gruss Carl

Dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu...in Sachen Öl-Glaube und Tatsachen.

Oldtimer...da möchte ich zwischen RICHTIGEN Oldtimern vor 1940 und Jahrgängen ab 1950 unterscheiden.

Wobei es da auch Motoren gibt, die in etwa ähnlich behandelt werden möchten.

In erster Linie soll Motoröl schmieren. DAS konnten die alten Öle genauso, wie die modernen Motoröle.

Die neuen Öle können dies sogar besser und länger...sind für alte Motoren trotzdem nicht besonders geeignet.

WARUM nicht???

Oldtimer-Motoren sind komplett aus Eisen gefertigt, nix mit Alu oder anderen Leichtmetallen.

Die Blöcke haben sogar eine besondere Eigenschaft, die man sich heute wünschen würde. Nämlich einen hohen Graphit-Anteil im Stahlguß, was zu einer besonderen Not-Schmierung der Zylinderlaufbahnen verholfen hat.

Für die damalige Technik äusserst hilfreich, weil die Schmierstoffe eher mangelhaft waren.

Mehrbereichsöle waren noch nicht erfunden, man verwendete Einbereichsöle, die man heute mit SAE 50 oder SAE 60 bezeichnen würde. In kalten Ländern wurde auch SAE 40 verwendet.

Diese Öle reichten zur Schmierung aus, hatten aber keine besonderen Fähigkeiten, Dreck und Abgasrückstände aufzunehmen. Daher waren die Wechselintervalle sehr kurz. Maximal 5000km.

Desweiteren hatten die alten Motoren nur Dichtungen aus natürlichem Material. Kork, Papier und Filz/Tierhaaren.

Simmeringe an den Wellen gab es noch nicht!!!...die gab es erst in den 60er in Serie.

Nehme ich also einen alten Motor mit alten Dichtungen, Material wie damals üblich, und kippe da ein modernes Mehrbereichsöl hinein, wird der Motor perfekt geschmiert!!!...aber die abgelagerten Rückstände werden gelöst und der Motor wird in kurzer Zeit undicht.

Die synthetischen Bestandteile im Öl zersetzen die Dichtungen.

Auch neue Dichtungen werden in kurzer Zeit zersetzt.

Und NUR darum ist es wichtig, bei Oldtimern das passende Öl zu verwenden.

SCHMIERUNG ist bei allen Ölen gegeben, aber die modernen Öle lösen alte Ablagerungen und die Dichtungen auf.

Wechsel-Intervall beim VW-Käfer...5000km.

Beim 200D /8...ebenfalls 5000km.

Das war noch in den 70er Jahren der Fall!!!

Gusseisen, es muss Gusseisen heißen...Stahlguss ist in Form gegossener Stahl, der enthält kein Graphit.

Warmviskosität ist für den Fahrbetrieb ausschlaggebend. Kaltviskosität würde ich möglichst niedrig wählen um einen schnelle Durchölung zu gewährleisten. Sehe keinen Grund bei einem normalen Brot & Butter Motor ein 20w... zu fahren? ein 5W40 ist im warmen Zustand genauso viskos wie ein 15W40, allerdings mit deutlich besseren Kaltstarteigenschaften.

Einzig bei alten Motoren könnte, wie schon geschrieben, die reinigende Wirkung eines vollsynthetischen Öl zu Problemen führen wenn Ablagerungen in größeren Mengen gelöst werden und evtl. Kanäle verstopfen.

Mein frisch überholter Chevy Small Block wird aber auf jeden Fall ein vollsynthetisches 5W40 bekommen, idealer Weise mit hohem ZDDP Anteil wegen der flat tapped cams. Bei einem Motor mit Rollenkipphebeln wäre auch das unnötig.

Ganz alte Konstruktionen, sind davon explizit ausgenommen!

Moin,

bei einem voll Synthetischen Öl das KAT geeignet ist,gibt es keinen ZDDP Anteil mehr,

ZDDP zerstört Katalasytoren.

Kann dir zu diesen Öl raten,

https://mannol.de/?...

hat laut Hersteller- ich habe da mal angefragt, einen ZDDP Anteil von 1100 ppm.

Über 1200 ppm darf der Anteil eh nicht sein, dann wird das Zeug wieder schädlich im Öl.

Gruss Carl

Gibts auch z.B. von Mobil mit einer vernünftigen Kaltviskosität:

Mobil1 Formula M 5W-40 ZDDP Anteil ebenfalls 1100 udn MB Freigabe 229.3 und 229.5

https://oil-club.de/index.php?thread/1717-mobil1-formula-m-5w-40/

https://mobiloil.com/~/media/amer/us/pvl/files/pdfs/mobil-1-oil-product-specs-guide.pdf

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