Ohne Schaden geht die Versicherung hoch???
Hallo,
ich hab da mal ne Frage bezüglich meiner KFZ-Versicherung.
Ich hatte vor etwa 2 Monaten einen Unfall mit meinem damaligen Wagen, bei dem ich in eine Leitplanke geschleudert wurde.
Das ganze wurde von mir der Polizei und der Versicherung gemeldet. Ebenso wurde das Straßenbauamt durch die Polizei verständigt.
Die Leitplanke sieht noch aus wie neu, hat nur zwei bis drei sehr kleine(!!!) Beulen und Lackspuren.
Nun hat mich mein Versicherungsmensch angerufen und meinte, dass meine Versicherung ab Januar von 100% auf mindestens 120% hochgehen würde, obwohl das Straßenbauamt nichts wegen der Leitplanke reklamierte. Als Grund wurde angegeben, dass das bis zu 1,5 Jahren gehen kann, bis der Schaden beanstandet wird.
Im Klartext: Meine Versicherung stuft mich auf gut Glück einfach so hoch, da ja irgendwann noch was kommen kann. Ist das denn normal?
Danke für eure Antworten
31 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von madcruiser
willy,
wenn Du in einem Schattenstehst, dann in dem Deiner eigenen Vorstellung.
Du hast jetzt mehrfach erklärt bekommen wie es funktioniert.Ergo:
Die zwei Fahrzeuge mit den höchsten Kosten in die Firma,
das preiswerteste in das Privatvermögen.
Was Du Dir nicht leisten kannst, solltest Du Dir auch nicht leisten.Ansonsten:
Die Regeln akzeptieren und nicht neu erfinden.
Das kannst Du nur machen, wenn Du Deine eigene Versicherung aufmachst.
Aber dafür fehlt Dir die Ahnung.Alles klar?
Hab' dank fuer die munteren worte, schattenspender.
Ich hab's laengst begriffen wie's laeuft.
Nur meinen unmut darueber noch nicht vergessen.
Natuerlich werd' ich die vorhanden rabatte zu meinen gunsten verteilen, das heist aber nicht, dass die berechnung zuvor sinnvoll war, oder es damit dann wird.
Schadensbegrenzung nennt man das.
Du musst dich auch nicht persoenlich angegriffen fuehlen,
ich kenne das auch aus meiner branch'. An manchen stellen kaempft der markt haerter, da sind die nachlaesse und preiskalkulationen mit unter ruinoes, an anderen stellen hat mann bessere margen und nutzt sie. Das ist marktwirtschaft, und nicht gerecht.
Aber ich finde man darf das dann auch mal kritisieren von zeit zu zeit.
Und vielleicht gibts ja irgendwann auch ne reform nach dem schweizer modell, ist ja nicht aus zu schliessen und fuer die wirtschaft sicher ein startschuss fuer neue umsaetze. Fuer den konsumenten ein spass.
gruss
willy
Da ich keine Versicherung mei neigen nenne,
lebe ich vom Umsatz und nicht von den Ergebnissen.
Was in Anbetracht der Margen und dem dafür betriebenen Umsatz schon hart genug ist,
aber kein Verlustrisiko aus dem Risikobereich heraus generieren kann.
Begriffen wie es läuft hast Du dennoch nicht.
Sonst würdest Du nicht an für Dich günstigen Utopien festhalten.
Zuletzt stirbt bekanntlich die Hoffnung.