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Offenen Luftfilter eintragen lassen / Chevy Nova Bj. 71

Themenstarteram 23. Juni 2015 um 18:15

Hallo,

der TÜV meinte ich soll meinen offenen Luftfliter eintragen lassen.

Das Fahrzeug ist ein 71er Chevy Nova mit einem 350 Motor.

Deshalb wollte ich hier mal nachfragen ob damit jemand Erfahrung hat oder schon mal was vergleichbares eintragen hat lassen?

Vielen Dank im voraus

Gruß Nova71

Beste Antwort im Thema

Ich würde den schwulen Deckel gegen einen vernünftigen tauschen dann sagt kein Tüv der Welt was....

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Zitat:

@Wasper schrieb am 24. Juni 2015 um 10:00:42 Uhr:

Davon abgesehen habe ich auch so gut wie noch keinen alten Ami gesehen, der das nicht so hat :confused:

Nein, üblicherweise ist da schon noch ein Blechkasten rum. Der hier ist offen, weil da gar nichts mehr drumherum gebaut ist (was nebenbei nicht sehr schlau ist, da der dann nur die heiße Luft direkt über dem Motor einzieht - deshalb auch die Blechkästen mit dem Ansaugstutzen, der wenigstens nicht nur die maximal heiße Luft einsaugt)

Echter offener Lufi ist bei modernen Autos nicht mehr eintragbar. Ich hatte mit sowas vor ungefähr 5 Jahren schon massives Gewürge erlebt und heute geht das praktisch gar nichts mehr.

Aber bei den alten Autos sollte das normal niemanden interessieren (auch wenn es wie gesagt ziemlich dämlich ist.)

Ich hab bei meiner Schüssel sogar den speziellen Fall, daß ich einen offenen Lufi ab Werk habe. Der ist zwar zum Motor hin und damit gegen die Hitze abgeschirmt aber dafür oben zur Haube raus offen. Bei einem modernen Auto bekäme jeder TÜVer da sofort Schnappatmung aber bei den alten ist das halt manchmal so und fällt eben unter Originalzustand.

Einziger Sinn und Zweck eines offenen Lufi ist nebenbei, ein netteres Ansauggeräusch zu bekommen. Dafür verlieren manche Leute gerne etliche PS.

Bei einem modernen Auto hört man das auch entsprechend und das kann schon ganz lustig sein.

Aber ganz ehrlich gesagt hör ich da bei meinem Ami nicht mal was, wenn ich den Luftfilter ganz weglasse. Das Ding ist einfach auch so schon viel zu laut und Blubbern ist ja auch netter. ;-)

Zitat:

@coffeebar schrieb am 26. Juni 2015 um 01:50:38 Uhr:

Zitat:

@Wasper schrieb am 24. Juni 2015 um 10:00:42 Uhr:

Davon abgesehen habe ich auch so gut wie noch keinen alten Ami gesehen, der das nicht so hat :confused:

Nein, üblicherweise ist da schon noch ein Blechkasten rum.

Ich weiß. Aber wer bitte hat den Kasten mit dem Ansaugstutzen denn noch dran? :D Wenn mal bei einem US Treffen in die offenen Motorhauben schaut, sind überall nur offene Luffis drin.

Dass das aus technischer Sicht nicht unbedingt so optimal ist wegen der heißen Luft, stimmt natürlich ;)

Mein Ford und meine Vette haben die originalen :-)

Und für meinen Olds hab ich noch keinen originalen bekommen. Sobald ich einen finde wird der auch zurückgebaut.

Ich finds persönlich schöner Original mal abgesehen vom technischen Thema das schon diskutiert wurde.

Zitat:

@Wasper schrieb am 26. Juni 2015 um 10:07:54 Uhr:

Zitat:

@coffeebar schrieb am 26. Juni 2015 um 01:50:38 Uhr:

 

Nein, üblicherweise ist da schon noch ein Blechkasten rum.

Ich weiß. Aber wer bitte hat den Kasten mit dem Ansaugstutzen denn noch dran? :D Wenn mal bei einem US Treffen in die offenen Motorhauben schaut, sind überall nur offene Luffis drin.

Das mag für show und shine da durchaus so sein. Das heißt noch lange nicht, daß man damit dann auch fährt. Und wer damit fährt, hat in Physik wirklich nicht aufgepasst und fällt unter Depp.

Zitat:

Dass das aus technischer Sicht nicht unbedingt so optimal ist wegen der heißen Luft, stimmt natürlich ;)

"Nicht optimal" ist da mehr als knapp an der Wirklichkeit vorbei.

10°C heißere Ansaugluft bedeutet ungefähr 4 bis 5 % Leistungsverlust. Das liegt an der normalen Volumenausdehnung der Luft in Abhängigkeit von der Temperatur.

Je nach Situation unter der Haube fängt man sich mit offenem Lufi auch problemlos mal 30 oder auch 50 Grad mehr ein. Dann ist ein Viertel der Motorleistung mal eben futsch. Kann sich jeder ja ausrechnen, wieviel das bei seinem jeweiligen Motor wäre.

Und dann wundern sich Leute noch, wenn sie an heißen Tagen, wo man ohnehin Leistung verliert, nur noch etwas gequälter einen Hügel hochkommen. ;-)

 

Hallo Coffebar,

glaubst Du ernsthaft das man mit einem Schnorchel am Luftfilter der irgendwo im Motorraum ansaugt, kühlere Luft während der Fahrt ansaugt als mit einem offenen Luftfilter ?

Das ist Unsinn, und deshalb haben auch die "Hochleistungsmotoren" bei Chevy offene Luftfilter ab Werk oder besser noch Frischluft von außen. Die Schnorchelluftfilter dienen bei den normalen Motoren nur der Möglichkeit im Winter vorgewärmte Ansaugluft nach dem Kaltstart zu bekommen und das Ansauggeräusch zu dämpfen.

Gruß Helmut

Zitat:

@Al Kamino schrieb am 27. Juni 2015 um 13:37:06 Uhr:

Hallo Coffebar,

glaubst Du ernsthaft das man mit einem Schnorchel am Luftfilter der irgendwo im Motorraum ansaugt, kühlere Luft während der Fahrt ansaugt als mit einem offenen Luftfilter ?

Aber sicher. Ich hab jahrelang mit offenen Lufis rumgebastelt, verschiedene Luftführungen/Luftleitbleche probiert und da macht schon fast jede Kleinigkeit einen Unterschied (am Ende mit Aufladung hab ich entsprechend auch riesige Ladeluftkühler mit Wasserkühlung verbaut).

Wie gesagt sind 10° Grad Temperaturunterschied schon gleich gut satte 4 oder 5% Leistung.

Und für 5% mehr Leistung muß man z.B. beim klassischen Tuning schon einiges veranstalten.

Die Schnorchel zeigen normal auch nicht zufällig im 45° Winkel nach vorne und sitzen relativ tief. Durch Ventilator und Fahrtwind staut sich die meiste heiße Luft dahinter.

Zitat:

Das ist Unsinn, und deshalb haben auch die "Hochleistungsmotoren" bei Chevy offene Luftfilter ab Werk oder besser noch Frischluft von außen.

Eben. Kalte Außenluft ist das Optimum. Wobei auch die Chevy cowl induction immer noch den Schnorchel innen hat für die Vorwärmung beim Kaltstart. Eingefrorener Vergaser ist ja auch nicht so lustig.

Ganz normaler technischer Kompromiss.

Zitat:

Die Schnorchelluftfilter dienen bei den normalen Motoren nur der Möglichkeit im Winter vorgewärmte Ansaugluft nach dem Kaltstart zu bekommen und das Ansauggeräusch zu dämpfen.

Und sie begrenzen halt die maximale Hitze auch etwas.

Wie gesagt machen da wenige Grad schon relativ viel aus. Das ist ganz schlichte Physik.

3°C Unterschied sind bei Ottomotoren grob 1% Leistungsunterschied.

Das bedeutet natürlich: Jedes einzelne Grad kühler zählt.

Deshalb ist das auch so lächerlich, wenn Leute groß "rumtunen" und dann alles sofort wieder mit einem offenen Lufi komplett ruinieren.

Kostengünstiger als mit einer auch nur etwas besseren Luftführung kann man keine Leistung bekommen.

 

Es gibt Möglichkeiten offene Luftfilter zu geschlossenen zu machen.

Z.B. diese hier.

am 28. Juni 2015 um 11:27

Ich habe eine offene RAMAIR Haube und den passenden Luftfilter (auch offen) weder der TÜV noch die auf streife haben was gesagt. Weder ansauggeräusche noch die offenen nüstern sind ein Thema.

Bei den molare sind die Hauben am scoop auch offen und kann in den filter sehen.

Also kein Kopp machen. Wurde fahren.

Wenn einer was zu Macken hat, erstmal is original.

Das haben Ingenieure so konstruiert und ist auch keine ebayschraubmichdranohnetüvklebetuningsache!

Gruss sascha

Hallo,

 

@coffeebar schrieb am 27. Juni 2015 um 01:48:38 Uhr:

Zitat:

10°C heißere Ansaugluft bedeutet ungefähr 4 bis 5 % Leistungsverlust. Das liegt an der normalen Volumenausdehnung der Luft in Abhängigkeit von der Temperatur.

Je nach Situation unter der Haube fängt man sich mit offenem Lufi auch problemlos mal 30 oder auch 50 Grad mehr ein. Dann ist ein Viertel der Motorleistung mal eben futsch. Kann sich jeder ja ausrechnen, wieviel das bei seinem jeweiligen Motor wäre.

ich habe da gerade mal in meinem Shop Manual nachgesehen: der Thermac öffnet die Außenluftzufuhr, wenn im Luftfiltergehäuse 55°C erreicht werden. Das ist aber schon recht viel, finde ich.

MfG

DirkB

Wenn man bei 0°C von 100% Leistung ausgeht, dann hättest Du bei 55°C theoretisch ungefähr 17% Prozent weniger Motorleistung.

Unter der Annahme, daß das die Temperatur ist, mit der die Luft auch in den Brennraum geht.

Ganz so einfach ist das aber nicht. Im Vergaser wird die Luft durch das "vergasen" des Benzins auch runtergekühlt. Deshalb können Vergaser selbst bei zweistelligen Plusgraden unter ungünstigen Umständen einfrieren.

Bei Flugzeugen (kleinen Propellermaschinen) gibt es daher z.B. sogar extra Vergaserthermometer und man schaltet da dann gegebenenfalls auf vom Auspuffsystem vorgewärmte Luft um, wenn es im Vergaser zu kalt wird.

Funktionskontrolle der Vorwärmung beim Pre-Flight-Check ist da auch, daß die Drehzahl entsprechend wegsackt, wenn sie aktiviert wird, weil die Motorleistung sofort einbricht.

Da normale Autofahrer aber keine Piloten sind, denen man soviel Technik zumuten kann und da Autos nicht rauf und runter fliegen und ständig große Temperaturdifferenzen abkriegen, macht man es bei Autos einfach und bläst immer etwas vorgewärmte Luft ein. Und das auch noch mit Reserve für ungünstige Umgebungsbedingungen.

Der bereits erwähnte technische Kompromiss.

Das kostet zwar Leistung aber das merken normale Fahrer sowieso nicht, da meist ohnehin immer nur ein Bruchteil der Leistung abgerufen wird. Normal durch die Gegend cruisen braucht was? 30 PS?

Ändert natürlich nichts daran, daß es relativ hirnverbrannt ist, wenn manche Leute allen möglichen Aufwand treiben beim Tuning und dann womöglich einen offenen Lufi reinsetzen, der dann die richtig heiße Luft zieht (wir reden da ja nicht mehr von 50 Grad) und alles zunichte macht.

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