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Ölmesstab abmessen

Mercedes C-Klasse W205
Themenstarteram 31. Juli 2021 um 20:56

Hallo Freunde,

habt ihr auch das fenomen wenn ihr morgens beim kalten Motor den Ölmesstab abzieht das kein öl auf dem Stab ist.

Erst beim zweiten Messung zeigt er den füllstand Max. an

wie ist das möglich???

Öl ist neu und bis auch auf max. befüllt.

Motor ist 220d Bluetec 170Ps Bj. 2017

50 Antworten

OK - das wäre mal interessant. Aber zum Ölabsaugen. Ich bin bis dato davon ausgegangen, dass das Ölpeilstabrohr nicht direkt zum Absaugen verwendet wird. Ich kenne Absauggeräte mit einem flexibelen dünnen Schlauch, der durch das Ölpeilstabrohr nach unten geschoben wird. Wenn über das Peilstabrohr direkt abgesaugt würde, müsst das ja bis zum tiefesten Punkt der Ölwanne reichen, um eine ausreichende Menge abzusaugen.

Beim GLC hab ich den Wechsel noch im Vertrag inkludiert.

 

Aber hab erst Samstags Öl bei unserem Cooper über das Peilstab-Röhrchen abgesaugt. Altöl-Kanister war so knapp bis unter der 5 L voll. Dannach Ölfiltergehäuse abgeschraubt, waren max. noch 2 Fingerhut Restöl drin. Anschliessend neue Filterpatrone und 5L flüssiges Gold. (Füllmenge gem. HB mit Filterwechsel.) Sowohl Display als auch Peilstab zeigt voll an. Geht einwandfrei.

 

Ps: Günstige ALIexpress Pumpe für um die 10$ inkl. Versand.

Zitat:

@36/7M schrieb am 3. August 2021 um 23:45:43 Uhr:

OK - das wäre mal interessant. Aber zum Ölabsaugen. Ich bin bis dato davon ausgegangen, dass das Ölpeilstabrohr nicht direkt zum Absaugen verwendet wird. Ich kenne Absauggeräte mit einem flexibelen dünnen Schlauch, der durch das Ölpeilstabrohr nach unten geschoben wird. Wenn über das Peilstabrohr direkt abgesaugt würde, müsst das ja bis zum tiefesten Punkt der Ölwanne reichen, um eine ausreichende Menge abzusaugen.

Ich habe das was für Dich. Habe zuerst mit einem anderem Stück Schlauch mal in das Ölrohr reingepustet... ohne einen spürbaren Erfolg. Dann den Schlauch angeschlossen. Das noch irgendwelche Luftbläschen im Öl waren , schließe ich jetzt mal aus oder wir können es vernachlässigen, da ich die letzten 2 km wieder elektrisch gefahren bin.(innerorts)

Dazu kommen etwa 15 Minuten für den Aufbau der Armatur, wo der Motor auch nicht mehr an war. Die Bilder sprechen für sich.

Bild 2 ist nach 5 Minuten.... und da wusste ich schon ... welche Richtung es geht.

Zwischen anschließen und jetzt abklemmen waren 1 Stunde und 50 Minuten. Der Motor war noch handwarm.

Gruß Gerd

Noch nicht angeschlossen.jpg
20210804_175731.jpg
20210804_182653.jpg
+1

Zitat:

 

Ich habe das was für Dich. Habe zuerst mit einem anderem Stück Schlauch mal in das Ölrohr reingepustet... ohne einen spürbaren Erfolg. Dann den Schlauch angeschlossen. Das noch irgendwelche Luftbläschen im Öl waren , schließe ich jetzt mal aus oder wir können es vernachlässigen, da ich die letzten 2 km wieder elektrisch gefahren bin.(innerorts)

Dazu kommen etwa 15 Minuten für den Aufbau der Armatur, wo der Motor auch nicht mehr an war. Die Bilder sprechen für sich.

Bild 2 ist nach 5 Minuten.... und da wusste ich schon ... welche Richtung es geht.

Zwischen anschließen und jetzt abklemmen waren 1 Stunde und 50 Minuten. Der Motor war noch handwarm.

Gruß Gerd

Sehr interssant. Viellicht hast du ja recht! Aber zu deinem Versuchsaufbau folgender Einwand: Das dein U-Manometer einen Unterdruck anzeigt ist nicht überraschend. Das war doch zu erwarten, da durch das Abkühlen des Motoröls der Ölstand im Peilstabröhrchen etwas sinkt. Mit der zwangsläufigen Folge, dass sich darüber ein geringer Unterdruck einstellt - den siehst du jetzt auf deiner Messeinrichtung. Aber dein U-Manometer hat ein offenes Ende. Der Ölpeistab ist oben durch den O-Ring aber dicht - behaupte ich zumindest. Mach doch den Versuch mal mit einem verschlossenen Schlauchende. Das Ergebnis wir ein anderes sein.

Wenn der O-Ring aber tatsächlich nicht dicht ist und darüber Luft nachströmen kann (wie du annimmst), funktioniert das aber auch andersherum zum Druckausgleich nach dem Abkühlen des Motors. Dann müsst der Ölstand in dem Rohr wieder auf den Normalstand ansteigen.

Im Übrigen ist diese sachliche Diskussion aus meiner Sicht sehr erfreulich.

Zitat:

@36/7M schrieb am 5. August 2021 um 00:06:26 Uhr:

Zitat:

 

Ich habe das was für Dich. Habe zuerst mit einem anderem Stück Schlauch mal in das Ölrohr reingepustet... ohne einen spürbaren Erfolg. Dann den Schlauch angeschlossen. Das noch irgendwelche Luftbläschen im Öl waren , schließe ich jetzt mal aus oder wir können es vernachlässigen, da ich die letzten 2 km wieder elektrisch gefahren bin.(innerorts)

Dazu kommen etwa 15 Minuten für den Aufbau der Armatur, wo der Motor auch nicht mehr an war. Die Bilder sprechen für sich.

Bild 2 ist nach 5 Minuten.... und da wusste ich schon ... welche Richtung es geht.

Zwischen anschließen und jetzt abklemmen waren 1 Stunde und 50 Minuten. Der Motor war noch handwarm.

Gruß Gerd

Sehr interssant. Viellicht hast du ja recht! Aber zu deinem Versuchsaufbau folgender Einwand: Das dein U-Manometer einen Unterdruck anzeigt ist nicht überraschend. Das war doch zu erwarten, da durch das Abkühlen des Motoröls der Ölstand im Peilstabröhrchen etwas sinkt. Mit der zwangsläufigen Folge, dass sich darüber ein geringer Unterdruck einstellt - den siehst du jetzt auf deiner Messeinrichtung. Aber dein U-Manometer hat ein offenes Ende. Der Ölpeistab ist oben durch den O-Ring aber dicht - behaupte ich zumindest. Mach doch den Versuch mal mit einem verschlossenen Schlauchende. Das Ergebnis wir ein anderes sein.

Wenn der O-Ring aber tatsächlich nicht dicht ist und darüber Luft nachströmen kann (wie du annimmst), funktioniert das aber auch andersherum zum Druckausgleich nach dem Abkühlen des Motors. Dann müsst der Ölstand in dem Rohr wieder auf den Normalstand ansteigen.

Im Übrigen ist diese sachliche Diskussion aus meiner Sicht sehr erfreulich.

Ich kann jetzt auch nicht viel machen... mehr geht aus meiner Sicht nicht wirklich. Ich habe zwar eine Unterdruckarmatur, aber ich habe keinen Adapter dafür, bekomme es schlicht weg nicht angeschlossen. Finde eine sachliche Diskussion auch immer gut, und jeder hat mal einen anderen Blickwinkel. Die kleinen Luftbläschen im Öl sind ja auch da... weiß ich ja auch. Vielleicht ist es auch nur ein Zusammenspiel von beidem. Aber selbst wenn ich die Unterdruckuhr ran bekomme... das ist eigentlich nicht aussagekräftig...weil die irgendeinen Wert an Unterdruck anzeigt... wie mein Probeaufbau.

Ich brauche theoretisch einen Ölmeßstab mit Röhrchen und das an meiner Armatur und dann Vakuum ziehen. Das wäre das einzig sinnvolle .... glaube ich zumindest.

Einen großen Dank mal an Dich, für diesen Austausch... der nie in eine Richtung abgerutscht ist.

Gruß Gerd

OK - schließen wir den Meinungsaustausch damit (zunächst) ab. So weit liegn wir ja mit unserer Meinung nicht auseinander. Mit den Folgen von Druckverhältnissen hat das Phänomen auf jeden Fall zu tun. Vielleicht kommt ja dazu noch mal ein fundierter Beitrag.

Bei meinem Wagen kann ist leider nicht nachvollziehen, da der Ölstab auch beim ersten Ziehen nach einer längeren Standzeit unten ölbenetzt ist - allerdings so verschmiert, dass man keinen Stand ablesen kann. Das ich den Peilstab "trocken" rausgezogen habe, war noch nie.

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