Nur Ärger mit dem ABS und nicht einmal Volvo bekommt es hin ;-((((
Ein frohes neues Jahr.
Bei mir fängt es ja schon toll an.
Zwecks meiner noch immer nicht gelösten Probleme, mit dem ABS, war ich mittlerweile bei Volvo direkt. Hab nen haufen Kohle hingeblättert und nix verändert sich. Bin guten glaubens, dass nun alles i.O. sei zum TüV gefahren und voll durchgerauscht. Das kann doch nicht wahr sein.
1) Volvo hat Fehler ausgelesen: ABS 311/321/211 Radsensor vorne links wird nicht erkannt.
2) Radsensor und Radsensorkranz vorne links erneuern.
Keine andere Werkstatt war in der Lage, mein OBD II auszulesen, deshalb bin ich zu Volvo direkt hingefahren. Die ABS Lampe leuchtet schön weiter, Bremspedal vibriert wie gehabt unter dem Fuss und ich kann mich nun mit Volvo absappeln.
Am besten man macht gleich alles selber, wozu eigentlich Werkstatt!
Kann mir einer vielleicht eine Explosiuonszeichnung vom Einbau der Querlenker V.L./V.R. und die dazugehörenden Traggelenke mailen? Ist super eilig, da Wiedervorstellung beim TÜV in 4 Wochen.
Außerdem benötige ich eine Einbauanleitung für den Dämpfungsblock Motor R.
Vielen Dank
Gruß die Schnecke
Beste Antwort im Thema
@Joe: Denk mal drüber nach wenn das wirklich Deine Einstellung ist!
Das mit den Querlenkern sollte jedem, der n bisschen nachdenkt, logisch erscheinen: Tonnenlager verdrehen sich im Gummi ein wenig mit wenn Du die Schrauben anknallst, stehen also unter Spannung. Wenn Du jetzt vor dem Einfedern die Dinger festziehst und den Wagen dann ablässt, dann hast Du sofort Spannung auf den Teilen, dann halten die teilweise nur 15tkm bevor die Gummis rissig werden!
Das ist kein Märchen, das sind reine Erfahrungswerte.
Das mit dem Öl ist genauso ein Schmarrn. Ein 0W40 ist nicht "dünnflüssiger" als ein 15W40 was für den Fiesta ja "reicht". Es hat nur in Temperaturbereichen, in denen das 15W40 bereits einen abreißenden Film hat, noch Schmiereigenschaften. Das das bei einem Motor mit wenig Leistung nicht unbedingt notwendig ist steht ja auf einem ganz anderen Blatt, aber die Reinigungseigenschaften der besseren Additive aus z.B. einem Mobil1 gegenüber der üblichen Baumarktplörre sind nicht von der Hand zu weisen und die kannst Du auch nicht wegdiskutieren.
Das Öle ebenso in warmem Zustand dünnflüssiger sind und so in dem Zustand besser (und vor allem schneller) abgelassen werden können ist ebenfalls n reiner Erfahrungswert. Aber lass mich raten: Du bist auch jemand, der die Ölschraube schon wieder in die Wanne dreht während da noch ein dünner Strahl rausläuft, oder saugst das Öl sogar nur ab.
Beides bei älteren motoren nicht wirklich ratsam.
Wenn der Ölfilter zu fest dran ist hilft aber Wärme nix, da haste Recht 😁
Es geht hier nicht um 3km oder 5min.
Beim Querlenker finde ich 90.000 zu 15.000 km aber nen heftigen Unterschied.
Beim Öl gehts ja auch nicht darum dass es ewig lang drinbleiben kann, sondern darum dass es die Motorwandungen gut schützt und den Dreck mit rausbefördert!
Kannst ja mal nen Motor mit Billigplörre fahren und denselben mit hochwertigem Öl (nicht vom Preis, sonden von den Eigenschaften) und Dir nach 150tkm bei beiden die Zylinderwandungen angucken...
Das ein Wagen mit weniger Pflege auch fährt heisst ja nicht, dass man ihn weniger pflegen sollte! Oder lässt Du aufm Ceranfeld auch immer alles einbrennen, nach der Maxime: Wärmt ja trotzdem noch?
47 Antworten
Hi,
macht irgendwie Sinn, wenn die ABS- Lampe kommt und der "freundliche" einen fehlerhaften Sensor dignostiziert, dann muss dieser natürlich auch getauscht werden. Da es die Sensoren nur mit Kabelbaum geben soll (angeblich), wird halt selber ein guter gebrauchter ins System gefrickelt.... Könnte ja bei einem der Vorbesitzer schon mal ähnlich gewesen sein....
Gruß der Sachsenelch
Klingt plausibel. Das übliche Szenario ist doch: ABS spinnt, der 😁 diagnostiziert "Sensor kaputt", und wer dann nicht den Neupreis bezahlen will, macht ggf. sowas und baut ein Gebrauchtteil an. Muß ja nicht falsch sein, aber die einfachen verzinnten Steckverbinder korrodieren halt mit der Zeit.
Abgesehen davon, daß nach aller Erfahrung eben doch ganz vorrangig das Steuergerät mit seinem Lötstellenproblem schuld ist, wenn sowas auftritt. Ein Ersetzen des Sensors bringt hier nichts, aber da man im Zuge der Fehlersuche meist auch das Steuergerät anfaßt oder zumindest an den Steckern wackelt, kann es sehr leicht passieren, daß die gebrochene Lötstelle ein zeitlang wieder Kontakt hat. Dann freut man sich über die gelungene Reparatur. Allerdings nicht lange.
Danke für die Info!🙂
Mein ABS-Problem hat sich im Übrigen auch erledigt. Auch hier war es NICHT das Steuergerät, sondern die Steckverbindung zum Bremskraftverstärker. Diese hatte einen Wackler, so dass die Warnlampe auch auf ebener Strecke unvermittelt anging - beim nächsten Zünden war sie immer wieder direkt aus.
Kontakt gesäubert, sauber aufgesteckt - passt.