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Notwendige technische Daten für den Kauf einer Stahlfelge...

Themenstarteram 22. Dezember 2019 um 12:26

Hallo zusammen,

ich habe mal eine Frage, die auf den ersten Blick banal anmuten mag: Welche Daten benötigt man, um für einen PKW eine passende und zulässige Stahlfelge zu besorgen?

Mir ist natürlich eigentlich selber klar, dass Breite, Durchmesser, Lochanzahl, Lochkreis, Mittellochgröße und Einpresstiefe erforderlich sind (bitte ergänzt oder korrigiert meine Behauptung gern).

Nun ist aber folgende Situation aufgetreten: Notrad für SsangYong Tivoli ist reichlich teuer, wie das eben heute so ist (das beschränkt sich ja nicht unbedingt auf SsangYong). Also auf die Idee gekommen, ein vollwertiges Ersatzrad zusammenzustellen. Eine Stahlfelge als SsangYong-Originalersatzteil für den Tivoli in niedrigster Ausstattung ist aber wegen der sehr geringen Stückzahlen - fast niemand kauft diese Ausstattungslinie - ebenfalls erschreckend teuer. Also versucht, eine Stahlfelge im freien Handel zu bekommen, ist aber nirgends gelistet... Auch keiner der Komplettradanbieter hat sie im Programm, überall nur Alu.

Darum zurück zur Ausgangsfrage: Wenn man alle erforderlichen Daten hat, ist es dann nicht möglich, bei den typischen Verdächtigen (Kronprinz, Alcar etc.) so eine 08/15-Felge zu bekommen...?

Natürlich geht nicht die Welt unter, wenn das mit der Stahlfelge nicht klappt. Es ist ja auch nicht verboten, eine zugelassene, günstige Alufelge fürs Ersatzrad zu nehmen.

Danke für Tipps und Erklärungen.

Schöne Grüße

GBM

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24 Antworten

Was ist nicht gut am Notrad?

Wie oft hast es Du schon gebraucht?

Zitat:

@Wotan7 schrieb am 22. Dezember 2019 um 13:19:34 Uhr:

Was ist nicht gut am Notrad?

Er schreibt es doch: der exorbitante Preis des Originalteils.

In der Bucht zwischen 108-180€ geht doch.

Hallo@GBMueller , wenn es denn das Notrad werden soll und nur dann,

brauchst Du unbedingt sämtliche technischen Daten dieses Rades, um

damit "im internet" ein Solches als Felge + dem Reifen zu suchen.

Wenn es aber ein Rad der Fahrbereifung werden soll, wird es wohl eine

billige ALUFELGE mit Zulassung für den TIVOLI werden müssen. Denn

solch spezielle Stahlfelgen, wenn nicht serienmäßig am Tivoli verbaut,

werden wohl kaum zu finden sein, selbst wenn, sind heutzutage Alufelgen,

weil Massenware, viel günstiger zu kaufen. Habe vor Jahren Dasselbe,

bei einem Toyota RAV4 erlebt und darum günstige ALU-Felgen als

Winterräder gekauft. Viel Glück, den Ssang-Yong ist recht selten in

Deutschland, was die hohen Teilepreise erklärt.

Themenstarteram 22. Dezember 2019 um 14:22

Wie matbusch schon richtig feststellte: Nichts ist schlecht am Notrad, außer dem Preis. Da in der Bucht unterschiedliche Angaben (16" und 17") zu finden sind und diese Räder aus dem Ausland kommen, ist mir das Risiko zu groß, etwas Falsches zu kriegen und mich dann auf Englisch mit den Verkäufern wegen Rückgabe und Versandkosten herumzuschlagen. Ich schätze den geringen Platzbedarf und das niedrigere Gewicht eines Notrades durchaus, bin aber nicht bereit, dafür doppelt so viel zu zahlen wie für ein Alukomplettrad aus dem freien Handel.

Danke, Raver2014, so werde ich es dann wohl auch machen.

Meist ist doch kein Platz für ein vollwertiges Ersatzrad vorhanden, weiß jetzt aber nicht wie es bei deinem ist.

Laut Prospekt sind Reifen zwischen 16-18 Zoll verbaut, was sagt deine Bedienungsanleitung?

Die Firma welche ich gefunden habe mit 108€ sitzt zwar in der Tschechischen Republik, aber die Sendung zurück wird innerhalb Deutschlands abgewickelt.

Den Nachteil im Notrad sehe ich vor allem in der Geschwindigkeitsbegrenzung. Ich glaube vorne an der Antriebsachse beim Fronttriebler nur 50 km/h. Weit entfernt vom Wohnort ist das sehr blöd. Hatte mal eine Schraube im Reifen 250 km entfernt von Zuhause gefunden, zum Glück hatte ich ein vollwertiges Reserverad.

Wenn Alufelgen montiert sind und Du eine Stahlfelge als Reserve hast, zählt das auch als Notrad mit

v-max 80 km/h, ausser es hat identische Dimensionen wie die Alus inklusive Reifengrösse.

Themenstarteram 22. Dezember 2019 um 16:11

Superdino: Die 50 bedeutet i.d.R. mph und nicht km/h. Aber grundsätzlich gilt: Besser schlecht gefahren als gut gestanden.

Wotan7: Selbstverständlich würde ich eine Stahlfelge nehmen, die exakt dieselben Dimensionen wie die Serienräder hat. Wenn schon ein vollwertiges Ersatzrad, dann natürlich nicht in abweichender Größe.

zaluskoski: Die Anleitung äußert sich nicht zu den Notraddimensionen, mir wurde aber 125/80/16 vom Händler genannt, weshalb mich die 17"-Angebote wundern. Platz genug ist in der Mulde, wenn man in der Höhe auf einen Teil des Unterbodenfachs unterm Ladeboden verzichten kann. Das Angebot für 108 € kann ich leider nicht finden, hilfst Du mir mal auf die Sprünge? Ich finde nur Angebote für rd. 155-180 € aus GB und Italien.

Zitat:

@GBMueller schrieb am 22. Dezember 2019 um 12:26:01 Uhr:

 

Mir ist natürlich eigentlich selber klar, dass Breite, Durchmesser, Lochanzahl, Lochkreis, Mittellochgröße und Einpresstiefe erforderlich sind (bitte ergänzt oder korrigiert meine Behauptung gern).

Die Tragfähigkeit ist noch ein ganz wesentliches Merkmal einer Felge.

Dazu noch Ausführung von Felgenhorn und Hump.

Themenstarteram 22. Dezember 2019 um 17:48

Dachte ich mir doch, dass das noch nicht alles sein kann...

Zitat:

@Wotan7 schrieb am 22. Dezember 2019 um 16:10:06 Uhr:

Wenn Alufelgen montiert sind und Du eine Stahlfelge als Reserve hast, zählt das auch als Notrad mit

v-max 80 km/h, ausser es hat identische Dimensionen wie die Alus inklusive Reifengrösse.

Soso.

Sagt wer?

Prinzipiell läuft das ab wie bei den Alufelgen aus dem Zubehör.

Neben den Maßen und der Lochzahl der Felge, ist es die Tragfähigkeit die zum Fahrzeug passen muss. Und da wird’s oft schwierig weil diese Tragfähigkeit meist nur vom Hersteller der Felge zu bekommen ist, bzw ein Herstellergutachten zur Verwendung der Felge vorliegen muss. Bei Alufelgen ist das Felgen-Gutachten meist auf den Internetseiten der Felgenhersteller zu bekommen, Probier mal aus ob das auch für die Hersteller der Stahlfelgen gilt. Möglicherweise geben die einen „kg -Wert“ an und keine Liste der zugelassenen Fahrzeugtypen. Wenn’s da sowas gibt, brauchst Du noch die Achslasten deines Fahrzeugs. Das muss dann zusammenpassen ggf müsstest Du dann mit diesen Daten(Papieren ) nochmal nen TÜV Gutachter drübersehen lassen (natürlich kostenpflichtig ;-) um das ganze Paket dann abzusegnen.

Themenstarteram 22. Dezember 2019 um 18:58

Ja, stimmt, das wäre der Wahnsinn schlechthin... Für gut 80 € bekommt man hingegen eine Alufelge mit ABE und ECE.

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