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Neuwagen Fahrt zur Zulassungsstelle ohne Zulassung mit Kennzeichen vom Abwrackauto

Themenstarteram 11. Juni 2009 um 22:34

Servus, ich muß ein neues Auto vom Händler 90 km entfernt zu mir bringen und zulassen. Hab noch die alten Kennzeichen vom abgemeldeten Abgewrackten auto und hab auch vor das Fahrzeug wieder mit den kennzeichen zu Zulassen. (laut Zulassungsstelle ist das kein Problem).

Jetzt die Frage: Kann ich mit den alten Kennzeichen ohne zulassung zur Zulassungsstelle fahren? Doppelkarte für das neue Fahrzeug habe ich. Hab was davon gehört daß es möglich ist aber nur in dem Landkreis...

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Hugaar

CI25 hat Recht:

wenn du das "alte" Kennzeichen für das neue Auto reservieren UND zuteilen lässt kannst du mit dem alten Kennzeichen am neuen Auto zur Zulassung fahren. Natürlich mit der Versicherungsbestätigung versteht sich!

Moin,

und diese Aussage würdet Ihr beide dem TE garantieren? Auch wenn was passiert? Verdammt dünnes Eis...

Schon mal bei der Zulassungsstelle angefragt?

Gruss

Marcus

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naja dann kauf ich mir jetzt bei ebay ein auto für 50 euro was total schrott ist und grade noch so rollt remsen und der ganze Schnickschnack muss auch nicht in Ordung sein. hohl mir ne Versicherungskarte und dann ab in ne Werkstatt zum Raparieren für Tüv und Asu.;):p:D

am 12. Juni 2009 um 21:14

Ja, ich habe noch etwas einzuwenden:

Entscheidend sind nicht die Versicherungsbedingungen, sondern die Strassenverkehrsordnung.

Das man im öffentlichen Straßenverkehr nur verkehrssichere Autos bewegen darf habe ich mal als bekannt angesehen... Aber jetzt hat bestimmt wieder einer was zu popeln...

Ja Al, Du bringst es noch immer durcheinander:

 

Deine zitierten Versicherungsbedingungen sind gut und schön. Sie nehmen aber nur das auf, was § 10 Abs 4 FZV fordert:

 

(4) Fahrten, die im Zusammenhang mit dem Zulassungsverfahren stehen, (...)vorab ein solches zugeteilt hat und die Fahrten von der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung erfasst sind.

 

Das Gesetz verlangt, dass eine Versicherung für die entstempelten Fahrten besteht. Deine (und alle anderen) AKB gewähren Versicherungsschutz für diese Fahrten.

 

Das ändert doch aber nichts daran, dass das was der TE hier vorhat, keine Fahrt in diesem Sinne ist.

 

Das Fahrzeug ist nicht auf ihn zugelassen. Also ist ihm auch kein Kennzeichen zugeteilt (nichts anderes ist die Zulassung als die Zuteilung eines Kennzeichens).

 

Ob er ein Kennzeichen reserviert hat oder mit der freundlichen Dame vom Schalter einen Kaffee getrunken hat, ist völlig einerlei. Es ist nix zugeteilt, also ist auch nichts versichert.

 

Ob Du´s glaubst oder nicht:

Kurzzeitkennzeichen oder vorher Papiere holen und zulassen sind die Alternativen. Alles andere ist russisch Roulette.

 

Gruß

Hafi

 

 

am 13. Juni 2009 um 8:21

Zitat:

Original geschrieben von Hafi545

...

Das Fahrzeug ist nicht auf ihn zugelassen. Also ist ihm auch kein Kennzeichen zugeteilt (nichts anderes ist die Zulassung als die Zuteilung eines Kennzeichens).

...

Gruß

Hafi

Hafi:

du hast da einen Denkfehler in deinen Ausführungen.

Wenn ich zur netten Dame auf die Zulassung gehe und ihr sage:

"Ich kaufe mir am Tag X den Pkw mit der FIN und diesen Leistungs- und Motordaten und ich will mein jetziges Kennzeichen vom abgemeldeten Auto wieder haben!" dann macht die Dame folgendes:

"Gut dann erfasse ich ihren neuen Pkw schon mal im System und ordne ihm das "alte" Kennzeichen zu!"

Somit ist dann dem neuen Auto das "alte" Kennzeichen zugeteilt und ich kann mit entsprechender Deckungszusage der Versicherung mit den "alten" entstempelten Kennzeichen vom Händler zur Zulassungsstelle fahren.

(CI25 hat somit Recht mit seinen Vers.-bedingungen: oder erklär mir mal, wieso Versicherer wohl solche Regeln aufstellen sollten, wenn sie doch in deinen Augen gegen das Gesetz sind???)

Ich finde auch, dass Leute hier immer einen kaum unterdrückbaren Drang haben Sachen in Aussagen hineinzuinterpretieren die dort gar nicht stehen und versuchen Dinge komplizierter zu machen als sie eigentlich sind. Da ich nicht in einer Zulassungsstelle arbeite kann ich nicht genau sagen wann dort rechtlich gesehen ein Kennzeichen zugeteilt ist, aber sobald dass der Fall ist kann ich mir das entsprechende Kennzeichen an das Auto machen und mit der evB des Versicherers die in den Bedingungen zugelassenen Fahrten machen ohne dass die AKZ gestempelt sind, sprich "ohne das das FZG bereits zugelassen ist". Nicht mehr und nicht weniger. Aber wir können hier weiter rumpopeln und Anmerkungen machen die noch nicht expliziet ausgesprochen wurden aber sich eigentlich schon aus dem Bedingungstext ergeben, Schaden kann es nicht, ich werde mich aber nicht mehr daran beteiligen...

Kennzeichen sind an ein Fahrzeug gebunden. Diese Bindung kann  der TS nicht selbst vornehmen, sondern es muss durch die Zulassungsstelle erfolgen; d.h. es muss dort dokumentiert werden, so dass im Falle eines Unfalles die Fahrzeugzuordnung nachvollzogen werden kann.

Wenn dies erfolgt ist, sind spezielle Fahrten -wie hier aufgeführt- möglich

 

Das einzige Kennzeichen, das für unterschiedliche Fahrzeuge verwendet werden kann, ist das Wechselkennzeichen für Kfz-Händler, das erst nach positiver Bewertung von Führungszeugnis und Punktedatei in Flensburg vergeben wird.

Eine Versicherung muss selbstverständlich auch bestehen.

 

O.

am 13. Juni 2009 um 14:19

Zitat:

Original geschrieben von Hugaar

Zitat:

Original geschrieben von Hafi545

...

Das Fahrzeug ist nicht auf ihn zugelassen. Also ist ihm auch kein Kennzeichen zugeteilt (nichts anderes ist die Zulassung als die Zuteilung eines Kennzeichens).

...

Gruß

Hafi

Hafi:

du hast da einen Denkfehler in deinen Ausführungen.

Wenn ich zur netten Dame auf die Zulassung gehe und ihr sage:

"Ich kaufe mir am Tag X den Pkw mit der FIN und diesen Leistungs- und Motordaten und ich will mein jetziges Kennzeichen vom abgemeldeten Auto wieder haben!" dann macht die Dame folgendes:

"Gut dann erfasse ich ihren neuen Pkw schon mal im System und ordne ihm das "alte" Kennzeichen zu!"

Somit ist dann dem neuen Auto das "alte" Kennzeichen zugeteilt und ich kann mit entsprechender Deckungszusage der Versicherung mit den "alten" entstempelten Kennzeichen vom Händler zur Zulassungsstelle fahren.

Tja, interessanter Einwurf von dir Hugaar. Klingt plausibel. Jetzt bin ich gespannt ob das Rätzel endgültig gelöst werden kann.

Gruß

Frank, der Lösung nicht kennt. :(

am 13. Juni 2009 um 14:42

Oder verwechseln wir das mit einer Kennzeichen-Reservierung ?

Da werden nur die Adressdaten hinterlegt, keine Versicherung,kein garnichts.

Das werden wir nur abschliessend klären können wenn sich hier ein Verwaltungsrechtler oder ein Mitarbeiter einer Zulassungsstelle outet und Licht ins Dunkel bringt.

Rein praktisch sehe ich das so:

Ich will ein Auto im selben oder einem angrenzenden Zulassungsbezirk kaufen. Der Wagen ist verkehrssicher, hat aber keinen TÜV, so dass ich vor der Zulassung zum TÜV muss und danach erst zur Zulassungsstelle muss. Oder aber der Wagen hat TÜV, aber ich will mich spontan entschliessen ob ich den Wagen kaufe und habe deshalb keine Möglichkeit den Wagen vorher komplett zuzulassen. Also gehe ich zu meiner Versicherung, hole mir da eine eVB, gehe damit zur Zulassungsstelle und lasse mir eine Kennzeichen zuteilen (was das rechtlich genau heisst, keine Ahnung, s.o.), lege dazu die eVB vor, gehe zum Schildermacher, lasse mir die Kennzeichen prägen, fahre mit Kennzeichen und eVB zum Verkäufer, kaufe den Wagen, mache die ungestempelten Kennzeichen dran und fahre damit dann entweder mit Umweg TÜV zue Zulassungsstelle oder falls TÜV vorhanden direkt zur Zulassungsstelle und lasse dort das Auto zu.

Sollte mich die Rennleitung anhalten, sage ich denen einen schönen Gruß von meiner Versicherung und die eVB Nummer, sage denen, dass es sich um eine "Zulassungsfahrt" handelt und die Rennleitung kann dann den eVB Code beim GDV abfragen und lässt mich im Idealfall mit dem Hinweis "aber bitte auf dem direkten Weg zur Zulassungsstelle/TÜV" fahren.

Unterschiede zum Kurzzeitkennzeichen sind:

- "Zulassungsfahrt per eVB" kostet nix

- mit einer Kurzzeitzlassung kann ich im Prinzip von Pontius zu Pilatus fahren, muss der Rennleitung beim Boxenstopp aber jederzeit auch nachweisen könne, dass es sich um eine Fahrt im Rahmen der Erlangung einer Zulassung für das Fahrzeug/Überfürungsfahrt handelt

Zitat:

 

Unterschiede zum Kurzzeitkennzeichen sind:

 

- "Zulassungsfahrt per eVB" kostet nix

- mit einer Kurzzeitzlassung kann ich im Prinzip von Pontius zu Pilatus fahren, muss der Rennleitung beim Boxenstopp aber jederzeit auch nachweisen könne, dass es sich um eine Fahrt im Rahmen der Erlangung einer Zulassung für das Fahrzeug/Überfürungsfahrt handelt

-  Kurzzeitkennzeichen sind nicht nur für Zulassungsfahrten, sondern auch für  Probefahrten erlaubt

-  Gültige HU und AU nicht notwendig (Fahrer verantwortlich für Verkehrssicherheit)

-  Umweltplakette in den betreffenden Städten nicht erforderlich

 

O.

 

 

am 13. Juni 2009 um 18:21

Zitat:

Original geschrieben von Cl25

 

- "Zulassungsfahrt per eVB" kostet nix

- mit einer Kurzzeitzlassung kann ich im Prinzip von Pontius zu Pilatus fahren, muss der Rennleitung beim Boxenstopp aber jederzeit auch nachweisen könne, dass es sich um eine Fahrt im Rahmen der Erlangung einer Zulassung für das Fahrzeug/Überfürungsfahrt handelt

Diese Art von Zulassung gibt es in Deutschland nicht !

Zitat:

Original geschrieben von Cl25

Das werden wir nur abschliessend klären können wenn sich hier ein Verwaltungsrechtler oder ein Mitarbeiter einer Zulassungsstelle outet und Licht ins Dunkel bringt.

Rein praktisch sehe ich das so:

Ich will ein Auto im selben oder einem angrenzenden Zulassungsbezirk kaufen. Der Wagen ist verkehrssicher, hat aber keinen TÜV, so dass ich vor der Zulassung zum TÜV muss und danach erst zur Zulassungsstelle muss. Oder aber der Wagen hat TÜV, aber ich will mich spontan entschliessen ob ich den Wagen kaufe und habe deshalb keine Möglichkeit den Wagen vorher komplett zuzulassen. Also gehe ich zu meiner Versicherung, hole mir da eine eVB, gehe damit zur Zulassungsstelle und lasse mir eine Kennzeichen zuteilen (was das rechtlich genau heisst, keine Ahnung, s.o.), lege dazu die eVB vor, gehe zum Schildermacher, lasse mir die Kennzeichen prägen, fahre mit Kennzeichen und eVB zum Verkäufer, kaufe den Wagen, mache die ungestempelten Kennzeichen dran und fahre damit dann entweder mit Umweg TÜV zue Zulassungsstelle oder falls TÜV vorhanden direkt zur Zulassungsstelle und lasse dort das Auto zu.

Exakt.

Du mußt bereits auf der Zulassungsstelle gewesen sein und dort muß dir das Kennzeichen zugeteilt worden sein.

 

Einfachste Lösung die ich sehe:

Warum nicht mit der Versicherung reden.

Versicherung für Kurzzeitkennzeichen abschließen und das Auto damit holen. (Die Kosten bis auf die Schilder bekommt man normalerweise von der Versicherung wieder zurück wenn das Auto anschließend dort regulär versichert wird)

 

Zitat:

Original geschrieben von haschee

Versicherung für Kurzzeitkennzeichen abschließen und das Auto damit holen. (Die Kosten bis auf die Schilder bekommt man normalerweise von der Versicherung wieder zurück wenn das Auto anschließend dort regulär versichert wird)

Genau so seh ich das -wie gesagt- auch.

Damit ist der TE auf der sicheren Seite und die Kosten sind nicht relevant.

 

Wenn es hinterher mit dem ungestempelten Kennzeichen Ärger gibt, weil die Rennleitung es doch anders sieht oder sogar etwas passiert ist, nützen dem TE schließlich die ganzen "praktischen Ansichten" der hier vertretenen Spekulanten einen feuchten Dreck...

:rolleyes:

Gruß

Hafi

am 14. Juni 2009 um 1:06

Eine Lösung könnte die Zulassung per Internet sein, die in einigen Kreisen (u. a. in meinem) angeboten wird. Details: http://www.ostalbkreis.de/.../detail.php?...

Die Zuteilung sollte dann zum neuen Kfz bereits erfolgt sein. Wenn das neue Kennzeichen mit dem alten Kennzeichen übereinstimmt sollte das meiner Meinung nach kein Problem sein. Erkundige dich aber lieber beim STVA und ob das bei Dir überhaupt angeboten wird. Die Fahrt selbst muss natürlich den Bedingungen entsprechen (max. aus dem Nachbarkreis, direkte Fahrt z. B. zum StVA usw.).

Gruß

Andreas

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