neues Öl nach 100 km schon schwarz ?
hallo,
Nach 12500 km Laufleistung und km-Stand 22800 habe ich an einer freien Werkstatt 2-Jahres Ölwechsel machen lassen - BWM Diesel 2.0 E84 mit Castrol edge 5W30 C3 04 (LL).
Nach ca. 100 km war das Öl am Ölmessstab schon reichlich schwarz, am Ölfilter und der Ablassschraube waren auch keine Spuren -sauber gearbeitet !
Die Frage ist, wie schwarz darf das neue Öl schon nach kurzer Zeit sein ? Dazu zwei Bilder.
Allgemeine Aussage ist, dass es schon nach kurzer Fahrt durch die verbliebenen Rückstände schwarz sein darf. Beim nächsten Ölwechsel werde ich den Verlauf selbst kontrollieren.
Wenn die Kolben-Dichtringe zuviel durchlassen, würde das auch nicht mehr lange gut gehen. Die OBD registriert aber vermutlich nicht, ob bei der Abgas-Rückführung zuviel "Dampf" ankommt.
Auch wenn einer psychopatisch ist, schließt das nicht aus, dass sie hinter seinem Auto (oder Geld) her sind.
Vielleicht ist aber alles gut.
Beste Antwort im Thema
Beim Dieel immer 😉
18 Antworten
Nimm einen Kanister der dreckig ist. Nun leerst du dort 5 Liter sauberes Wasser rein und schüttelst etwas. Ist das Wasser noch immer sauber?
Ein Motor wird beim Oelwechsel nicht sauber gewaschen. In den ganzen Kanälen verbleiben noch Reste und dann die Ablagerungen. Schon beim ersten Starten vermischt sich das ganze und das Oel verfärbt sich. War bei mir schon nach ca. 15km wieder "schwarz"
Zitat:
@alexauto321 schrieb am 30. September 2017 um 17:09:37 Uhr:
Ist ganz normal. Es verbleibt immer eine geringe Menge des Öls im Motor, die das neue Öl beim Diesel sofort schwarz einfärbt.
.... stimmt. Aber so "gering" ist die Menge auch nicht.
Im Zylinderkopf steht einiges, in den Ölbohrungen im Gehäuse, usw.
Mich persönlich würde es aber auch mal interessieren, wie schnell das Öl bei einem wirklich "reinen" Diesel Motor schwarz wird.
Aber sonst ist das ÖL meist schon nach dem Anlassen und einmal durchpumpen beim Diesel wieder so schwarz, dass es von gebrauchtem nicht zu unterscheiden ist.
Und das ist auch gut so und da unterscheiden sich neue und gute Öle von "schlechten " und alten.
Motoröl soll nämlich die Eigenschaft haben, Schwebstoffe (Ruß) in Schwebe zu halten. Es wäre somit "schlimmer", wenn das Öl über viele Kilometer weiterhin "honigfarben" wäre. Dann würde ich mich nämlich fragen wo sich der Schlamm abgesetzt hat.
Wenn sich dann ein Brocken lößt, ist das wie ein Herzinfarkt.
Danke und Gruß
der "Stevie"
P.S.: Bei CNG Motoren, die eigentlich gar keinen Ruß erzeugen bleibt das Öl vom Aussehen wie neu. Aber auch da gehen die Additive "kaputt".
Bei direkteinspritzenden Benzinmotoren ist ebenso eine schnellere Schwarzfärbung festzustellen. Auch hier ist das normal
steviewde...das würde ich so nicht unterschreiben.Ein gut gepflegter Benzinmotor ist innen nicht schwarz,da er mit vernünftigen Motoröl und entsprechede Wechselintervalle SAUBER ist. Wenn ich einmal Jährlich Öl wechsle,hatte ich nie den Eindruck das da was nicht stimmt,denn der Ölfilter ist immer ziemlich dunkel.Das Öl nach etwa 10.000 km oder eben einmal im Jahr (egal wie viele km,es waren auch schon nur 3500 km) sieht bei meinen Benziner immer wie Honig aus,wenn man in den Kopf schaut,sieht man nur
saubere blanke Teile.
Das ist nicht unbedingt der Durchschnitt,aber möglich,aber nur beim Benziner.
Bei meinen ehem. C70 mit 2,0 D-Motor war das Öl aber auch nicht sooooo schwarz,denn der Rußeintrag sollte nicht so groß sein,sonst brauch ich keinen Saubermann zu fahren.
Deshalb bin ich wieder zum Benziner gewechselt-sauberer wie Diesel