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Neues Auto kaufen oder weiter fahren?

Themenstarteram 17. September 2011 um 15:53

Hallo,

ich wollte mal Eure Meinung hören.

Ich fahre ca. 25 - 30.000 km im Jahr. Meinen Wagen (Octavia RS TDI) habe ich 10/2006 gekauft, mit 4 Jahren Garantie. Er hat nun 137.000 km runter.

Nun häufen sich die Reparaturen (Klimakompressor, Zylinderkopfdichtung, Turbolader, Heckscheibenwischer), so dass ich im letzten halben Jahr über 4.000,- € reingesteckt habe.

Die Frage ist nun:

Weiterfahren, in der Hoffnung, dass jetzt erstmal Ruhe ist. Oder neues Auto kaufen, weil sich die Reparaturen jetzt häufen werden (Zahnriemen habe ich übrigens während der Zylinderkopfdichtungsreparatur wechseln lassen).

Laut DAT wäre der Händlereinkaufspreis für mein Auto 11.200,- €.

Der Neue würde mit Rabatt ca. 28.800,- € kosten, so dass ich noch 17.600,- € zahlen müsste.

10.000,- € würde ich anzahlen, den Rest über 2 Jahre finanzieren (330,- € Rate).

Monatlicher Verdienst liegt bei 3.500,- € netto. Bin Single, sonst keinerlei Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen (kein Haus o. ä.).

Was würdet Ihr machen? Soll ich den Wagen lieber noch 2 - Jahre fahren?

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 18. September 2011 um 5:22

Ihr habt mich überzeugt und meinen anfänglichen Frust begraben. Es ist sicherlich sinnvoll, den Wagen nun solide weiterzufahren und den das Geld zu sparen.

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Ich würde den Wagen erst mal weiterfahren, da die Reparaturen wohl nicht den Wert der Zuzahlung für den Neuwagen erreichen werden. Selbst wenn jetzt noch eine 3000,- Euro Reparatur kommt. Ist immer noch besser als 17600,- zu zahlen. Zumal beim Neuwagen noch der hohe Wertverlust dazukommt. Den hat Dein Auto ja jetzt schon hinter sich, sprich jetzt wird es günstiger.

Wenn doch Neuwagen: Warum soll überhaupt finanziert werden ? Wenn Du schon 10.000 € hast, warum nicht weitersparen bis 17600,- ?? Sollte doch bei deinem Gehalt innerhalb weniger Monate möglich sein, auch die restlichen 7600,- zu sparen.

Hallo,

ich würde dir ganz klar dazu raten, den Wagen weiterzufahren. Du hast jetzt eine Menge Geld reinstecken müssen und das nervt natürlich. Andererseits hast du jetzt alle größeren Reparaturen die anfallen können durch und soviel hat der Motor noch nicht runter. Er wird dir sicher noch ein paar Jahre gute Dienste leisten.

Ein neuer Wagen hätte gerade in den ersten Jahren einen so hohen Wertverlust, soviel kannst du an deinem Skoda garnicht reparieren.

Und auch ein neuer kann mit Problemen nerven, ich hatte dasselbe bei meinem Jahreswagen durch. Auch wenn es über Garantie läuft, ist es nervig und zeitraubend.

Du hast ja ein ziemlich gutes Nettoeinkommen. Warum willst du den neuen Wagen denn zum Teil finanzieren? Das würde ja nur Sinn machen, wenn du einen zinslosen Kredit bekommst oder dein Geld angelegt ist und mehr Zinsen bringt, als der Kredit kostet.

Wenn Du allerdings einfach nur gern ein neues Auto haben willst, würde ich jetzt zuschlagen, solange der Skoda noch nicht allzuviel gelaufen hat und noch einigermaßen Geld bringt. Aber wie gesagt, wirtschaftlich wäre es nicht.

Edit: Ich war zu langesam, jetzt hat ´mein Vorredner schon so ziemlich alles geschrieben, was ich auch vorzubringen hatte.

Zitat:

Original geschrieben von karl_heinz_63

Was würdet Ihr machen? Soll ich den Wagen lieber noch 2 - Jahre fahren?

Ich würde selber in die Glaskugel schauen und dies nicht anderen überlassen.

Gruß situ, der solche Ratsuche nicht nachvollziehen kann

Warum soll man sowas nicht fragen?

Die Entscheidung bleibt doch nach wie vor ihm überlassen, aber man kann sich doch mal andere Meinungen oder Ideen anhören, bevor man eine Entscheidung trifft.

Vielleicht hat der Fragesteller in seinem Bekanntenkreis niemand, der sich ein wenig mit Autos auskennt und ihm einen Rat geben kann. Da ist es doch legitim, sich mit so einer Frage an ein entsprechendes Forum zu wenden.

Wenn man so etwas nicht fragen darf, dann können alle Kaufberatungsanfragen geschlossen werden. Ich finde jedenfalls Fragen nach dem Motto "Soll ich ein schwarzes oder silbernes Auto nehmen? Welche Felgen findet ihr am besten?" deutlich sinnloser.

Zitat:

Original geschrieben von karl_heinz_63

 

Monatlicher Verdienst liegt bei 3.500,- € netto. Bin Single, sonst keinerlei Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen (kein Haus o. ä.).

Was würdet Ihr machen? Soll ich den Wagen lieber noch 2 - Jahre fahren?

Ich würde mir bei deinem Gehalt die Frage nicht so stellen, sondern habe ich noch Lust den Wagen zwei Jahre zu fahren und nerven mich eventuelle Reparaturen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten?

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Ich würde mir bei deinem Gehalt die Frage nicht so stellen, sondern habe ich noch Lust den Wagen zwei Jahre zu fahren und nerven mich eventuelle Reparaturen und die damit verbundenen Unannehmlichkeiten?

...vor denen man auch bei einem Neuwagen (mit Ausnahme der Kosten während der Garantie) nicht gefeit ist. Aber bei dem Einkommen dürften evtl. auftretende Reparaturen auch kein allzu großes Loch ins Budget reissen.

Da es Dir finanziel relativ gut geht, solltes Du das Auto weiter fahren und entsprechend Geld zurück legen. Wenn dann ein neuer Wagen gekauft wurde, folgendes System anwenden. Kilometerkosten vorkalkulieren, darin enthalten alle anfallenden Kosten einschließlich Wertverlust, dann nach der Laufleistung, monatlich entsprechende Summe auf ein gesondertes Konto / Sparbuch zurück legen. Davon werden dann, im nächsten Monat, die anfallenden Spritkosten bezahlt und alles was sonst noch mit dem Auto zu tun hat. Dann gibt es keine Probleme mehr. Mache ich schon seit Jahrzehnten so und bin damit immer gut gefahren. Wenn zB mal besonders günstige Zinskosten, zb 0,9% vom Hersteller angeboten werden, dann kann man sein Geld liegen lassen und auch auf Raten kaufen, die Restsumme liegt ja sicher auf deinem Konto und bringt höhere Zinsen. Meine Richtung war immer, 100 000 km oder 3-4 Jahre. 

MfG aus Bremen 

Zitat:

Original geschrieben von karl_heinz_63

 

Ich fahre ca. 25 - 30.000 km im Jahr.

330,- € Rate

Nun häufen sich die Reparaturen (Klimakompressor, Zylinderkopfdichtung, Turbolader, Heckscheibenwischer), so dass ich im letzten halben Jahr über 4.000,- € reingesteckt habe.

Auf die Sachen und den Zahnriemen solltest Du jetzt Gewährleistung haben. Was schon mal für "behalten" spricht.

Bei den monatlichen Gesamtkosten würde ich so 15 bis 20% vom netto kalkulieren, also zwischen

3500 x 0.15 = 525.00 und

3500 x 0.20 = 700.00.

Abzüglich der Rate bleiben dann 195 bis 370 EUR, was aber aufgrund der hohen Fahrleistung für die laufenden Kosten nicht mehr reicht.

Ergebnis: Aus finanzieller Sicht weiterfahren, bis das Geld für den Wunschwagen gespart ist.

Themenstarteram 18. September 2011 um 5:22

Ihr habt mich überzeugt und meinen anfänglichen Frust begraben. Es ist sicherlich sinnvoll, den Wagen nun solide weiterzufahren und den das Geld zu sparen.

Hm,

ich bin total anderer Meinung:

Du hast 4.000,- !!! an Reparturen gehabt, an einem relativ jungen Auto. Spricht für mich nicht für gute Qualität. Der Wagen hat jetzt schon gute 130tkm runter in 1,5 - 2 Jahren kratzt er an 200tkm. Was ist er dann noch wert? Wer kauft sowas noch? Selbst wenn der Intressent nur 10tkm im Jahr fährt. Aber der nimmt nen Benziner statt Diesel....

Ich persönlich würde einen Neu- oder Jahreswagen mit Garantie und Anschlussgarnantie bevorzugen.

Du schreibst, dass du keine Belastungen im Moment hast. Von daher würde ich jetzt 5-6 Monate sparen, den Alten noch übern Winter fahren und mir im Frühjahr den Neuen holen. Oder im Winter gemütlich konfigurieren und bestellen.

Klar kostet der Neue Wertverlust, aber dafür hat man im Normalfall ein pannenfreies Auto. Evt. Garnantiearbeiten, aber die kosten eben nix. Dafür hat man aber den Kaufpreis bezahlt... Der Neue wäre auf jedenfall kalkulierbarer von den Kosten.

Da du schon sehr viel fährst mit 30tkm, wäre vielleicht zu überlegen statt NW einen Jahreswagen um 10tkm für je 3 Jahre max 4 Jahre (Garantie inbegriffen) als Haltedauer zu kalkulieren. Dann haste immerhin noch den Erstbesitzer am Wertverlust beteiligt.

Jeder 3- Jährige mit 40-60 tkm ist schon alt und mit deiner Fahrleistung als 6-Jähriger schon wieder ausgelutscht und in der Region wo Reparaturen kommen.

Was anderes noch, in welchem Umkreis fährst du mit dem Wagen? Privat und beruflich genutzt? Vielleicht rechnen sich auch 2 Autos. Ein Kleinwagen wie Polo als Diesel für die Berufsfahrten, der alle 3-4 Jahre getauscht wird und nur 20.000 im Jahr abspult, so vielleicht bis 6 Jahre gehalten werden kann. Und dazu ein schickes Privatauto wie MX 5 oder so. Natürlich nicht neu. Der entlastet das Arbeitsauto und macht Spaß am WE.

BEN

Zitat:

Original geschrieben von benprettig

Du hast 4.000,- !!! an Reparturen gehabt, an einem relativ jungen Auto. Spricht für mich nicht für gute Qualität. Der Wagen hat jetzt schon gute 130tkm runter in 1,5 - 2 Jahren kratzt er an 200tkm. Was ist er dann noch wert? Wer kauft sowas noch? Selbst wenn der Intressent nur 10tkm im Jahr fährt. Aber der nimmt nen Benziner statt Diesel....

Das ist doch eine Milchmädchenrechnung, sorry. Wie hier schon richtig geschrieben wurde: Der Wertverlust des Wagens ist ab jetzt wesentlich geringer als der eines Neuwagens, da braucht man nicht mal den Rechenschieber zu betätigen, das ist doch eine Binsenwahrheit.

Was ist denn ein Neu- oder Jahreswagen nach 70.000 km und 2 Jahren noch wert? Nicht viel mehr als die Hälfte, bei einem 29TEUR-Wagen also ~ 14.000 EUR verbraten. Selbst wenn also sein jetziger in 2 Jahren gar nichts mehr wert ist (was nicht der Fall sein wird), hat er immer noch weniger Verlust.

Die Faustregel, Fahrzeuge VOR größeren und vor allem entscheidenden Reparaturen zu verkaufen, stimmt in diesem Fall ganz besonders.

Neuwagen, die aus wirtschaftlichen Gründen gekauft werden, sind immer Milchmädchenrechnungen (zumindest bei Privatpersonen, die das Finanzamt nicht an den Kosten beteiligen können).

Wie Neckarwelle und ich schon ausgeführt haben, kann an dem Skoda keine so große Reparatur mehr eintreten, dass es günstiger gewesen wäre, den Neuwagen zu nehmen.

Wie Neckarwelle schon schrieb: Wenn er einen neuen kauft, den 3 Jahre und 90tkm fährt, hat er locker die Hälfte des Neupreises verloren. Macht bei 30000 EUR einen Verlust von 15000 EUR oder 5000 EUR pro Jahr.

Für 5000 EUR kann er seinem Skoda jedes Jahr einen neuen Motor spendieren.....

Ich würde den Skoda noch auf jeden Fall bis 200tkm weiterfahren. Dann ist er so alt und hat soviel runter, dass er für die meisten Privatkäufer eh uninteressant ist. Dann noch über 200tkm hinaus weiterfahren, bis eine größere Reparatur ansteht und ihn dann in den Export geben. Oder aber in den Export bevor die Reparatur kommt und dafür dann etwas mehr Geld kriegen. Je nach Geschmack.

Versteht mich nicht falsch, jeder kann und soll sich einen Jahres- oder Neuwagen kaufen, wenn er möchte. Ich habe es auch getan. Man sollte dann bloß so ehrlich zu sich selbst sein und sich klarmachen, dass man damit auf jeden Fall unwirtschaftlich handelt und sich das Ganze nicht künstlich schönrechnen.

Zitat:

Original geschrieben von benprettig

Ich persönlich würde einen Neu- oder Jahreswagen mit Garantie und Anschlussgarnantie bevorzugen.

Es gibt auch Gebrauchte mit Garantie und Anschlussgarantie. Der 170ps TDI scheint leider nicht das zuverlässigste Triebwerk aus dem VW Konzern, was man so liest.

Falls Leistung in dem Bereich gewünscht ist: weiterfahren und in 2 Jahren durch nen 220cdi C Klasse MOPF Jungen Stern ersetzen. :)

(da sind halt Motor&Getriebe auf ca. 4-500tkm Laufleistung ausgelegt und man kann zusätzlich bis 200tkm/10Jahre eine Garantieverlängerung abschliessen, die zumindest die meisten teuren Schäden ganz gut abdeckt).

Genug finanzielle Rücklagen für eventuelle Reparature sind ja vorhanden. Auf jeden Fall würde er in 2 Jahren, selbst bei anfallenden Reparaturen, bei der momentan möglichen Sparrate (die ja auch für den Kredit zur verfügung stehen müsste), nicht wirklich schlechter dastehen.

Es wurde bereits gesagt, GERADE jetzt würde ich den Wagen noch eine Weile fahren!

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