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E-Auto noch vor Ende eines Leasingvertrags mit anderem Auto kaufen bzgl. voller Förderung in 2022?

Themenstarteram 13. Mai 2022 um 23:01

Mein aktuelles Leasing läuft noch bis Mitte nächsten Jahres. Aktuell überlege ich ein E-Auto unter 40.000 € für die Zeit danach zu kaufen statt zu leasen. Für 2023 wurde angekündigt die Förderung von 9.000 € (BAFA + Herstellerrabatt) auf 6.000 € zu reduzieren.

Nun überlege ich wie es in 2023 weitergehen soll. Das aktuell bevorzugte Auto hat eine Lieferzeit von 5-6 Monaten. Rabatte gibt es aktuell fast keine und die Leasingangebote werden zunehmenden teurer. Ich könnte noch bis Herbst/Winter warten und dann das Auto bestellen oder in 2023 versuchen einen Vorführwagen zu ergattern. Hat beides den Nachteil, dass 3.000 € weniger Zuschuss eingesackt werden kann.

Als Alternative überlege ich gerade wie praktikabel es wäre bereits in den kommenden Wochen das Auto zu bestellen, solange eine Lieferung in 2022 zugesichert werden kann. Das hätte den Vorteil der erhöhten Prämie. Auf der anderen Seite hätte ich ca. ein halbes Jahr zwei Autos. Die Leasingraten des jetzigen Wagens halten sich mit weniger als 200 € monatlich in Grenzen. Es müssten aber zwei Autos versichert werden (komplett abmelden möchte ich das Leasing Auto nicht).

Es bleibt zudem ein gewisses Restrisiko was die Prämie betrifft. Final beschlossen scheint die Reduzierung auf 6.000 € noch nicht zu sein. Vielleicht gäbe es nächstes Jahr auch mehr Rabatte durch den Hersteller selbst, um die Differenz zu kompensieren. Das ist aktuell schwer vorherzusehen.

Habt ihr euch schon mal mit so einem Vorgehen befasst? Haltet ihr sowas für sinnvoll?

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11 Antworten

6 mal Leasingrate doppelt, Versicherung doppelt und teuer für so eine Zeit, da es keinen normalen Verkauf von 2-4 Wochen entspricht, wo viele Versicherung aus Kulanz beide Autos in der gleichen SF-Klasse versichern. Oder hast du eine SF-Klasse frei?

Genug Parkplätze vorhanden bei dir? Der alte Wagen verdreckt ruckzuck, wenn er nicht bewegt wird, also weiter Pflegekosten, er wird ein ungeliebter Klotz am Bein.

Ganz ehrlich lasse es. Vielleicht sparst du einen 1000der aber der ganze Aufwand?

Und wenn es ganz dumm läuft und das ist wahrscheinlich bei den Lieferzeiten, dann bestellste jetzt und bekommst den Wagen in der 2. Januar Woche. Dann haste alle Kosten wie beschrieben und keinen Vorteil.

Zitat:

@Karisko schrieb am 13. Mai 2022 um 23:01:48 Uhr:

Für 2023 wurde angekündigt die Förderung von 9.000 € (BAFA + Herstellerrabatt) auf 6.000 € zu reduzieren.

Nö. Da sind deine Informationen nicht ganz korrekt / aktuell. Es sind nicht 9.000€, sondern 9.570€.

Ausführliche Vorstellung der geplanten Änderungen ab 2023:

Es gibt hier eine detaillierte Vorstellung der Änderungen. Zum Herstelleranteil heißt es dort:

Zitat:

Bei den genannten Fördersätzen handelt es sich jeweils um den Bundesanteil der Förderung inklusive Innovationsprämie. Der Anteil der Hersteller soll, wie seit Einführung der Innovationsprämie, auch zukünftig 50 Prozent davon betragen und noch hinzukommen.

Für reine Elektrofahrzeuge bis zu einem Gesamtverkaufspreis von 65.000€ gilt somit für die Förderung:

  • 2023: 4.000€ (Bundesanteil inkl. Innovationsprämie) + 2.380€ (Herstelleranteil plus Umsatzsteuer) = 6.380€
  • 2024: 3.000€ (Bundesanteil inkl. Innovationsprämie) + 1.785€ (Herstelleranteil plus Umsatzsteuer) = 4.785€
  • 2025: 3.000€ (Bundesanteil inkl. Innovationsprämie) + 1.785€ (Herstelleranteil plus Umsatzsteuer) = 4.785€

Natürlich müssen diese Änderungen noch beschlossen werden.

Themenstarteram 14. Mai 2022 um 10:41

Zitat:

@benprettig schrieb am 14. Mai 2022 um 07:33:26 Uhr:

6 mal Leasingrate doppelt, Versicherung doppelt und teuer für so eine Zeit, da es keinen normalen Verkauf von 2-4 Wochen entspricht, wo viele Versicherung aus Kulanz beide Autos in der gleichen SF-Klasse versichern. Oder hast du eine SF-Klasse frei?

Genug Parkplätze vorhanden bei dir? Der alte Wagen verdreckt ruckzuck, wenn er nicht bewegt wird, also weiter Pflegekosten, er wird ein ungeliebter Klotz am Bein.

Ganz ehrlich lasse es. Vielleicht sparst du einen 1000der aber der ganze Aufwand?

Und wenn es ganz dumm läuft und das ist wahrscheinlich bei den Lieferzeiten, dann bestellste jetzt und bekommst den Wagen in der 2. Januar Woche. Dann haste alle Kosten wie beschrieben und keinen Vorteil.

Die Idee wäre das neue Auto (Kauf statt Leasing) für die ersten 6 Monate kaum zu nutzen. Unterstellen könnte ich es z.B. in der Garage bei der Familie. In der Zwischenzeit würde ich das Leasingfahrzeug weiter nutzen, da hierfür das Kilometer Leasing so oder so gezahlt werden muss.

Die Frage wäre dann, ob der Wertverlust beim Neuwagen nicht zu groß wäre, auch wenn das Auto kaum bewegt wird (< 500km). Ich habe aber auch nicht vor, dass Auto direkt nach 3 Jahren wieder zu verkaufen. Versicherung müsste ich mal schauen, was es für einen Zweitwagen in der Zeit mit wenig Kilometern kostet.

Das größte Risiko bleibt wohl die Lieferzeit. In der aktuellen Lage kann die auch mal länger werden, außer man hat das Glück und findet einen Händler, der die Zulage garantiert oder man sucht einen Vorführwagen.

Gerade eben hieß es im Radio, die E-Auto-Prämie soll auf 10.800 € (plus 3.000 € Herstelleranteil) angehoben werden, wenn gleichzeitig ein mind. 11 Jahre alter Verbrenner verschrottet wird. Ich würde mir dazu jetzt (da meist eine Mindesthaltedauer gilt) ein Auto mit wenigen Tagen Rest-TÜV für 50 € kaufen und auf Saison 05-08 anmelden. Den kannst du dir dann nächsten Sommer vergolden lassen.

Wenn das so kommt, super für die wo es passt.

Das wurde bereits wieder zurück gezogen und war nie zur Veröffentlichung gedacht. Eher wird wie bereits angekündigt die Förderung gekürzt oder ganz gestrichen.

Was ja auch sinnvoll ist.

Zitat:

@hydrou schrieb am 15. Mai 2022 um 08:40:30 Uhr:

Das wurde bereits wieder zurück gezogen und war nie zur Veröffentlichung gedacht.

Dieser "Vorschlag" hat nicht mal 12h überstanden.

Es gab Spekulationen darüber, ob der Zeitpunkt dieser Meldung im Zusammenhang mit der Landtagswahl in NRW steht.

Urig ist auch, dass man jetzt noch im Radio drüber berichtet. Vielleicht war es ein Wochenrückblick?

Zitat:

@206driver schrieb am 15. Mai 2022 um 10:47:33 Uhr:

 

Urig ist auch, dass man jetzt noch im Radio drüber berichtet. Vielleicht war es ein Wochenrückblick?

Zumindest bei uns ist es im Lokalradio üblich, das die dort völlig überholte Nachrichten senden ...

Dafür, dass das eigentlich nicht zur Veröffentlichung gedacht war, wird das aber medial extrem breit getreten, obwohl klar ist, dass das so nicht kommen wird. Über Zeitpunkt, Grund der Durchstecherei und weiterer Verbreitung trotz Widerruf lässt sich trefflich streiten. Ich weiß, wo ich heute in NRW gleich mein Kreuzchen machen werde.

Auf jeden Fall sollte man darauf achten, dass man im Kaufvertrag entweder ein Sonderkündigungsrecht oder noch besser Übernahme der Förderung durch den Händler/ Hersteller hat, wenn das Fahrzeug nicht mehr rechtzeitig in diesem Jahr kommt. Nur werden sich die wenigsten bis gar kein Händler auf so etwas einlassen.

Das denke ich auch. Und beim Auto sind das ja nur ein paar €.

Bei einer verkauften Eigentumswohnung, wo der Käufer die KfW-Förderung abrufen kann, würde sich auch kein Verkäufer darauf einlassen, dass er dafür geradesteht, ob der Käufer die Anträge rechtzeitig richtig ausfüllt.

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