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Neues altes Radio

Themenstarteram 14. August 2005 um 18:47

Hallo,

Hab zur Zeit in meinem 77er Passat ein Sony Mp3-Radio verbaut, dass natürlich optisch überhaupt nicht dazu passt. Deshalb muss ein neues bzw altes her.

Dachte da an ein altes Becker oder Blaupunkt dass Stereo, sowie einen Eingang für eine Externe Quelle haben soll, so dass ich meinen portablem Mp3-Player anschließen kann ohne dass man es sieht.

Hab natürlich schon bei ebay geschaut aber ich kenn mich bei den alten Geräten überhaupt nicht aus und weiß daher auch nicht, welches da für mich in Frage kommt.

Vielleicht hat auch einer von euch noch ein solches Radio abzugeben oder kann mir zumindest ein Modell empfelen, dass meinen Ansprüchen gerecht wird.

Es sollte wie gesagt Stereo haben, wenn möglich Anschlüsse für 4 Lautsprecher und einen Aux-Eingang haben. Zudem sollte es eine Analoganzeige und Stationstasten haben.

Hoffe ihr könnt mir helfen das richtige für mich zu finden.

Gruß,

Der Schill

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28 Antworten
am 19. August 2005 um 12:27

also viele radios hatten damals eine DIN-buchse mit der sich allerlei verschiedene sachen anschließen lasse, per adapter eben auch ein mp3 player

bei den pioneer radios kann man auch die stecker umfrickel do dass ein anschluss auch hier mit ein wenig bastelei möglich ist

Hallo,

wie ich schon geschrieben habe, besitze ich ein Blaupunkt Radio Modell Frankfurt von oben angegebenen Shop.

http://www.koenigs-klassik.de/

Ganz billig sind sie nicht, dafür erhältst du aber ein Top-Gerät in Zustand 1 mit 2 Jahren Garantie.

Nicht schlecht für so ein altes Gerät, oder?

Zum Anschluss eines Discman, MP3-Player, etc... gibt es ein

Kabel, das auf der einen Seite einen 5-poligen Stecker hat, der einfach hinten ins Radio gesteckt wird, und auf der anderen Seite einen 3,5mm Klinkenstecker.

Ich habe in meinem TR6 den Discman vorne im Handschuhfach. Kein Kabel zu sehen.

Man sieht also nur das zeitgenössische Radio und hört "moderne" Musik.

Für mich zur Zeit die optimale Lösung

Preise: 150€ für das Radio und 22€ für das Kabel.

 

Gruß

Chris

Mit dem Aufkommen der Compact-Cassetten-Geräte (1964) wurden auch die Autoradios in Deutschland (Blaupunkt, Becker, Philips, Grundig, Schaub-Lorenz - vorher gab's noch Telefunken u. Tekade) mit Anschlußmöglichkeiten für CC-Abspielgeräte (die mit einer Halterung unter dem Instrumentenbrett befestigt wurden) in Form einer DIN-Buchse ausgestattet, von Philips gab es sogar einen 17cm-Schallplatten-Abspielautomat ("Mignon", hatte einen Schlitz zum Reinstecken, nach dem Abspielen spuckte er die Platte wieder aus). Die einfachen Autoradios hatten lediglich Sendebereichs-Wähltasten unter der mittigen Frequenzskala, die später mit kleinen, verschiebbaren, roten Reiterchen versehen wurde, damit man sich die bevorzugten Sender an der Skala markieren konnte. Nächste Komfortklasse waren dann die Geräte mit Stationstasten, auf die man je nach Preisklasse Sender in 2 bis 4 Wellenbereichen festlegen konnte, im Endstadium der Analog-Autoradio-Ära hatten die Tastenwahl-Spitzenversionen sogar Stationstasten mit Doppel-Belegung (insges. 8 Sender). Die Top-Klasse der Analog-Autoradios war zusätzlich mit elektron. Suchlauf ausgestattet (Blaupunkt "Köln", Becker "Mexico"), bei denen auf Knopf- bzw. Tastendruck ein motorischer Suchlauf in Gang gesetzt wurde, der durch den hin- u- herlaufenden Zeiger angezeigt wurde, Suchlauf-Empfindlichkeit und Mono/Stereo konnte umgeschaltet werden; Stationstasten u. Suchlauf sind so neu übrigens nicht, es gab sie schon zu Zeiten der Röhrengeräte (noch mit 6 Volt) in den 50er Jahren! Leider ist die seinerzeitige riesige Antennen-Auswahl auch auf ein Rudiment zusammengeschrumpft, weil fast nur noch auf UKW gehört wird, zum Empfang auf Kurz-, Mittel- u. Langwelle gab es bis in die 70er Jahre Antennen bis 2m Länge (Hirschmann Auta 5200 C), die ordentlich was einfingen und die so ein Autoradio i.V. mit einem Kurzwellen-Konverter (13 KW-Bänder! Gab's von Blaupunkt, Becker und Grundig) zum Weltempfänger machten. Der große Vorteil der alten Radio-Bauart ist (wenn man Wert darauf legt), daß man die Senderabstimmung selbst - im wahren Sinn des Wortes - in der Hand hat, d.h. man kann sich mit dem Sendereinstell-Drehknopf ganz langsam auch schwache Sender, die zwischen zwei starken Sendern liegen, herauspicken, die sonst durch die digitale Abstimm-Automatik gnadenlos übergangen würden.

Noch ein Wort zu HiFi im Auto, womit ja seit Einführung der Digital-Geräte permanent Reklame gemacht wird... High-Fidelity im Kfz ist per definitionem schon ein Anachronismus an sich, denn "höchste Tontreue" - und nichts anderes hat HiFi seit Einführung dieses Begriffes in den 60ern ja zu bedeuten, ist auf Grund der Fahr- u.Umweltgeräusche bei Eintreffen im menschlichen Ohr gar nicht möglich. Leider wird es von vielen Zeitgenossen mit möglichst vielen Watt , vielen Lautsprechern und Maximal-Lautstärke verwechselt, mit denen man nicht nur sich selbst, sondern auch nicht unbeträchtlich entfernte Mitmenschen zu "beglücken" versucht. HiFi im Auto wäre lediglich bei in ruhiger Umgebung stehendem Fahrzeug möglich, aber ob es dann zum Zwecke des Musikgenusses zu Hause nicht bequemer und gemütlicher wäre? Mal ganz abgesehen davon, daß das Radio im Wagen nur soweit aufgedreht werden darf, daß wichtige Umweltgeräusche (Martinshorn!) nicht übertönt werden (so die Rechtsprechung); wenn im Falle eines Unfalls nachgewiesen werden kann, daß der verursachende Fahrer durch seine Musikanlage für Außengeräusche praktisch "taub" war, trägt er sämtliche straf- u. zivilrechtlichen Folgen, und die Versicherung hält sich vornehm zurück, da "grobe Fahrlässigkeit" vorliegt (siehe das "Kleingedruckte"). Sollte man wissen und immer dran denken, auch wenn der Rhythmus noch so lockt....

Um die Sache mit dem zusätzlichen Eingang zu umgehen, gibt es von einigen Herstellern ein T-Stück für das Antennenkabel, daß auf einer bestimmten Frequenz ein FM-Signal aufmoduliert. Im Prinzip Dein eigener kleiner Radiosender. In diese Kleine Box wird dann das Audiosignal von Deinem MP3-Player eingespeist.

Vorteil: keine technischen Veränderungen und alles leicht rückgängig zu machen.

am 22. August 2005 um 23:26

Schau mal unter youngtimerradio.de

Hat auch nen Ebayshop.

Es gibt viele Radios aus der Zeit mit Din-Buchse über die sich ein MP-3 Player anschliessen lässt.

Bei Bildern von der Rückseite an einer Runden Buchse mit weisser Plastikabdeckung erkennbar.

Du brauchst einen Adapter mit 3,5 mm Klinkenstecker. Leider sind die meisten Geräte Mono. Das auch heute noch am meisten angebotene ist das Blaupunkt Frankfurt. Selten ist das Blaupunkt Frankfurt S (für Stereo).

Eine Alternative wäre das Blaupunkt Essen 21 mit Cassettenteil. Es ist eines der wenigen Radios damals mit 4 LS-Ausgängen und Stereo (Rede immer bis ca.Jahrgang 1980).

Dieses hat aber keine Din-Buchse. Hier kann der MP-3 Player oder ein CD-Porty nur über das Antenneneingangssignal (auch hierfür gibts Adapter) eingeschleift werden.

Zum Thema Hifi im Auto, auch eine Gut aufgenommene Cassette kann im Auto recht ordentlich klingen.

Ich sehe hier das Problem eher in der Mechanik in Bezug auf die Dauerhaltbarkeit des Cassettenteils.

Ein versierter Radio-Mechaniker wird bei Vorhandensein eines Schaltplans jeden gewünschten Anschluß nachrüsten können.

Zitat:

Original geschrieben von minibonn

Es gibt viele Radios aus der Zeit mit Din-Buchse über die sich ein MP-3 Player anschliessen lässt.

Bei Bildern von der Rückseite an einer Runden Buchse mit weisser Plastikabdeckung erkennbar.

Du brauchst einen Adapter mit 3,5 mm Klinkenstecker. Leider sind die meisten Geräte Mono. Das auch heute noch am meisten angebotene ist das Blaupunkt Frankfurt. Selten ist das Blaupunkt Frankfurt S (für Stereo).

Wie schaltet man den um von Radio auf Audio-IN (MP3 bzw. CD)? Gibts da ein Schalter? Oder muss man immer den Stecker ziehen?

So ein "moderner" Mp3-Player ist doch in Stereo, wie verhält sich das denn wenn man ihn an das Mono-Radio anschließt? Ist dann nur eine von beiden Kanälen hörbar oder sind beide höhbar - dann aber blos nur aus einem Lautsprecher.

Hallo,

also bei mir muss ich den Stecker ziehen um Radio zu hören, bzw. den Stecker einstecken um CD zu hören. Der Ausgang erfolgt über einen UKW Platz. Beide Boxen spielen Musik, allerdings nicht in Stereoqualität.

Gruß

Chris

Zitat:

Original geschrieben von Chris S60 D5

Hallo,

also bei mir muss ich den Stecker ziehen um Radio zu hören, bzw. den Stecker einstecken um CD zu hören. Der Ausgang erfolgt über einen UKW Platz. Beide Boxen spielen Musik, allerdings nicht in Stereoqualität.

Gruß

Chris

Meinst du man muss immer den Stecker am Player ziehen oder am Radio selbst? Letzteres wäre ja nicht gerade optimal, da die Buchse ja auf der Rückseite ist!

Hallo,

nein nicht am Radio. Eher dazwischen.

Also: Vom Radio geht ein Kabel weg und vom Player auch.

Dazwischen ist eine kleine Box. Darin wird das Kabel mit dem 3,5mm Stecker gesteckt. Zieh ich es raus, kann ich wieder Radio hören.

siehe unter: http://www.koenigs-klassik.de/Zusatzgerate/zusatzgerate.html

dann unten Adapterkabel

Zitat: Adapterkabel für Walk-, Diskman, iPod und MP3 passend für viele Mono Oldiradios ohne Cassette der 60er und 70er Jahre und 5-poliger DIN-Buchse mit Abdeckkappe auf der Rückseite vom Radio (nicht seitlich).

Der graue Stecker kann im Radiogerät eingesteckt bleiben. Durch Einstecken eines 3,5 mm Klinkensteckers in die Schaltbuchse des Adapterkabels wird das Radio stummgeschaltet.

 

Gruß

Chris

Hallo! Ich hab nochmal ne Frage, denke die passt hier auch gut zum Thema:-)

Ich möchte mir für meinen Kadett folgendes Radio kaufen:

"BLAUPUNKT Opel Le Mans" aus den siebzigern!

Das Radio hat aber 2 Lautsprecherausgänge, der Kadett aber nur einen Lautsprecher vorne im Armaturenbrett! Da ich aus optischen Gründen keine weiteren Lautsprecher verbauen möchte, würde ich auch gerne bei diesem einen Lautsprecher bleiben.

Kann ich dann einfach beide Lautsprecherausgänge an nur eine Box parallel anschließen? Oder gibt es da eine elegantere Lösung?

Nix parallel anschließen !! Einfach nur einen Lautsprecher-Stecker reinstöpseln.

Es gab aber früher sog. Aufbau-lautsprecher in quadratischer u. rechteckiger Bauform, die ein dunkelbraunes Gehäuse mit einer strukturierten Oberseite hatten. Wenn Du solch ein Teil anschließt -Kabel unter dem Teppich nach hinten- und seitlich auf den Rücksitz legst, hast Du eine bessere Tonfülle und brauchst trotzdem nichts aussägen oder anbohren. Dazu die (offene) Lautsprecher-Unterseite mit einer dünnen Hartholzplatte verkleiden. Das Teil fällt kaum auf, zumal man ja sowieso immer irgendetwas hinten liegen hat.....

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