Neuer Dialog für Zugluft im Fußraum !!! Hier eine Lösung !!!!

Volvo S60 1 (R)

Hallo Dickelcher und Eiskellergeschädigte,

es gibt ja schon einen Dialog zu diesem Thema, mach jetzt aber einen neuen auf, damit er gleich ins Auge fällt.

Zunächst vielen Dank für die guten Wünsche für meinen Versuch, das Problem zu finden. mein freundlicher hat tasächlich ziemlich weitgehend an der Innenverkleidung rumgebastelt, nur eben leider mit mäßigem Erfolg. Alle Angaben die er in der Volvo-Datenbank gefunden hatte bezogen sich angeblich auf das BJ 2003. Er hat dann einfach versucht, die Innenverkleidung "Aufzupolstern" was natürlich keinen Erfolg hatte. Es ist wie häufig in der Medizin, Sympthome beheben, Ursache egal.

Ihr könnt euch sicher meinen dicken Hals vorstellen, als ich den Mißerfolg feststellen mußte.

Mit entsprechender Wut im Bauch habe ich mich dann in den linken Fußraum verkrochen und zunächst nach kalten Luftströhmungen gesucht. Da diese aber Diffus aus allen Ritzen kamen blieb mir nicht anderes übrig als mit der Seitenverkleidung am Gaspedal zu beginnen. Es handelt sich um jene Verkleidung, in der die Öffnung für den Luftaustritt des Fußraumes befindet. Direkt neben diesem Luftaustritt verläuft ein schwarzes Rohr, das in eine Muffe mündet, und dann in den Bodenbereich zieht. Mit mehr Grlück als Verstand versprürte ich genau an diesem Übergang einen kräftigen Luftstrom, der sich Analog zur Gebläseleistung verhielt.

Bei genauerer Analyse wurde mir sofort klar was da los ist.

In dem Rohr herrscht ein Staudruck. Da das Rohr ohne Dichtung nur einfach in die Muffe gesteckt ist und zudem auch noch viel Spiel hat, ist es vollkommen klar, daß hier "Leckluft" ausströhmen muß. Der Luftspalt ist cirkulär ca. 1 bis 1,5 mm breit, da könnt Ihr euch vorstelle wie viel Luft hier ausströhmen kann. Ich habe mir dann Filz besorgt und diesen als Dichtungsersatz in den Spalt zwischen Fallrohr und Muffe geschoben. Dabei ist mir klar, daß der Übergang in einem gewissen Bereich variabel bleiben muß, damit sich die beiden Rohrenden ineinander verschieben können. Zum Schluß habe ich noch ein spezielles Band drum herum geklebt, das normalerweise für die Ummantelung von Isolationsmaterial im Heizungsbau verwendet wird. Damit habe ich eine gewisse sicherheit, daß das Klebeband sich nicht bei der Erwährmung des Rohres löst. Das Bandsollte termisch stabil sein.

Damit war zumindest dieser Rohrübergang dicht. Iv´ch habe dann auch noch die selbe Prozedur auf der Beifahrerseite gemacht. Auch dort fand sich das gleiche Bild, alles undicht !!!
Daß es auf der Beifahrerseite nicht so kalz zieht ist auch klar, die freie Luft dringt dort in den Innenraum ein, wo der Ströhmungswiderstand am geringsten ist, also auf der Fahjrerseite, denn dort ist die Verkleidung oberhalt der Füße ja nicht vollständig durchgezogen (Kabel liegen dort frei, sieht man, wenn man von unten auf die Pedalerie schaut) und die großen Öffnungen für die Lenkradverstellung usw. gibt es auf der Beifahrerseite auch nicht.

Das war allerdings jedes mal eine Arbeit für Gynäkologen (= gerne auch für Proktologen) so eng geht es da unten an den Rohren zu. Aber der Erfolg gibt mir recht, es tritt nahezu keine Zuglift mehr auf.

Jetzt einige Erklärungsversuche warum es bei sehr vielen Schilderungen dieses Problems zu solch unterschiedlichen Beobachtungen kam. Die beiden Rohre verändern ihe Stellung in Abhängigkeit wie stark das Aute durchgeschüttelt wird, ob das Auto leicht verwunden steht usw. Geringfügige Veränderungen (im Bereich von 1 bis 2 mm) haben heir schon größte Wirkung, mal ist die Sache dichter mal weniger.
Auch ist der Staudruck abhängig von der Leistung der Ventilatoren, des Öffnungsgrades der Luftauslässe im hinteren Wagenbereich und der Klappenstellung in der automatischen Luftverteilung.

Hinzu kommt, daß nicht auszuschließen ist, daß es noch weitere solche Übergänge gibt, die bei mir gerade dicht sind, bei einigen anderen Betroffenen jedoch nicht.

Ich halte es nicht für meine Aufgabe, nun jeden Übergang zu suchen, an dem man sich eine Dichtung gespart hat. Wer z.B. bei einem Haus schon einmal "Rotstrichrohre" für die Abwasserleitung gesehen hat kann sich vorstellen wozu man dort an den Übergängen auch immer einen Dichtungsring hat.

Ich werde die in der Anlage beigefügten Bilder auch Volvo zugänglich machen, das ist ein echter Konstruktionsmangel, seine Beseitigung kann nur die Aufgabe von Volvo sein.

Ich hoffe daß ich es einigermaßen verständlich schildern konnte. Ich denke die Bilder erklären es recht gut.

Schreibt mal, wie Ihr die Sache seht, oder ob Ihr noch eine bessere Erklärung habt.

Grüße an alle Eiskellerkinder !

gs22091954

PS Da ich nicht weis wie man mehrere Bilder beifügt findet Ihr die Bilder in meherern Beiträgen jeweils hintereinander

45 Antworten

Zugluft

Hallo Freunde,

etwas weiter oben seht Ihr die Kurzfassung der Problematik und der Lösung. Richtig ist auch, daß der Lüftungskasten in einigen Fällen undicht ist, richtig ist auch, daß die Luftführungskanäle teilweise in den Übergängen von "rund auf oval" gehen und dadurch auch naturgegeben (Geometrie 6 Klasse !!!!) undicht sind. Der Hauptgrund ist aber die fehlende Fußraumabdeckung.

Macht Euch aber keine Hoffnung, in Schweden gilt, daß es nicht gibt was nicht sein darf.

In einem anderen Fall (Spiegelung des navi nachts in der Windschutzscheibe), den ich sogar mit mehreren Bildern dokumentiert hatte und die Bilder nach Schweden gesendet hatte, erhielt ich nur die Mitteilung, daß es "das eben nicht gibt". Somit meint Volvo offensichtlich, daß ich halluziniere, also ein erklärter Trottel bin. Nun gut, ich mußte somit erkennen was Volvo von seinen Kunden hält.

Vielleicht habt Ihr ja mehr Glück und es erbarmt sich jemand aus dem Hause Volvo und hilft Euch, bei mir ist jedenfalls die Toleranzschwelle überschritten.

Gruß
gs22091954

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