Neue Familie sucht neues Auto
Hallo,
Ich hoff, ich kann hier ein bisschen Hilfe bekommen bei der Suche nach einem neuen Auto. Wir sind vor 4 Wochen das erste Mal Eltern geworden und haben schnell festgestellt, dass der alte Skoda Fabia meiner Frau (Bj 2014, 160t km) einfach zu klein für uns ist. Daher müsste was Neues, Größeres her.
Da ich noch nie ein Auto gekauft/besessen habe, bin ich bei dem Thema eher ein Depp und unwissend.
Einsatzzweck des Autos:
- Kurzstrecken hier am Wohnort (München), sprich ein paar wenige km zum Einkaufen oder Arzt wenn der ÖPNV unpassend ist. Vielleicht 1 Mal die Woche.
- Nach der Elternzeit fährt meine Frau damit wieder zur Arbeit. 15 min außerhalb Münchens (ÖPNV wäre über 1h)
- Besuche bei den Eltern/Schwiegereltern. 1-2 Mal im Monat mit dem kleinen, je ca. 200km überwiegend Autobahn.
Wünsche/Anforderungen:
- Platz im Kofferraum für Gepäck und Kinderwagen -> Kombi
- Benzin, evtl. Hybrid und Automatik
- Abstandstempomat, ideal mit Staufunktion (Ich verfluche die A99)
- Rückfahrkamera fürs Parken
- AHK (abnehmbar) für Fahrradträger (auch nachrüstbar)
- Apple CarPlay wäre schon ganz nett
- Schnell verfügbar vom Händler mit Gewährleistung
Meine Vorstellung wäre 30 unter 30. Also nicht zu alt/gebraucht, unter 30t km / 3 Jahre und unter 30t €.
In dem Segment sind dann die üblichen Verdächtigen Golf, Leon, etc. Eigentlich hatte ich immer an einen Octavia gedacht, den gibts aber irgendwie als jungen Gebrauchten nur als RS für zu viel Geld und zu hohem Verbraucht. Ford Focus würde uns auch gefallen, da ist nur leider hier in Südbayern die Angebotsdichte sehr niedrig.
Was ich hier in der Gegend jetzt öfter gesehen habe, ist der Passat GTE. Passat wäre von der Größe schon ganz nett, nur ist ein gebrauchter GTE (oder auch Octavia/Super IV) ein sinnvoller Kauf? Oder holt man sich mit den zwei Antriebssystemen und ohne zu wissen, wie der Vorbesitzer damit umgegangen ist, eine teure Baustelle?
Was ich technologisch auch interessant finden würde, wäre der Toyota Corolla. Da sind nur die Angebote mit AHK äußerst rar.
Hyundai i30 oder Kia ceed ist als junger Gebrauchter leider auch selten.
Gibts für diese Rahmenbedingung klare Empfehlungen? Oder ist da alles brauchbar mit ein paar Ausnahmen, von denen man die Finger lassen soll?
Viele Grüße
Andreas
68 Antworten
Fahr Probe, dann weißt du ob ein 1.0er Dreizylindr ausreicht oder obs ein 1.5er Vierzylinder sein soll.
Für's normale fahren reicht in meinen Augen der Dreizylinder. Bist eher der Typ der auf der Autobahn auch mal 130+ fährt (also ständiges 130-160 oder mehr je nachdem ob frei ist, dann defintiv den vierzylinder nehmen).
Berg auf ist mit dem dreizylinder kein Thema - im Drehmomentplatteu hält der auch seine geschwindigkeit wenn du im passenden Gang bist und wilslt noch etwas fixer dann halt einen runterschalten. Der Vierzylinder macht das soveräner aber 95, 100, 110ps im Dreizylinder mit 172-200nm (je nach hersteller/modell) rechen auch aus.
->ich vergleich das ganze gerne mit einem alten passat b4. da war der 1.8er 90ps, später der 1.6er 101ps der brot und butter motor. 1.8 75ps die basis. der vr6 war für den der einen passat mit richtig leistung wollte. der 2.0er 115ps war der motor für dejenigen denen der brot und butter 1.8er 90ps nicht genug war
->so ein 2.0er 2E, AGG, ADY hat 115ps und 166nm Drehmoment. So ein moderner Dreizylinder bei Kia/Hyundai 172nm und 100 oder 120ps (der 120ps dreht halt etwas höher das nutzt man bekanntlich fast nie).
->das auto wiegt ungefähr das gleiche wie damals gut ausgestatteter passat b4. die aerodynamik eines ceed sw oder i30 ist besser als die vom passat. desweiteren hast im passat nur 5gänge gehabt , im i30 oder ceed dagegen 6gänge also im getriebe enger abgestuft (beim Doppelkuppler sogar 7gänge). Drehmomentverlauf spricht auch für den 1.0er Dreizylinder die 172nm liegen bei 1500-4000 u/min an , beim Passat 2E/ADY dagegen erst bei 3200u/min (agg 2600). 0-100 im passat 11.8 s(automatik 12.9) , beim i30/ceed mit 120ps 11.1S (dct 11.2) bzw beim ceed 100ps (handschalter) 11.8.
Sprich im Grunde ist schon der kleine Dreizylinder Motor heute besser zu fahren als der damals "gute" 2 Liter Motor.
->jetzt ist halt einerseits die Frage an wieviel Leistung+Drehmoment sich der einzelne Fahrer schon gewöhnt hat und ob er die auch weiterhin regelmäßig möchte.
->andererseits sind die autos etwas entkoppelter geworden (leiser, wenger eindruck von der fahrbahn unter einem usw) womit das gefühl für geschwindigkeit nachläßt. ein neuer ceed oder i30 den du mit 60 die landstraße langewegst kommt dir vermutlich langsamer vor als ein alter passat(auch wenn der neu wäre).
->wie haben den 1.0er handschalter im ceed mit 100ps. untenrum in den unteren gängen wirkt er etwas zugeschnürrt fast wie eine bewußte drosslung. dennoch ist die einspritzung so, das er selbst beim anfahren nie den eindruck macht er könnte absaufen, der 1.0 t-gdi kann auch problemlos im standgas dahinfahren (das war bei alten motoren ganz anders. die braucht etwas erhöhte drehzahl beim anfahren+einkuppeln(oder sehr langsames kuppeln) um nicht abzusaufen und einige kleinwagen fahren sich heute noch so). die drosslung um unterem drehzahlbereich ist spürbar aber wenn du leistung abrufst kriegst du sie - es kann also auch sein, dass man hier bewußt die gaspedalkennlinie so gewählt hat warum auch immer. ob das bei modellen mit dct getriebe auch auffällt keine ahnung und ein 48v mildhybridsystem (was unserer nicht hat) wird dieses verhalten ggf auch zum positiven verändern. keine ahnung wie sich die vag 1.0er im octavia combi oder golf variant diesbezüglich verhalten. letztendlich ist das aber gewohnheitssache (und da du eh ein automatik/dct fahrzeug suchst, nützt dir der fahreindruck vom 1.0er handschalter hier eh nicht).
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Thema Verbrauch:
zwischen dem 1.0er Dreizylinder und dem 1.5er 4Zylinder nimmt sich gar nicht soviel. weder bei Kia/Hyundai noch bei VW. Das wird sich um 0.5 Liter abspielen, wenn überhaupt. Auf der Autobahn kaum ein Unterschied, im Stadtverkehr mit stop and go oder kurzstrecke wird der vierzylinder etwas mehr nehmen (braucht etwas länger um auf temperatur zu kommen. muss mehr innere massen bewegen, mehr lager, mehr ölmenge usw). bei vag kann es sein dass der unterschied noch geringer ist falls der 1.5er zylinderabschaltung hat. aber auch 48v mild-hybrid technik (i30 gabs mit und ohne. beim ceed ähnlich wobei es da glaub keine benziner handschalter mit 48v gibt) kann paar zehntel ausmachen.
Letztendlich liegt das so dicht beisammen, dass man schauen sollte was man möchte und braucht (drei oder eben vierzylinder) und man am ende nicht auf 0.5 liter /100km mehr oder nicht (insbesondere wenn man keine hohen jahresfahrleistungen hat).
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Gewährleistung:
bei den Koreanern hast du lange Herstellergarantie. Gewährleistung (beim gebrauchten 1 Jahr incl Beweislastumkehr) brauchst du da eigentlich nur für Dinge die als "Schaden" am Fahrzeug sind (verschwiegener unfallschaden, verstellte spur oder vermackte flattrige reifen, krumme bremsscheiben, halbtote batterie) und man bei Kauf übersieht (die letzeren dinge merkst aber bei probefahrt und heimfahrt. und thema unfall/nachlackierung piept man das auto einmal mit dem lackmesser ab), die allermeisten sachen wirst über die herstellergarantie vor ort klären können.
Wenn du im 250km umkreis suchst erhöht sich die Auswahl schon sehr deutlich gegenüber lokal (sprich 50, 70km) man muss ja nicht zwingend durch ganz deutschland. bei der online suche deutschandweit schauen macht aber schon sinn schon allein um einen eindruck bzgl der preise zu bekommen. (unser 1.0 handschalter kam als halbjahreswagen mit unter 9000km 20t€ glatt. beim händler vor ort stand quasi nichts unter 25 oder wenn drunter dann älter als 1 jahr und mindestens das doppelte gelaufen und trotzdem war unser preis kein schnäppchen sondern auswärts viele ähnlich angebote...so dass man von den entfernten halt einen halbwegs nahen...waren bei uns dann nur ca 80km genommen hat und neben dem preis auch auf die farbe schauen konnte). 3000€ mehr nur weil er beim händler ums eck steht ausgeben wär nicht unseres gewesen (da tickt vielleicht mancher anders oder vergleicht halt gar nicht. mitunter kostet neu/tageszugelassen dann sogar weniger...nur halt wieder entfernt...oder wenn bestellfahrzeug dann wartezeit).
Zitat:
@Langa schrieb am 8. Januar 2024 um 22:18:34 Uhr:
Bei Toyota, 1.8 oder 2.0 (Der 1.8 hat auf Verbrennerseite arg wenig PS, oder?).Dazu ist noch zu sagen, meine Eltern wohnen im Bayerischen Wald. Auf dem Weg dorthin gibts Landstraßen mit 2-spurigen Überholabschnitten Bergauf aus 60er/70er Zonen raus. Etwas Sprintstärke im Bereich 60-100 wär da nicht verkehrt.
Mit dem 1.8 kann man außer in Sachen Höchstgeschwindigkeit mit einem Golf III GTI mithalten, nur um mal die Relation abzustecken. Man hat für den Zwischenspurt die elektrische Leistung und dank des CVT gibt es keinen Leistungsabfall beim Schalten. Klar: Der 2.0 geht noch deutlich besser.
Letztendlich käme es auf einen Versuch an. Sagt Dir die Charakteristik zu? Das ist anfangs ziemlich ungewohnt und man muß sich etwas darauf "einlassen". Ich selbst habe einen Prius mit dem 1,8er als Familienkutsche und mich haben seinerzeit der Antriebskomfort und die legendäre Zuverlässigkeit und Langlebigkeit zum Kauf überzeugt.
ich selbst kann mich einfach nicht mit dem Fahrgefühl eines Dreizylinders anfreunden. Nicht nur im Hintern... auch im Kopf ist dieses Downsizing noch nicht angekommen. Ich hatte den 1.5er TSI mit der Zylinderabschaltung in einem 7er Golf und war sehr begeistert. Den kleinen Ruckler beim Zuschalten der beiden Zylinder nimmt man wahr, aber das war es dann auch schon. Im Gegenzug war ich schockiert, wie sich der Dreizylinder mit 136PS in einem 1er BWM anfühlte... ich will nur vorwarnen. Du musst Dir selbst ein Bild machen und Dich auch fragen, ob du "im Kopf" einen Dreizylinder mit Schnapsglashubraum haben möchtest. Sicherlich gibt es Motoren, da merkt man es nicht. Für mich ist bei 4 Brennräumen und 1400ccm Schluss nach unten, zumindest solange ich noch etwas anderes kaufen kann.
Wie du schon sagst es ist oft auch der Kopf der einen streich spielt und die Objektivität verlieren lässt
Fakt ist aber auch jedes Auto fährt sich anders also ein Motor der im Golf top ist muss ni zwangsläufig im polo genauso toll sein zb beim Lärm.
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Ja, klar... es ist der Kopf. Es nützt dem TE oder jedem anderen regelmäßigen Fahrer aber nix, wenn er dem täglichen Werkzeug nicht traut oder sich nicht wohl fühlt. Wenn er den ersten 1.0 3-Zylinder gefahren ist und sagt: "na und?", dann ist es okay.
Ok, also wird’s wirklich auf die Probefahrten ankommen, immerhin gibts von technischer Seite schonmal nichts was man grob falsch machen kann.
Wie ist das beim Corolla, wird die Batterie da bei einer klassischen Autobahnfahrt leer und man hat dann auf der Landstraße danach nur noch den Benziner? Oder ist die Rekupation/das Lademanagement so gut, dass das kein Problem ist?
Zur Einordnung was ich bis jetzt an Autos gefahren bin (alles Handschalter):
- Den Fabia meiner Frau mit 86PS/1.4TSI
- Ford Escort von meinen Eltern (Baujahr 98, 115PS). Der fuhr sich super, angenehm spritzig auf hügelig/kurvigen Strecken.
- Opel Meriva (Bj 2007, 125PS). Da wollte man beim bergauf beschleunigen aussteigen und schieben.
Zitat:
@Langa schrieb am 9. Januar 2024 um 07:52:21 Uhr:
.Wie ist das beim Corolla, wird die Batterie da bei einer klassischen Autobahnfahrt leer und man hat dann auf der Landstraße danach nur noch den Benziner? Oder ist die Rekupation/das Lademanagement so gut, dass das kein Problem ist?
Ist definitiv kein Problem - ich fahre den Auris mit dem gleichen Motor, auch im Bayerischen Wald unterwegs. Das bisher einzige mal, dass ich wirklich nur noch die Verbrennerleistung hatte, war im Urlaub am Großglockner wenns wirklich ewig lang nur steil bergauf geht. Ansonsten kommt das eigentlich nie vor.
@Langa Nein, der Akku wird nie leer. Ich habe in den 3 Jahren, in denen ich nun meinen Prius+ habe, noch nie einen leeren Akku gesehen (und ich wohne in der bergigen Steiermark), sehr wohl aber einen zu vollen (durch's bergab rekuperieren).
Der 1.8er-Motor hat 73kW. Auf der Autobahn bei 130 braucht der Wagen etwa 25kW Antriebsleistung. Also durchaus Spielraum für Gegenwind oder leichte Bergaufpassagen. Beim Überholen holt er sich dann Energie aus dem Akku, lädt die danach aber gleich wieder nach. Selbst bei Bergpassagen ist mir aufgefallen, dass zwar 50kW vom Verbrenner abgegeben werden, aber immer noch 10kW in den Akku fließen. Also selbst bergauf kann der Akku nachgeladen werden. Nur eben nicht bei Bergwertungen ala Großglockner, wie kine050683 schon festgestellt hat.
Der Kolben hat gesprochen.
"Zur Einordnung was ich bis jetzt an Autos gefahren bin (alles Handschalter):
- Den Fabia meiner Frau mit 86PS/1.4TSI "->das war kein TSI das war ein MPI Sauger (also kein turbolader, keine direkteinspritzung"
- Ford Escort von meinen Eltern (Baujahr 98, 115PS). Der fuhr sich super, angenehm spritzig auf hügelig/kurvigen Strecken. ->1.8er Sauger 115ps. der ist etwas flotter als ein 1.0 120ps dreizylinder im i30 cw. motorleistung zwar ähnlich aber der escort dürfte doch einiges leichter gewesen sen
- Opel Meriva (Bj 2007, 125PS). Da wollte man beim bergauf beschleunigen aussteigen und schieben.
->ebenfalls 1.8er sauger. sollte eigentlich so lahm nicht sein, auch wenn der schwerer ist wie der escort. vielleicht war das auto voll mit 4 erwachsenen besetzt und beladen in den urlaub (sowas merkst bei einem turbomotor dann weniger).
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Klingt jetzt erstmal nicht nach "leistungsverwöhnt" oder "drehmomentverwöhnt" von daher fahrt ruhig beides probe also die 3 und die 4 zylinder. am ende auch eine preisfrage. wenns 0.5 liter differenz im verbrauch sind, dann sind das auf 10tkm im jahr keine 100€ differenz plus nochma 40€ differenz für etwas mehr öl im motor und ggf irgendwann mal eine zündkerze mehr. versicherung unterscheidet sich mitunter gar nicht. kfz steuer minimal teurer je nachdem was als wtlp verbrauch so genannt st. mehrkosten also nicht die welt, keine 200€ im jahr mehrkosten (aber eben doch geld. wenn du jetzt 1500€ mehrpreis für den vierzylinder hast und bei langer haltedauer am ende den gleichen restwert. und in 10 jahren 2000€ an mehrkosten in wartung, verbrauch, kfz steuer ) sind es eben doch 3500€ mehr die du mehr ausgegeben hast (dir beim nächsten auto fehlen). ob der vierzylinder länger hält wird man kaum erfahren, das spielt sich ggf jenseits der 250tkm ab - meist gibts vorher andere gründe warum man das auto weggibt (letztendlich hat der 4zylinder ne längere kurbelwelle, ggf mehr lager, nen kolben und paar ringe mehr, ne zündspule mehr usw....sprich er hält nicht zwingend länger und ist auch nicht zwingend zuverlässiger)
ist die karre irgendwann alt und man muss mal irgendwann an den zahnriemenwechsel (oder die steuerkette wobei die normal wartungsfrei ist) hat man beim dreizylinder ggf etwas mehr platz.
Mein Fehler beim Fabia. Ist ein 1.2TSI, nicht 1.4. Der Motor, der nach 120t km ne neue Steuerkette braucht...
Und beim Mervia bin ich mir aufgrund der Beschreibung jetzt nicht mehr sicher, obs nicht doch der 105PS war und sich meine Eltern gegen den 125PS entschieden hatten. (Bin den oft genug alleine ohne Gepäck, etc gefahren. Ist aber schon wieder ein paar Jahre her).
Nochmal kurz zum Golf: Lieber nen 2019/2020 Golf 7 als ein 2020/2021 Golf 8? Wurden da die Softwareprobleme, von denen man öfter liest, mit Updates behoben? (Schwiegervater hat zumindest keine großen Probleme im 2022er. Allerdings wird da eigentlich auch nur das Radio genutzt.)
8er gibts doch mehr auf dem Markt als 7er.
Zitat:
@Langa schrieb am 9. Januar 2024 um 11:28:41 Uhr:
Nochmal kurz zum Golf: Lieber nen 2019/2020 Golf 7 als ein 2020/2021 Golf 8?
JA!
Zitat:
@Langa schrieb am 9. Januar 2024 um 11:28:41 Uhr:
8er gibts doch mehr auf dem Markt als 7er.
Das hat Gründe
Zitat:
@Langa schrieb am 9. Januar 2024 um 07:52:21 Uhr:
Wie ist das beim Corolla, wird die Batterie da bei einer klassischen Autobahnfahrt leer und man hat dann auf der Landstraße danach nur noch den Benziner? Oder ist die Rekupation/das Lademanagement so gut, dass das kein Problem ist?
Gar kein Problem. Selbst für das Halten der Höchstgeschwindigkeit wird nicht die volle Verbrennerleistung gebraucht. Bei konstant 185 km/h nach GPS (Tacho 194) braucht mein Prius 3 z.B. 63 kW. Da ist immer noch etwas Leistung zum Laden des Akkus übrig.
Bevor wir die Tage einen Golf 7 und Kia ceed anschauen fahren, waren wir auf dem Weg zum einkaufen spontan im Mazda Autohaus.
Da würde im Januar noch ein Mazda 6 von einem Kunden reinkommen, 3-4 Jahre alt und angeblich nicht zu viele Kilometer. Da könnte dann evtl ein gutes Angebot kommen.
Wär das was? Ist von außen größer, hat aber weniger Kofferaumvolumen (wohl durch die Dachform). Und die Ladekante ist nicht gerade so wie ich das auf den Fotos sehen. Aber spricht sonst was gegen Mazda? (Genaue Daten/Motorisierung hab ich leider nicht).
Mit Mazda kann man eigentlich wenig falsch machen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist hier in der Regel sehr gut. Wenn du näheres zum Wagen weißt, kannst du ja gerne nochmal Bescheid geben. Für einen Passat Variant beispielsweise blätterst du deutlich mehr hin und bekommst (wahrscheinlich) deutlich weniger Ausstattung. Ich persönlich finde den Mazda 6 auch deutlich ansehnlicher. Macht einfach mehr her. Aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.
versicherung:
ceed sw hp14/vk17 , mazda kombi 6 2.0 165ps hp18/vk22 -
>wieviel differenz das bei euch im jahr ausmacht müßt ihr mal schauen. habt ihr viele schadfreie jahre sinds vielleicht nur 100€, könne aber auch 250€ sein
kfz steuer: werden auch 40-60€ differenz sein.
verbrauch: spritmonitor sagt für den 2.0er 145-165ps ca 7.2 liter , beim Ceed sw 1.5 (160ps) 6.55 liter
->0,65liter / 100km x 2€ (perspektisch wird das sicher übertroffen) x 100000km = 1300€ (oder bei 10tkm im jahr halt ca 130€ jährlich)
->gleicht man mit einem 1.0er dreizylinder motor (i30 dct 120ps, golf 110ps tsi dsg) fährt der unterschiedlich noch einiges deutlicher aus.
Du siehst worauf das hinausläuft. Ist sicher ein sehr gutes Auto aber in vielen Details halt 'ne Ecke teurer. 500€ jährlich sind da schnell zusammen. wenn der 3,4 Jahre alt ist und und 60, 70tkm auf der Uhr hat du fürs gleiche Geld einen 0.5 Jahre alten i30 oder ceed sw mit unter 25tkm bekommst ist's auch was verschleißteile angeht äpfell mit Birnen (bremsen, reifen, batterie alles halb rum. kann man auch mit 1500€ beziffern). Fängst du bei 150tkm an das nächste Auto zu suchen, suchst ggf auch wieder 3 Jahre eher nach dem nächsten.
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Kofferraum: hier muss man sagen dass jeder Hersteller anders misst. Schaust du dir die Grundfläche vom Kofferraum an (mazda 6 ca 101 x 101cm , ca 60cm hoch ; ceed sw 102 x 108cm, ca 60cm) da nimmt sich da nicht soviel bzw es kommt schon auch drauf an wieviel neben dem radkasten bei diesem maß vielleicht nicht mitgemessen wurde usw. Die Hersteller messen auch die Unterbodenfächer im Kofferraum mit - die sind zb beim Ceed oder i30 ohne Mildhybrid riesig (und zugegeben auch praktisch) , mit mildhybrid schon etwas beschränkter. Kann sein dass du beim Mazda6 hier kaum platz hast ausser dem Raum für das Notrad. Jetzt halt die Frage wie oft bist du so viell beladen unterwegs dass du auch die Fächer alle vollpackst?