Nach nur 10.000km kompletter Ölverlust, WARUM?????
Hilfe,Hilfe....
Hi Freunde.
Bin gerade mit meiner Familie im Urlaub mit unserem A6-Facelift, 2,0TFsi-Bj.2008. Und habe heute fast meinen Augen nicht getraut, die gelbe Ölstandsleuchte blinkte auf. Dachte das war eine Fehlermeldung,aber nein!! Mit dem Resultat, das nur noch ganz wenig Öl vorhanden war. Habe erstemal was nachgekippt.
Der Wagen ist fast NEU, gerade mal 10.000km gelaufen.
Das ist doch nicht normal, oder?????????????????
Hab keinen Ölfleck oder defekten Schlauch gesehen.
Was kann das sein? Habt Ihr änliches gehabt.
Danke im Vorraus, Gruß Madi.
Beste Antwort im Thema
3/4 oder 1/2 Liter auf 10.000 km ist doch top !
Vorallem da ja auch die Einfahrphase dabei war, wo der Wagen etwas mehr Öl braucht. Also alles in bester Ordnung. Keine Panik.
Hoffentlich hast du aber jetzt nicht 5 Liter Öl nachgekippt.
Wenn die Warnlampe "gelb" angeht fehlt oft nur ein halber Liter.
Gruß
Daniel
22 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Madi G.
Und man sieht das hier unter uns richtige Cracks sind ;o) DANKE!!!!!!!!!!!!!
Und tatsächlich auch ein paar gelernte KFZ-Mechaniker, also mach dir keine Sorgen! 😁
Ich weiß das auch zu schätzen. Hier im Forum gibts ja die schlauen und gelernten MECHANIKER, sowie die CLEVEREN - die wissen wo es steht ;o)..............ich zu meinem Teil, DANKE allen.
Madi.
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Zitat:
Original geschrieben von Dodo4F
Ist die Ölstandkontrole bei Audi denn wirklich so bis auf einen halben Liter genau? Wenn ja, dann kann man sich darüber nur freuen. Mein Passat hatte mal zwei von 3,5 Litern verloren (hat sich wohl einmal richtig verschluckt 😁), ich hab's dem Motor direkt angehört, und da ist nichts angegangen. "Kommt oft vor" meinte der Mechaniker 😕 😁
Kann ich so bestätigen. Mein Passat 3BG hat auch mangels Öl genagelt bevor auch nur annähernd eine Lampe anging. Und der war kein Diesel und die Kontrollleuchte auch OK 😁
Zitat:
Original geschrieben von L-Spatz
Ölverbrauch
Der Ölverbrauch von Verbrennungsmotoren wird durch konstruktive Parameter, dem Verschleißzustand, den Betriebsbedingungen und auch durch das Motorenöl beeinflusst. In Vier-Takt-Motoren wird Öl durch unterschiedliche Mechanismen verbraucht: über die Kolbenringe in die Brennräume, über die Ventilführungen in die Saug– und Auslasskanäle und durch Verdampfung/Vernebelung im Kurbelgehäuse mit Abführung durch die Kurbelgehäuseentlüftung. Auf diese Weise verbrauchtes Öl wird weitgehend verbrannt oder im Katalysator oxidiert. Hinzu kann Ölverlust durch schadhafte Dichtelemente kommen.
Durch die verbesserten Fertigungsmethoden ist der Ölverbrauch kontinuierlich gesunken. Für Pkw sind nach dem Einlauf des Motors Verbrauchswerte unter 150 g/1000 km üblich. In der Einlaufphase des neuen Motors kann allerdings ein deutlich höherer Ölverbrauch, bis zu etwa 350 g/1000 km, auftreten. In Nutzfahrzeugmotoren sind nach dem Einlauf Ölverbräuche bis zu 350 g/1000 km üblich.
Ölseitig lässt sich der Ölverbrauch durch Formulationen mit niedrigem Verdampfungsverlust, d. h. durch den Verzicht auf dünnflüssige mineralische Grundölkomponenten vermindern. Bei alternativer Verwendung synthetischer Grundöle sind trotzdem niedrigviskose Leichtlauföle herstellbar.
Wird beim Betrieb des Fahrzeugs kein oder nur sehr geringer Ölverbrauch festgestellt, kann dies auch ein Hinweis auf schädliche Ölverdünnung sein, z. B. durch unverbrannten Kraftstoff im Kurzstreckenverkehr mit kaltem Motor. Bei konstantem Ölverbrauch, der ein Auffüllen zwischen den Ölwechseln erfordert, wird durch die Nachfüllmenge das Öl aufgefrischt; d. h. verbrauchte Additive werden teilweise ersetzt und Schadstoffe verdünnt. Bei regelmäßigen größeren Nachfüllmengen können dadurch die Ölwechselintervalle ausgedehnt werden.
Bei Verbrauchsschmierung von Zweitakt–Ottomotoren mit Mischungsschmierung ist der Ölverbrauch proportional der verbrauchten Kraftstoffmenge, z. B. bei einem Mischungsverhältnis von 1:100 und einem Kraftstoffverbrauch von 5 l/100 km ergibt sich ein Ölverbrauch von 0,5 l/1000 km. Dieser Ölverbrauch ist auch bei der angeführten geringen Dosierrate um ein mehrfaches höher als bei Vier-Takt-Motoren gleicher Leistung.
Die Zylinderlaufbahnen in langsam laufenden Zwei-Takt–Dieselmotoren für Schiffsantriebe werden ebenfalls durch Verlustschmierung geschmiert. Die erforderliche Ölmenge kann abhängig von der Kraftstoffqualität eingestellt werden. Werden hochschwefelhaltige Rückstandsöle als Kraftstoff verwendet, ist eine Dosierrate im Bereich von 0,8 bis 1,4 g/kWh erforderlich, um die Zylinderlaufbahnen vor Korrosion und Verschleiß zu schützen. Bei geringerer Schmieröldosierung ist auch mit hochalkalischen Ölen keine gleichmäßige Verteilung ausreichender Alkalität über den Zylinderumfang möglich, so dass es in Bereichen mit dünnem Schmierfilm zur Ausbildung von Verschleißbahnen kommen kann.
Mittelschnelllaufende Schiffsdieselmotoren mit getrennter Zylinderschmierung erfordern etwa ähnliche Dosierraten des Zylinderöls von etwa 1,0 g/kWh.
Aah! Jetzt verstehe ich wieso mein Dicker (4F Avant 2.4 MT '05) 1 Liter Öl auf 3500 Km schluckt: ich bin noch am Einfahren (bei Tachostand 185.000...)
Der Vorbesitzer hat das Ding nur auf Langstrecken gefahren, nie schneller als 120KM/h und immer in D-Position und ACC auf Komfort.
Die Maschine hat Drehzahlen über 3500 TPM erst von mir zu spüren bekommen. Der Ölverbrauch war anfangs erschreckend: 1Liter Castrol Longlife III 5W30 ( € 24,- an der Tanke hier...) auf gut 800Km. Mitlerweile ist der Verbrauch runter auf den besagten Liter auf 3500Km und fallend....
Zitat:
Original geschrieben von Enrico2301
Brauchst nicht deinen Kopf schütteln... ist unnötig.Es ist völlig normal das ein Motor ein wenig Öl verbraucht.
Mein ehemaliger A4 1.8T hatte auf 10000km 1-1,5 Liter gebraucht und mein A6 3.2 braucht auf 10000km ca 0,3-0,5 Liter Öl.
Wenn man mal eine Strecke Vollgas mit hoher Drehzahl fährt, ist auch der Ölverbrauch ein bisschen höher.
Das heisst aber nicht dass der Motor defekt ist.
Hallo Enrico,
da liegst Du leider falsch bezgl. des Kopfschüttelns.
Es ist zwar völlig richtig, dass Motoren Öl verbrauchen und mir ist klar, dass der Motor da nicht defekt ist - Aber: Dein A4 war doch ne Ölschleuder, oder ? Wenn ich dann Deine aktuellen Werte mit Deinem A6 hochrechne, dann hast Du zum Servicetermin bei 30 tkm auch definitiv die Unterkante Ölstand erreicht bzw. schon mal 'nen halben Liter nachgefüllt...
Es verwundert schon, wenn solche Mengen angegeben werden. Ich fahre seit über 10 Jahren jährlich ca. 30...40.000 km und habe beim 4B und 4F an allen Durchsichtsterminen bei jeweils ca. 30 tkm nur Verbräuche von max. 0,25...0,3 L über 30.000 km feststellen können --> wären dann also um ca. 0,1 l/10.000km.
Auch habe ich beim 4B damals einen Ölwechsel nach dem Einfahren um ca. 7.000 km machen lassen, auch da war der Verbrauch mit Sicherheit nicht höher als 0,1l / 10.000 km, da am Stab kaum ablesbar.
Unbestritten auch der höhere Verbrauch bei höheren Geschwindigkeiten - trotzdem kann ich persönlich diesen nicht nachvollziehen, da ich meine Jahreskilometer zu 50% auf BAB mit maximaler (zulässiger +20) Geschwindigkeit abspule...
Schade, dass es Ausreißer bei den Motoren gibt, die das (teure) Öl so verschleudern...
Grüße
JenS
Nur mal um hier ein paar persöhnliche Erfahrungen einzustreuen:
A3 8L 1.9TDI 90PS -> 1L alle 4000 bis 4500km -> 60000km im Jahr davon 90% BAB
A3 8P 2.0TDI 140PS -> 1L alle 9000km -> 60000km im Jahr davon 90% BAB
A4 8E B7 2.0TDI 140PS -> 0,5L alle 25000km -> 60000km im Jahr davon 90% BAB
A6 4F 2.0TDI 140PS -> 1L alle 20000km -> 20000km im Jahr davon 35% BAB