MX-5 NA (rostfrei) durch den Winter bringen

Mazda MX-5

Hallo Leute,

Ich werde jetzt den ersten Winter mit meinem NA erleben, und bin doch etwas besorgt, was Streusalz angeht. Da ich in den Niederlanden auf Höhe von Münster wohne kommt es nicht oft zu Schnee und Eis, aber wenn ich mal dringen das Auto brauche und Salz auf den Straßen liegt, kann ich mir vorstellen dass das der alten Karosserie zusetzt. Was habe ich denn für Möglichkeiten, um das Auto möglichst unbeschadet durch den Winter zu bringen? Garage ist leider keine Option!
Übrigens keine Ahnung ob das relevant ist, aber in dern Türen ist so eine dünne Plastikfolie, die mit irgendeiner schwarzen, zähen Pampe befestigt ist, möglicherweise irgendwas gegen Rost.

Danke im Voraus!

Beste Antwort im Thema

... so einen Dengelexperten als Freund möcht ich auch ! ( Neid !! ).- wie der das Blech hinbekommen hat !

lieber Frithjof, ich sag mal,- wenn sich einer mit der Freundschaft Winter / MX 5 NA auskennt,- dann bist es gewiß
Du ! Respekt !! ( es gibt bestimmt einige " lot of experience-ler " )

Ich las in Deinen Tipps : Waschanlage

Also ich wasche meinen NA per Hand und ,-na ja,- nur den Unterboden mit dem Hochdruckreiniger .( selten ! ).
Hast Du ein Vinylverdeck, oder ? ( sieht auf dem Foto so aus ).
Bei meinem alten, aber vollkommen dichtem Stoffverdeck trau ich mich nicht in die Waschanlage .

Dir auch " gutes Gelingen und keep cool wenns mal driftig wird ".
Grüße auch an alle " Durchfahrer ". -- " Nur die Harten kommen in den Garten " .- HitDaRoad ,das klappt schon !

Rainer

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Ihr Lieben,

da sind wir nun vom Rost-Thema zu den Reifen gekommen und haben somit einen ganz neuen Bereich angeschnitten, der vielleicht besser in einen neuen Thread gehörte... Aber was soll's? Die Interessierten werden es schon finden, nicht wahr?

Ich sagte weiter oben

Zitat:

Die Winterreifen von Michelin sind die besten Winterreifen, die ich jemals auf dem MX hatte.

und habe erklärt, warum ich das meine. Außerdem stellte ich, was Transponder vielleicht überlesen hat, heraus, dass ich

entgegen dem Ergebnis des offiziellen Tests

, den der ADAC seinerzeit durchführte, auch mit den Aquaplaningeigenschaften dieses Reifens zufrieden bin.

Das ist meine persönliche Erfahrung mit diesem Reifen, gewonnen auf etlichen tausend Winterkilometern unter Einsatz des ebenfalls schon angesprochenen "Popometers". Ein anderer Fahrer bzw. eine andere Fahrerin mag in dieser Hinsicht einen davon deutlich abweichenden Eindruck gewinnen und – wie beispielsweise Rainer und Tomato – das Produkt eines anderen Herstellers bevorzugen. Dagegen ist absolut nichts zu sagen, denn gerade die Reifenwahl ist immer stark von individuellen Eindrücken und Erfahrungen abhängig.

Darüber hinaus bin ich sehr skeptisch, was die offiziellen Testergebnisse angeht, denn diese werden fast immer mit einem "Allerweltsauto" wie Golf, Astra etc. durchgeführt. Das macht ja auch Sinn, da sehr viele Menschen solch ein Auto fahren. Ein MX ist aber nun mal kein Golf, denn Gewicht, Gewichtsverteilung, Antriebsachse, Fahrwerk, Fahrwerkseinstellungen etc. ...alles ist komplett anders als bei einem frontgetriebenen Einkaufsauto, auch wenn es zum PS-starken Halbstarkentiefflieger frisiert wurde... 😁

Daher sollte man sich ganz einfach seinen eigenen Eindruck machen und vielleicht auch auf Ratschläge hier im Forum hören, denn wenn an dieser Stelle jemand wie Transponder, Rainer, Tomato, ich und andere sehr positiv über den einen oder anderen Reifen berichtet, dann ist da sicher etwas dran, nicht wahr?

Was die Qualität von Markenreifen ganz allgemein angeht, muss ich Rainer 100%ig beipflichten, denn keiner der großen Hersteller kann es sich erlauben, einen minderwertigen Reifen mit unkalkulierbaren Eigenschaften auf den Markt zu bringen. Und auch Rainers Warnung vor no-name-Produkten kann ich nur noch einmal deutlichst unterstützen!

Doch möchte ich dieses Thema ein wenig differenzieren, denn es gibt Billigreifen und Billigreifen... 😉 ...einerseits sind das die bekannten "Schwarzen Schafe" aus China, Korea, Indonesien, Indien etc., vor denen auch der ADAC und andere Organisationen in ihren Vergleichstests regelmäßig warnen und die man auf keinen Fall kaufen sollte, auch – oder besser gerade – wenn der Preis sehr verlockend ist, denn das kann im wahrsten Sinne des Wortes tödlich enden ...und das nicht nur für die Karosserie eures Autos, sondern auch für euch selbst! Also – wie Rainer schon sehr deutlich und richtig meinte – Finger weg von solchem Müll!

Andererseits aber gibt es aber auch die so genannten Zweitmarken der großen Markenhersteller. So ist z.B. Barum die "Billigmarke" von Continental, Kléber von Michelin, Fulda von Goodyear und so weiter und so fort. Eine sehr gute Aufstellung der einzelnen Marken einschließlich deren Verflechtungen untereinander hat Autofahrer007 hier im Forum unter "Was ist eine Premium- und was ist eine Billigmarke?" zusammengestellt. Dort könnt ihr euch selbst einen Überblick verschaffen und danach sicher ein wenig kritischer die Empfehlungen eures Reifendienstes einordnen, vielleicht sogar den einen oder anderen Euro sparen.

Auf einem Renault Safrane z.B. hatte ich Barum-Sommerreifen montiert und war bestens damit zufrieden, ein echter Superreifen! Aber irgendwie muss sich der Preisunterschied zwischen Produkten der Erstmarke und der deutlich günstigeren Zweitmarke für den Verbraucher ja auch darstellen. Daher war eine (in meinen Augen sogar einzige) Eigenschaft von den Continental-Entwicklungsingenieuren beim Barum-Reifen offensichtlich deutlich schlechter als beim ansonsten sehr vergleichbaren Continental-Markenreifen gestaltet worden, denn: Der Barum hatte ein deutlich lauteres Abrollgeräusch, aber bei der sänftenartigen und sehr gut geräuschisolierten 6-Zylinder-Limousine aus Frankreich spielte das (zumindest für mich) keine Rolle. In Bezug auf alle anderen Eigenschaften konnte ich keine Unterschiede ausmachen.

Anders hingegen beim Fulda, den ich seinerzeit – verlockt durch den Preis – auf meinem MX montieren ließ. Dieser Reifen war nach drei Monaten bis auf die Verschleißstege regelrecht "wegradiert" und musste dringend ersetzt werden, wenn ich keine vier Punkte (für jeden Reifen einen!) in Flensburg kassieren wollte. Daher nahm ich damals den ersten besten MARKEN-Reifen, den der Reifenhändler vorrätig hatte. Es war der Continental, den ich bis vor wenigen Tagen noch fuhr und der länger hielt als der für seine Abriebfestigkeit berühmte Michelin, den ich vor etlichen Jahren einmal aufgezogen hatte.

Ihr seht also, es ist und bleibt ein schwieriges, da vielschichtiges Thema mit vielen individuellen Faktoren... 🙂

Kommt gut durch den Winter!

Liebe Grüße
Euer Frithjof

... hallo Frithjof !😉

Deine Antwort ist schlichtweg " der Hammer " !
So ausführlich und dabei sehr bodenständig und begründet.
Es lohnt sich finde ich auf jeden Fall, ALLE Deine Kommentare zu lesen.🙂

Vielen Dank und einen schönen 1. Advent !
Grüße an alle Roadsters !

Rainer

Danke für das viele Lob, Rainer! Schäme mich ja fast ...aber tut auch gut... 😁

Liebe Grüße
Frithjof

Zitat:

@roadsterfan schrieb am 29. November 2014 um 06:19:47 Uhr:


Das ist meine persönliche Erfahrung mit diesem Reifen, gewonnen auf etlichen tausend Winterkilometern unter Einsatz des ebenfalls schon angesprochenen "Popometers". Ein anderer Fahrer bzw. eine andere Fahrerin mag in dieser Hinsicht einen davon deutlich abweichenden Eindruck gewinnen und – wie beispielsweise Rainer und Tomato – das Produkt eines anderen Herstellers bevorzugen. Dagegen ist absolut nichts zu sagen, denn gerade die Reifenwahl ist immer stark von individuellen Eindrücken und Erfahrungen abhängig.

Dazu sei vielleicht noch gesagt, dass wohl kaum jemand die Zeit und Muße hat, wirklich jeden Reifen auf seinem Fahrzeug auszuprobieren. Allein die Kosten übersteigen den Nutzen bei weitem.

Ich halte mich daher neben eigenen Erfahrungen auch gerne mal an Empfehlungen von anderen Leuten, die ich

a) persönlich kenne,

b) deren Fahrstil ich kenne und einschätzen kann

und die

c) das gleiche Auto fahren (also in diesem Fall MX-5 NA oder NB)

Das ist bei einigen Personen in einem anderen (sehr bekannten) MX-5-Forum der Fall.

Mit dem Bridgestone und dem Goodyear habe ich persönliche Erfahrungen, wobei mir der Goodyear etwas besser vorkam, aber der Bridgestone zum Zeitpunkt des Kaufs günstiger war. Daher hatte ich mich für diesen entschieden. Mit Michelin-Winterreifen habe ich keine persönlichen Erfahrungen, würde aber grundsätzlich erstmal nicht an deren Qualität zweifeln (das hängt aber natürlich auch vom genauen Modell und den Reifendimensionen ab).

Zitat:

Darüber hinaus bin ich sehr skeptisch, was die offiziellen Testergebnisse angeht, denn diese werden fast immer mit einem "Allerweltsauto" wie Golf, Astra etc. durchgeführt. Das macht ja auch Sinn, da sehr viele Menschen solch ein Auto fahren. Ein MX ist aber nun mal kein Golf, denn Gewicht, Gewichtsverteilung, Antriebsachse, Fahrwerk, Fahrwerkseinstellungen etc. ...alles ist komplett anders als bei einem frontgetriebenen Einkaufsauto, auch wenn es zum PS-starken Halbstarkentiefflieger frisiert wurde.

Absolut auch meine Meinung!

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Ich finde die Erklärung von Frithjof sehr gut!

Aber ich möchte trotzdem kurz meine Erfahrung beisteuern. Ich finde nämlich, dass der Reifen eines der wichtigsten Teile am Auto ist (gerade bei sportlicher Fahrweise) da er den Kontakt zwischen Fahrzeug und Strasse herstellt.

Als ich damals meinen Corolla gekauft habe hatte ich Reifen von Tryal drauf gehabt (vom Vorbesitzer). Auf nasser Strasse fühlten sich die Reifen an wie auf Schmierseife.

Auf dem MX fahre ich jetzt Conti WinterContact und bin begeistert davon, diese Reifen sind wirklich gut. Im Sommer hatte ich Viking Reifen drauf (vom Vorbesitzer) die waren sehr gut wenn die Temperaturen über 20°C waren, darunter waren sie nicht mehr ganz so gut, vor allem im nassen Wetter.

Nächsten Frühling brauche ich dann neue Sommerpneus, da sind dann Bridgestone Potenza geplant.

Gruss Andy

EDIT: Hier gehts weiter mit Reifen

Hallo Rainer,

nö, ich habe einen NB, hatte 5 Jahre einen NA und habe noch einen Mazda 2 von 2007

Gruß

Hubert

seit ich die guten Goodyear Ultra Grip 9 drauf hab, fühl ich mich auf dieser Ebene schon recht wohl!, -ehrlich !
Der richtige Winter kommt allerdings noch,- bin sehr gespannt.

Ich find das Forum einfach genial,- sooooo viel Erfahrungswerte kriegst Du mit auf den Weg !
Auf weitere gute Kommunikation all around Germany ( + Österreich... ).

Rainer

Der erste Schnee😁

Ist ja toll bei euch dort, Ralf!
Hier ist es zwar auch schon um die Null Grad, aber Schnee ist auch am Hozizont noch nicht in Sicht... 🙂

@Rainer: Ich finde auch, dass dieses Forum sehr hilfreich ist, wenn es um Probleme und hilfreiche Ratschläge geht. Darüber hinaus macht es auch noch Spaß, hier mit Leuten von überallher zu kommunizieren, nicht wahr?

Liebe Grüße
Frithjof

Das Thema lautet zwar rostfrei, ich missbrauche es aber auch mal um andere Winterthemen und Wintervorbereitungen anzuschneiden.

Wie wir wissen haben wir in Deutschland eher selten eine reine, weiße Winterlandschaft. Wenn nicht gerade sein längerer Zeit die Sonne scheint ist es nass und dreckig von Regen und Schneematsch und dieser Dreck wird von vorausfahrenden Fahrzeugen aufgewirbelt. Damit das Stoffverdeck die Brühe aus Straßenschmutz und Streusalz nicht aufsaugt und völlig versaut, habe ich mich letztes Wochenende daran gemacht das Verdeck zu imprägnieren.

Als Vorbereitung habe ich das ganze Auto gewaschen. Natürlich von Hand 😉. Als erstes wurde das Verdeck mit einem Fusselroller von losen Fasern, etwa von Pflanzensamen und Fusseln des Trockentuchs befreit. Anschließend wurde das Verdeck mit dem Hochdruckreiniger (etwa 70 cm Abstand) abgespült und mit einem halben Liter ValetPro Classic Carpet Cleaner in einer 1:20 Mischung eingesprüht. Nach 3 min Einwirkzeit habe ich alles mit der weichen Colourlock Lederreinigungsbürste gründlich abgebürstet. Anschließend konnte der Reiniger und der gelöste Schmutz wiederum mit dem Hochdruckreiniger gründlich abgespült werden. Das kann durchaus eine Weile dauern, bis kein Schaum mehr zum Vorschein kommt. Und wenn kein Schaum mehr kommt, nochmal eine Minute spülen. Sicher ist sicher 😉

Zur Vortrocknung wurde das Verdeck mit einem Fusselfreien Mikrofasertuch abgetupft und somit schon einmal vom meisten Wasser befreit. Bei sonnigem Wetter und trocknen Straßen drehte ich noch eine Runde mit geschlossenem Verdeck und aufgedrehter Heizung bis das Verdeck trocken war. Dann ging es zurück in die Tiefgarage. Es folgte der nervigste Teil: Das Abkleben. Man sollte vermeiden, dass die Imprägnierung auf angrenzende Lackflächen, Scheiben und Kunststoffe aller Art gelangt. Dazu habe ich zwei Malerabdeckfolien durchs zwischen Frontscheibenrahmen, Seitenscheiben und Verdeck engeklemmt und den Rest mit dem blauen 3M Scotch Tape abgeklebt.

Nun konnte endlich Imprägniert werden. Ich wählte das 303 Fabric Guard, schon lange Zeit die Referenz in der Szene und das aus meiner Sicht zu Recht. Es ist absolut klar, auch im getrockneten Zustand. Also gibt es keine Farbveränderungen auf den Stoffen. Weiterhin werden die Stoffe extrem hydrophob, siehe Bilder 😁 und dieser Zustand hält sehr lange an. Einmal jährlich auffrischen genügt. Zu guter letzt ist es nach dem Trocknen völlig geruchlos. Ich habe schonmal eine Jacke mit einem anderen Mittel imprägniert, die hat noch eine Woche gestunken🙄
Zurück um Fabric Guard: Wir haben es hier nicht mit Kosmetik, sondern mit Chemie zu tun, das bedeutet Persönliche Schutzausrüstung bei der Verarbeitung: Handschuhe, Schutzbrille und Atemschutz sind Pflicht! An dieser Stelle möchte ich den Händler autopflege24.net positiv hervorheben. Viele Produkte, wie auch das Fabrik Guard kommen nicht aus Deutschland und es gibt keine Anleitung in deutscher Sprache dafür. autopflege24.net klebt auf jede Flasche eine ausführlich deutsche Anleitung sowie Sicherheitshinweise. Vorbildlich!

Das 303 habe ich in 3 Durchgängen aufgetragen um den Stoff nicht zu sehr zu durchnässen, aber eine 100 % Deckung sicher zu stellen. Die Durchgänge wurden im Abstand von einigen Stunden aufgetragen. Der Verbrauch lag bei etwa 400 ml. Anders als bei den meisten Pflegeprodukten gilt hier tatsächlich viel hilft viel. Nach der Behandlung habe ich das Verdeck 48 Stunden trocknen lassen und anschließend die Wirkung mit etwas Wasser getestet, welches nun kugelrunde Perlen bildet 😁

Morgen bekommt er im Zuge einer vorgezogenen großen Inspektion auch gleich frisches Öl. Der Winter(dreck) kann kommen!

...sehr gründliche Arbeit, Mr. Moe aus Chemnitz !
Dein NC wirds Dir danken 😉

hier in Seefeld am Pilsen / Ammersee in Oberbayern riecht es auch schon sehr nach Schnee.
--ganz besondere Grüße nach Sachsen und Ost-Westfalen und den Rest der Republik !------

Rainer

Danke für die lieben Grüße, Rainer! Hiermit von Herzen zurück in den Süden.

Es ist schon interessant, hier treffen sich Menschen aus Sachsen, Oberbayern, Ostwestfalen und aus vielen anderen Teilen der Republik, die ein und dasselbe Interesse, ja vielleicht sogar ein und dieselbe Leidenschaft verbindet und die sich ohne das Internet mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit niemals begegnet wären... 🙂

Mannomann, Ralf, was hast du dir für eine Mühe und Arbeit mit dem Verdeck gemacht! Das Ergebnis gibt dir recht, ist toll geworden!

Aber wenn ich mir das so ansehe, dann bin ich eigentlich ganz froh über meine Entscheidung, beim letzten Verdeckbezugswechsel entgegen der Ratschläge von Freunden und von den Fachleuten beim Cabriospezialisten in Osnabrück doch kein Stoffverdeck, sondern das ganz normale PVC-Dach genommen zu haben, denn dabei beläuft sich der Pflegeaufwand aufs Waschen (sogar in der Waschanlage!) und gelegentliches Auftragen einen Kunststoffpflegemittels. Arbeitsaufwand etwa sieben Minuten... 🙂

Aber richtig schick sieht so ein Stoffverdeck natürlich schon aus... 😉

Beste Grüße in die weite Runde!
euer Frithjof

Hallo,

@ Mr. Moe, danke für den Beitrag. Gute Arbeit.

@osti51, auch von mir natürlich liebe Grüße aus dem Sauerland an alle quer durch die Repuplik.

@roadsterfan, hier gehen die Meinungen auseinander ob Stoff oder PVC und bei Stoff, imprägnieren oder nicht!?!
Mein NB hatte PVC, mein NB-FL hat Stoff. Das PVC-Dach war alt, das Stoffdach ist gerade mal 1 Jahr alt.
Schwer für mich einzuschätzen was auf Dauer besser sein wird. Schöner ist natürlich das Stoffdach aber nicht zuletzt weil es neuer ist.

Also werde ich hier schön weiter euren tollen Berichten lesen, auch weiter daraus lernen und irgendwann wohl selber berichten 😉

Schöne Grüße und schöne Adventszeit.

Patrick

Du bist ja um deinen Wohnort zu beneiden, Patrick, denn bei uns in OWL gilt: Sauerland = Roadsterland! So viele wunderbare Roadsterstrecken auf so engem Raum findet man sonst nur selten. Wenn wir eine spontane Cabriotour machen und uns fragen, wohin es gehen soll, so lautet die Antwort unter der Woche zumeist "Möhnesee", denn es ist wunderschön da, aber am Wochenende bekommt man dort vor lauter Motorrädern, Oldtimern, Sportwagen und Cabrios kaum ein Bein, Verzeihung!, ein Rad an die Erde... 😉

Daher enscheiden wir uns am Wochenende sehr oft für das Sauerland. Es ist ja nicht allzu weit von unserem Wohnort Kaunitz entfernt und wenn man ein bisschen geschickt taktiert, so kann man sogar die Route von hier ins Sauerland hinein angenehm und interessant gestalten.

Du hast recht, Patrick, die Diskussion über Stoffdach gegenüber Plastikverdeck ist eine "never ending story" und die Befürworter jeder Seite haben alle irgendwo gute und treffende Argumente.

Ich bin da völlig offen und neutral, mag beide Verdecksorten und finde auch, beide passen zum MX, egal welche Baureihe man nun hat, von NA bis NC ...und demnächst sicher auch beim ND... 🙂

Stoff sieht hübscher aus, ist aber pflegeintensiver (wie uns Ralf gerade sehr schön veranschaulicht hat); PVC ist pflegeleicht und waschanlagenfest, dafür aber weniger langlebig mit den berüchtigten "Sollbruchstellen" an den Knickfalten. Stoff muss also seltener erneuert werden, kostet dafür aber auch deutlich mehr als Plastik. So hält sich alles irgendwie die Waage; es ist halt eine ganz individuelle Entscheidung, die jeder für sich treffen muss!

Bei mir war es eindeutig die Authentizität, die bei der letzten Bezugserneuerung den Ausschlag für das PVC-Verdeck gab, denn mein NA wurde vor 23 Jahren mit Plastikverdeck ausgeliefert und ich will das Auto im weitgehenden Originalzustand erhalten.

Liebe Grüße
und natürlich schließe ich mich Patricks Adventswünschen an
euer Frithjof

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