Motoröl 5-W30 Dexos 2 keine Freigabe mehr?

Opel Astra J

Hallo,
ich hatte letzte Woche Inspektion beim FOH und wie jedes Jahr mein Motoröl selbst mitgebracht. Nun wurde mir mitgeteilt das Opel für alle Turbo Motoren die Dexos 2 Freigabe entzogen hat, da es mit diesem Öl zu Schäden kommen kann, auch erst in ein paar Jahren. Stimmt das oder wollte der FOH nur nicht mein Öl annehmen und mir es lieber für teuer Geld berechnen?

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Hier die offizielle Mitteilung

Dexos1
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Zitat:

@Opelaner67er schrieb am 26. Juni 2018 um 21:11:42 Uhr:


Vielleicht ist sein Arbeitspreis beim Ölpreis mit eingerechnet ??

Ja. Nennt sich Mischkalkulation.

Fakt ist einfach, dass man bei nem 5 Jahre altem Auto schon eher Glück haben muss, dass man Kulanz auf iwas bekommt. Das ist mir keinen Aufpreis von bis zu 1000€ wert. Da bringt ne Gebrauchtwagengarantie deutlich mehr. Die übliche gibt's halt schon locker ab 150€ Aufpreis.
Das wichtigste ist einfach, dass regelmäßig Service nach Plan gemacht wurde und man das auch iwo belegen kann, egal ob beim FOH, Atu oder selbst in der Garage.
Ich sehe es halt einfach nicht ein, für nen Azubi, der nen Ölwechsel macht und wärenddessen sich das Auto anschaut 250€ zu bezahlen. Zumindest nicht mehr nach der Garantie.

Zitat:

@Xiren schrieb am 27. Juni 2018 um 12:0:53 Uhr:


Fakt ist einfach, dass man bei nem 5 Jahre altem Auto schon eher Glück haben muss, dass man Kulanz auf iwas bekommt.

Klar. Kukanz ist Glück. Erfahrungsgemäß wirft Opel mit diesem Glück aber vergleichsweise um sich. Das nützt dem Individuum natürlich nichts, wenn er ein "nein" zu hören bekommt.

Ich sehe es nicht ein von einer Werkstattkette die gerade 2000km gelaufene Bremsanlage "totgeredet" zu bekommen. Wer bei solchen Dingen schon lügt, dem Vertraue ich nicht mein Auto an, welches ich mit 200km/h über die Bahn scheuche. So hat jeder seine Meinung.

Ich bin sicher kein ATU Fan. Jedoch kann man das nicht von allen so behaupten. Die MA in der Filiale bei mir in der Nähe sind ganz ok. Andrehen würde ich mir auch nichts lassen. Ich kenne meine Autos und weiß, was sie wann brauchen. Das gebe ich in Auftrag und mehr nicht. Es muss ja auch nicht ATU sein, es kann auch die kleine Werkstatt von nebenan sein. Ich mach halt einiges selbst oder lasse es von jemandem privat machen, der gelernter KFZ Mechatroniker ist, wenn es meine Fähigkeiten übersteigt.

Was mich interessiert: Lässt du alles beim FOH machen? Ich wollte damals die Bremsen bei meinem BiTurbo selbst wechseln, aber mit Originalteilen. Als der MA aus dem Lager mir 135€ für die Beläge genannt hat, war ich froh, zu sitzen.

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Zitat:

@Xiren schrieb am 27. Juni 2018 um 12:31:11 Uhr:


Ich bin sicher kein ATU Fan.

Klar, ich habe ja selbst geschrieben, dass es in diesem Land gleichwohl gute ATUler wie auch schlechte FOHler gibt. Auffällig ist eben nur, dass sich die Klischees nicht selten bestätigt. Genau dann fange ich an bedenken zu äußern. Meine persönlichen Erfahrungen mit diversen Ketten setzt dem ganzen dann die Krone auf. Das würde ich vielleicht bei tausenden € Ersparnis riskieren. Aber nicht beim Gegenwert einer Tankfüllung im Jahr 😉
Dafür ist Autofahren zu teuer um sich an solchen Lapalien aufzuhängen.

Zitat:

@Xiren schrieb am 27. Juni 2018 um 12:31:11 Uhr:


Was mich interessiert: Lässt du alles beim FOH machen?

Alle Planwartungen bis zum Ende der Garantie. Dann nach Abwägung bis zur Kulanz. Also irgendwo bis zum 5. Fahrzeugjahr. Und dann entsprechend der individuellen Situation, was ich mit dem Auto eben vorhabe (Verkauf/Weiterfahren)
Reparaturen kommt drauf an. Bisher habe ich schlichtweg nie welche gehabt. Es war einfach nichts kaputt.
Greift dann keine Kulanz od. Garantie würde ich zu einem freien gehen, wenn ich deutlich an € sparen würde (nich an %, denn Prozente* habe ich auch nicht auf dem Konto 😉 )
Bremsen mache ich in der Tat auch selber dann in einem Rutsch mit dem Reifenwechsel. Nicht weil der FOH so teuer wäre (das waren seinerseit ca 30€ mehr Materialkosten für die Beläge, allerdings inkl. Bremsenpaste und so ein Killefitz plus angemessene Arbeitszeit), sondern weil ich mir dabei die Flexibilität erhalte. Generell kommt es mich teuer mein Auto mal ebenso für einen Werktag abzugeben, dann mache ich es lieber Sonntags Nachmittags.

*die 30€ mehr entsprachen auch rund 30%, aber was interessiert mich das? 30€ sind für mich immer gleich viel Geld, egal ob das Bauteil jetzt beim FOH 5, 10 oder 1000% teurer wäre

Zitat:

@Nuwandax schrieb am 26. Juni 2018 um 19:23:10 Uhr:


Und durchstempeln heißt durchstempeln. Das heißt nicht, 1 mal im Jahr dort Öl wechseln lassen. Wir reden hier über jede Wartung/Reparatur/Inspektion. Da fallen über 4-5-6 Jahre ganz locker mehrere tausend Euros an, die man dort zu viel bezahlt.

Ich frage mich was Du da kalkulierst und was Du mit "mehrere Tausend" meinst? Scheinbar sparrst Du schon (viel) mehr wie ich überhaupt an den FOH zahle ..

Zitat:

Spendier dem Wagen vor Verkauf eine neue Kupplung, neue Steuerkette, neuen Satz Reifen und Bremsen. Das ist attraktiver,

das ist vor allem noch blöder. Vor allem wenn ich bis zu diesem Punkt keines davon machen musste.

Zitat:

als ein gepflegtes Heft bei einem 5+ Jahre alten Auto.

Nun, mir ist nach 309 Wochen mal die Kette gerissen und es gab rund 90% Kulanz ....

Zitat:

Bei jedem Gebrauchtwagenhändler kriege ich eine echte 1-2 jährige Gebrauchtwagengarantie und einen Wagen, der das kostet, was er Wert ist (oft sogar noch günstiger).

Kein Gebrauchtwagenhändler verkauft unter Wert ... oder er ist eh pleite und eh dabei sich vor dem Finanzamt aus dem Staub zu machen.

Zitat:

Und nicht diesen Kulanzschrott von Opel, bei einem so "alten" Wagen. Um den dann noch 2-3.000€ teurer zu verkaufen. So blöde Käufer muss man erst mal finden.

Ich sehe gerade erstmal keinen wesentlichen Grund bei irgendeinem Gebrauchtwagenhändler mehr Vertrauen in die Quali zu stecken als bei einem Markenhänlder Ich sehe aber reichlich Gründe dagegen.

1. Gut, dann weiß ich nicht, was DU da kalkulierst. Ich kriege einen Ölwechsel gemacht für unter 70 Euro, mit allem drum und dran. Bei Opel zahle ich über 100 mehr. Das mal 5 sind schon 500€. Zündkerzen kann man alleine wechseln, 30-40€. Bei Opel zahle ich knapp 200. Bremsscheiben, Beläge, Reifen, alle Inspektionen. Wenn du da auf wenige hundert Euro zusammenkommst, dann verstehe ich deine Rechnung nicht.

2. Die Logik verstehe ich jetzt nicht. Im Bezug auf Werterhalt ist es blöd, in den Wagen zu investieren? Die Leute reißen sich um Autos mit Wartungsstau.

3. Freut mich zwar für dich, aber im Forum gibt es genug Beispiele, die ganz anders aussehen.

4. Dem Händler kann das egal sein, solange er mit Gewinn verkauft. Der muss einen Wagen nicht für Marktwert verkaufen. Es gibt zigtausende Menschen, die Ihre Autos völlig ahnungslos an einen Händler verkaufen. In der Regel, weil sie keine Ahnung haben. Und so kann man dann auch entsprechend günstig wieder verkaufen.

5. Wenn dir nach 5-6 Jahren das Getriebe kaputt geht, zahlt dir Opel 5.000€ bzw. übernimmt fast die gesamten Kosten? Halte ich für sehr gewagt diese These. Ein Gebrauchtwagenhändler, der dir eine 1-2 Jährige Garantie gibt, muss das tun. Tut Opel das?

Zitat:

@Nuwandax schrieb am 27. Juni 2018 um 17:24:17 Uhr:


5. Wenn dir nach 5-6 Jahren das Getriebe kaputt geht, zahlt dir Opel 5.000€ bzw. übernimmt fast die gesamten Kosten?

Ja genau das tut Opel. Nicht selten. Wobei Getriebe eine Ausnahme ist. Da sollte man beim M32 so oder so zum Spezi gehen und gleich ein funktionierendes bekommen. Von Opel gibt es da idR wieder nur einen fehlerbehaftetes.

Zitat:

@Nuwandax schrieb am 27. Juni 2018 um 17:24:17 Uhr:


2. Die Logik verstehe ich jetzt nicht. Im Bezug auf Werterhalt ist es blöd, in den Wagen zu investieren? Die Leute reißen sich um Autos mit Wartungsstau.

Nach 5 Jahren und hundertirgendwastausend km braucht mein Auto keine neue Kupplung. Ergo auch kein Wartungsstau.

Zitat:

@Nuwandax schrieb am 27. Juni 2018 um 17:24:17 Uhr:


5. Wenn dir nach 5-6 Jahren das Getriebe kaputt geht, zahlt dir Opel 5.000€ bzw. übernimmt fast die gesamten Kosten? Halte ich für sehr gewagt diese These. Ein Gebrauchtwagenhändler, der dir eine 1-2 Jährige Garantie gibt, muss das tun. Tut Opel das?

Nein der Händler muss da gar nichts tun, sondern die Versicherung. Und die bringt idR fleißig nach Laufleistung in Abzug.

Zitat:

@Nuwandax schrieb am 27. Juni 2018 um 17:24:17 Uhr:


Bremsscheiben, Beläge, Reifen, alle Inspektionen.

Was jetzt die Reifen in der Rechnung sollen verstehe ich nicht.
Alle Reparaturen und Verschleißteile müssen auch nicht in diese Rechnung. Ein Auto ist checkheftgepflegt, wenn alle regulären Wartungen im Checkheft gestepmpelt sind.

Zündkerzen hat mein Diesel übrigens keine.

Wenn ich mein Steak zu Hause brate spare ich auch tüchtig. Egal ob ich alternativ bei McDoof oder bei El Hacienda gegessen hätte.

@Nuwandax. Wer von "tausenden" schreibt muß mindestens 2000 gemeint haben, sonst wäre die Mehrzahl nichtmal gegeben. Bezugnehmend auf die Unterstellung das Opel bis 6 Jahre häufig nennenswerte Kulanzen gewährt muss ich also bis zur vollendeten 5. Inspektion in Opels Augen als Musterkunde glänzen.

Wenn ich unter diesen Umständen die Kosten für die ersten 5 FOH-Inspektionen, sowie angefallenen Verschleiß bis <6 Jahre zusammenfasse, habe ich rund 2300€ ausgegeben.

Im Verschleiß sind Bremsklötze enthalten, Leuchtmittel, Opel-Batterie, Zündkerzen und ein Satz Flexride-Dämpfer. Die Flexridedämpfer waren allerdings nicht platt sondern EINER feucht und somit nicht Lebensgaarantie. Die Dämpfer wurden ebenfalls schon mit einem nennenswerten Kulanzanteil übernommen.

Wo Du jetzt Tausende einsparen willst weiß ich nicht. Wenn mann noch die beiden ersten Inspektionen als Obligatorisch ansieht erst recht nicht, denn dann muß ich die aus der Rechnung rausnehmen und die Summe auf 1800 reduzieren. Ab da darfst Du nun anfangen tuasende zu sparen.

Netterweise habe ich noch die Lebenslange Garantie - kostet halt mit jedem Jahr weiterer Verlängerung 11.90€. Die hat sich gleich 3 Monate nach Ablauf bezahlt gemacht als das Lenkgetriebe getauscht werden musste --> mein Eigenanteil war quasi die Busfahrt- wie sich die Kulanz verhalten hätte weiß ich deshalb nicht.

Und wenn ich nach knapp 6 Jhren meinte das Auto zu verkaufen und die Reifen sind an der Grenze ist es sicher kein Vorteil erst selbst welche aufzuziehen. Da diskutiere ich lieber mit dem Interessenten um 250€ Nachlass als selbst für >400€ (in meinen Augen taugliches) montieren zu lassen um dann die Diskussion zu führen "Ist mir nicht Wert. Die chnesischen Handgeschnitzen reichen". Das kann jeder für sich selbst entscheiden. Auch ob er zur 6. Inspektion dann Ketten- oder Riemensatz wechseln lassen will. Das Geld pumpe ich da vorher nicht rein, weil es imho keinen Mherwert bringt.

Wer Mehrwert will ist evtl. mit einem Aufbereiter beraten - der brauch dann auch die ganzen Jahre nicht das Geld fürs Reinigungen ausgeben.

Ich dachte, es geht hier ums Öl.....
Zurück zum Thema: Habe im April Inspektion machen lassen und meinem FOH 5W-30 Dexos 2 übergeben. Keinen Hinweis darauf bekommen, dass das das falsche ist (und er mir lieber sein teures Dexos 1 Gen 2 verkaufen möchte).
Habe auch keine der bisher genannten Probleme (bei 30.000 km). Frage jetzt direkt bei Opel nach. Dann habe ich hoffentlich was Offizielles schriftlich und richte mich dann danach.

Grüße aus Düsseldorf

schau in den ausgefüllten inspektionsplan den du hoffentlich bekommen hast. da stehts schriftlich drin.

Zitat:

@Scurafahrer schrieb am 29. Juni 2018 um 10:37:26 Uhr:


Keinen Hinweis darauf bekommen, dass das das falsche ist (und er mir lieber sein teures Dexos 1 Gen 2 verkaufen möchte).

Hast du denn den "passenden" Motor?

Sorry, aber sowas kommt halt auch davon, wenn man sein Öl mitbringt. Fährst du so zum FOH, lässt wechseln, kannst du dich immer noch darauf berufen, dass du von nicbts wusstest und es nicht deine Schuld war.

Ich habe den A14NEL-Motor.
Wenn ich vorher bei meinem FOH frage, welches Öl ich mitbringen kann und eingefüllt werden soll, dann erwarte ich von einer Fachwerkstatt, dass sie mir das richtige nennt. Oder mich darauf hinweist, dass ich das falsche Öl angeliefert habe. Da reicht während der Inspektion ein Anruf (wenn zusätzliche Schäden auffallen, die repariert werden müssten, können die auch anrufen....). Außerdem steht in der Betriebsanleitung das Dexos 2 da rein gehört. Da würde ich sogar von OPEL erwarten, dass die die Halter informieren, wenn sich so was wichtiges ändert.
Aber ich warte noch auf die Antwort von OPEL selber. Bin gespannt was in Punkto ÖL jetzt Sache ist.
Werde das hier posten.

Grüße aus Düsseldorf

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