Motoröl 229.51 an Stelle von 229.5

Mercedes E-Klasse W211

In meinem E350 4-matic Bj. 2005 wurde beim letzten Ölwechsel 229.51 5-W30 eingefüllt. Vom Mercedes ist aber nur 229.5 oder 229.3 zugelassen. Was passiert, wenn 229.51 weiter in diesem Fahrzeug verwendet wird? Sind Motorschäden zu erwarten?

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Au weh, die Gurken aus meinem Garten sind nicht gerade, wie es eine EU Norm vorschreibt, kann ich mich daran vergiften?

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Morgen...
Hier mal der Unterschied zwischen diesen beiden Ölen.

http://www.motor-talk.de/.../Attachment.html?attachmentId=725429

1. Sulfated Ash (DIN 51575 or ASTM D874)

Der Sulfataschegehalt zwischen Frisch- und Gebrauchtschmierstoffen verändert sich z. B. durch metallischen Abrieb oder durch feste Verunreinigungen (Staub).

Bei Motorenölen lässt der Aschegehalt Rückschlüsse auf eine mögliche Ablagerung von Öladditiven an heißen Motorteilen zu. Deswegen ist in Spezifikationen der zulässige Aschegehalt aufgeführt.

Bei Schmierfetten besteht die Sulfatasche aus den Metallseifen, anorganischen Dickungsmitteln und sonstigen Zusätzen. Sie verändert sich durch Abrieb und Verunreinigungen und lässt im Vergleich mit dem Frischfett z. B. auf Lagerverschleiß schließen.

2. TBN (ISO 3771 or ASTM D2896 fresh oil)

Die BN gibt die alkalische Reserve eines Schmierstoffs zur Neutralisation von Säuren an, die z.B. während eines Verbrennungsvorgangs entstehen können. Die Veränderung der BN erlaubt im Frischölvergleich eine wesentliche Aussage über den weiteren Öleinsatz.

Hier noch die Quelle:

http://oelcheck.de/pruefverfahren.html

Im Großen und Ganzen besteht zwischen den beiden Ölsorten nur ein geringer Unterschied! Von daher kannst du ruhig weiterfahren.
Aber einen Zusammenhang zwischen den verkürzten Wechselintervallen verstehe selbst ich nicht.

MfG André

Wenn ich den link von pcAndré richtig verstehe, hat das 229.51 in fast allen gemessenen bereichen geringere vrschleißwerte als das 229.3. Damit ist das .51, trotz reduzirerten additiven für das Erreichen des geringeren aschewertes, das messbar bessere öl. Das 229.3 ist für den 350 cgi freigegeben, das 229.51 nicht. Der einzig für mich nachvollziehbare grund ist, dass das .51in dem v6 keine testläufe vollzogen hat und deshalb nicht freigegeben ist. Die werte in der tabelle beziehen sich auf 4zylinder motoren. Somit dürfte klar sein: das .51 ist ein öl mit den gleichen eigenschaften wie das.5 plus ascheärmere verbrennung. Daher ist es für den cgi zwar nicht freigegeben, aber dennoch objektiv genauso gut wie das 229.5. Das ist doch mal ne Erkenntnis!

Zitat:

@pcAndre schrieb am 17. Februar 2015 um 15:24:52 Uhr:


Im Großen und Ganzen besteht zwischen den beiden Ölsorten nur ein geringer Unterschied! Von daher kannst du ruhig weiterfahren.
Aber einen Zusammenhang zwischen den verkürzten Wechselintervallen verstehe selbst ich nicht.

Bei den Ölen nach Bl. 229.51 ist die TBN geringer als bei den Ölen gemäß Bl. 229.5. Dadurch können in Ottomotoren nicht so große Säuremengen neutralisiert werden, was den zulässigen Wechselabstand verkürzt bzw. bei Verwendung von 229.51 eben nicht die 25.000 km Wechseldistanz wie bei Einsatz von Öl nach 229.5 möglich macht.

Zitat:

@sternenhimmel5 schrieb am 23. Februar 2015 um 14:43:45 Uhr:



Zitat:

@pcAndre schrieb am 17. Februar 2015 um 15:24:52 Uhr:


Im Großen und Ganzen besteht zwischen den beiden Ölsorten nur ein geringer Unterschied! Von daher kannst du ruhig weiterfahren.
Aber einen Zusammenhang zwischen den verkürzten Wechselintervallen verstehe selbst ich nicht.
Bei den Ölen nach Bl. 229.51 ist die TBN geringer als bei den Ölen gemäß Bl. 229.5. Dadurch können in Ottomotoren nicht so große Säuremengen neutralisiert werden, was den zulässigen Wechselabstand verkürzt bzw. bei Verwendung von 229.51 eben nicht die 25.000 km Wechseldistanz wie bei Einsatz von Öl nach 229.5 möglich macht.

Die Frage wäre dann noch, wie sehr sich eine Nachfüllmenge von 0,7l von dem .51 auf 7.3l von dem .5 auswirkt. Ich denke, ich werde bei spätestens 20.000 wechseln und sollte damit auf der sicheren Seite sein.

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Ich verstehe das Problem nicht. Die Werkstatt hat ein Betriebsmittel eingefüllt, das ganz klar nicht in diesen Motor hineingehört. Ergo: Hinfahren, reklamieren und mit dem richtigen Öl in der Maschine wieder nach Hause fahren.

Warum sollte irgendjemand hier ein noch so kleines Risiko eingehen?

Genau so sehe ich das auch! Wie ich den Beiträgen entnehmen kann belastet das einen ja auch etwas. Wenn die das nicht machen wollen, hilft noch der Weg zur: http://www.kfz-schiedsstellen.de/
Gruß
Klaus

In dem Fall darf ich das MOBIL 1 ESP FORMULA 5W-30, in meinem E 220 CDI verwenden! Wieviel davon brauch ich incl Filter.

Danke Karl

6,5 Liter.

Hallo in die Runde,
und eine Frage für zwischendurch denn ich möchte mir einen Vorrat kaufen:

Welches Öl (Hersteller) 229.5 kauft ihr, wo, und zu welchem Preis?

Grüße!

Morgen...!
Der Hersteller ist doch egal, Hauptsache die Spezifikation von 229.5 wird eingehalten! Warum möchtest du dir einen Vorrat zulegen???

Ich habe früher das ARAL Super Tronic III 5W-30 verwendet. Für 20 Liter habe ich damals 98€ gezahlt.

Beim nächsten Ölwechsel werde werde ich folgendes verwenden:

TOTAL Quartz 9000 ENERGY 5W-40; 20 Liter kosten 75€!
Über Preissuchmaschinen á la Idealo kannst du meist einen sehr günstigen Preis finden!

MfG André

Supertronic lll 5w30 hat aber eine 229.51 Freigabe und nicht 229.5

Morgen...!
Ich weiß. Mercedes hat aber mit diesem Öl vor Übergabe den Service damit durchgeführt.
Dieses habe ich dann einfach weiter genutzt!

MfG André

Ich fülle immer dieses ein:

Castrol Edge Vollsynthese 0W30 FST Technologie.
Im Anhang das dazu gehörige PDF

Gruß
Heinseni

Hat aber auch keine 229.5 Freigabe.

Neee
Hat 229.5 und 229.51 Siehe Castrol Website

Heinseni

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