Motivationsleasing für Mitarbeiter

Hallo,
mein Arbeitgeber bietet ein Motivationsleasing über eine Fahrzeugmanagement Firma an.

Hat da jemand Erfahrung mit?
Also Beispiel:
Neufahrzeug Kostet 59000 Euro
Durch die Bestellung bei einem Autohaus bei dem meine Firma Rabatte bekommt reduziert sich der Kaufpreis auf 46000 Euro.
Ich verdiene 3000€ Brutto
Durch Gehaltsumwandlung hab ich dann ein Brutto von 2700€
Nach Steuer 1850€ netto.
Davon werden laut Berechnung 550 Euro als Privatmiete abgezogen.

Ich muss dazu sagen ich habe dadurch weder Versicherung noch Steuer zu zahlen.
Durch eine Tankkarte werden Sprit und Pflege bezahlt
Auch Wartung und Verschleiß sind bereits eingerechnet.

Wenn ich das Richtig verstehe zahle ich selbst also
550€ Monatlich ohne sonstige Kosten zu haben.

Das ganze läuft wohl so ab, dass der AG Leasingnehmer ist und die Raten für das Leasing durch Gehaltsumwandlung abdeckt.
Ich als Mitarbeiter das Fahrzeug inkl Betriebskosten von ihm bzw der Fahrzeugmanagement Firma Miete.

Lohnt sich das gegenuber dem Privaten PKW wenn man einen Finanziert, selbst den Kraftstoff sowie Steuer/Versicherung und Reparaturen zahlt?

58 Antworten

Sorry aber so krumm kann ich nicht denken. Was es nicht alles gibt.

Ich würde mir das an Stelle des TE noch einmal mit exakten Zahlen schriftlich geben lassen. Ich kann und will mir nicht vorstellen, dass ein AG so dreist ist und dem AN so ein Angebot wahrhaftig unterbreitet. Das muss anders gemeint sein.

Der Arbeitnehmer kann sich das Auto privat so nicht leisten. Um den Mitarbeiter zu binden macht der AG das so. Wenn es ab dem 5. des Monats nur noch trocken Toast gibt, ist doch egal, Benzin zahlt der AG ja...

Sorry 2002 hatte ich 1.305€ netto und paar Spesen, 432€ Miete inkl. KabelTV, Heizung. Ich kam einigermaßen klar, aber am Monatsende war es knapp mit Disco, Essen gehen, feiern... Nur da war alles viel, viel günstiger als heute! Alleine die Wohnung war ein Schnapper. Deutlich besser wurde es dann zu zweit.

Heute von 1.300€ leben? Das soll nicht arrogant klingen, aber ich wüsste nicht wie. Die günstigste Wohnung frisst doch schon die Hälfte, wenn man in keiner WG wohnt. Der Pfändungsfreibetrag ist schon höher und das hat seine Gründe und dort sind sicher keine großen Posten für Freizeitgestaltung, Klamotten usw. enthalten.

Ihr schweift wieder ab.

850 EUR Komplett für ein 59.000 EUR Auto. km und Laufzeit wären noch interessant. Oder hab ich das überlesen?
Da ist dann alles drin? W&V, Winterräder, Steuer, Versicherung, Zulassung, Tanken mit Abrechnung zum Jahresende, TÜV, …

Ist ein einfaches Rechenexempel mit einem vergleichbaren Privatleasing unter Betrachtung aller Kosten. Sollte jeder hinbekommen. Ohne Berücksichtigung der Auswirkung auf die Rente allerdings.

Dass dies trotzdem nicht zu 3000 brutto passt, ist klar.

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Der TE wollte einen Vergleich mit einem finanzierten Fahrzeug, nicht mit Leasing.
Diesen Vergleich könnte er selbst anstellen, da er ja bereit jetzt einen Wagen mit einer mtl. Rate von 190 Euro finanziert.

Leider kommt bisher nix mehr von ihm, auch nicht auf diese Frage, deren Beantwortung evt. erhellend wäre:
https://www.motor-talk.de/.../...ng-fuer-mitarbeiter-t7608628.html?...

Du kannst aber Leasing nicht mit Finanzierung vergleichen.

Die alles entscheidende Frage ist doch wie viel der TE im Monat privat fährt. Sämtliche Diskussion über zu teuer, seinen Arbeitgeber, ob er sich das leisten kann, ob Leasing oder Finanzierung günstiger sind, sind ohne diese Information völlig obsolet

Der TE hat offenbar nicht das gehört, was er hören wollte und hat den Vertrag vermutlich eh längst unterschrieben. 😁

Zitat:

@civic0307 schrieb am 5. März 2024 um 11:58:01 Uhr:


Du kannst aber Leasing nicht mit Finanzierung vergleichen.

Der TE wollte das aber.

Dem TE ist im Zweifel egal, um welche Art der Finanzierung es sich handelt. Wenn ich es richtig verstehe, geht es ihm darum, ob er sich das Angebot vom AG leisten kann und will.

Zumindest hat er gefragt, ob sich das Angebot seines AG gegenüber eines privat von ihm finanzierten Fahrzeugs lohnt.
Ob er sich das Angebot leisten kann oder will, hat er nicht gefragt.

Auch wenn das ein wenig Haarspalterei ist, aber ich verstehe die Frage, ob es sich lohnt schon so, dass er damit auch fragt, ob es für ihn finanziell interessant ist, also ob er es sich leisten kann und will.

Was ich mich nur Frage ist kann man die 1% bzw. 0,03% Km Entfernungspauschale so einfach umgehen ?
Davon wurde noch nichts erwähnt

Danke, denn diese Frage habe ich mir auch sofort gestellt, als der TE dieses seltsame Konstrukt geschildert hatte.

Er zahlt dem AG für die Nutzung des Autos Geld. Also gewährt der AG dem TE keinen Geldwerten Vorteil.

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