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Mit dem LKW bei Schnee

Themenstarteram 18. Januar 2013 um 19:47

Hallo

 

 

ich habe mal eine frage ich habe seit ende Juli mein Lkw schein und das ist mein erster Winter meine frage ist wie muss ich mich bei schnee verhalten ich bin ja schon gefahren aber ich habe da noch zuviel angst gas zu geben ich fahre da meistens 40 oder 50 ich habe angst das der lkw ins rutschen kommt. und dann kommen von hinten die andern kollegen und rennen an mir vorbei und hupe und schreien in den funk dadurch werde ich immer mehr nervöser also ganz erliche wenn ich am ziel angekommen bin bin ich total verschwitzt und fix und fertig ist das normal und was kann dagegen machen danke für eure antwort

 

Ps ich fahre ein sattelzug und fahre pappe also nicht sehr schwer

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56 Antworten

Einen gesunden respekt vor Schnee und Eis solltest du haben.

Wenn du Angst hast,hast du so gut wie verloren.

Themenstarteram 18. Januar 2013 um 20:14

deswegen ist meine frage ach nicht beantwortet

Also,die Gelassenheit kommt im lauf der Jahre.

Je mehr Kilometer du abgespult hast,umso sicherer wirst

du.

So sollte sich auch deine Angst verlieren.

Aber nur die Angst,der Respekt sollte bleiben.

Ob du dich mit 30 t  oder mit 40 t auf der glatten Piste drehst macht den " Bock "

nicht fett. Lass die anderen dich doch überholen .Dann liegen sie auch vor dir im

Graben .Bei so einem Wetter fahr ich nur so schnell , wie ich das verantworten kann

und nicht irgendwer anderes .

In der Ruhe liegt die Kraft .Laß dich nicht hetzen. Du bist ja nur auf der Arbeit und

nicht im Krieg .

Als erstes: Mach den Funk aus ;) Dann nervt auch keiner mehr :p

Du bist der Chef im LKW und hast die Verantwortung, wenn du also der Meinung bist das die 40km/h die richtige Geschwindigkeit ist, dann ist das so.

Wer überholen kann, tut dies auf eigenes Risiko und man hofft immer das es gut geht. Siehst du einen befahrbaren Parkplatz lass die anderen Vorbei und meist holt man die gleiche Schlange sogar wieder ein. Plötzlich merkt der erste der jetzt vorn ist nämlich das es im dichten Schneetreiben doch nicht so einfach ist die Pace zu machen. Hinterherfahren ist einfacher, meist aber auch nur bis der Vordermann sich verschätzt und einen Crash baut :(

Fahr vorsichtig, Hauptsache ankommen :)

Grüße

Steini

Du solltest nur so schnell fahren wie du es dir zutraust..und dein Fahrzeug beherrschen kannst, wenn du der sichere Fahrer bist meinen Glückwunsch und lass Dich nicht beirren Wenn andere schreien die schreien noch lauter wenn die im Graben liegen . der Gleichmut mit dem manche Kollegen unterwegs sind hat und wird auch weiterhin früher oder Später seine Opfer finden die wir dann in der Biold lesen können.. und das ganze theater mit BKF Qualifikation hat schon seine Ursachen. Diese wegen genau solcher Fahrer die andere Antreiben wollen weil die eben vorsichtiger sind und weil denen die Erfahrung fehlt..

Bleib ruhig den der gute Kutscher zeichnet sich nicht dadurch aus das er sehr schnell von A nach B kommt sondern auch sicher bei B ankommt. das mit der Erfahrung und dem schnelleren Fahren kommt automatisch.. schneller wie dir lieb ist und man merkt es selbst eventuell erst dann wenn einer langsamer unterwegs ist wie Du jetzt.. Wir haben alle mal angefangen und zwar genauso langsam wie Du jetzt.. Jol.

Schon Konrad Adenauer sagte bei schwierigen Bedingungen zu seinem Chauffeur:

Fahr schön langsam , ich habs eilig !!!!!

 

Daran halte dich, sicher ankommen ist alles, daran orientiere dich.

Übrigens völlig durch geschwitzt bin auch ich manchmal vor angst......wenn ich sehe wie manch einer mich überholt.

Mal ein praktischer Tipp:

Wenn es wirklich mal rutscht und zu schleudern anfängt, dann zuerst die Motorbremse einsetzen damit sich der LKW wieder streckt - beim Einsatz der Motorbremse wird ja etwas Bremskraft auf die Achsen des Aufliegers gegeben - erst dann bremsen wenn nötig.

Kommt gut nach Hause!

Sternengruß

Zitat:

Original geschrieben von Karthago500SEC

Wenn es wirklich mal rutscht und zu schleudern anfängt, dann zuerst die Motorbremse einsetzen damit sich der LKW wieder streckt - beim Einsatz der Motorbremse wird ja etwas Bremskraft auf die Achsen des Aufliegers gegeben - erst dann bremsen wenn nötig.

Ich denke, es ist sehr gefährlich, die Motorbreme einzusetzen, wenn man schon ins Rutschen geraten ist. Es stimmt zwar, dass auch der Anhänger mit gebremst wird, aber die Morotbreme geht voll auf die Hinterachse des Zugfahrzeugs. Die kann bei Glätte leicht blockieren und so kommt es zu dem berühmten Klappmesser Effekt. Da hat man den Anhänger oder Auflieger ganz schnell neben sich am Führerhaus stehen. Deshalb schaltet heute die Elektronik die 3. Bremse automatisch weg, wenn der LKW in einer kritischen Fahrstuation ist.

Die Tipps der Kollegen, lieber langsamer zu fahren und die anderen ruhig überholen lassen und sich nicht nervös machen lassen, ist der richtige Weg. (Vor Allem, wenn der TE noch nicht so viel Erfahrung auf dem Bock hat).

Vielleicht hab ich das jetzt falsch verstanden aber der begriff "motorbremse" definiert sich für mich als unterbrechung der sprittzufuhr und verschliessen des abgassstrang ( sehr einfach ausgedrückt ) was zu höherer kompression bzw wiederstand führt und somit die antriebsachse verzögert wie kommt den dann da aber n bremswirkung an den auflieger so das er gestreckt wird??? ist das nicht eher andersrum das der auflieger dann eher "schiebt" weil sonst müsste die "motorbremse" ja aktiv z.b. über das ABS signal den auflieger bremsen oder versteh ich da was falsch ??? ...

Zitat:

Original geschrieben von Transportcampus

Zitat:

Original geschrieben von Karthago500SEC

Wenn es wirklich mal rutscht und zu schleudern anfängt, dann zuerst die Motorbremse einsetzen damit sich der LKW wieder streckt - beim Einsatz der Motorbremse wird ja etwas Bremskraft auf die Achsen des Aufliegers gegeben - erst dann bremsen wenn nötig.

Ich denke, es ist sehr gefährlich, die Motorbreme einzusetzen, wenn man schon ins Rutschen geraten ist. Es stimmt zwar, dass auch der Anhänger mit gebremst wird, aber die Morotbreme geht voll auf die Hinterachse des Zugfahrzeugs. Die kann bei Glätte leicht blockieren und so kommt es zu dem berühmten Klappmesser Effekt. Da hat man den Anhänger oder Auflieger ganz schnell neben sich am Führerhaus stehen. Deshalb schaltet heute die Elektronik die 3. Bremse automatisch weg, wenn der LKW in einer kritischen Fahrstuation ist.

Die Tipps der Kollegen, lieber langsamer zu fahren und die anderen ruhig überholen lassen und sich nicht nervös machen lassen, ist der richtige Weg. (Vor Allem, wenn der TE noch nicht so viel Erfahrung auf dem Bock hat).

Wie kommt ihr denn auf die Idee, dass der Anhänger beim Einsatz der Motorbremse gebremst wird?

Ab ca. Ende der 1970 er Jahre ist das Ventil, welches die Bremse im Anhänger beim Einsatz der MB mit ca. 0,7 bar beaufschlagte verboten und musste unbrauchbar gemacht werden.

Im Übrigen sollte bei glatter Fahrbahn trotz ABS u. ASR auf den Gebrauch von MB oder Retarder verzichtet werden.

MB und Retarder wirken nur auf die Antriebsachse.

Es ist besser und sicherer bei glatter Fahrbahn die benötigte Verzögerung mit den Bremsen aller Räder herbeizuführen.

Allzeit sichere Fahrt

twinsplitter

Jetzt muss ich mal blöd fragen. Bei mir ist es ja so wenn ich auf die bremse steige bei meinen fahrzeug kommt erst motorbremse und dann retarder automatisch hinzu.Fahre einen Iveco Stralis 3 Achs baustoffwagen.Ich kann also quasi nicht auf die beiden verzichten oder ist das da in dem fall egal weil ich eh mit fussbremse brems.

 

Bei den Scania kann man ja die motorbremse am hebel abschalten. Das kann ich nicht machen.

Ich weis noch beim actros ist mir während ich bergab gefahren bin beim anhänger in einer rechtskurve das ABS ausgefallen. Bisschen bremsen musste ich schon ist mir der Hänger ausgebrochen.Hab ihn dann mit von der bremse runter gehen und dann stotterbremsen wieder gerade gebracht. Gut das da kein auto gekommen ist.

Alter ging mir da die pumpe war meine erste fahrt bei schnee.

Seitdem lass ichs bei schnee bergab langsam angehen egal wie die hinter mir hupen oder schimpfen.

Richtig, ruhig und locker bleiben.

Vor 10-12 Jahren ist mir der Sattel auch schonmal eingeknickt bei nichtmal 40km/h. Ist also keine Frage der Geschwindigkeit.

Zitat:

Original geschrieben von Raiden19

Jetzt muss ich mal blöd fragen. Bei mir ist es ja so wenn ich auf die bremse steige bei meinen fahrzeug kommt erst motorbremse und dann retarder automatisch hinzu.Fahre einen Iveco Stralis 3 Achs baustoffwagen.Ich kann also quasi nicht auf die beiden verzichten oder ist das da in dem fall egal weil ich eh mit fussbremse brems.

 

Bei den Scania kann man ja die motorbremse am hebel abschalten. Das kann ich nicht machen.

Beim MAN ist es die Re.- bzw. Intarderautomatik. Wenn die deaktiviert ist, kann auch nur über die normale Fußbremse bremsen.

Sobald ich Schnee oder Schneematsch auf der Straße habe, kommt bei mir die Schaltautomatik und die Bremsautomatik raus!

Im Notfall möchte ich entscheiden, was zu tun ist.

Gruß Mike

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