Mercedes E350 mit und ohne cgi
Hallo zusammen,
ich suche derzeit nach einem Mercedes-Benz E350 W212.
Da gibt es den 350CGI mit 292PS und den 350 mit 272PS.
Habe einen preislich guten E350 4-matic gefunden allerdings noch mit 272PS Baujahr 10/2009.
Leider konnte ich nirgendwo eindeutige Unterschiede bzw. Vor- und Nachteile von den Motoren finden.
Bin da ehrlichgesagt etwas verwirrt. Weiß nur dass CGI wohl Direkteinspritzung bedeuten soll, aber was ist denn dann das andere?...
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir hier mal die Unterschiede und Vor- und Nachteile von dem 350(272PS) gegenüber dem 350 CGI (292PS) nennen könntet und was Ihr empfehlen würdet.
Gruß Luke
Beste Antwort im Thema
Bereits 9/2006 (Baumonat des Motors).
46 Antworten
@bbbb: Du vergleichst hier Partikelmasse mit Partikelanzahl. Größere Partikel über PM10 wiegen logischerweise mehr und deshalb steigt selbst bei weniger Partikelanzahl deren Masse. Das hat auch die Gesetzgebung erkannt und die Partikelanzahl neben der Partikelmasse in die Norm geschrieben!
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Ich selbst habe einen M 273 und im Bekanntenkreis rollen noch drei M 272 durch die Gegend. Die vier Fahrzeuge sind Saugrohreinspritzer. Alle haben regelmäßig schwarze Endrohre. Hmmm, also das Argument, lieber rotaxfan, geht meiner Meinung nach ins Leere.
Jeder Ottomotor, egal ob mit Vergaser, Mono, - oder Multipointsaugrohreinspritzung bestückt, kann rußen. Nämlich genau dann, wenn das Gemisch fett (also vom idealen Kraftstoff / Luftverhältnis von 14.7 Teilen Luft auf 1 Teil Kraftstoff abweicht) ist, was z.B. beim Kaltstart und bei Volllast der Fall ist. Ein bei einem indirekt einspritzenden Ottomotor verrußtes Endrohr deutet also demnach auf eine forsche Fahrweise hin, oder aber auch auf einen Defekt (z.B. Lambdasonde schlecht oder undichte Ventilschaftdichtungen).
Fährt man hingegen einen Saugrohreinspritzer mit 14.7 zu 1 (Lambda 1 genannt), kann man etliche Tankladungen an Sprit durchjagen, das Endrohr wird nicht verrußen. Genau das ist bei einem Direkteinspritzer anders, denn der rußt selbst dann, wenn das Gemisch perfekt ist. Einfach aus dem Grund, weil es an Zeit fehlt, um eine ordentliche Gemischbildung sicherzustellen.
Zitat:
Original geschrieben von Dr.Mabumsen
@bbbb: Du vergleichst hier Partikelmasse mit Partikelanzahl. Größere Partikel über PM10 wiegen logischerweise mehr und deshalb steigt selbst bei weniger Partikelanzahl deren Masse. Das hat auch die Gesetzgebung erkannt und die Partikelanzahl neben der Partikelmasse in die Norm geschrieben!
Ich vergleiche Masse mit Masse, daher auch das gleiche Vorzeichen (Milligramm).
Zitat:
Original geschrieben von bbbbbbbbbbbb
Ich vergleiche Masse mit Masse, daher auch das gleiche Vorzeichen (Milligramm).
Das ist zwar ein schöner Vergleich, aber er sagt nichts über die biologische Wirkung aus und mag zwar in Laien-Magazinen gut ankommen, in einer wissenschaftlichen Publikation und um die Folgen abschätzen zu können muss man das weiter aufsplittern.
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Ich selbst habe einen M 273 und im Bekanntenkreis rollen noch drei M 272 durch die Gegend. Die vier Fahrzeuge sind Saugrohreinspritzer. Alle haben regelmäßig schwarze Endrohre. Hmmm, also das Argument, lieber rotaxfan, geht meiner Meinung nach ins Leere.
Lieber JMG,
ich selbst habe mehrere 350er Saugrohreinspritzer gefahren und einen 350er CGI.Bei den Saugrohreinspritzern hatte ich nie schwarze Endrohre, beim CGI immer, obwohl ich die Fahrzeuge pfleglich behandelt habe.
Dies ist auch im Kollegenkreis so.Alle die jetzt CGI fahren haben schwarze Rohre.Von daher sag ich mal
man kann jedes Endrohr schwarz bekommen wenn man den Motor jagt, auch den Saugrohreinspritzer, aber nicht bei normaler fahrweise.
Zu deinem Statement bez. LPG möchte ich nichts sagen.Wenn jemand 6 Fahrzeuge mit LPG gefahren hat und dann sagt man soll einen 4 Zyl. fahren frag ich mich wie das zusammen passt auch der Verweis auf den Artikel.
Ich kenne viele die sehr zufrieden sind mit LPG, die auch weit über 200000km gefahren sind und noch immer laufen.
So long
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Schön, dass Du solche Menschen kennst. Gibt immer sehr zufriedene Kunden. Die Mehrzahl aller Kunden sind auch zufrieden mit ihrem Auto - trotzdem gibt es Probleme an jedem Auto. Was ich sagen will: Wer auf LPG keine Probleme hat, hat Glück, ist Betriebsblind oder merkt schlicht nix. Gemeint ist übrigens kein "Spar"-Fahrprofil, sondern die komplette Bandbreite von Volllast im Gebirge über Kaltstart bei -20°C bis hin zum Stop & Go im Hochsommer.
Was die M 272 / M 273 angeht. Wie gesagt - habe einen 2006er E 280, einen 2007 E 280, einen 2008er E 500 und einen 2009er E 350 im direkten Vergleich. Bei allen müssen wir regelmäßig die Endrohre schrubben. Übrigens bei M 278 ('12er E 500) nicht.
die Direkteinspritzung (CGI, FSI....) hat nicht nur Vorteile. Verkokungsprobleme der Benzindirekteinspritzer sind häufiger auch bei wenig gelaufenen km zu beobachten.
Daher wäre m. E. die Saugrohreinspritzung (ohne CGI) nicht unbedingt die schlechtere Wahl.
Siehe Beispiele:
http://www.carpassion.com/.../...-verkokte-einlassventile-kanaele.html
http://www.1erforum.de/.../...eraet-aufgrund-von-verkokung-113320.html
Ob die Verkokung für MB ebenfalls in diesem Maße gilt........
MfG
Sy
Hallo zusammen
also ich kann den 350 CGI nur empfehlen
Der Motor zieht in allen Lebenslagen ordentlich durch
Ich fahre den seit gut 2 Jahren und bin restlos überzeugt
... aber auch der CGI ist nicht undurstig, also 10,8 Liter will er haben
OK, ich habe nur den Vergleich zur 320 CDI (R Klasse) , die war natürlich deutlich behäbiger.
Ach ja, das war übrigens mein erster Beitrag im Forum
und hänge gleich ne Frage dran: Komforttelefonie und Iphone 4 .... ich krieg es nicht mehr hin, trotz Authorisierung und einem Jahr ohne Probleme krieg ich seit geraumer Zeit das Telefon über Komfort nicht mehr dauerhaft angemeldet . Hat da jemand nen Geheimtipp ?
Zitat:
Original geschrieben von Dr.Mabumsen
Das ist zwar ein schöner Vergleich, aber er sagt nichts über die biologische Wirkung aus und mag zwar in Laien-Magazinen gut ankommen, in einer wissenschaftlichen Publikation und um die Folgen abschätzen zu können muss man das weiter aufsplittern.
Nun gut, in der Anzahl der in ihrer biologischen Wirkung besonders gefährlichen Feinstpartikel ist der Ottomotor mit Direkteinspritzung gegenüber dem Dieselmotor ohne DPF benachteiligt. Besser wird es also für den Otto nicht, selbst wenn man tiefer in´s Detail gehen sollte. Es wird irgendwann folgendermaßen aussehen: DPF für DI - Ottos, welcher sämtliche Vorteile der Direkteinspritzung vernichtet und zusätzlich neue Probleme (kennt man beim Dieselmotor schon) schafft. Das ist einfach idiotisch. Weg mit DI, her mit SR!
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Was die M 272 / M 273 angeht. Wie gesagt - habe einen 2006er E 280, einen 2007 E 280, einen 2008er E 500 und einen 2009er E 350 im direkten Vergleich. Bei allen müssen wir regelmäßig die Endrohre schrubben. Übrigens bei M 278 ('12er E 500) nicht.
Liest Du überhaupt, was ich schreibe? 🙄
Ja, bbbb, Du hast viel geschrieben. Das ist alles sicherlich richtig geht aber am Thema vorbei. Behauptung von rotaxfan war, dass beim CGI die Endrohre immer schwarz sind, während beim Diesel nicht. Ich habe entgegnet, dass dies auch beim gleichen Motor ohne CGI so ist. Nicht mehr und nicht weniger. Insofern sind Deine Ausführungen äußerst richtig, gleichsam hier nicht zielführend, da allgemein und ohne jeglichen praktischen Bezug zum M 272 / M 273.
Zitat:
Original geschrieben von J.M.G.
Ja, bbbb, Du hast viel geschrieben. Das ist alles sicherlich richtig geht aber am Thema vorbei. Behauptung von rotaxfan war, dass beim CGI die Endrohre immer schwarz sind, während beim Diesel nicht. Ich habe entgegnet, dass dies auch beim gleichen Motor ohne CGI so ist. Nicht mehr und nicht weniger. Insofern sind Deine Ausführungen äußerst richtig, gleichsam hier nicht zielführend, da allgemein und ohne jeglichen praktischen Bezug zum M 272 / M 273.
Ich habe, um es kurz zu fassen, geschrieben, dass ein Saugrohreinspritzer rußfrei laufen kann, ein Direkteinspritzer jedoch nicht. Zumindest ich sehe da einen eindeutigen Bezug zum Thema CGI. Und allgemein sind meine Ausführungen auch nicht, weil es immer so ist. Fahr einen Saugrohreinspritzer schonend, und er wird nicht rußen. Mach das gleiche beim Direkteinspritzer, und die Endrohre sehen aus, als hätte Großmutter einen Altreifen im Kanonenofen verheizt.
Mal völlig wertungsfrei, nur eine Beobachtung: Die Endrohre meines M272 350CGI sind nicht schwarz. Ich habe sie noch nie gereinigt und werde wohl auch nie auf die Idee kommen, das zu tun. 😛
Zitat:
Original geschrieben von Topfgucker
Mal völlig wertungsfrei, nur eine Beobachtung: Die Endrohre meines M272 350CGI sind nicht schwarz. Ich habe sie noch nie gereinigt und werde wohl auch nie auf die Idee kommen, das zu tun. 😛
Dann lang mal mit dem Finger rein. "Nicht schwarz" heißt, dass der Finger danach genauso sauber aussieht wie vorher. Das wird sehr wahrscheinlich nicht der Fall sein.
Nicht schwarz bedeutet sie sind nicht schwarz wenn man drauf schaut. Wenn ich mit dem Finger im Endrohr wische, dann werde ich genügend Ablagerungen bei jedem Motortyp finden um meinen Finger schwarz zu machen!
Danke für den Tip, aber ich bin da eher ein Vertreter konventioneller Neigungen. 😁
Zitat:
Original geschrieben von Dr.Mabumsen
Nicht schwarz bedeutet sie sind nicht schwarz wenn man drauf schaut. Wenn ich mit dem Finger im Endrohr wische, dann werde ich genügend Ablagerungen bei jedem Motortyp finden um meinen Finger schwarz zu machen!
Stimmt nicht. Bei allen Fahrzeugen mit Ottomotor ohne Direkteinspritzung, die ich bisher eine längere Zeit gefahren bin oder die ich noch fahre
- BMW 523i Bj. 1997
- Ford KA 1.3 Bj. 1996
- Ford Fiesta 1.2 Bj. 2012
- Fiat Panda Bj. 2011
- Fiat Doblo Bj. 2001
- VW Polo 1.3 Bj. 1992
war es so, dass man selbst beim Hineinlangen keine (!!) Spur von Ruß am Finger findet. Die einzige Ausnahme war der Doblo, aber bei dem stammte die (sehr geringe) Rußschicht vom hohen Ölverbrauch, der altersschwache Motor ließ alle 3000 km einen Liter 15W40 durch. So (Anhang) sieht das dann optisch bei meinem aktuellen Wagen (523i, Anhang 1) aus. Da sieht man innen das blanke Metall. Erster Endtopf, 16 Jahre alt, 130.000 km. Die leichte Verfärbung im oberen Bereich ist kein Ruß, sondern durch Hitzeeinwirkung dunkel gewordener Auspufflack. Auch das Endstück des Wagens eines mir bekannten Rentnerpärchens (Renault Clio 1.1, ca. 5 Jahre alt, ca. 20.000 km) ist blitzeblank sauber. Siehe Anhang 2. Ist ja auch nicht verwunderlich, denn bei einer sauberen Verbrennung entsteht kein Ruß.