MERCEDES bricht ein

Mercedes

... qualitätsverlust bei der premiummarke schlechthin - 680.000 rückrufe weltweit - boah !!

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,341041,00.html

mfg
quattro-6

(insgeheim w126 fan :-) )

189 Antworten

Das war zu erwarten. Hoffentlich folgt dem tollen Design der MB-Modelle jetzt auch eine tolle Qualität.

Aber bei der Kunden-un-zufriedenheit ist DC in guter Gesellschaft.Habe gerade mit dem Versandhaus Quelle einen Megastreß und die haben mich nach 20 jähriger Kundenzugehörigkeit auch an die Konkurrenz verloren. Anscheinend geht es den Firmen in Deutschland noch viel zu gut.

Gruß Loamx

qualität ??? Daimler

Nach fast 30ig Jahren und den achten Daimler habe ich meinen 320 CDI Avantgarde Kombi mit 63000 verkauft. Habe die Lust verloren und Daimler einen Kunden

Es fehlt eine echte Qualitätsoffensive.

Zitat:

Qualitätsoffensive.

Irgendwie ein schönes Wort 🙂
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Da bleibt halt die alternative zu den Oldies zurückzukehren!

Da is die Qualität noch da und man hat weniger Plastik am Auto!

mfg Woita

Hallo zusammen,

-- wobei früher auch nicht alles Gold war, was glänzte:

ich erinnere mich noch gut an die Vorstellung des seeligen W 124 in 1986: viel neue Technik, die auch im wesentlichen gut funktionierte (u.a. erstmals - nach 2 Jahre erfolgreicher Probe im W 201 - Raumlenkerachse und Dämpferbeinvorderachse), aber dann: klappernde Schiebedächer, Bonaza-Effekt, knarrende Sitze,.... laut Aussage vom damaligen Mercedes-Chef Niefer "eindeutige Konstruktionsfehler".

Damals gab´s fast den Taxi-Aufstand, die Mercedes-Welt schien unterzugehen.... - und heute ist der W 124 neben dem W 123 der Inbegriff von Solidität.

Mit den Jahren verklärt sich halt manches.

Ich hoffe und bin eigentlich überzeugt davon, dass man in Möhringen den Ernst der Lage erkannt hat. Viele Aussagen und auch schon Maßnahmen der letzten Monate sprechen dafür, zuletzt gestern auf der Bilanzpressekonferenz in Sindelfingen.

Es ist halt wie schon öfters in der langen Geschichte von Mercedes: Warnzeichen werden lange nicht erkannt oder nicht ernst genommen, kurz bevor dann auch der letzte im Unternehmen und auch in der Öffentlichkeit ahnt, dass da was schief läuft, wird reagiert. Und dann allerdings konsequent und mit Engagement um die aus der Krise erwachsenden Chancen zu nutzen.

Meiner Meinung hat das auch nur sehr mittelbar mit dem zu tun, was der Konzern "Daimler" sozusagen "oberhalb" von Mercedes so anstellt (sei es der Technologeikonzern unter Reuter oder der global player unter Schremmpp). Das ist ein Mercedes Phänomen und schon beinahe eindrucksvoll zyklisch:

aus der "Krise" Anfang der 80-er Jahre (zu beschränktes Modellprogramm W123 und W116) wurde die 3. Modellreihe geboren: der W 201.

aus der "Krise" Anfang der 90-er Jahre (zu dröges Image und zu wenig Ausrichtung der Modelle auf den gewandelten Markt - Stichwort "Käufermarkt"😉 wurde die 1. Modelloffensive gestartet: C-Klasse als der "Rettungswagen" und Derivate und später die A-Klasse

aus der "Krise" der letzten Jahre erwächst dann hoffentlich was ähnliches: konsequentes Ausrichten an Kundenanforderungen (und dazu gehört eben auch vor allem Zuverlässigkeit und Qualitäts-ERLEBEN durch den Kunden) ohne den technologischen Hintergrund und die Kosten (so ärgerlich das ist: die müssen halt auch stimmen) zu vernachlässigen.

uuups---- jetzt habe ich mich ein bisschen "verschwätzt", nichts für ungut ---- so viel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben.

Ciao

lucas1610

In dieser Woche (KW 6) werden bei DC keine Diesel der C-Klasse gebaut und die schon gebauten werden umgerüstet - Rückruf der Einpritzung.

Also für mich ist die Qualität der aktuellen Modell mit Stern bisher der einzige Grund, nicht in die Fußstapfen meines Vaters zu treten, der immer ein überzeugter Mercesdesfahrer war. Allen voran die Problematik der Bremse, denn die E-Klasse wäre schon das Objekt der Begierde, aber wenn man fürchten muß, nicht mehr vernünftig bremsen zu können, dann hört die Innovation auf. Nicht weniger schlimm wäre, wenn dann ein 40.000Euro und mehr Auto durch Pre-Safe und Co auch noch von alleine bremsen würde, obwohl man vielleicht nur gerade überholen will.
Sorry, Hilfe ja aber Bevormundung auf keinen Fall. Ich bin noch kein tatteriger Oopa, der jede mögliche Hilfe braucht, um einen Stern nicht zu zerbeulen und wenn man das nicht berücksitigt, dann bleibt der Altersdurchschnitt der Kunden eben so hoch wie jetzt.
Das man selbst bei Mercedes vom SBC wieder abrückt, zeugt doch klar davon, daß man sich hier, und nicht nur hier, komplett verfahrten hat. Nun wird schnell behauptet, der Kundenvorteil wäre nicht ausreichend, die Kosten zu rechtfertigen und deshalb rudere man zurück, aber in Wirklichkeit bekommt man die Technik eben nicht in den Griff. Das 12 Volt Bordnetz ist bei all den Spielereinen ebne schon total überlastet und man hätte das allen zusammen mit dem 42 Volt System rausbringen müssen, aber dazu fehlte wieder der Mut, weil man da keinen Mehrwert verkaufen kann, der einen Mehrpreis rechtfertigt. Die Kaufleute bestimmen eben heute total, auch über die techischen Aspekte, von denen sie nun gar nichts verstehen.
Für mich kommt jedenfalls eine E-Klasse mit SBC nicht in Frage und ich bin noch nicht so verblöd..äh blendet, daß ich ein Auto alleine wegen des schönen Design und trotz der anfälligen Technik kaufe, egal wie innovativ es zu sein vorgibt.
Mein nächster wird wohl ein Avensis, die taugen noch was.

Zitat:

Original geschrieben von Holt


Das 12 Volt Bordnetz ist bei all den Spielereinen ebne schon total überlastet und man hätte das allen zusammen mit dem 42 Volt System rausbringen müssen...

Das sehe ich genauso. Ist mir auch absolut unverständlich, warum dieses System nicht schon längst Serie ist...🙁

Die Qualität der Steckverbindungen und der Software hat aber nix mit der Spannung zu tun. 😉

Sonst wäre sie bestimmt schon länger eingeführt.

Ich höre aber heute schon das Geschrei, wenn mal 42V-Module den Geist aufgeben und es dann richtig teuer wird.
"Eine simple Scheibenwaschpumpe 220,- Euro ! Wieviel muß man sich denn noch bieten lassen !"
Gelle ?

Die Batterie hält übrigens mit 42V auch nicht länger.
Im Gegenteil: Die Module, die eine Stand-By-Versorgung benötigen, werden aus 42V sogar einen etwas höheren Stromverbrauch ziehen.

Und da der Energieinhalt einer Batterie (bei ein und derselben Technologie) weitestgehend proportional zum Volumen ist, steckt bei gleicher Baugröße auch nicht mehr Saft drin. Eher sogar weniger, da mehr Zellenwände und Verbindungsstücke integriert werden müssen.
Der Saft ließe sich nur etwas besser zu den Großverbrauchern transportieren.
Die Großverbraucher sind´s aber nicht, die die Probleme verursachen.

Und wie bitte äußert sich denn ein "überlastetes 12V-System" ?
(Ich meine hier Fehler, die bei 42V nicht auftreten würden.)

Also bitte nicht ständig nach 42V schreien, sonst bauen sie´s noch irgendwann ein weil das Käufervolk damit seinen Schnulli kriegt, und nicht etwa weil´s wirklich was bringt.

Die Batterie ist dann noch schneller hin, weil a) neue Technologie und b) fragiler im Aufbau.
Und eine 42V-Batterie ist ja schließlich Hi-Tech ! => 350,- EUR. Mahlzeit.

Nee, laß mal.
Besser sollen sie eigene Leute in die Entwicklung setzen, die´s können und nicht drauf vertrauen, daß 27 Zulieferer ihre eigene Software friemeln und hinterher alles zusammen funktioniert.
Da liegt nämlich der Hase im Pfeffer.

Schön ausgedacht: Wir sparen Entwicklungskosten, indem wir die Zulieferer zur Entwicklung verdonnern. Wer uns etwas liefern will, soll´s erst mal auf eigene Kosten entwickeln und dann drücken wir noch ein bischen den Preis. Die Aktionäre müssen ja schließlich glücklich werden und nicht die Käufer.

Hmm, habe fertig.

ZBb5e8

www.lexus.de

Beste Antwort an MB wenn sie wirklich so nen Bockmist wie zurzeit reinbauen.

Zitat:

Original geschrieben von ZBb5e8


Die Aktionäre müssen ja schließlich glücklich werden und nicht die Käufer.

Jeder Produzent, der so denkt, denkt eindeutig zu kurz...

Steckverbindungen profitieren von der höheren Spannung nicht direkt, dazu sind 42V eben noch zuwenig und reinigen keine Kontakte, aber da bei höhrere Spannung weniger Strom fliessen muß (für gleiche Leisutng) sind die Verluste durch Leitungs- und Übergangswiederstände geringen und damit auch die Erwärmung der Stecker.
Das eine 42 V Bat. mehr Zellen braucht ist klar, aber und bei gleicher Bauform alleine deshalb weniger Energie enthält, weil es auch mehr Zwischenwände gibt auch. Aber man muß die Bat. ja nicht so klein lassen und kann außerdem die Leitungsquerschnitte auch in der Batterie (und der Anlasserkabel) reduzieren. Mehr Kapazität braucht man ja heute schon und nicht umsonst hat die E-Klasse zwei Stromspeicher und schaltet trotzdem laufen 'Konfortverbraucher' ab, wenn es etwas eng mit dem Strom wird.
Das Perepherie für 42 Volt teurer sein muß, stimmt ja nicht. Da sind nur mehr Wicklungen mit dünnerem Draht, etwa bei Motoren, nötig. Das macht eine Maschine nach dem Umrüsten nur geringfügig langsamer. Am Ende bestimmen die Stückzahlen den Preis und wenn es keine Neuigkeit mehr ist, dann fällt der recht schnell ab.
Die Ruhestomaufnahme von Steuergeräten sollte sogar geringe werden, dann diese müßten sowieso einnen Spannungswandler haben, der die 12V auf Chipverträgliche 3 bis 5V bringt. Das sind Halbleiter und da an jeder Diode schon mal 0.7V verlorengehen, zählen diese bei 12 mehr als bei 42.
Der größte Gewinn ist beim Anlasser und der Lichtmaschien, die beide viel effizienter mit der höhreren Spannung arbeiten als bei den 12V und als Startergenerator dann noch erst recht nochmal. Damit könnte fast jeder Wagen dann schon ein Supersofthybrid werden.

Stimmt prinzipiell alles.

Aaaber:
Erstens machen gar nicht die Leistungsverbraucher die Probleme, sondern die Logik. Also undichte Software und wacklige Kommunikationsverbindungen.
Beide haben mit der Bordspannung nix zu tun; werden dadurch also nicht besser.

Selbstverständlich können Motoren, Magnetventile usw. fast zum selben Preis produziert werden wie 12V- und 230V-Komponenten. Da geht es ja schon problemlos.
Nur würde ich einiges wetten, daß alle 42V-Komponenten mit einem satten Preissprung belegt werden. Die Entwicklungskosten wollen ja schließlich umgelegt werden.
Aber gerade bei Spulen steigt der Aufwand für höhere Spannungen schon spürbar an. Die Windungszahl steigt in etwa linear mit der Nennspannung und Windungszahl = Maschinenzeit.

Und dann noch die Schaltwandler:
Deren Wirkungsgrad unter Last steigt mit zunehmender Eingangsspannung durchaus an.
Die meist annähernd konstanten Verlustspannungen der Halbleiter fallen dann weniger in´s Gewicht.
Im Leerlauf ist es aber umgekehrt. Hier wird der Verlust mit steigender Spannung i.d.R. größer, da die Ansteuerschaltungen der Leistungshalbleiter in etwa gleiche Stromaufnahme haben; relativ unabhängig von der Eingangsspannung und die werden von der Eingangsseite gespeist.

Da ich die Neigung der Entwicklungsabteilungen kenne, nur das allernötigste zu ändern, bin ich mir auch hier fast sicher, daß die Leerlaufverluste nicht besonders minimiert werden.

Man nennt das wohl Pessimismus.
Ich nenne es manchmal auch Erfahrung. 😁

MfG ZBb5e8

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