Meine neue LPG-Anlage

Hallo Leute!

Eigentlich wollte ich hier ja nicht über meine neue Anlage schreiben, da einige Profis mit ner Kristallkugel schon vorher genau wussten daß meine Anlage ja nur Billigschrott sein kann 🙄
Naja, trotzdem hier mal ausführliche Infos zur Geschichte, zum Umrüster und ein paar Fotos dazu. Über ein paar ehrliche Meinungen würde ich mich ja schon freuen und ich wüsste eben gern ob wirklich alles professionell eingebaut ist.

Die Entscheidung:
Ich habe in der näheren Umgebung etwa 15 bereits vorsortierte Umrüster (Erfahrung/Ruf) per E-Mail angeschrieben. Davon haben sage und schreibe drei Umrüster geantwortet -.- Also wer eine Onlinepräsenz mit Mail-Kontakt anbietet und dann nicht in der Lage ist eine Mail zu beantworten, scheidet für mich schon mal aus! Die verbliebenen drei hab ich dann genauer unter die Lupe genommen. Alle drei boten mir ne KME oder Prins an. Ich entschied mich dann für meinen in Bochum, da er nicht weit weg ist, er 7 Jahre Erfahrung hat und preislich in der Mitte lag.
Der Besuch vor Ort bestätigte meinen ersten Eindruck: Sehr kompetent und freundlich!
Als ich fragte was die Unterschiede zwischen KME und Prins sind, erklärte er mich die gleichen Sachen wie mir schon im Forum erzählt wurden. Von der Prins 2 hat er mir abgeraten, da er damit noch zu wenig Erfahrung hat! Das fand ich sehr beeindruckend! Er hat mir also die Anlage empfohlen, mit der er die meiste Erfahrung hat, die er am besten einbauen kann - und nicht die, womit er am besten verdient! Auch als ich nach ner Flashlube fragte, sagte er mir, daß ich die nicht brauche.
Beratung und Kompetenz absolut top! Es wurde ein Termin fest gemacht.

Der Einbau:
Wohl eher untypisch, aber für mich nachvollziehbar: Der Umrüster verlangte 200 Euro Anzahlung. Es kam wohl mal vor, daß der Umrüster das Abgasgutachten besorgt hatte und der Kunde dann doch wieder abgesprungen ist. Ich kenn Anzahlungen aus vielen Bereichen und hier hat es mich auch nicht gestört. Zwischen Anzahlung und eigentlichem Termin lagen 2,5 Wochen.
Was mich dann auch wieder positiv überrascht hat: Der Umrüster hat sich mit mir zusammen überlegt wo der Umschalter hinkommen soll! Da hab ich schon ganz andere Geschichten gelesen...
In der Mittelkonsole war leider kein Platz mehr, also haben wir uns für den Raum neben dem Lichtschalter entschieden (siehe Bild 3).
Der Umbau sollte eigentlich 3,5 Tage dauern, aber da ich nicht anders Zeit hatte, stand der Wagen 6 Tage bei denen ^^

Das Ergebnis:
So weit ich das sehe, wurde alles sauber verbaut!
Auf dem Tank liegt der Wagenheber auf (Bild 5), was bei anderen schon zu Lackschäden und Rost geführt hat - mein Umrüster hat dort Schaumgummi verklebt! Das zeigt daß er wirklich Erfahrung mit diesem Modell hat!
Der Tank von unten siehe Bild 4... Da kann ich jetzt so nichts zu sagen... zwei dicke Schrauben, die Schläuche mit Kabelbinder fixiert und ordentlich Rostschutz. Ich glaube das ist normal so?
Beim Tankstutzen (Bild 6) bin ich etwas unsicher. Der ist fest montiert, sieht aber nicht so schön aus. Auf der anderen Seite muß man bedenken, daß der CLK sehr rostanfällig ist - da ist viel Rostschutz sicherlich nicht verkehrt! Also lieber so als Rost.
Im Motorraum ist auch alles sauber verbaut (Bild 1 und 2) - keine geknickten oder gedrehten Schläuche und keine unnötig langen Schläuche. Steuergerät ist auf dem Bild 2 unten rechts, Gasfilter unten links. Schön auch, daß die Kunststoff-Motorabdeckung noch drauf ist! Einige Umrüster bauen ja so wirr, daß die Abdeckung anschließend nicht mehr drauf geht.
Der Verdampfer ist ziemlich versteckt und da weiß ich nicht ob das gut oder schlecht ist... Siehe Bilder 7 und 8: hinter der Stoßstange auf der Beifahrerseite. Auf der einen Seite werden keine anderen Bauteile blockiert, auf der anderen Seite ist der Verdampfer selbst schlecht (bis gar nicht) zu erreichen. Und ist das gut, daß der dem Fahrtwind (und dementsprechend auch Regen und Dreck) so ausgesetzt ist?

Erste Fahrten:
So lange der CLK noch nicht die Betriebstemperatur hat, ist das Standgas etwas höher als normal - das ist bei dem Modell so! Wenn man in dem Zeitraum im Stand von Gas auf Benzin umschaltet, merkt man das ganz leicht. Anders herum merkt man gar nichts und wenn der Wagen auf Betriebstemperatur ist, merkt man auch beim Umschalten von Gas auf Benzin nichts mehr. Das ist für mich ein Zeichen für eine sehr gute Einstellung!
Auch bei hohen Drehzahlen schaltet die Anlage nicht auf Benzin zurück (was ja manche Umrüster einstellen), der Umrüster meinte nur, daß ich nicht länger mit über 200 km/h auf Gas fahren sollte.
Ansonsten fährt der Wagen butterweich auf Gas - ich habe sogar das Gefühl, daß der Wagen auf Gas ruhiger fährt als auf Benzin! Kann das sein?

Mehr kann ich noch nicht berichten, da ich gerade erst mal 100 km gefahren bin. Alle weiteren Neuigkeiten und Erfahrungen werde ich dann hier posten.

Eure Meinung dazu?

Viele Grüße
Birger

Ach ja: Das ist ne 6-Zylinder Prins VSI und hat mich 2090 Euro gekostet! Umrüster war "Autogas Bochum" .

Beste Antwort im Thema

So nun auch hier die Bilder eines Ansaugkrümmers, natürlich ausgebaut, eines SL500.

Man sieht auf den Bildern die Bedüsung.

Von Hinten(Drosselklappe) sieht man nun ganz genau im Krümmer, dass man auf Grund der Form des Krümmers NICHT zum Absaugen an die Düsen gelangt.

Somit ist das Absaugen von Hinten absolute Kundenverarsche.

Beim Bohren(ausgebauter Zustand) wurden die Späne innen direkt am Bohrloch abgesaugt. Man sieht auf dem Bild mit der Einblasdüse, dass trotzdem Späne an der verölten und verkokten Krümmerwand haften bleiben. Diese lösen sich mit der Zeit und gelangen somit auch noch in den Motor.

Hier bleibt nur eines, von Hand abwischen, welches auch nur im ausgebauten Zustand funktioniert !

Jetzt sollte doch auch jedem Laien klar sein, dass es ohne Ausbau "absoluter Murks" ist.

Wenn schon im ausgebauten Zustand nicht alles abgesaugt werden kann, wie kann man es dann im eingebauten Zustand erreichen ?

.....Richtig... mit einer Märchenstunde "Supersauger vs. UmdieEckeWischtuch"

Es wird sicherlich weiter Umrüster geben, die auf diese Tour Kunden fangen.

Es wird aber sicherlich auch weiter Endkunden geben, die sich auf Grund von Preisen und Märchen verarschen lassen wollen und damit auch werden....

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Feuchtigkeit und Nässe kann ungehindert durch die nicht abgedichtete Öffnung gelangen.
Ich weiß nicht ob das gut sein soll.
Warte mal ab wie das da drin in ein paar Monaten aussieht. 😰

Ich hab hier noch mal zwei Fotos!
Einmal von einer Einspritzdüse... und dann noch mal den Verdampfer, diesmal direkt von vorne: Also unten rum und zu den Seiten ist der geschützt und direkt ins Freie schaut "nur" der obere Teil. Trotzdem würde Spritzwasser am Verdampfer herunter laufen. So oder so find ich das nicht gut!

Zum Tank: Echt keine Ahnung ob das jetzt so gut oder schlecht ist. Will das auch nicht einfach so abdichten. Wo soll den eventuell austretendes Gas hin, wenn alles dicht ist?

Zitat:

Original geschrieben von BirgerS



Was ich jetzt aber wissen muß:

2. Was ist mit dem Tankstutzen? OK oder nicht?

Da hier Experten antworten (zu denen ich mich nicht zähle), möchte ich mal nur speziell auf diesen Punkt eingehen:

1. Die Befestigung erfolgte nur mit Blechschrauben direkt in der Karosserie (nehme ich aufgrund der Kreuzschlitzköpfe an), statt mit Maschinenschrauben, die von hinten mit Muttern (+Unterlegscheiben) verschraubt sind.
Da die Kräfte, die auf den Stutzen wirken, wenn Tankadapter und Tankpistole aufgeschraubt sind, sehr hoch sind, sehe ich Probleme mit der Langzeithaltbarkeit, die Schrauben könnten ausreißen.

2. Optisch unschön die unsaubere Verwendung der Dichtmasse, außerdem erscheint es auf dem Bild so, daß eine der Schrauben schwarz, die andere verzinkt ist.

3. Der Tomasettogastankstutzen wäre links unten neben dem Benzinstutzen besser plaziert (siehe Bilder ICOMworker), da die Gefahr, mit der Zapfpistole an der Tankklappe "anzuecken" deutlich geringer wäre.

4. Wurde oben auch schon genannt, das habe ich schon bei vielen Umbauten bemängelt, es gibt 2 verschiedene Tomasetto-Adapter.

Der eine (nenne ihn "A"😉 ist flacher (wie hier verwendet) und wird mit einer einzuschraubenden Plastikabdeckung im Innengewinde abgedichtet (haben wir am Hyundai Coupé, da war nur dieser möglich, weil er unter dem klappbaren Kennzeichen sitzt).
Der andere ("B"😉 hat ein hervorstehendes Außengewinde und wird meist mit einem Aludeckel abgedichtet, habe ich am Mercedes.

Der Stutzen A baut flacher, die Verwendung wäre hier aber nicht nötig gewesen.
Dafür haben die Tankadapter nur einen kleinen 10 mm-Gewindeanschluß, was bei aufgesetzter Zapfpistole von der Stabilität nicht ideal ist.
Somit bliebt auch als Durchlaß in den Tank-Adaptern (ACME, Dish, etc.) für das Gas nur eine Bohrung zwischen 4 und 5,5 Milimeter übrig.

Durch das Außengewinde ist die Befestigung von Adaptern am Stutzen B deutlich stabiler, außerdem ist der Durchlaß für das Gas in den dazu passenden Adaptern wesentlich größer.

Ich habe wie gesagt beide Stutzen im Einsatz, beim Stutzen B geht das Tanken aufgrund der größeren Durchflußmenge ca. 30 % schneller.

Da man aufgrund der meist kleineren Gas-Tanks sowieso öfter tanken muß, möchte ich zumindest die Tankzeit nicht unnötig verlängert haben.

OT:
Wenn Du Dir bei einer Antwort Zeit läßt (also beim Schreiben unterbrichst), weil Du z. B. eine Mahlzeit einnimmst, oder Deine Antwort sehr lang ist, kann es Dir passieren, daß der Text nach dem "Antwort erstellen" weg ist, oder zumindest unvollständig, trotz der Entwurfspeicherungsfunktion.

Ich bin da selber leidgeprüft, von daher kann ich Dir in solchen Fällen nur dringend empfehlen, den Text vor dem Drücken des "Antwort erstellen"-Buttons vorsichtshalber zu kopieren.

lg Rüdiger:-)

Die Tanköffnung nicht verschließen... das Gas welches bei Überdruck über das Überdruckventil ausströmt, muss ja irgendwo hin.
Das Entlüftungsrohr sollte natürlich gegen den Tank und Karosserie dicht sein, so dass kein Gas zwichen Rohr und Tank in den Kofferraum gelangen kann.

Zum Tank....
schon mal das Popup ins deutsche übersetzt ? Ich kenne noch das Original Popup des Ministeriums !
Sorry ich habe seit 2010 kein Vertrauen in diesen Hersteller, aber ok... das entscheidet jeder Umrüster für sich.
Also ich hatte in 10 Jahren noch nie einen Tank der Älter war als 3-4 Jahre. Das sind aber Ausnahmen gewesen. Die Regel sind aktuelle Tanks(max. 24 Monate).
10-12 Jahre alte Tanks zu verbauen, finde ich persönlich eine Frechheit(wenn das hier auch passiert ist). Ich bin deshalb aufmerksam geworden, da ich ja erst einen bei uns hatte, der auch so einen alten Tank hatte(Umbau war vor ca. 2 Wochen).
Diese Tanks bekommt man ja schon sehr günstig, so ca. 40-50 € 🙂... weil die keiner haben will...
So ein Tank findet bei mir nur an der Ausstellungswand platz, aber in keinem Fahrzeug.

Ich sagte bereits,
man kann sich alles schönsaufen(reden.....)

Wer glaubt dass Spähne, egal ob Alu, Guss, Spezialkunststoff, etc. vor einem sich schließenden Ventil halt machen, und nicht z.B. zwischen Ventil und Sitzring festbrennen können der glaubt auch an den Weihnachtsmann. Es wurden in einem anderen Thread auch mal die Kolbenringe genannt, die in Mitleidenschaft gezogen werden können.

Krümmer ausbauen und fertig, warum wird da diskutiert und das Risiko eingegangen ? Wegen ein paar Euro Aufpreis ?
Für was hat der einen Luftfilter, für das bischen Staub ?

Gehts nur noch um den Preis ??????

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Also ich war ja schon tanken: ging normal schnell, kam mir nicht zu langsam vor und es war noch genug Platz zum Tankdeckel.
Ich kann leider nicht von hinten schauen ob da Muttern verschraubt sind, aber ich hab jetzt mal wirklich kräftig (!) dran geruckelt und der Stutzen bewegt sich kein Stück! Wie die das auch immer gemacht haben: Es ist absolut massiv! Nur die Optik ist halt wirklich nicht schön und mit den zwei verschiedenfarbigen Schrauben hast Du auch recht!
Aber so lange es keine Probleme damit gibt, ist mir das einigermaßen egal. Man sieht es zum Glück ja auch nur beim tanken 😉

Zum OT:
Den Text kopiere ich auch immer, aber ich wollte noch gar nicht abschicken! Ich hab den text geschrieben und habe dann die Fotos hochgeladen - danach war der Text weg!

@cci wegen dem Tank:
Danke für den Hinweis wegen dem Loch - so hab ich mir das eben auch gedacht ^^
Ich weiß nicht worum es geht - ich finde die Seite nicht. Kannst mich auch gerne per PN direkt aufklären.
Ist der Tank denn Baujahr 2001? Normal dürfte es aber wohl keine Probleme damit geben, oder? Der wird durch die Jahre ja nicht undicht oder so? Ist das Innenleben dann genau so alt wie der Tank selbst, oder sind das zwei verschiedene Komponenten?

Und nein, es geht nicht nur um den Preis! Ich hätte das ganze noch 500 Euro billiger haben können, aber da wurde es dann echt zu unseriös!
Ich sehe an meinem Umbau jetzt drei Probleme:
1. Verdampfer steht im Fahrtwind
2. Einfüllstutzen ist hässlich
3. Tank ist alt
Und davon sehe ich nur bei Punkt 1 Handlungsbedarf. Oder?

Bitte..

Wer billig will, bekommt billig.... so einfach ist das...
Prost beim trinken.... 😉

Viel Spaß beim Gasen...

Also wenn der Tank wirklich über 10 Jahre alt ist, dann muss dieser eine neue Druckprüfung bekommen.

Zitat:

Original geschrieben von DannyA6


Also wenn der Tank wirklich über 10 Jahre alt ist, dann muss dieser eine neue Druckprüfung bekommen.

Woran erkenn ich ob und wann der diese Druckprüfung bekommen hat?

@cci: Also funktionieren tut die Anlage bislang vorbildlich 😉 Wenns so bleibt ist doch alles super 🙂

Ähm noch mal zum Gastank: Da steht "13/01" drauf. Ich bin jetzt davon ausgegangen, daß damit die 13. Kalenderwoche 2001 gemeint ist. Kann damit aber nicht auch der Januar 2013 gemeint sein???

Schau auf das Tankgutachten. Da steht es.

Zitat:

Original geschrieben von redstar18


Schau auf das Tankgutachten. Da steht es.

Ich hab kein Tankgutachten oO Der Tank hat ne E-Nummer und das ist jetzt im Brief und Schein eingetragen. TÜV ist auch drauf. Aber kein extra Gutachten...

auf dem Tank steht doch
67R 01

somit müsste doch die 10 jährige Prüffrist für diesen Tank entfallen, oder?

Viktor

Zitat:

Original geschrieben von viktor12v


auf dem Tank steht doch
67R 01

somit müsste doch die 10 jährige Prüffrist für diesen Tank entfallen, oder?

Viktor

Die Frage ist, ob "13/01" 13. Kalenderwoche 2001 oder Januar 2013 bedeutet. Also ich halte 2013 für realistischer... ein über 12 Jahre alte Tank?! Wo sollen die den denn ausgegraben haben?

Die ECE-R67-01 Norm gibt es seit 2001... löst das Problem also auch nicht.

Schau halt mal nochmal in all deine Papierunterlagen,
vielleicht findest du noch Angaben zum Tank.

Also mir wurde hier im Forum mal gesagt,
das bei der Bezeichnung 67R 01 die früher sonst übliche 10 jährige Prüffrist entfällt.

Eine Bitte hätte ich noch an dich,
man muß nicht jeden Beitrag zitieren,
besonders nicht, wenn er sowieso, einen Beitrag höher steht,
zum Antworten verwende doch bitte den "Antworten" Button!

Viktor

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