Massives Autohaus-Sterben vorhergesagt
Heute las ich einen Bericht in der Presse, der ein massives Autohaus-Sterben vorhersagt. Die Zahl noch existierender AHs in Deutschland soll sich bis 2020 von derzeit 7800 auf 4500 verringern. Das wären mehr als 40% weniger, also schon fast jedes zweite würde demnach verschwinden.
Als Grund werden in erster Linie die wachsenden Autokäufe bei Vermittlern und Internet-Händlern angegeben, weil deren Preise für Neufahrzeuge von konventionellen Autohäusern um die Ecke nicht annähernd errreicht werden können. Interessant ist, daß von einem Werkstatt-Sterben dagegen nicht die Rede ist.
MfG Walter
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von udogigahertz
Wie ich sehe, hast du nicht die leiseste Ahnung davon, wie die Hersteller kalkulieren, außer der Geschichte mit der Händlermarge, die allerdings stark von der Anzahl der verkauften/abgenommen Anzahl der Autos abhängt (Großabnehmer bekommen auch schon mal sehr viel mehr Rabatt vom Hersteller) ist so ziemlich alles falsch, was du hier geschrieben hattest.Die Hersteller lassen kaum jemanden in ihre interne Kalkulation Einsicht nehmen, sicher ist jedoch, dass die Autopreise (vor Steuern) in Deutschland die weltallerhöchsten sind (nur darum gibt es ja überhaupt die sogenannte "Reimporte"😉, die Produkte von VW werden z. B. in den USA zum halben Deutschlandpreis verkauft, mit besserer Serienausstattung. Und man darf gewiss sein, dass VW kein Preisdumping betreibt, denn das würde sofort die amerikanischen Wettbewerbshüter auf den Plan rufen.
Ergo sind VW-Produkte in Deutschland maßlos überteuert ....... und warum? Weil die blöden Kunden diese Preise bereit sind zu zahlen, weil sie der Meinung sind, was nix kostet, is auch nix ...... bescheuert halt, eben typisch deutsch.
Der ehemalige BMW-Chef Eberhard von Kuenheim sagte mal in den 80er Jahren aus, dass BMW an jedem 3er 10.000 Mark verdienen würde, womit nur der Werksabgabepreis gemeint war, nicht der Verkaufspreis der Händler!
Bei solch selbstbewussten Aussagen wären ein paar belastbare Quellen vorteilhaft.
Die Preise vor Steuern sind die "weltallerhöchsten"?
Ich habe mir vor einiger Zeit mal die Mühe gemacht und die Preislisten für den BMW F10 in Deutschland, den USA, Malaysia, etc. zu vergleichen. Den Post gibt's hier auf MT noch irgendwo. War dieses Jahr, aber ich bin ehrlich gesagt zu faul um den herauszusuchen. 😉
Die ausstattungsbereinigte Differenz zwischen dem US-528i und dem D-528i lag im Bereich von 1.500-2.500€ zugunsten des US-Modells. Wenn man Malaysia dazu nimmt dreht sich das Bild gewaltig. Ein 528i kostet dort fast so viel wie ein M5 in Deutschland.
(Quellen: www.bmw.de; http://www.bmwusa.com/; den Link für die Preislisten von Malaysia und den anderen Ländern finde ich auf die Schnelle nicht mehr)
Um mal einen Blick auf das von dir gewählte Beispiel VW zu werfen.
Vergleichen wir den CC V6 4Motion (der US-Passat weicht technisch recht stark vom EU-Passat ab):
BLP in Deutschland: 44.350€, inklusive 19% MwSt., Nettopreis: 37.268€
BLP in den USA: 42.445US$, Nettopreis in € 31.531.
Also liegen US- und D-Version 5.737€ auseinander.
Nehmen wir doch noch den Passat dazu.
Passat 1.4TSI DSG (160PS) Highline BLP in D: 35.200€ (Nettopreis: 29.579€)
Passat 1.8T SEL Premium BLP in USA: 30.895US$ (Nettopreis: 22.951€).
Differenz: 6.628€.
(Quelle: www.vw.de; http://www.vw.com/en.html)
Der Unterschied unterliegt natürlich sehr stark den Kursschwankungen der Währungen. In meinen Beispielen mit dem Wechselkurs vom 14.11.13 gerechnet.
Und man darf hier nicht vergessen, dass sich (besonders im Fall des Passat) die Autos technisch mitunter sehr stark unterscheiden. Der US-Passat hat, bis auf den Namen, eher wenig mit dem deutschen Passat gemeinsam.
Dass es Preisunterschiede gibt steht ausser Frage. Aber die Aussage, dass die Nettopreise in Deutschland die höchsten der Welt sind ist schlicht und ergreifend (und nachweislich) falsch.
Aussagen wie "zum halben Serienpreis mit besserer Serienausstattung" sind nicht belegbare Polemik. Nichts weiter. Da bin ich eigentlich anderes von dir gewöhnt.
Fazit: Deine Aussage ist grundlegend falsch.
Darüber hinaus halte ich es für sehr zweifelhaft, hier Aussagen ehemaliger Manager heranzuziehen, die vor 30 Jahren gemacht wurden. Die Zeiten haben sich (vor allem in den letzten ~20 Jahren) sehr stark geändert.
An einem 3er verdient BMW (der Hersteller, nicht die Händler) ganz sicher keine 10.000DM (was heute deutlich über 8.000€ wären, wenn wir auf 30 Jahre rechnen). Auf alle Modellreihen betrachtet erwirtschaftet BMW (wieder: der Hersteller) einen Gewinn pro Fahrzeug von ~4.000€. (Quelle )Hier zählen aber auch 5er, 6er, 7er, X5, X6 und die M-Modelle rein. DAS sind die wahren Gewinnbringer, die Marge bei den kleineren Modellen ist ganz erheblich niedriger.
Die Margen bei den meisten anderen Volumenherstellern sind übrigens eine ganze Ecke kleiner.
Wenn man jetzt also deine 28% Rabatt vom Opel nimmt und mal sehr selbstbewusst behauptet, dass der Hersteller UND der Händler je 2.000€ an einem Fahrzeug verdient und dann davon ausgeht, dass dein Auto dem Durchschnittspreis eines Neufahrzeuges aus 2012 entspricht (ca. 26.000€), dann sieht man:
28% von 26.000€ = 7.280€.
Also in jedem Fall für Händler UND Hersteller ein Verlustgeschäft.
Der oben verlinkte Beitrag aus dem Handelsblatt zeigt es ebenfalls: Opel macht, vereinfacht ausgedrückt, bei jedem verkauften Fahrzeug Verlust.
Dass das auf Dauer weder für den Konzern noch für die Händler und letzten Endes auch nicht für die Kunden gut ist sollte jeder erkennen.
Wenn es keine Mühe macht würde ich mich jetzt darüber freuen, dass du mir belegen kannst, dass ich "nicht die leiseste Ahnung" davon habe, wie kalkuliert wird und dass "so ziemlich alles falsch" ist was ich geschrieben habe.
252 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Droll84
ich wundere mich wie manche Autohäuser überhaupt überleben können...
Ein VW Haus bei uns hat so unglaublich schlechte Angebote, dass ich mich wirklich wundere dass überhaupt jemand dort kauft....Es kann eigl. nur an den Leuten liegen die wenig aus der Stadt kommen, kein Internet kennen oder nicht wissen wie man damit umgeht und deshalb dort kaufen.
wohnst du in meiner stadt??
bei uns ist es genauso.
die verkaufen junge gebrauchte zu preisen die man im internet mit rabatt NEU zum selben preis bekommt-
wer kauft sich dann so eine durchgenudelte karre anstatt einen neuen für keinen bis kleinen aufpreis??
hatte nach golf 6 gti geschaut, 25k+ € für wagen mit mehr als 20.000 km...
legt man 2000 euro drauf hat man den doch neu.
trotzdem halten sich solche wucherbude komischerweise...
Und wenn man dann dem regionalen Autohaus (auch familiengeführt) sein Geld hinterher getragen
hat, steht man alleine da mit seinem Wagen, da der Service einfach nur schlecht ist und das Interesse
des AH sich nach der Unterschrift unten rechts (Kauf) in Luft aufgelöst hat.
Es haben nur ganz wenige begriffen, dass die Werkstatt auch (nicht wenig) zum Unternehmensergebnis
beträgt. "Den ersten Wagen verkauft der Vertrieb, den zweiten der Service"... kommt nicht von ungefähr!
Und da gehöre ich nicht zu den Dauernörglern, ich muss bei meiner Werft für alles und jeden Mist 2mal
hinfahren, weil beim ersten Aufenthalt entweder etwas vergessen wurde, oder etwas danach nicht
funktioniert. Leider habe ich bei mir mit dieser Marke keine Werkstattdichte... 80km gen Norden oder
40km gen Süden wären meine Alternativen... also muss ich den Mund halten und hoffen, dass es mal
besser wird... ------------> Fazit: Verkauf schlecht... Service noch schlechter!
Ich versteh das Gebarme über fehlenden oder schlechten Service nicht! Service ist für mich Geschäft gegen Bares. Und das kaufe ich mir, wo es gerade paßt. Als Kunde, nicht als Bittsteller.
Wer Service macht, Freie oder nicht, ist mir wurscht. Und das gilt immer, nach der Garantiezeit. In der ist irgendein Werks-Vertragshändler zuständig, nicht ein bestimmter: Der arbeitet im Auftrag des Herstellers.
Auch gegen Bares und nicht als Wohltäter, -als die sie natürlich gerne auftreten...😉
Also wo ist ein Problem?
MfG Walter
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Zitat:
Original geschrieben von kemosabe666
trotzdem halten sich solche wucherbude komischerweise...
Das mag daran liegen, dass dieser Händler dafür auch besonders viel für die Inzahlungnahme der Gebrauchtwagen zahlt, wenn man sich einen besseren Gebrauchtwagen oder gar einen Neuwagen kauft.
Die meisten Autokäufer haben ja das Problem, dass sie bei Neukauf ein altes Auto, das im Einzelfall gar nicht "alt" sein muss, zunächst mal loswerden müssen.
Am reibungslosesten geht das, indem man den Altwagen beim Händler "in Zahlung" gibt, diese Summe dafür stellt dann schon einen fetten Batzen der Kaufsumme dar, dient als Anzahlung usw.
Die Alternative dazu wäre ja, dass man den Altwagen selber privat verkauft ......... was aber auch nicht immer einfach ist, weil man sich dann mit "komischen" Typen rumärgern muss ("was ist letzte Preis, alder"😉 oder man verfängt sich in die Fallstricke des Rechts, hat eine wichtige Formulierung im Kaufvertrag vergessen oder falsch formuliert ...... und schon will der Gebrauchtwagenkäufer sein Geld wiederhaben, droht mit Prozessen oder macht andere gemeine Unterstellungen. Solche Begebenheiten sind zwar nicht an der Tagesordnung, kommen jedoch vor.
Außerdem setzt man sich so selber unter Druck, wenn man den Altwagen auf jeden Fall bis zu einem bestimmten Tag (Anlieferung des bestellten Neuwagens) verkauft haben MUSS, es sich aber niemand findet ....... und dann?
Oder man hat den Altwagen bereits verkauft, die Lieferung des neuen Autos verzögert sich aber unplanmässig (Hagelschaden in Wolfsburg, Streik in Spanien oder Frankreich o. ä.), womit fährt man dann inzwischen, wenn man aufs Auto angewiesen ist? Man kauft sich extra für diese Zwischenzeit ein anderes, billiges Auto? Na ja.
Da finde ich die Lösung: Eintausch beim Händler allemal viel besser, man weiß, was man zuzahlen muss, man kann den alten Wagen so lange fahren, bis der neue da ist, der Preis steht bereits fest usw.
Das mag zwar finanziell etwas ungünstiger sein, man schläft aber ruhiger und hat eventuell seine Lebensspanne verlängert.
Und hierbei, bei den Tauschgeschäften also, interessiert mich als Kunde ja nur der Betrag, den ich zuzahlen muss, mir ist es doch völlig Pumpe, ob der der Händler mir den Neuwagen zum Listenpreis verkauft, dafür aber meine alten Gebrauchtwagen zu einem hohen Fantasiepreis in Zahlung nimmt, oder ob er mir 30% Rabatt beim Neuwagenkauf einräumt, den Altwagen aber nur für 3.000 Euro unter Schwacke-Preis und dann auch nur widerwillig haben will, wichtig ist doch nur, was für eine Zahl unterm Strich am Ende steht.
Wenn nun ein solcher Händler dadurch bei seinen Altwagen ein hohes Preisniveau hat, weil er die selber für relativ viel Geld hereinnimmt, um sein Neuwagengeschäft am Leben zu erhalten, muss er natürlich auch entsprechende Preise dafür verlangen. Eventuell gibt der ja auch besonders viel Geld aus, wenn man ihm für einen seiner guten Gebrauchten ein uraltes Schrottauto in Zahlung geben will? Solche Händler kannte ich, die hatten Fantasiepreise für Gebrauchtwagen, zahlten aber auch Fantasiepreise für die Inzahlungnahme noch älterer Autos, am Ende stimmte dann wieder der Preis.
Grüße
Udo
Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Do it Yourself statt Werkstattpfusch 😁
wieder mal einer Deiner unqualifizierten Beiträge... wie immer...
Wie soll ich als Laie, zB die Drucksensoren meiner Reifen erneuern
(nach defektem Ventil) und EINPROGRAMMIEREN (deswegen eine
Diagbox kaufen???)
Wie soll ich eine Windschutzscheibe erneuern?
Tue mir bitte einen Gefallen: ignoriere zukünftig meine Beiträge!
Zitat:
Original geschrieben von udogigahertz
Die Alternative dazu wäre ja, dass man den Altwagen selber privat verkauft ......... was aber auch nicht immer einfach ist, weil man sich dann mit "komischen" Typen rumärgern muss ("was ist letzte Preis, alder"😉 oder man verfängt sich in die Fallstricke des Rechts, hat eine wichtige Formulierung im Kaufvertrag vergessen oder falsch formuliert ...... und schon will der Gebrauchtwagenkäufer sein Geld wiederhaben, droht mit Prozessen oder macht andere gemeine Unterstellungen. Solche Begebenheiten sind zwar nicht an der Tagesordnung, kommen jedoch vor.Außerdem setzt man sich so selber unter Druck, wenn man den Altwagen auf jeden Fall bis zu einem bestimmten Tag (Anlieferung des bestellten Neuwagens) verkauft haben MUSS, es sich aber niemand findet ....... und dann?
Oder man hat den Altwagen bereits verkauft, die Lieferung des neuen Autos verzögert sich aber unplanmässig (Hagelschaden in Wolfsburg, Streik in Spanien oder Frankreich o. ä.), womit fährt man dann inzwischen, wenn man aufs Auto angewiesen ist? Man kauft sich extra für diese Zwischenzeit ein anderes, billiges Auto? Na ja.
Man kann doch mit dem Händler verhandeln... man zahlt eine Anzahlung für den Neuwagen als Sicherheit, damit der Händler den Neuwagen überhaupt bestellt. Dann verhandelt man den Inzahlungnahmepreis und lässt diesen Festschreiben. Dann versucht man den
GW selbst zu veräußern, natürlich zu einem besseren Preis. Der Neuwagenverkäufer wird in der Regel damit einverstanden sein.
Wenn man den Wagen privat verkaufen MUSS, dann lässt der Händler den Neuwagen auch schon mal nen Monat auf dem Hof stehen, wenn der "Alte" noch nicht verkauft ist.
So kenne ich das...
Zitat:
Original geschrieben von keksemann
wieder mal einer Deiner unqualifizierten Beiträge... wie immer...Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Do it Yourself statt Werkstattpfusch 😁Wie soll ich als Laie, zB die Drucksensoren meiner Reifen erneuern
(nach defektem Ventil) und EINPROGRAMMIEREN (deswegen eine
Diagbox kaufen???)Wie soll ich eine Windschutzscheibe erneuern?
Tue mir bitte einen Gefallen: ignoriere zukünftig meine Beiträge!
1. mal habe ich das für die Allgemeinheit geschrieben. Ich wüsste auch nicht dass ich dich genannt oder zitiert hätte...Und
2. wenn du nix drauf hast und so blöd bist und in schlechte Werkstätten rennst, ist dass dein Pech.
3. Ignoriere ich dich längst. Zumindest Geistig.
Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Do it Yourself statt Werkstattpfusch 😁
Da bin ich eher Anhänger als Gegner. Wenn man diesen Satz auf das wirklich Machbare und Notwendige bezieht, entfällt mit Sicherheit mindestens jede zweite Inspektion. Ohne spezielles Werkzeug, nur mit Hilfe eines Selbermach-Typbuches und etwas technischem Verstand und Geschick läßt sich eine Menge selber machen. Und zwar mindestens so gut wie der Lehrbutzen in der Werkstatt, der am Auto üben darf.
Wen man sich mal die Mühe macht, die einzelnen Punkte einer Inspektions-Checkliste durchzulesen, kommt man zudem -je nach Geschick und technischem Verstand- auf ca 80% Pipifax, die nur für absolute Laien mit zwei linken Händen von irgendeiner Bedeutung sind. Wie gesagt, Pipifax, und zwar teuer zu bezahlender. Beispiele gefällig? 😉
Mir gefällt der Ausspruch des Tesla-Chefs, der gesagt hat: "Die beste Wartung ist gar keine Wartung." OK, er sprach von seinem Elektro-Auto, da entfällt gewiß vieles, aber was Wahres ist dran...😉
MfG Walter
Zitat:
Original geschrieben von Walter4
Da bin ich eher Anhänger als Gegner. Wenn man diesen Satz auf das wirklich Machbare und Notwendige bezieht, entfällt mit Sicherheit mindestens jede zweite Inspektion. Ohne spezielles Werkzeug, nur mit Hilfe eines Selbermach-Typbuches und etwas technischem Verstand und Geschick läßt sich eine Menge selber machen. Und zwar mindestens so gut wie der Lehrbutzen in der Werkstatt, der am Auto üben darf.Zitat:
Original geschrieben von BossHoss82
Do it Yourself statt Werkstattpfusch 😁
Wen man sich mal die Mühe macht, die einzelnen Punkte einer Inspektions-Checkliste durchzulesen, kommt man zudem -je nach Geschick und technischem Verstand- auf ca 80% Pipifax, die nur für absolute Laien mit zwei linken Händen von irgendeiner Bedeutung sind. Wie gesagt, Pipifax, und zwar teuer zu bezahlender. Beispiele gefällig? 😉
Mir gefällt der Ausspruch des Tesla-Chefs, der gesagt hat: "Die beste Wartung ist gar keine Wartung." OK, er sprach von seinem Elektro-Auto, da entfällt gewiß vieles, aber was Wahres ist dran...😉
MfG Walter
Genauso schaut es aus. Und es gibt, zumindest weiß ich das von Audi, VW, jede Menge User hier im MT die mit Rat und Tat zur Seite stehen. Sogar mit den technischen Mitteln wie Diagnose Geräte. VAG Com, VCDS etc.pp.
So isses!
Nur: Mögen haben viele gewollt, aber getraut haben sie sich nicht...🙂
MfG Walter
(Vorgänger-Auto: Vectra C DTI/A, mit 286 (!) TKm (-astrein!) verkauft. Gesamtzahl Inspektionen: 1 (eine), -die Übernahme-Inspektion...😉 😛 😁
Ansonsten das US-(Militär)System IRAN: Inspect and Repair As Necessary. (-die Betonung liegt auf "Necessary"😉. Das schließt unseren Pipifax aus.
Wie sagte der Tesla-Chef (der das System kennt) nochmal ?...
Zitat:
Original geschrieben von Walter4
So isses!
Nur: Mögen haben viele gewollt, aber getraut haben sie sich nicht...🙂
MfG Walter
(Vorgänger-Auto: Vectra C DTI/A, mit 286 (!) TKm (-astrein!) verkauft. Gesamtzahl Inspektionen: 1 (eine), -die Übernahme-Inspektion...😉 😛 😁
Ansonsten das US-(Militär)System IRAN: Inspect and Repair As Necessary. (-die Betonung liegt auf "Necessary"😉. Das schließt unseren Pipifax aus.
Wie sagte der Tesla-Chef (der das System kennt) nochmal ?...
Als Gebrauchtwagenkäufer muss man in der USA relativ schmerzlos sein. Wir haben da eher unsere Probleme mit.
Guten Morgen, ich kann IKEA Möbel zusammen bauen , bin ich Schreiner ? Ich kann Kuchen backen mit ner Backmischung , bin ich Bäcker ? Ihr Helden könnt die Scheibenwaschanlage füllen , vielleicht den Reifendruck prüfen ( wo war nochmal der Aufkleber ) , seid Ihr Mechatroniker ( Lehrberuf drei Jahre mit Prüfung vor der Handwerkskammer ) Ich habe diesen Beruf auch mal ausgeführt und jeden Montag kamen die " Profis " nach dem Motto " ey kannze mal kucken , isch versteh das nicht " Murkser und Nullen gibt es in jdem Beruf , was habt ihr eigentlich gelernt ?
Aber es gibt gute und freie Werkstätten die sauber und ordentlich arbeiten, weil sie es gelernt haben. Richtig , dort arbeiten auch Auszubildende und die lernen ,wie ihr es mal ( vielleicht ) getan habt.
Wie soll die Werkstatt denn eine Inspektion durchführen wenn der Kunde sagt , die Hälfte habe ich schon gemacht ? Und hat er das richtig gemacht ?
Ich gebe euch recht , man muß suchen. Wie beim Arzt, man kann aber auch googeln und sich selbst behandeln.
Zum Ausgangsthema Sterben der Autohäuser, es wird in Zukunft mit Sicherheit noch viel mehr über das Internet verkauft, egal ob Autos oder sonst was. Also müssen sich die Verkaufsberater egal wo ,viel mehr Mühe geben. Das gilt nicht nur für Autohäuser, das benehmen der Verkaufsberater ist schon manchmal verwunderlich.Aber auch hier denke ich ,wer eine gute Ausbildung gemacht hat und mit Herzblut und Sachverstand Autos verkauft wird überleben.
gruß
Harry
Harry, was regst du dich auf?
Selbstverständlich gibt es gute Werkstätten mit kompetentem Personal, und, klar, es gibt auch Murkser, die privat oder auch in einer Werkstatt an Autos herumpfuschen!
Was ist daran falsch, wennn ich bei einem Auftrag der Werkstatt vorgebe, daß z.B. außer dem Ölfilter keine Filter mehr zu wechseln sind, weil schon erledigt, oder daß mein eigenes Öl beiliegt. Ob ich etwas richtig gemacht habe oder nicht, braucht die nicht zu kümmern, weil es sie nichts angeht. Und wenn das der Werkstatt alles nicht paßt, ok, -auf Nimmer-Wiedersehen!
Es gibt immer mehr Leute, die in Deutschland gerade so über die Runden kommen. Die haben für kostspielige Pauschalaufträge ("machen Se mal 'ne Inspektion"😉 an Werkstätten nicht mehr das Geld (-jetzt kommt bestimmt wieder ein Heini, der meint, "dann sollen sie halt nicht Auto fahren..."😉. Die sehen z.B. nicht ein, warum sie für den Liter Motoröl ab € 20 (-bei einem Faßpreis von € 3/Liter!) aufwärts bezahlen sollen.
Andere schrauben das, was sie können, am Auto gerne selber, einfach aus Spaß an der Sache. Ich gehör' dazu.
Ich möchte nun mal bei meinem Auto, das ich bezahlt habe und mit meinem Geld unterhalte, selber bestimmen was nötig ist und was nicht, und was ich davon in Auftrag gebe oder nicht. Deshalb erteile ich Einzel-Aufträge und keine pauschalen. Eine Werkstatt, die das nicht akzeptiern kann, brauche ich nicht. Und die darf meintwegen auch weiter auf ihrem hohen Roß sitzen. Solange sie nicht runterfällt. So einfach ist das.
MfG Walter
@Harry
Ich habe mal KFZ-Elektriker gelernt, aus diesem Grund mache ich schon viel selber.
Aber nicht alles. Denn alles was im Motor, Getriebe, Lenkung zu tun hat, lasse ich lieber die Profis ran, denn da kann man viel falsch machen.
Es gibt aber auch Sachen, die ich nicht machen kann, weil mir bestimmte Spezialwerkzeuge, Hebebühne und das aktuelle Fachwissen fehlt, um alles richtig und grundsolide zu reparieren.
Kleinigkeiten wie Batteriewartung, LIMA und Anlasser überholen, Stoßdämpfer hinten, Bremsen, Amaturen, Radio, Beleuchtig usw sind für mich kein Problem.
Und Inspektionen lasse ich immer beim FOH machen, die Stempel sind gut für den Wiederverkauf, auch wenn das KFZ 10 Jahre jung sein sollte.