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Mangelhafte Rostschutzvorsorge beim Yaris Hybrid?

Toyota Yaris XP13

Hallo!

Der aktuelle TüV-Jahresreport 2019 bemängelt beim Yaris Hybrid eine mangelhafte Rostschutzvorsorge,so dass an versteckten Stellen der Rost ordentlich blüht.

Ist dieses Problem beim aktuellen Modell mittlerweile behoben? Wie sind Eure Erfahrungen?

Gruß

Jürgen

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36 Antworten

Das glaube ich nicht :(

Hast du mal eine Quellenangabe. Habe kurz gegoogelt und nur Aussagen gefunden, die das Gegenteil behaupten.

 

Unser Yaris Hybrid rostet nach 19 Monaten nur an Stellen, wo er das darf.

Quelle ?

Unserer hat nach erst 10 Monaten schon total verrostete Naben vorne, sowas hat unser schon über 12 Jahre alte 1er BMW nicht.

Die Quelle habe ich doch angegeben: TÜV-Report 2019.

Zitat:

@NordseeVW schrieb am 4. Dezember 2018 um 10:46:36 Uhr:

Quelle ?

Unserer hat nach erst 10 Monaten schon total verrostete Naben vorne, sowas hat unser schon über 12 Jahre alte 1er BMW nicht.

Ist nicht TÜV-relevant und hat mit dem TÜV Report nichts zu tun. Man kann Radnaben gegen Rost schützen, muss man aber nicht. Ist kein Mangel. Fahr doch weiter BMW, sind schöne Autos. Und rosten auch nicht.

Zitat:

@jueki schrieb am 4. Dezember 2018 um 10:53:19 Uhr:

Die Quelle habe ich doch angegeben: TÜV-Report 2019.

Hast Du einen Link?

Wie gesagt, der mir vorliegende Report führt die 1 - 3 Jahrigen Yaris' im oberen Bereich, eine Unterteilung unter Hybrid / Konventionell sehe ich nicht. Daher die Frage nach der Quelle.

Technisch verstehe ich auch nicht, warum der Hybrid stärker rosten soll als der Nicht-Hybrid.

Zitat:

@martin.h1 schrieb am 4. Dezember 2018 um 11:22:37 Uhr:

Technisch verstehe ich auch nicht, warum der Hybrid stärker rosten soll als der Nicht-Hybrid.

Besonders weil es um die Radnaben gehen soll. Da dürften sich die beiden wirklich nicht sooooo dramatisch unterscheiden!

Zitat:

@martin.h1 schrieb am 4. Dezember 2018 um 11:22:37 Uhr:

Zitat:

@NordseeVW schrieb am 4. Dezember 2018 um 10:46:36 Uhr:

Quelle ?

Unserer hat nach erst 10 Monaten schon total verrostete Naben vorne, sowas hat unser schon über 12 Jahre alte 1er BMW nicht.

Ist nicht TÜV-relevant und hat mit dem TÜV Report nichts zu tun. Man kann Radnaben gegen Rost schützen, muss man aber nicht. Ist kein Mangel. Fahr doch weiter BMW, sind schöne Autos. Und rosten auch nicht.

Wir fahren BMW und Toyota - letzterer Zweitwagen - und ob TÜV-relevant oder nicht, derartig hässlicher Rost sollte nach so kurzer Zeit bei keinem Auto vorkommen.

Eine Erklärung für den Rost an Naben wäre

mangelnde Wärme, Feuchtigkeit durch Rekuperation.

Bremsenschutzpaste beim Radwechsel verwenden und gut ist.

Jetzt stellt sich die Frage, was wird denn als Nabe bezeichnet? Das, was man sieht, ist die Bremsscheibe. Die Nabe wird durch die Bremsscheibe verdeckt. Nur der mittlere Teil der Nabe kann gesehen werden, wenn

  1. die Felge nicht montiert ist
  2. eine Stahlfelge ohne Radkappe montiert ist
  3. eine Alufelge montiert ist, wo der zentrale kleine Deckel fehlt

Die Nabe kann gesehen werden, wenn

  • Die Bremsscheibe nicht montiert ist

Somit sieht man die Nabe eigentlich gar nicht, sondern immer nur Teile der Bremsscheibe. Anbei zwei Bilder von dem sichtbaren Teil der Bremsscheiben eines Toyota Yaris Hybrid aus 03.2017, 15.000km gelaufen, Sommer wie Winter, tagesaktuell aufgenommen, nicht sauber gemacht, nie gepflegt, bei Regenwetter.

Zugegeben, natürlich habe ich Radnabenpaste beim Montieren der Winterräder genutzt, wie man das so macht. Aber die sieht man auf den Bildern nicht, ist weiß und würde auffallen.

Das ist nun wirklich kein optischer Mangel für mich, und schon gar sowas von überhaupt nicht TÜV relevant.

Wenn mich das stören würde, würde ich mit Owatrol oder Fertan drübergehen, dann ist es auch wieder wie neu. Aber nix auf die Bremsfläche bringen.

Hast Du mal ein Bild deiner verrosteten "Nabe"?

Hinten.jpg
Vorne.jpg

Zitat:

@jueki schrieb am 3. Dezember 2018 um 21:35:11 Uhr:

Hallo!

Der aktuelle TüV-Jahresreport 2019 bemängelt beim Yaris Hybrid eine mangelhafte Rostschutzvorsorge,so dass an versteckten Stellen der Rost ordentlich blüht.

Ist dieses Problem beim aktuellen Modell mittlerweile behoben? Wie sind Eure Erfahrungen?

Gruß

Jürgen

Generell ist zu empfehlen bei einen neuen Kleinst-Kleinwagen eine Unterbodenkonservierung vorzunehmen.

Es stimmt aber schon, die Rostvorsorge bei Toyota hat nachgelassen - war früher besser gewesen. Ich hab an unseren Avensis in dieses Jahr auch nochmals eine Konservierung vornehmen lassen - er sah nach 9 Jahren dann doch schon etwas bedenklich aus. Und mein alter Yaris ist nach nunmehr 18 Jahren im zuverlässigen Dauerdienst seinem Ende recht nahe gekommen. Aber das darf er jetzt auch - von daher keine Panikmache ;).

Wen interessiert eine Oberflächenrostbefallene Radnabe?

Übrigens fahre ich auch 1er Bj05 und der Achsträger hinten blüht auch schön, zieht sich bis in den Radkasten.

Sieht nicht schön aus aber tut nix. Das material ist dick das Auto alt.

Zitat:

@martin.h1 schrieb am 4. Dezember 2018 um 11:22:37 Uhr:

 

Technisch verstehe ich auch nicht, warum der Hybrid stärker rosten soll als der Nicht-Hybrid.

Vielleicht wegen elektrisch bedingter Korrosion.

Ich habe einen 2004er Yaris verso und der unterboden sieht ganz schön "braun" aus. Sonst hat er sichtbar keinen Rost.

Zitat:

@Alfred48 schrieb am 6. Dezember 2018 um 08:08:12 Uhr:

 

Vielleicht wegen elektrisch bedingter Korrosion.

Kann man getrost technisch ausschließen. Nur das Argument, dass die Bremsen weniger genutzt werden als bei einem Konventionellen könnte greifen, da ist dann aber das persönliche Fahrprofil viel mehr ausschlaggebend. Ein mal von 150km/h auf der Autobahn runtergebremst macht Hitze. Wenn nur in der Stadt bewegt, kommt das aber eher nicht vor.

In den Naben fließt kein Strom. Autounabhängig! In den Bremsscheiben fließt Strom, wenn die Belagverschleißanzeige leuchtet, das ist aber vernachlässigbar.

Das Hybridsystem ist ein 3 Phasiges frequenzvariables Wechselspannungssystem, in sich geschlossen, kein Stromfluss durch die Karosserie. Nur die Batterie und ihre Anschlüsse sind Gleichspannung, aber auch komplett isoliert aufgebaut. Ja, es gibt bestimmt einen zentralen Massepunkt, aber eben nur einen, da kann dann kein Strom durch die Karosserie fließen. Und selbst wenn, wer sich mit Frequenzumrichtern auskennt, weiß, dass der BatterieSTROM alles ist aber kein Gleichstrom.

Im Gegensatz dazu ist jedes konventionelle 12V System:

  1. ein Gleichspannungsnetz (was wiederum viel mehr Korrosion verursacht [Wer Näheres wissen will, ist der Artikel "Streustromkorrosion" in Wikipedia empfohlen])
  2. auf Grund der kleinen Spannung große Ströme treibend, insbesondere rund um die Batteriepole und im Bereich Anlasser / Lima (Die hat ja aber der Hybrid wiederum nicht!)
  3. Die Karosserie als (-)-Pol und somit zur Stromrückführung nutzt.
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