Mangel nach Kauf am Golf II - Verkäufer haftbar?

VW Golf 1 (17, 155)

Hallo,

meine Werkstatt des Vertrauens und ich haben an meinem Golf folgenden Mangel festgestellt:

Spurstange links verbogen - Lenkgetriebe hat Spiel.
Spurstange wurde nun gewechselt.

Nun zur Vorgeschichte:

der Golf hatte laut dem Vorbesitzer einen Unfall vorne links. Er gab an, den Schaden repariert zu haben, dabei habe er im Vertrag vermerkt, daß Querlenker, Motorhaube und Kotflügel ersetzt wurden. Im internet hat er den Wagen jedoch nicht als Unfallwagen deklariert, sondern erst beim Kauf. Das ist ja ansich nicht so schlimm. Aber das er den Wagen mit einer verbogenene Spurstange verkauft, ist eigentlich meines Erachtens eine Frechheit, dasgeht doch in Richtung Sicherheit !!! Die Spurstange muß auch aufgrund der Spuren auf der Werkbank eingespannt gewesen sein. Die Spurstange hab ich noch.
Meine Werkstatt kann im Falle des Falles als Zeuge auftreten, da diese von denen gewechselt wurde.

Nun zu meiner Frage:

Was meint ihr? Kann der dafür haftbar gemacht werden? Ich hab zwar gewußt, daß das Fahrzeug nen Unfall hatte, allerdings hat er mir zugesichert, den Wagen repariert zu haben und dafür habe ich auch einen Zeugen !

Wäre für jeden Tip dankbar !!

33 Antworten

schlechte aussichten.

war sicher ein privatmann? dann sowieso.

du wusstest dass es nen unfallwagen war und er hat seine angaben "nach bestem wissen und gewissen" gemacht.

du müsstest ihm nachweisen, dass er die nötige fachkenntnis hat um zu erkennen, dass die spurstange kaputt war, dann noch dass er es vorsätzlich verschwiegen hat.

schlechte karten also.
geh zum anwalt und lass dich da beraten, erstberatung ist ja kostenlos. ansonsten zahlt ja die rechtschutz.

aber da wirst du nicht weit kommen.

hi jazzy,
wie das bei einem privatverkauf is weiß ich nicht genau. wenn er angegeben hat dass es ein unfallwagen is, hast du glaub ich nicht so viel chancen... du hast ja im wissen dieses faktums (klingt jetzt arg) den wagen gekauft.
sagen kann man viel. hast du einen zeugen der dabei war wie er gesagt hat das alles repariert wurde?

greetz

hi jazzy,
wie das bei einem privatverkauf is weiß ich nicht genau. wenn er angegeben hat dass es ein unfallwagen is, hast du glaub ich nicht so viel chancen... du hast ja im wissen dieses faktums (klingt jetzt arg) den wagen gekauft.
sagen kann man viel. hast du einen zeugen der dabei war wie er gesagt hat das alles repariert wurde?
hast du was unterschrieben?

greetz

Ist genau wie es Reality sagte.
Wenn es ein Privatmann ist kannst du das getrost vergessen.
Gäbe höchstens noch einen Ansatzpunkt, wenn er den Unfallschaden in ner Werkstatt reparieren hat lassen, diese mal anzurufen. Entweder haben die dann den Fehler gemacht und das mit der Spurstange nicht gesehen, oder der Besitzer hat ausdrücklich gesagt das die Werkstatt das Lenkgetriebe und die Spurstangen nicht wechseln soll. In diesem Fall könnte dir die Werkstatt bestätigen das der Vorbesitzer von dem Schaden wusste.
Ansonsten....... kannst es ja mal im guten mit dem Verkäufer versuchen, im Streit wird er wohl rechtbekommen😁
viel Glück......

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aber glaub mir: der prozess kostet mehr geld und nerven als ein kauf einer neuen spurstange und dem einbau! 😁 😉

Da muß ich Reality leider beipflichten.

Habe gerade auch so ein Problem. Habe mit meinem aktuellen Golf kräftig in die Sch... gegriffen.

Daraufhin einen Anwalt konsultiert, der mir eindeutig gesagt hat, daß ich für jede Anklage dem Verkäufer gegenüber beweisen muß, daß er von dem Schaden gewußt hat, die nötige Sachkenntnis besitzt und den Schaden bewußt verschwiegen hat.

Und da Folter zur Erzwingung vollständiger Aussagen laut aktuellem EU Recht unzulässig ist, haben Du und ich keine Chancen, den Verkäufer dafür haftbar zu machen.

Mein Beileid!
freak1704

Ich denke auch (zum Teil aus eigener Erfahrung), dass du da kaum eine Chance hast.

Das mit dem behobenen Unfallschaden steht ja sicher im Vertrag irgendwo drin, oder?

Wie Reality schon vorschlug: lass dich mal von einem Juristen beraten, der sich deinen Vertrag anschauen kann...

Hm, dumm gelaufen.
Wäre dennoch interessant zu erfahren, wie der gute Mann dann im Juli 2004 durch den TÜV gekommen ist. Plakette erteilt bis 2006....🙄

Zitat:

Original geschrieben von jazzy76


Hm, dumm gelaufen.
Wäre dennoch interessant zu erfahren, wie der gute Mann dann im Juli 2004 durch den TÜV gekommen ist. Plakette erteilt bis 2006....🙄

sowas ist doch kein problem!

ausserdem schon mal dran gedacht, dass es dir vielleicht passiert ist, dass die spurstange aufgegeben hat?

vielleicht nen bordstein geküsst oder nen schlagloch erwischt?

ausserdem fällt nicht bei jeder hu sowas auf.

Zitat:

Original geschrieben von jazzy76


Hm, dumm gelaufen.
Wäre dennoch interessant zu erfahren, wie der gute Mann dann im Juli 2004 durch den TÜV gekommen ist. Plakette erteilt bis 2006....🙄

Naja, wenn ich mir anschaue, wie "genau" die manchmal beim TÜV prüfen...

Ich hatte ein ähnliches Problem mal bei einem Autokauf, weil sich im Nachhinein herausstellte, dass der Tacho manipuliert war. Leider hatte das Auto zu viele Vorbesitzer gehabt, um das genau verfolgen zu können...

Zitat:

du müsstest ihm nachweisen, dass er die nötige fachkenntnis hat um zu erkennen, dass die spurstange kaputt war, dann noch dass er es vorsätzlich verschwiegen hat.

Er selbst ist angeblich KfZ-Mechaniker. Er betreibt einen Abschlepp-Service, der Wagen war aber auf ihn selbst zugelassen.

Er hat den verunfallten Wagen vom vorigen Besitzer gekauft und selbst hergerichtet nach seiner Aussage.

Und verschwiegen hat er es, denn mich hat er nicht davon in Kenntnis gesetzt.

Zitat:

du müsstest ihm nachweisen, dass er die nötige fachkenntnis hat um zu erkennen, dass die spurstange kaputt war, dann noch dass er es vorsätzlich verschwiegen hat.

Er selbst ist angeblich KfZ-Mechaniker. Er betreibt einen Abschlepp-Service. ( der Wagen war aber auf ihn selbst zugelassen).

Er hat den verunfallten Wagen vom vorigen Besitzer gekauft und selbst hergerichtet nach seiner Aussage.

Vielleicht wäre es hilfreich, den Vor-Vorbesitzer zu kontaktieren, der den Unfall verursacht hat.
Dann wüßte ich schonmal das die Spurstange bei dem Unfall in Mitleidenschaft gezogen worden ist ( könnte ja sein, daß er was vom Gutachter hat....) und der Typ Bescheid wußte.

Zitat:

Original geschrieben von Reality


sowas ist doch kein problem!

ausserdem schon mal dran gedacht, dass es dir vielleicht passiert ist, dass die spurstange aufgegeben hat?

vielleicht nen bordstein geküsst oder nen schlagloch erwischt?

ausserdem fällt nicht bei jeder hu sowas auf.

Durch ein Schlagloch kann eine Spurstange ohne äußerlichen Schaden wohl kaum derart verbogen

worden sein !

Der TÜV war auf jeden Fall gekauft, der Kat ist leer !
Mit leeren Kat ne AU bestehen??

Ich danke Euch trotzdem für Eure zahlreichen Beiträge.
Ich schau einfach nach nem gebr. Getriebe und dann is gut.

🙂 😉 😁

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