Männlich, 25j, 190cm, angehender Azubi, Automatik, Benzin, bis 5000€. Vielen Dank. :)

Wunderschönen guten Tag.

Ich habe seit Juni meinen Führerschein. Zum Ausbildungsbeginn wird ein Auto benötigt.

Vorurteile: Jedes Auto geht kaputt. Manche weniger, manche etwas mehr. In dem Alter, in dem ich ein Fahrzeug suche, werden alle Autos Probleme machen. Deswegen entscheide ich mich für einen Kauf beim Händler und wahrscheinlich mit erweiterter Garantie, und falls es möglich sein wird, sogar mit 3 Jahren Garantie. Ich werde auch Geld für (Reparaturen/) Verschleißteile zurücklegen, falls was passieren sollte.

Ich bin schon länger auch der Suche, jetzt wird es Zeit für einen Kauf. Ich habe wohl alles durchgeguckt, was man durchgucken kann und einige Schrauber ausgefragt. Opel (außer den Diesel Isuzu-Motor), Ford, Alfas, Franzosen etc. wurden nicht empfohlen.
Toyota hat aber die Automatik mit dem Namen MMT und die Schaltvorgänge merk man deutlich. Wird diese Automatikgetriebe auch auf Avensis verbaut - gehe davon aus?

Eigentlich wollte ich nur japanisches Auto, dann kamen Koreaner dazu.
Erst habe ich mit dem Lexus GS 300 geliebäugelt. Aber Versicherung und Steuer spielen wohl doch nicht in meiner Liga. Nach der Ausbildung vielleicht. Oder seid ihr der Meinung, ich könnte es stemmen?
Wie sieht es mit Lexus IS200 aus? Haben die nicht auch MMT? Die GS300 gehe ich nicht davon aus, weil das sehr komfortable Autos sind.
Lexus IS200 spielt in derselben Klasse mit C-Klasse - w203 -, mit der ich auch liebäugle (Ausstattung Avantgarde, T-Modell und möglichst MoPf oder nur MoPf). Da ist Rost wohl das größte Problem. Mir wurde aber davon abgeraten. Man meinte, wenn der Wagen rostfrei ist, dann wurde es entfernt und kommt nach halben Jahr wieder. Aber nicht alle haben Probleme mit Rost (im Forum gelesen und laut Inseraten).
E-Klasse 211 spielt auch in derselben Preisliga. Der Unterhalt ist aber teuerer (richtig? Aber viel teurer?).
Golf 5 und VAG haben ihre Probleme. Ich schaue aber auf die Autos, weil man nach 2-4 Jahren die ohne große Probleme loswerden wird.

Ich weiß, ich schmeiße verschiedene Klassen in einen Topf. Aber man möchte immer das Maximum an Auto für sein Geld. Natürlich werden auch die Reparaturen mehr kosten als bei Kompaktklasse.

Autos, die in im Blick habe:

  • Toyota Yaris XP9 (ungern), Corolla E120, Verso auch im Auge behalten?, Avensis T25
  • Mazda 3 und 6 (ab GG, wegen Rost)
  • Lexus GS 300 (eigentlich länger abgehackt, aber wenn jemand anderer Meinung sein wird 🙂 ) und der IS200
  • Honda Accord
  • Nissan Primera (wurde abgeraten. Warum?), Nissan Almera
  • Golf 5
  • Skoda Octavia 1 & 2
  • Volvo S80, S60, V60, V50
  • Mitsubishi Lancer, Carisma
  • Hyundai Sonata
  • Kia Cerato
  • Subaru Legacy
  • Verdienst ~700€ netto.
  • Benzin. Kurzstrecken. Betrieb nicht weit, aber man braucht trotzdem Auto. Schule in der Stadt.
  • Versicherung mit Haftpflicht und die niedrigste SF-Klasse, die es gibt.
  • Automatik auf jeden Fall (Führerschein mit Schaltgetriebe gemacht).
  • Kann auch etwas mehr als 5000€ für exzellentes Exemplar sein. Denke, ich kann noch paar Euro verhandeln.
  • Auto sollte schon ganz wenig was hermachen.

Raum 32339 mit 200km Umkreis.

Was sind Eure Tipps?

Vielen Dank für Eure Zeit.

Beste Antwort im Thema

Moin,

Warum du dich auf ein Automatikauto versteift hast - hast du immer noch nicht beantwortet. Eine Wandlerautomatik aus den in Frage kommenden Baujahren ist immer weniger fahrdynamisch als der Schalter. Deine Beschreibung/Vorstellung - dann tritt man durch und dann geht es voran bedingt entsprechende Motorleistung - dann reden wir nicht mehr von 70 oder 110 PS - sondern von 170-200 PS , und nicht mehr von 6-7L als Schalter sondern von 10-14L je nach Entwicklungsstand des Autos. d.h. 4.50€ bis 10.50€ Mehrkosten auf 100 km - bei 700€ Einkommen. Versicherung ist vielleicht nicht der Knackpunkt - aber das MITVERSICHERN sagt einem ja nicht zwingend, dass man selbst auf SF30 oder so bekommt - meist nur SF2 mit Sonderrabatt oder stellt der andere das Fahren ein - auch da wird ein Fahranfänger mit frischem Schein aufgewertet (lohnt sich dennoch, aber geschenkt ist das immer noch nicht). Nur zum drüber nachdenken ... das macht es dir sicherlich einfacher und du kannst dir "Mehr" Auto versichern, aber an den restlichen Kosten macht das dummerweise nix ... die sind noch immer hoch und ggf. eine Kragenweite zu gross. Warum z.B. sollte ein C320 oder ein BMW 6Zylinder deutlich billiger sein als ein Lexus IS oder GS - da steckt doch im wesentlichen das gleiche drin ...?!?

Dann unterschlägst du alle Nebenkosten - die Mercedesautomaten wollen im Alter mal neues Getriebeöl haben, da man einige nicht öffnen kann - muss man spülen - da bist du schnell 4-500€ für los. Das Geld hast du aber eigentlich nicht. Was ist mit Reifen, Bremsbelägen, Zündkerzen, TÜV/AU, willst du dein Auto nicht waschen und saugen?

Realistisch reichen die 700€ nicht für deine Lebensnebenkosten und so ein Auto zusammen - entweder hast du noch nen Nebenjob oder Eltern/Family übernehmen nich Kosten. Sonst geht das an einem Punkt X schlicht und einfach schief.

Und mit der Gewährleistung und der Garantie, den Unterschieden usw. musst du dich GANZ dringend mal im Detail beschäftigen. Bei dem Alter der Autos bringt dir eine Garantie wirklich gar nix ... und die Gewährleistung bringt dir nur 6 Monate etwas und das NICHT aufs ganze Auto - weil es schon emtsprechend alt ist und viele Dinge Verschleiß sind - sprich ... Querlenker und Koppelstangen nach 3 Monaten durch - Verschleiß, zahlst du selbst. Ich sage es immer wieder ... mein Volvo (quasi die Autoklasse die du scheinbar mit Gewalt rechtfertigen willst) hat mich letztes Jahr 700€ Wartung gekostet und dieses Jahr 500€ - in einer freien Werkstatt. Wie möchzest du das von 700€ Einkommen zahlen und dann noch mit dem Auto fahren?! Als nächstes sind die Nivomaten dran - da kostet allein der Einkauf der Teile 600€+ MwSt. - sprich ... mehr als du an Einkommen hast - und mit sowas MUSS man bei einem 5000€ Auto einfach mal rechnen.

Ich weiss nicht - entweder bist du sehr naiv, was die Kosten so angeht oder du willst das nicht wissen. Mit Astra, Focus und Co. kommst du mit deinem Budget locker hin - vermutlich sogar bei nem geschalteten 4-Zylinder 3er oder einer C-Klasse (weil du weniger Verbrauch hast und nen kleineren Motor nehmen kannst) und denk dran - DU kannst dein Geld nur einmal ausgeben ...

MfG Kester

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Setzt man die normalen 30 Gent pro Km bei 15.000 km an, dann kommt man im Monat nicht mal auf 400€ sondern landet bei 375€. D.h. vereinfacht gesagt kann er doppelt so viel im Jahr fahren oder bei 15.000 km im Jahr ein Auto das 60 Cent pro Km kostet fahren.

Das setzt natürlich voraus, dass so viel Geld fürs Auto vorhanden sind. Das weiß aber nur der TE.

Muss man sich jetzt schon rechtfertigen, wenn man ein Automatikgetriebe will 😕

Zitat:

@G&P schrieb am 28. Juli 2015 um 15:41:45 Uhr:


  • Benzin. Kurzstrecken. Betrieb nicht weit, aber man braucht trotzdem Auto. Schule in der Stadt.
  • Da fällt der Verbrauch wohl kaum ins Gewicht.

    Moin,

    Ja - man sollte aus zwei simplen Gründen genau drüber nachdenken, WENN es keinen zwingenden Grund für ein Automatikgetriebe gibt.

    1.) Man verknappt unsinnigerweise das Angebot. Wenn ich BEIDES berücksichtige gibt es viel mehr Angebote, aus denen man ein gutes Auto auswählen kann. Es gibt einfach viel weniger Fahrzeuge wenn man NUR Automatik zulässt, zum einen weil nicht alle eine kaufen und zum anderen weil es gar nicht jedes Modell und jede Motorisierung mit Automatik gibt. Ich würde eher Wert auf ein gutes Auto legen, als auf ein Automatikgetriebe, wenn ich nunmal gebraucht kaufen muss.

    2.) ist es schlicht eine Kostensache. 700€ sind nunmal nur 700€ und 10.000 km auch 10.000 km, ganz gleich wo ich sie fahre. Es fällt ein Wartungsbauteil weg, dessen Zustand man meist nicht oder nur schwer einschätzen kann. Zudem sind Defekte sehr teuer, Gebrauchtteile sehr viel schwerer zu bekommen. Dazu kommt der Mehrverbrauch - der bei 700€ nicht unberücksichtigt bleiben kann. Denn das ist Geld, dass man in einen neuen Zahnriemen, Bremsbeläge, Reifen usw. investieren kann. Um ähnliche Fahrleistungen zu haben nimmst du nen geschalteten 318i oder nen 320iA. Da reden wir beim 318i von 8.5L beim 320i von 11L. Differenz sind 2.5L oder je km ca. 3.70€. Bei 1000 km im Monat sind das 37€. Klingt nicht nach viel - keine Frage - aber ist mach einem Jahr ein ganzer Satz Reifen. Um das zu verstehen braucht man weder studiert zu haben noch tiefgreifende Mathekenntnisse zu haben. Und 37€ sind bei 700€ Einkommen 5% des Einkommens ... vielleicht etwas schwer zu verstehen ... sollte aber mit nem Schulabschluss noch verständlich sein - oder aber für einen normalen Singlehaushalt ein Wochengrundeinkauf an Lebensmitteln ... nur um mal die Dimensionen so zu verdeutlichen.

    Und bei den meisten seiner Wunschfahrzeuge bleibt schlußendlich offen - wovon will er Wartung und Ersatzteile finanzieren? Wenn ein Lexus GS zuteuer ist - warum ist ein 6-Zylinder in C-Klasse oder BMW nucht zu teuer? Das kostet in der DDimension schlicht ähnlich viel.

    Kein Hexenwerk NUR logisches Denken und gesunder Menschenverstand ...

    MfG Kester

    Zitat:

    @G&P schrieb am 28. Juli 2015 um 22:09:39 Uhr:



    Lexus werde ich versuchen probe zufahren.

    Hier stellt sich die Frage, ob der Lexus nicht evtl. (zu) hohe Kosten verursacht. Nach den technischen Angaben hat er einen Benzinmotor, 155 PS und Automatik. Als Verbrauch angegeben sind kombiniert knapp 10 Liter und innerorts über 13 Liter. Falls man eine realistische Angabe möchte und jeweils nur einen Liter dazurechnet (ist wahrscheinlich noch zuwenig), müsstest Du auf jeden Fall mit 11-14 Litern rechnen. Du musst dir selbst überlegen, ob das für dich in Ordnung ist.

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    Japaner sind in der Praxis meist relativ sparsam:

    http://www.spritmonitor.de/.../240-IS200.html?...

    Alle mit Automatik

    Hallo,

    Ich denke du stellst dir das mit der Versicherung auch noch zu einfach vor.
    Mein Winterwagen ist auch nicht auf mich sondern als Zweitwagen auf meinen Vater zugelassen, der auch
    die niedrigste SF Einstufung hat. Für den Zweiten war nur SF 1/2 zu bekommen.
    ( Ich bin Ü30 und es ging um einen Astra G 1.6 der letztendlich jetzt für 6 Monate 214€ HP/TK kostet )

    Ich empfehle also dringend einfach mal unverbindlich eins der Fahrzeuge die du dir ausgesucht hast beim
    Versicherungsvertreter deines geringsten Mistrauens durchrechnen zu lassen um eventuelle, böse, Überraschungen zu vermeiden.

    Ansonsten das mit der Automatik kann ich durchaus nachvollziehen. Dennoch solltest du dir überlegen ob du nicht während der Lehre auch noch Schalter fahren könntest. Nach der Lehre und einer Zeit im Job kannst du dir dann immer noch was Hübsches mit AT suchen.
    ( Gilt natürlich nicht wenn es bei dir Gesundheitliche Gründe hat das du AT fahren musst )

    Gruß Basty

    Hallo.

    Es wurde ein Ford Focus C-Max mit Handschaltung. Weil Haftpflicht -Typklasse 15, geräumig, sehr gepflegt, Scheckheft bis zuletzt bei Ford etc.

    Irgendwann nach der Ausbildung wird Auto mit Automatik angeschafft. 🙂

    Herzlichen Dank

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