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LPG Gasanlage für Twingo?

Renault Twingo I ( C06)
Themenstarteram 20. Juni 2010 um 11:28

Ich bräuchte mal Eure fachmannischen Ratschläge.

Ich trage mich mit dem Gedanken in meinen Twingo 1,2 16V Bj. 2001 eine Gasanlage einbauen zu lassen. Ein entsprechendes Angebot einer Fachfirma für den Kompletteinbau einer BRC Anlage mit allen Abnahmen und 2 jähriger Garantie/Gewährleistung liegt mir bereits vor. Der Preis liegt bei 1600 Euro. Nun bin ich mir im Bezug auf die Problematik mit den Ventilsitzen unschlüssig. Hat jemand bereits eine Gasanlage in seinem Twingo mit dem entsprechenden Motor und kann mir etwas über die Zuverlässigkeit des Gasbetriebes oder mit aufgetretenen Problemen weiterhelfen? Weiterhin wäre ich für eine Erklärung der Flashlube Geschichte dankbar.

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10 Antworten

@OP: Mal abgesehen davon, dass ich das Auto ziemlich alt für einen Gasumbau finde (oder hat es nur ziemlich wenige km?), wäre das LPG-/CNG-Forum hier auf MT (bei den alternativen Kraftstoffen) evtl. sogar besser für diese Frage geeignet. Also wenn du hier keine Antwort bekommst, unbedingt noch dort fragen.

notting

Hey; Twingo 1,2 16 V....mit LPG :confused:

 

Solltest Du ne "Million" Kilometer im Jahr fahren rechnet sich das! Würde Dir aber eher dazu raten einen Diesel zu kaufen! Oder welche Motive, die einen Sinn ergeben hast Du denn für eine solche Aktion? Rechne bitte nun nichts vor....wann es sich amotisiert oder so....:D

Zitat:

Original geschrieben von Peter Clio

Hey; Twingo 1,2 16 V....mit LPG :confused:

Solltest Du ne "Million" Kilometer im Jahr fahren rechnet sich das!

Das ist stark übertrieben. Richtig ist natürlich, dass der kleine Motor wahrscheinlich nicht soviel braucht und deswegen die Amortation wohl länger dauert. Aufgrund des Fahrzeug-Alters bezweifle ich ja auch, dass es sich in diesem Auto noch rentieren wird.

Zitat:

Würde Dir aber eher dazu raten einen Diesel zu kaufen! Oder welche Motive, die einen Sinn ergeben hast Du denn für eine solche Aktion? Rechne bitte nun nichts vor....wann es sich amotisiert oder so....:D

Wieso ein Diesel? Die Anschaffung ist zwar ähnlich teuer wie Otto mit LPG, aber auch die Versicherung ist teurer, Kfz-Steuer teurer und LPG ist bis 2018 pro km normalerweise auch noch billiger als ein Diesel (obwohl ein Otto pro km schon mehr braucht und in Litern betrachtet ca. 15% mehr LPG als Benzin braucht) und vor allem UZs auch kein Thema.

notting

Themenstarteram 20. Juni 2010 um 12:28

@Peter Clio

Ich kann mich nicht daran erinnern die Frage gestellt zu haben, ob Du mit gestattest eine Gasanlage einbauen zu dürfen! Warum muss ich eine Millionen Km fahren damit sich eine Anlage rechnet? Spar Dir bitte die Zuspamerei meines Beitrags. Für vernünftige Antworten bin weiterhin dankbar. Die Neuanschaffung eines Diesel kommt mich sicherlich deutlich teurer als der Einbau einer Gasanlage. Das Fahrzeug hat ca. 90000 Km runter und sollte sicherlich noch viele Jahre halten. Eine Anlage hätte sich in meinem Fall nach ca. 1,5 Jahren gerechnet.

Hallo,

habe meinen Modus 1,2 16V auf LPG umrüsten lassen. Es geht und es lohnt sich. ABER: der D4F 740- Motor ist nicht immer gasfest. Was heisst das? Offensichtlich werden die ZK von nicht nur einem Zulieferer gefertigt,bzw nicht nur in einer Fertigungsstätte. Deshalb kann man nicht davon ausgehen, dass immer gasfeste Ventilsitze verbaut werden. Hast Du einen D4F 742 (seid Anfang 2008, für E85 augelegt), dann ist er uneingeschrängt auch gasfest.

Alternativ bietet sich der Einbau einer sequentiellen Additivzuführung (zB SI Valve Protector, Valve Care) an, die durch Additive ( die im Benzin sind, aber nicht im LPG) das Einschlagen der Ventile in die (nicht gehärteten) Ventilsitze wesentlich verzögern.

Ich persönlich würde es wieder machen, jedoch ist es recht schwierig, einen wirklich guten Umrüster zu finden. Weitere tipps gebe gerne über PN.

Gruss

eddie

Zitat:

Original geschrieben von papagonzo

Ich bräuchte mal Eure fachmannischen Ratschläge.

Ich trage mich mit dem Gedanken in meinen Twingo 1,2 16V Bj. 2001 eine Gasanlage einbauen zu lassen. Ein entsprechendes Angebot einer Fachfirma für den Kompletteinbau einer BRC Anlage mit allen Abnahmen und 2 jähriger Garantie/Gewährleistung liegt mir bereits vor. Der Preis liegt bei 1600 Euro. Nun bin ich mir im Bezug auf die Problematik mit den Ventilsitzen unschlüssig. Hat jemand bereits eine Gasanlage in seinem Twingo mit dem entsprechenden Motor und kann mir etwas über die Zuverlässigkeit des Gasbetriebes oder mit aufgetretenen Problemen weiterhelfen? Weiterhin wäre ich für eine Erklärung der Flashlube Geschichte dankbar.

Hallo,

ich würde es bei dem 1,2 16V sein lassen, der Motor ist nicht immer gasfest da unterschiedliche Zulieferer.

Ich selbst habe einen Kangoo mit 1,2 16V und Gasumbau (auch BRC) würde es aber mit dem heutigen Wissen über die Risiken bei dem 1,2 16V Motor nicht mehr machen.

Der Preis für den Umbau 1600€ ist super.

Auch sehen ich keinen Nutzen in den ganzen Zusätzen, für mich sind das alles Placebos die im besten Fall nichts kaputt machen.

Der Flashlub dosiert in den Ansaugtrakt tröpfchenweise deinen Zusatz, dieser soll die Ventilsitze schmieren und kühlen.

Hallo,

ich habe nicht das Flashlube mit der Tröpfchenapplikation empfohlen.

Die Systeme von SI Valve Protector zb haben eine eigene Hard- und Software, nehmen die Einspritzzeiten undDrehzahlen von der Gasanlage ab und spritzen mittels eigenem Pumpsytem sequentiell das Additiv (die Wirkung von VLube ist in einem Langzeitversuch in der THW Saarbrücken nachgewiesen worden!) ientweder überdie Gasdüsen oder eigene Düsen in die Ansaugbrücke.

Das heisst: je nach Leistunganforderung und Drehzahl kommt immer die erforderliche Dosis Additiv in jeden Brennraum.

Nicht zu vergleichen mit der Tröpfchenmethode!!!!!!!!!!!

Bitte informiert Euch, bevor Ihr was schreibt.

mfg

eddie

Themenstarteram 28. Juni 2010 um 14:55

Danke für die hilfreichen Tipps. Ich werde mich mal bei meinem Händler schlau machen ob die Ventilsitze bei meinem Motor gasfest sind. Nur wenn das ganz sicher ist, werde ich wohl den Umbau wagen.

Von Deinem Renaulthändler wirst wohl nicht erfahren, ob Dein Motor gasfest ist, weil Renault generell darüber keine Auskunft gibt. Aber er kann Dir sagen, welche Motor-Kennung Dein Motor hat (D4F 740 oder D7F oder....). Anhand dieser Kennnummer kann man dann in zb der "Borel-Liste" schauen, ob dieser Motor als gasfest gilt. Kannst Dich auch an den user "schur" im LPG-Forum wenden, der hat seinen Twingo auf Gas umgerüstet und kann Dir sicher mit Infos weiterhelfen.

mfg

eddie

am 9. März 2011 um 10:47

Hallo,

also mein Gasfachmann ist auch ein sehr guter Betrieb und mit guten Bewertungen, der sagt alle diese zusätze und der Einbau einer sequentiellen Additivzuführung bringen doch gar nichts ausser Geldausgaben..! Haben mittlerweile 115.000 km weg ohne Zusätze nur reines LPG getankt und der Motor läuft immer noch bestens.

Am besten immer zwischen 2000 bis maximal 4000 U/Min fahren, niemals über 4.500 U/Min fahren dann läuft der Motor lange, ansonsten stirbt der 75 PS Motor schnell den Hitzetod mit LPG.

Die Zusätze bringen wenig , da sie ja nur in tröpfchenform eingespritzt werden und nicht wie im Gegensatz beim Benzin dauerhaft beigemischt werden. Da sIE JA DARIN als Additive ja bereits im Benzin enthalten sind.

Und immer alle 30.000 bis spätestens 40.000 km das Ventilspiel kontrollieren lassen ganz wichtig..!!

Wir haben das gemacht und 2 mal musste es auch bisher unbedingt nachgestellt werden. Ansonsten wäre auch bei uns ein neuer Zylinderkopf fällig gewesen.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von eddieKraft

Hallo,

habe meinen Modus 1,2 16V auf LPG umrüsten lassen. Es geht und es lohnt sich. ABER: der D4F 740- Motor ist nicht immer gasfest. Was heisst das? Offensichtlich werden die ZK von nicht nur einem Zulieferer gefertigt,bzw nicht nur in einer Fertigungsstätte. Deshalb kann man nicht davon ausgehen, dass immer gasfeste Ventilsitze verbaut werden. Hast Du einen D4F 742 (seid Anfang 2008, für E85 augelegt), dann ist er uneingeschrängt auch gasfest.

Alternativ bietet sich der Einbau einer sequentiellen Additivzuführung (zB SI Valve Protector, Valve Care) an, die durch Additive ( die im Benzin sind, aber nicht im LPG) das Einschlagen der Ventile in die (nicht gehärteten) Ventilsitze wesentlich verzögern.

Ich persönlich würde es wieder machen, jedoch ist es recht schwierig, einen wirklich guten Umrüster zu finden. Weitere tipps gebe gerne über PN.

Gruss

eddie

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