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Lohnt sich für mich leasing?

Themenstarteram 14. Januar 2014 um 12:35

Hallo,

scheinbar hat ja wirklich jeder eine andere meinung zum leasen, da wären die einen die drauf schwören und die anderen die meinen ist wirklich nur was für unternehmen/selbstständige. Wie dem auch sei ..ich als privatperson bin momentan am überlegen was sich für mich halt mehr rentieren würde.

Ich werde demnächst in einer anderen firma arbeiten welche ca 280km entfernt liegt. Da ich keine lust habe 3-4 stunden mit dem zug zu fahren und 5x umzusteigen dachte ich mir wird es zeit, dass ich mir mal ein eigenes auto zulege. Ich werde nur am wochenende zurück nach hause fahren, wenn überhaupt was heißt sonntagabend zur arbeit hin 280km und freitagmittag wieder zurück nach hause, ebenso 280km. Dann fährt man ja hier und da nochmal ein bisschen und ich würde es auf 600km aufrunden in einer woche. Meine frage jetzt: Lohnt sich für mich das leasing oder sollte ich mir besser ein auto kaufen?

In drei jahren würde ich dann so pi mal daumen auf ~86.000 km kommen oder gäbe es vielleicht eine noch bessere alternative?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Spatenpauli

Dann solltes Du bedenken, daß am Ende der Leasingzeit, immer eine Anzahlung für den Neuen fällig wird.

Leasing ist ebenso wie andere Finanzierungsarten auch ohne Anzahlung möglich. Von daher ist Dein Argument nicht ausschließlich für Leasing zutreffend.

Gruß

Der Chaosmanager

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Die Frage ist sehr, sehr allgemein und kann in dieser Form gar nicht seriös beantwortet werden. Dass eine neue S-Klasse im Leasing teurer ist als einen gebrauchten Fiat Punto zu kaufen, zeigt Dir die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten.

Ich würde anders vorgehen:

1. Welche Bedürfnisse soll das Auto erfüllen bzw. welche Ansprüche hast Du an das Auto?

2. Werde Dir dann darüber im Klaren, was für ein Auto bzw. welche Fahrzeugklasse es sein soll.

3. Hole Dir für Dein Wunschauto verschiedene Angebote ein.

4. Vergleiche dann die Kosten bei Barzahlung, klassischer Finanzierung, Dreiwegefinanzierung und Leasing.

5. Betrachte alternativ auch die Kosten für einen Gebrauchtwagen.

6. Wenn Du die ersten fünf Punkte abgearbeitet hast, hast Du eine Entscheidungsgrundlage, welches Angebot am besten zu Deinem Budget passt.

Gruß

Der Chaosmanager

 

Auch die Betriebskosten sollte man nich ausser acht lassen. Was ein von Dir ins Auge gefasster Wagen verbraucht, kannst Du unter www.spritkosten.de sehen. Dann solltes Du bedenken, daß am Ende der Leasingzeit, immer eine Anzahlung für den Neuen fällig wird. Oder bei der Rückgabe, Mängel beanstandet werden, die Zusatzkosten verursachen.   Daher würde ich für eine Finanzierung plädieren. Da kannst Du am Ende immer überlegen, fahre ich weiter oder wechsel ich den Wagen. Dazu kommt, daß Du auch einen Vorführ- oder Gebrauchtwagen nehmen kannst, um Kosten geringer zu halten.

MfG aus Bremen

Zitat:

Original geschrieben von Spatenpauli

Dann solltes Du bedenken, daß am Ende der Leasingzeit, immer eine Anzahlung für den Neuen fällig wird.

Leasing ist ebenso wie andere Finanzierungsarten auch ohne Anzahlung möglich. Von daher ist Dein Argument nicht ausschließlich für Leasing zutreffend.

Gruß

Der Chaosmanager

Ebenso werden NICHT zwangsläufig IMMER Mängel beanstandet. Das hat man (größtenteils) selbst in der Hand. 

Und es gibt immer wieder Angebote, bei denen komplett alle Service- und Verschleiß-Reparaturarbeiten enthalten sind. Und wenn man dann man ehrlich und seriös rechnet, KANN Leasing durchaus sehr günstig sein. Wenn dazu dann noch subventionierte Versicherungspauschalen kommen, dann kann es (gerade für Fahrer mit geringen SF-Klassen) sogar SEHR günstig sein. Wie gesagt, es KANN, es MUSS nicht. Aber das kann man mit etwas Arbeit ausrechnen und dann für sich entscheiden. 

 

Zitat:

Original geschrieben von superlolle

Wenn dazu dann noch subventionierte Versicherungspauschalen kommen, dann kann es (gerade für Fahrer mit geringen SF-Klassen) sogar SEHR günstig sein.

Das ist ein guter Punkt. Ich habe noch im letzten Jahr einen LV für meine Frau abgeschlossen. Die von BMW angebotene VK-Versicherung für 19,99 € monatlich für den 1er war unschlagbar. Trotz SF 25 zahlt sie künftig nur etwa die Hälfte - da kann man dann auch in Kauf nehmen, dass das BMW Versicherungspaket 1.000 € SB bei der VK hat anstatt der gewohnten 300 €.

Gruß

Der Chaosmanager

Ich mache kein Geheimnis draus:

 

Mein V 40 kostet mich monatlich inklusive ALLER Kosten (Diesel, VK-Versicherung auf eigene Rechnung, Steuer, Leasingrate, Anzahlung, Wartung, Reifen, Verschleiß etc.) ziemlich genau 470 €. Es kann mal um 30 € (Sprit) nach oben oder unter variieren, je nach Fahrleisung. Im Jahresschnitt 2013 waren es sogar nur knapp 450 €. Bei jährlicher Fahrleistung von ca. 12.000 Kilometern. 

Wer da von teurem Leasing spricht, der hat sich die ECHTEN Kosten für sein Auto noch nie ehrlich ausgerechnet. Alleine was Reifen, Wartung, Wischwasserzusätze :D (ist bei mir enthalten), eventuell Werkstatt-Leihwagen (bei mir enthalten) bei der Wartung, Verschleißreparaturen etc. dann für ein Sümmchen ausmachen, Wertverlust noch gar nicht einbezogen, der muss eventuell feststellen: subventioniertes Leasing von Herstellern die unbedingt Autos in den Markt drücken wollen, kann durchaus richtig attraktiv sein. Wie gesagt, es KANN.

 

Gruße

Superlolle 

 

Lohnt sich ein Leasing...

Welche Frage :)

Soll ich jetzt antworten, ein LS kann sich lohnen, muss aber nicht :) ?

LS kann sehr attraktiv sein, vor allem bei Premiummarken, da sie oftmals direkt die Versicherung und/oder den Service mit verleasen.

Damit ist die monatliche Gesamtbelastung überschaubar und günstiger.

Vorteil an einem neuen Auto ist immer die Garantie, dass erstmal keine Wartungskosten auf einen zukommen und und und...

Aber zu pauschale Fragen gibt es nur pauschale Antworten.

Zitat:

Original geschrieben von PPL-1

 

Vorteil an einem neuen Auto ist immer die Garantie, dass erstmal keine Wartungskosten auf einen zukommen und und und...

Du meinst Reparaturkosten,die Wartung muß gerade bei einem Leasingwagen peinlich genau nach Herstellervorschrift erfolgen.

bei einem alten Gebrauchten kann ich selbst entscheiden ob eine Wartung nun nötig ist oder nicht. ich kann die Wartung auch selbst machen und die Werkstattarbeiten aufs nötigste beschränken.

Was ich bei einem Leasingwagen immer nervig und stressig finde ist das einem der Wagen ja nicht gehört und man mit fremden Eigentum entsprechend vorsichtig umgeht oder zumindest umgehen sollte. Da muß man sich zweimal überlegen neben wem man parkt und jeder Steinschlag ist gleich wie ein Stich in Herz bzw. den Geldbeutel :D

Bei nem alten Gebrauchtwagen kann man das lässiger sehen,ein Steinschlag mehr oder weniger oder ein kratzerchen hier oder da stört da nicht mehr so sehr. Da guckt nach 3 Jahren keiner kritisch drüber ob man den Wagen auch vertragsgemäß gepflegt hat.

Gruß Tobias

Themenstarteram 15. Januar 2014 um 10:38

Super, danke für die Antworten! Um genauer zu sein hab ich mir jede menge autos angeguckt und ich würde mir gerne den dreier touring holen, weil dieser wirklich überall gelobt wird und scheinbar besser abgeschnitten hat als z.b der neue a4, passat oder die c-klasse. Finde auch es ist ein sehr, sehr schönes auto und er bietet auch genug platz um mal in den urlaub zu fahren mit ein paar leuten. Aber was sag ich da ihr habt ihn euch sicherlich schon selbst mal bei gelegenheit angeschaut :D

Was mich wirklich nur interessiert hat ist ob diese ~500€ die man so im monat dafür zahlen würde realistisch sind oder ob es anders günstiger wäre. Ich meine im allgemeinen hat man dann ja wirklich nichts mehr mit reperaturen etc. am hut und wenn ich eine anzahlung mache um die raten zu drücken wird es ja montl. noch wieder weniger. Wenn ich am ende das fahrzeug wechseln möchte muss ich dann auch eine abschlagszahlung machen? Und sollte ich lieber auf ich glaube es nennt sich restwertleasing oder kilometerleasing setzen in meinem fall? Denn 86.000km in drei jahren ist ja jetzt nicht grade wenig!

Zitat:

Original geschrieben von steellion

Wenn ich am ende das fahrzeug wechseln möchte muss ich dann auch eine abschlagszahlung machen? Und sollte ich lieber auf ich glaube es nennt sich restwertleasing oder kilometerleasing setzen in meinem fall? Denn 86.000km in drei jahren ist ja jetzt nicht grade wenig!

Wie schon gesagt, lass Dir entsprechende Angebote unterbreiten und vergleiche die dann.

Finger weg von Restwertleasing, da Du bei dieser Leasingart das komplette Restwertrisiko selbst trägst. Bei Kilometerleasing wird der LV auf eine bestimmte Fahrleistung abgeschlossen und am Leasingende werden die Mehr- bzw. Minderkilometer exakt abgerechnet (i. d. R. bleiben +/- 2.500 km unberücksichtigt). BMW bietet selbst übrigens (in D) nur Kilometerleasing an.

Bei Leasing musst Du am Ende keine Abschlagszahlung leisten. Du gibst das Fahrzeug am Ende in vertragsgemäßem Zustand zurück. Anders bei einer Dreiwegefinanzierung, bei dieser Finanzierungsart wird am Ende der Laufzeit die Schlussrate fällig - es sei denn, Du hast ein verbrieftes Rückgaberecht wie es Audi/VW anbietet.

Wenn Du Dich bereits auf BMW festgelegt hast, dann lass Dir von einer NL oder einem Händler ein Angebot machen. BMW subventioniert häufig die Leasingkonditionen und ist deshalb recht günstig. BMW bietet auch eine Dreiwegefinanzierung an, somit hast Du den unmittelbaren Vergleich, was für Dich günstiger wäre.

Mehr kann man Dir im Moment nicht sagen, da Du ja mit Deinen Angaben nach wie vor etwas sparsam bist (ein Dreier Touring beginnt beim 316i für rund 30.000 € und endet beim 335xd für rund 54.000 €, und das sind die Grundpreise).

Wenn Du Dich für Jahreswagen oder junge Gebrauchte interessierst, dürfte diese Seite interessant für Dich sein.

Gruß

Der Chaosmanager

Themenstarteram 15. Januar 2014 um 13:34

Zitat:

 

Wenn Du Dich für Jahreswagen oder junge Gebrauchte interessierst, dürfte diese Seite interessant für Dich sein.

Gruß

Der Chaosmanager

Also die haben ja wirklich kaum was runter an leistung und sind ja wie neu! Hab nur mal irgendwo gelesen, dass man mittlerweile besser neuwagen leasen kann, weil die so gute konditionen anbieten.

Hab also nichts dagegen n jungen gebrauchten oder einen jahreswagen zu nehmen wobei wie sieht das dann aus mit versicherung, reperaturen service etc? Selbe paket wie beim neuwagen? Desweitern steht da bis zu 10.000km im jahr ..das ist natürlich nicht sehr viel :(

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

 

Du meinst Reparaturkosten,die Wartung muß gerade bei einem Leasingwagen peinlich genau nach Herstellervorschrift erfolgen.

bei einem alten Gebrauchten kann ich selbst entscheiden ob eine Wartung nun nötig ist oder nicht. ich kann die Wartung auch selbst machen und die Werkstattarbeiten aufs nötigste beschränken.

Was ich bei einem Leasingwagen immer nervig und stressig finde ist das einem der Wagen ja nicht gehört und man mit fremden Eigentum entsprechend vorsichtig umgeht oder zumindest umgehen sollte. Da muß man sich zweimal überlegen neben wem man parkt und jeder Steinschlag ist gleich wie ein Stich in Herz bzw. den Geldbeutel :D

Bei nem alten Gebrauchtwagen kann man das lässiger sehen,ein Steinschlag mehr oder weniger oder ein kratzerchen hier oder da stört da nicht mehr so sehr. Da guckt nach 3 Jahren keiner kritisch drüber ob man den Wagen auch vertragsgemäß gepflegt hat.

Gruß Tobias

Es gibt keine Reparatur...daher sprach ich von Wartungskosten :)

Deine Argumentation ist nett, aber du fährst immer noch ein altes Auto und ich ein Neues. Dies sollte man bei all der Argumentation nie aus den Augen lassen. Aktuelle Technik, weniger Verbrauch, weniger Steuern, weniger Versicherung, mehr Sicherheit etc...von Spass, Freude etc. fangen wir erst gar nicht an :)

Am Ende muss jeder für sich entscheiden. Ich habe mich von meinem A6 4B getrennt nachdem der Hagel war...es standen so viele Reperaturkosten auf dem Plan, dass es keinen Sinn gemacht hätte.

Nun habe ich einen A6 4F der 50% Sprit spart, weniger Versicherung kostet, mehr Spass macht, neuere Technik hat und bei dem erstmal nichts anfällt.

Die Wahl trifft jeder für sich selbst und muss mit den Konsequenzen leben. :)

Hi,

@ PPL-1 du hattest geschrieben es gibt keine Wartungskosten, du meistens aber wahrscheinlich keine sonstigen Kosten außer Wartungskosten ;)

Klar neue Auto´s haben sicher ihre Vorteile, ich bin selbst auch schon Neuwagen oder junge Gebrauchtwagen gefahren. Das ich deswegen dort wegen der moderneren Technik mehr Fahrspaß hatte kann ich aber nicht behaupten. Wenn man innherhalb einer Fahrzeugkatergorie(größe/leistung/Motortyp) vergleicht hat man auch bei weitem keine 50% Spritersparnis zwischen einem 10-15 jahre alten und 0-3 jahre altem Auto. Vielleicht auf dem Papier aber in der Praxis sind moderne Fahrzeuge maxial 20% sparsamer geworden,tendenziell eher weniger.

Sicherheit ist aber auf jeden Fall ein gutes Argument,da muß ich zweifellos zugeben das selbst ein ehemals sicheres Auto nach 10-15 jahren zum alten Eisen gehört und Sicherheitstechnisch nicht mehr Mithalten kann. Angst habe ich trotzdem keine wenn ich mit so einem Methusalem unterwegs bin :D

Gruß Tobias

Zitat:

Original geschrieben von Turbotobi28

Hi,

@ PPL-1 du hattest geschrieben es gibt keine Wartungskosten, du meistens aber wahrscheinlich keine sonstigen Kosten außer Wartungskosten ;)

Klar neue Auto´s haben sicher ihre Vorteile, ich bin selbst auch schon Neuwagen oder junge Gebrauchtwagen gefahren. Das ich deswegen dort wegen der moderneren Technik mehr Fahrspaß hatte kann ich aber nicht behaupten. Wenn man innherhalb einer Fahrzeugkatergorie(größe/leistung/Motortyp) vergleicht hat man auch bei weitem keine 50% Spritersparnis zwischen einem 10-15 jahre alten und 0-3 jahre altem Auto. Vielleicht auf dem Papier aber in der Praxis sind moderne Fahrzeuge maxial 20% sparsamer geworden,tendenziell eher weniger.

Sicherheit ist aber auf jeden Fall ein gutes Argument,da muß ich zweifellos zugeben das selbst ein ehemals sicheres Auto nach 10-15 jahren zum alten Eisen gehört und Sicherheitstechnisch nicht mehr Mithalten kann. Angst habe ich trotzdem keine wenn ich mit so einem Methusalem unterwegs bin :D

Gruß Tobias

Kommt auf die KM Laufleistung an - bei 10tkm im Jahr - käme der erste Ölwechsel für 200€ im Abgabejahr :)

 

Na, bei mir waren es vom 4.2l zum 3.0tdi schon 50% :) - bei besseren Fahrleistungen zum Gunsten des Diesel (ist optimiert)

Ist wie mit dem Haus- Wohnungskauf...manche wollen ihr Leben lang nur Miete zahlen, anderen genügt das nicht...entscheiden muss das jede für sich selbst.

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