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Lohnt sich der Alhambra bei like2drive?

Themenstarteram 4. August 2018 um 7:40

Liebe Forenmitglieder,

ich bräuchte mal eure Hilfe, da ich momentan nicht weiterkomme bzw. nicht weiss, ob ich etwas übersehen habe.

Zu meiner Situation:

Ich besitze einen Hyundai i30, da mein erstes Kind 2 Jahre alt ist und das nächste in 2 Monaten kommt, wir d der Platz da doch langsam eng....

Jetzt habe ich mehrere Optionen rausgesucht, u.a. den Skoda Octavia oder auch den Seat Alhambra (als Maximallösung sozusagen).

Den Alhambra gibt es mit TSI 150 PS, DSG bei like2drive für 369 Euro im Monat inklusive aller Kosten (ausser Sprit). Meine Fahrleistung liegt bei 15tsd km/Jahr.

Jetzt frage ich mich...lohnt sich das? Wenn ich Ihn in der Ausstattung neu kaufen würde (mind. 27tsd Euro bei mobile.de), hätte ich allein an Finanzierungskosten über 5 Jahre ca. 450 Euro/Jahr-und keine Versicherung, geschweige den Wartung dabei. Klar, mir würde das Auto gehören und ich könnte es weiterverkaufen-allerdings ist ein Auto ja eine Hochrisikoanlage-wenn etwas passiert in den 5 Jahren, sinkt der Wert doch erheblich (mit meinem neuen i30 hatte ich nach einem Jahr einen Unfall, der knapp am Totalschaden vorbei war und nach 2 Jahren einen Hageleinschlag...).

Wenn an dem geleasten Fahrzeug was passiert, dürfte doch nicht mehr als die SB (die mit 750 Euro recht hoch ist) auf mich zukommen, oder? Das würde den monatlichen Preis des Alhambras hochgerechnet auf höchstens 433 Euro (369 Euro + 750/12 Euro) steigern.

Selbst ein gebrauchter Alhambra mit 60tsd km kostet 20tsd Euro, was ca. 330 Euro Finanzierung über 5 Jahre entspricht-und da sind noch gar keine Folgekosten drin.

Insgesamt erscheint mir das ja alles eher attraktiv. Aber wie gesagt...übersehe ich was? Gibt es einen Haken?

Vielleicht kann jemand meine Gedanken nachvollziehen und mir einen Tipp geben.

Gruß,

Lars

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17 Antworten
Themenstarteram 4. August 2018 um 7:43

Vielleicht eins noch...wenn man es ein Jahr einfach mal ausprobiert...kann man da eigentlich viel falsch machen oder einen großen Verlust erleiden?

Die Sache mit der Selbstbeteiligung bei Schäden ist anders: Angenommen, Du hast Steinschläge auf der Motorhaube und einen Parkrempler / Beule an der Fahrertür, so wirst Du schon zweimal die Selbstbeteiligung berappen müssen. Insofern ist gerade diese doch hohe Selbstbeteiligung ein beachtenswertes Risiko.

Weiterhin sind auch Schäden denkbar, für die die Versicherung gar nicht aufkommen wird, wie zum Beispiel beschädigte Sitze, Kratzer im Innenraum, ...

Themenstarteram 4. August 2018 um 9:34

Stimmt...eigentlich logisch...hatte ich nicht bedacht-war in der Vorstellung, ich gebe das Auto nach einem Jahr ab und alles geht in der SB auf...aber zwei unterschiedliche Schäden machen natürlich zweimal SB..würden aber auch Wertverlust machen...schwierige Rechnung...

Zwei Kleinkinder, Unfallfahrer, Freiluftparker?

Ich würde in diesem Lebenabschnitt eher nicht leasen, da wäre mir das Risiko der Endabrechnung zu hoch.

Themenstarteram 4. August 2018 um 11:33

Zwei Kleinkinder stimmt....bei dem Unfall fuhr mir allerdings jemand rein (bzw. dem hinter mir...und der hat dann meinen Hintermann in mich geschoben...) und der Hagelschauer ereilte mich allerdings auf der A81 bei Stuttgart. Aber Freiluftparker ist schon richtig-das besorgt mich bei den Kastanien vor unserem Haus allerdings auch..

Was kann also imm schlimmsten Fall passieren...sagen wir 2x SB, dann wäre ich schon bei 490 Euro...umgerechnet auf ein Jahr...die Frage bleibt aberimmer noch, in wie weit sich das mit dem durch den Unfall zu erwartenden Wertverlust rechnet....

Deck die Versicherung auch ein GAP Schaden? Abklären. Gibt es einen Schadenskatalog, was bei Übergabe akzeptiert wird? Steinschläge etc. denn sonst kann es zu einer höheren Schlussrechnung kommen. Hunde und Kleinkindern sind nicht gut für Leasing.

Zitat:

@lagan37 schrieb am 4. August 2018 um 11:33:27 Uhr:

Was kann also imm schlimmsten Fall passieren...sagen wir 2x SB, dann wäre ich schon bei 490 Euro...umgerechnet auf ein Jahr...die Frage bleibt aberimmer noch, in wie weit sich das mit dem durch den Unfall zu erwartenden Wertverlust rechnet....

Im schlimmsten Fall: Runtergerocktes Innenleben durch die Kinder.

Die Versicherung zahlt nur Unfallschäden, keinen Schokoflecken, Kotzegeruch und Kotzeflecken, Blutflecken oder ähnliches.

Aber der Leasinggeber wird dir für einen verlebten Innenraum einen mittlere 4 stellige Summe in Rechnung stellen bei der Übergabe.

Bei 2 Jahren Leasing erwartet man i.d.R. einen Innenraum inkl. Polster die quasi wie neu sind.

Warum machst du dir das so schwer? Kauf dir ein Alhambara Benziner 1.4 TSI mit 50t km und ganz guter Ausstattung für 18-20t € und 3-4 Jahren Anschlussgarantie. Der kostet dich komplett auf 60-72 Monate finanziert auch nur 400€ monatlich(inkl. Versicherung+Steuern). Der wird die nächsten 6 Jahre halten und dann holst du dir ein neuen Gebrauchten und gibst den Alhambara als Anzahlung. Der wird dann ca. 150t km haben und auch im privaten Verkauf ne akzeptable Summe erbringen.

 

Leasing ist nichts für Jedermann.

Das ist kein Leasing! Denn der Wagen wird nicht auf den Nutzer zugelassen. Man bekommt den Wagen mit Zulassung und fremder Versicherung.

Das sind Auto-Abo Modelle: Cluno.com bietet sowas auch an.

Schäden werden, so wie ich das in einer Reportage gesehen habe, eingeteilt in Gebrauchsspuren die akzeptiert werden und darüber.

Wenn darüber passiert sollte man das entweder über die Versicherung abrechnen können, wenn nicht, dann ist das sowieso immer eigenes Bier und dann sollte man drei Vergleichsangebote von hilfreichen Menschen einholen.

Persönliche Einschätzung solcher Abo-Modelle:

Kann attraktiv sein, wenn man öfter was anderes Fahren möchte...

Die Kosten sollten einem bewußt sein - im Vergleich zu Eigenkauf und Haltedauer auch auf längere Zeit gerechnet....

Die Wartedauer auf die Fahrzeuge sollte man im Blick haben - da i.d.R. nicht sofort verfügbar - gerade, wenn der Vertrag ausläuft und der nächste Wagen wieder Lieferzeit hat...

Letztlich müssen solche Angebote immer mit Alternativen verglichen werden um sagen zu können, dass man die richtige Wahl getroffen hat. Dann muss man aber die Verfügbarkeit, Fahrleistung und Verwendung kennen.

Hmm,

mir würde das schon zu denken geben, wenn dasselbe Angebot unter zwei unterschiedlichen Anbieternahmen angeboten wird.

like2drive scheint mir nur eine Schein-GmbH zu sein.

Evtl. um von einem evtl. schlechten Image des Vorgängers loszukommen? So weit hab ich jetzt keine Lust zu recherchieren.

Alter Thread, trotzdem möchte ich hier meine Erfahrungen teilen:

Wir sind insgesamt 5 Personen, die Kids sind 2-9 Jahre alt. Wir haben mittlerweile unseren dritten Van von like2drive.de, davon aktuell unseren zweiten Alhambra. Die Rücknahme erfolgte immer problemlos, kleinere Beulen und Kratzer werden meist als Gebrauchsspuren akzeptiert.

Ich habe es mehrfach rauf- und runtergerechnet, für mich kommt der Kauf eines Fahrzeugs nicht mehr in Frage. Man hat immer einen Geldfresser vor der Tür stehen, außer man fährt einen Oldtimer, der im Wert zunimmt. Auch ein Leasing ist häufig teurer, da neben der Versicherung + Steuer auch Überführungskosten, Wartungskosten, Aufbereitung am Ende des Leasing als auch Rücknahmegebühren anfallen.

 

Am Ende spare ich mir jede Menge Zeit, da die Organisation als Fahrzeugbesitzer komplett wegfällt. Außer das jährliche Aussuchen eines neuen Fahrzeugs, aber das mache ich gerne.

Zitat:

@GoDaddy schrieb am 8. Juni 2021 um 18:33:16 Uhr:

Alter Thread, trotzdem möchte ich hier meine Erfahrungen teilen:

Wir sind insgesamt 5 Personen, die Kids sind 2-9 Jahre alt. Wir haben mittlerweile unseren dritten Van von like2drive.de, davon aktuell unseren zweiten Alhambra. Die Rücknahme erfolgte immer problemlos, kleinere Beulen und Kratzer werden meist als Gebrauchsspuren akzeptiert.

Ich habe es mehrfach rauf- und runtergerechnet, für mich kommt der Kauf eines Fahrzeugs nicht mehr in Frage. Man hat immer einen Geldfresser vor der Tür stehen, außer man fährt einen Oldtimer, der im Wert zunimmt. Auch ein Leasing ist häufig teurer, da neben der Versicherung + Steuer auch Überführungskosten, Wartungskosten, Aufbereitung am Ende des Leasing als auch Rücknahmegebühren anfallen.

Am Ende spare ich mir jede Menge Zeit, da die Organisation als Fahrzeugbesitzer komplett wegfällt. Außer das jährliche Aussuchen eines neuen Fahrzeugs, aber das mache ich gerne.

Ich tue mir mit der Glaubwürdigkeit dieses Beitrags etwas schwer, da sich der Nutzer gerade erst bei MT angemeldet.

In anderen Foren werden mitunter andere Erfahrungwerte geteilt, gerade im Umgang mit der Schadensabwicklung bei Auto-Abo-Modellen.

Die Rechnung, dass ein normales Leasing teurer sein soll, als ein flexibles Auto-Abo, möchte ich gerne mal sehen.

Da muss ich auch mal meine positiven Erfahrungen mit L2D teilen, hatte 2 Steinschläge und einen Kratzer an der Front. Habe bei der Rückgabe keinen Cent dafür bezahlen müssen.

Moin,

bei L2D gibt es einen für jeden Interessenten auf der Homepage ladbaren Schadenkatalog mit akzeptierten und nicht akzeptierten Schäden. Dieser ist vom TÜV. Wenn ich mir angucke, was dort akzeptiert wird muss ich sagen, dass ich das bei vielen Dingen sogar als relativ großzügig erachte.

Ich habe vor kurzem mal genau ausrechnet, was mich mein Golf inkl. aller Kosten bis zum Verkauf gekostet hat und kam zum Ergebnis, dass ein Abo bei L2D nicht teurer wäre, man dafür aber immer ein neues Auto hätte - zudem ohne Risiko für hohe Reparaturkosten. Dafür aber auch ohne die Freiheit, mit dem Fahrzeug machen zu können, was man möchte und ohne Einfluss auf die Ausstattung.

Ich habe auch das Leasing mit ähnlichem BLP gegengerechnet und kam hier zum Ergebnis, dass dies die teuerste Variante auf den Monat umgerechnet wäre (ausgehend von meiner Jahresfahrleistung).

Leider kommt ein Abo für mich langfristig (noch) nicht in Frage, da die Kombination aus Leihdauer und Kilometerleistung nicht zu meinen Ansprüchen passt.

Aboanbieter mit flexibler Laufzeit sind wiederum deutlich teurer im Vergleich.

Ansonsten galt für mich das Fazit: Wenn die Laufleistung nicht so hoch ist wäre das Abo bei L2D eine echt gute Lösung, so lange die Preise so günstig bleiben, wie sie derzeit sind.

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