ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. LKW- Fahrverbot in NRW

LKW- Fahrverbot in NRW

Themenstarteram 20. Dezember 2010 um 20:37

Eigentlich war das LKW- Fahrverbot an diesem Montag eine gute Idee; die Autobahnen waren relativ leer, die Räumdienste konnten relativ zügig die Autobahnen frei machen... nur leider hielten sich ein paar Oberschlaue an das Fahrverbot.

Insbesondere Belgier und Holländer setzen sich darüber hinweg und eierten durchs verschneite NRW, obwohl auch in die eigenen Länder von Deutschland aus keine Einreise für LKW über 7,5 t möglich war.

Ergebnis waren Unfälle wie dieser: Kreuz Köln Ost - Auffahrt auf die A3 vollgesperrt vom Morgen bis in die Abendstunden und zehn Kilometer Rückstau.

Schönen Dank auch an die Ignoranten, die, anstelle einen Rastplatz anzusteuern, die Durchsagen ignorieren und weiter fahren. Ihr kommt nicht früher an. Entweder bleibt Ihr irgendwo liegen und blockiert die Autobahn für alle oder Ihr fahrt Eure Karre samt Ladung zu Schrott. Ihr seid auf jeden Fall nicht wirklich eher da, als wenn Ihr Euch an das Fahrverbot gehalten hättet, aber im Gegensatz zu Euren ausgeruhten Kollegen seid Ihr jetzt total geschafft und reif für die Koje.

Grüße: zinnenberg

Bild008
Bild009
Bild010
Ähnliche Themen
50 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von zinnenberg

Insbesondere Belgier und Holländer setzen sich darüber hinweg und eierten durchs verschneite NRW, obwohl auch in die eigenen Länder von Deutschland aus keine Einreise für LKW über 7,5 t möglich war.

Da muß man sich doch ernsthaft fragen, wer diesen Fahrzeugen die Einreise nach Deutschland erlaubt hat....

Zitat:

Original geschrieben von zinnenberg

Insbesondere Belgier und Holländer setzen sich darüber hinweg und eierten durchs verschneite NRW...

der von dir gezeigte lkw hat einen kühlaufbau hintendrauf.....es ist durchaus möglich, das dieser leicht verderbliche ware transportiert und dafür eine sondergenehmigung erhalten hat.....

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Da muß man sich doch ernsthaft fragen, wer diesen Fahrzeugen die Einreise nach Deutschland erlaubt hat....

schonmal drüber nachgedacht, das die lkw's vllt schon länger in d unterwegs waren?

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm

schonmal drüber nachgedacht, das die lkw's vllt schon länger in d unterwegs waren?

Das wäre natürlich eine logische Erklärung.

Wenn ichs nicht im Radio gehört hätte, dann hätt ich nicht gewusst, dass es ein Fahrverbot gab. Viel weniger LKWs als sonst waren nicht unterwegs.

Allerdings hauptsächlich PL, NL, etc... Deutsche hab ich bis auf wenige Ausnahmen nicht gesehen.

(etwa 8.00 Uhr, A 42, A 45, A 2).

Muss das sein ?

Mich hätte fast einer in die Leitplanke gedrückt, als er im Stau beim Anfahren links rübergerutscht ist.:mad:

Gruss, Frank.

Themenstarteram 20. Dezember 2010 um 21:23

Zitat:

Original geschrieben von MagirusDeutzUlm

der von dir gezeigte lkw hat einen kühlaufbau hintendrauf.....es ist durchaus möglich, das dieser leicht verderbliche ware transportiert und dafür eine sondergenehmigung erhalten hat.....

Naja, kann man nur drüber spekulieren. Sondergenehmigung hin, Sondergenehmigung her, Schneeketten wären Pflicht gewesen, die A4 war nicht geräumt.

Ich bin gegen 7 Uhr auf der ganzen A4 von Gummerbach bis Köln nur diesem einen LKW begegnet. Es hatte am Sonntag Nachmittag heftig zu schneien begonnen, etwa fünfzehn Zentimeter innerhalb kürzester Zeit inklusive Schneeverwehungen. Die Polizei hatte bereits Abends abgefischt und alle auf die Rastplätze fahren lassen.

Die Idee war gut nur die Umsetzung war mal wieder typisch Deutsch,total chaotisch.

Z.B. hat jeder Regierungbezirk sein eigenen Verbotszeiten gemacht(in dem eine Regierungsbezirk durften die LKW z.B schon wieder früher fahren als woanders,aber wo will man den genau wissen wo der eine anfängt und der andere aufhört) und die Durchsagen waren wohl nur auf deutsch,aber es sind ja auch viele Ausländische LKW Fahrer unterwegs die wohl eher schlecht deutsch verstehen und noch weniger deutsch lesen können.

Was mir unangenehm aufgefallen ist, war die Tatsache, daß automatische Schilderbrücken nur in Deutsch auf das LKW-Fahrverbot hingewiesen haben.

in anderen ländern wird zumeist auch nur in der jeweiligen landessprache auf sperrungen hingewiesen....

Themenstarteram 20. Dezember 2010 um 21:46

Die A4 zwischen Olpe und Köln hat überhaupt keine Schilderbrücken. Die A45 von Gießen aus erst nach dem Kreuz Olpe in Richtung Dortmund. Damit kann keine flächendeckende Information gewährleistet werden.

Die Ausrede mit den mangelnden Sprachkenntnissen lasse ich zumindest für die Niederlande und Belgien nicht gelten. Im Gegensatz zu ihren deutschen Nachbarn, die meist kein niederländisch oder französisch verstehen, sprechen die meisten Leute dort nämlich recht ordentlich Deutsch. (Ist an der polnischen Grenze genauso. Viele Polen sprechen deutsch, aber umgekehrt...)

Die Durchsagen heute waren ziemlich wiedersprüchlich. Im Radio sagten sie LKW-Verbot, im Internet stand LKW-Verbot aufgehoben.

Man weiß nie, was aktuell ist. Radios sagen Staus an, die es gar nicht mehr gibt, Internetseiten werden nicht sofort aktualisiert, usw usw usw...

 

Dann Regierungsbezirk Düsseldorf Fahren erlaubt, Regierungsbezirk Köln Fahren verboten. Es wurde aber gemeldet, das man im Bezirk Düsseldorf wieder fahren darf, und von Köln hat niemand geredet. Viele kennen den Regierungsbezirk Düsseldorf nicht, sie denken Düsseldorf ist die Landeshauptstadt von NRW, also denken sie in NRW ist das Fahren erlaubt, und brettern los.

 

Da viele LKW-Fahrer um die 10.000 Euro aus eigener Tasche zahlen müssen, wenn ihre Ladung nicht rechtzeitig eintrifft, ist das Knöllchen von 40 Euro einen Versuch wert. Solange die LKW-Fahrer nicht überholt haben wurden sie laut meinen Informationen auch nicht von der Polizei rausgewunken.

Kuriose Meldung gerade: Flugausfälle wegen fehlenden Enteisungsmittels, das wegen LKW-Fahrverbots nicht herangeschafft werden konnte. Das Verkehrschaos verstärkt sich selbst, ein Perpetuum-Mobile. (Ich glaub es ging um Belgien). :D

Zitat:

Original geschrieben von MvM

Da viele LKW-Fahrer um die 10.000 Euro aus eigener Tasche zahlen müssen, wenn ihre Ladung nicht rechtzeitig eintrifft, ist das Knöllchen von 40 Euro einen Versuch wert.

Ich hab zwar von der Branche keine Ahnung, aber bilde mir ein, ein äußerst gesundes Rechtsempfinden zu haben. Warum ein (angestellter) LKW-Fahrer dieses ureigenst unternehmerische Risiko tragen soll, will mir nicht in den Kopf.

Zitat:

Original geschrieben von Rheinostfriese

Ich hab zwar von der Branche keine Ahnung, aber bilde mir ein, ein äußerst gesundes Rechtsempfinden zu haben. Warum ein (angestellter) LKW-Fahrer dieses ureigenst unternehmerische Risiko tragen soll, will mir nicht in den Kopf.

Es gibt viele Gehaltsmodelle im In- und Ausland. Begonnen zwischen Nah- und Fernverkehr. Einige arbeiten für eine Spedition, und andere sind selbstständig. Einige arbeiten nach Zeit, und andere nach gefahrenen Kilometern...

Wer auf Provisionsbasis arbeitet bekommt für einen Monat/Quatal/Halbjahr/Jahr nur anteilig (oder keine) Provision.

Wer selbstständig ist zahlt logischer weise auch die Strafzahlungen.

Zitat:

Original geschrieben von f_native

Wenn ichs nicht im Radio gehört hätte, dann hätt ich nicht gewusst, dass es ein Fahrverbot gab. Viel weniger LKWs als sonst waren nicht unterwegs.

Allerdings hauptsächlich PL, NL, etc... Deutsche hab ich bis auf wenige Ausnahmen nicht gesehen.

(etwa 8.00 Uhr, A 42, A 45, A 2).

 

Muss das sein ?

 

Mich hätte fast einer in die Leitplanke gedrückt, als er im Stau beim Anfahren links rübergerutscht ist.:mad:

 

Gruss, Frank.

Ich habe im Radio keine PL NL ect Übersetzung gehört, wie sollen die davon erfahren?

Da es eigentlich in Deutschland keinen gescheiten Radiosender mehr gibt läuft bei mir auch nur der CD Wechsler. Ich hätte es auch nicht mitbekommen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen