LKW Augustin ist pleite
habe eben von meinem Vater erfahren das er seine letzte Tour nach Slowenien fährt weil LKW Augustin pleite ist.
Jetzt soll ich für ihn eine neue Arbeit suchen, so das er nächstes Jahr sofort wieder aufm Bock sitzt.
Kann mir einer eine gute Firma nenen, also Holland oder so mit guter bezahlung. Fernverkehr natürlich
Danke im voraus
Beste Antwort im Thema
Moin,
ich wäre hier erstmal vorsichtig als Fahrer, denn nur der Chef oder seine Disponenten haben Weisungsbefugnis und definitiv nicht ein "wer auch immer" von Mercedes Benz!
Evtl gibts ja auch noch nen Insolvenzverwalter, dann hat der die alleinige Entscheidung!
Grüße
Steini
55 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Matze1390
ich muss sagen wieso wird da nicht gegengesteuert wenn man schon weis als cheff es geht bergab mit den bilanzen, im moment kenn ich so eine firma (konjunkturbedingt) die hat ihre alarmsirenen schon an und geht auf kundenaquise und schaut wo man noch mehr einsparen kann, und das ist halt nunmal der fahrer jetzt nicht lohnbezogen sondern auf fahrstiel und somit spritverbrauch und verschleiß ... bremsen, motor,getriebe, aufbau ..wenn bei einem alle 2 wochen das edscha am kipper gerichtet werden muss weils verbogen is weil er beim aufkippen nen kaffee einschenken musste und somit nicht aufhört hochzulassen bevor der aufbau das vordach auf 5-6m anhebt
wenn viele deutsche banken die jetzt geld kriegen vom staat im vorraus gewüßt hätten was ihnen passiert...................
das kann auch eine ganz normale reaktion sein auf die krise
und wenn augustin pleite ist ist es schade um die arbeitsplätze aber es entstehen wieder neue
warten wir erstmal ab ob er pleite ist oder ob sich jemand wichtig machen will
nur mal so am rande ich bin heute von wien nach Lambach gefahren und ich glaub ich hab zwischen wien und lambach bestimmt 20 augustin LKW`s gesehen also ich glaub eher an ein dummes geschwafel von wem auch immer
Häufig ist an gerüchten auch was dran.
Von Ricö hat man auch noch einige Tage,
nachdem bekannt wurde, dass die Pleite sind,
LKW fahren sehen. Bei Augustin kann es
ähnlich sein. Vielleicht müssen bestimmte
Großaufträge noch bewältigt werden.
Schade wenn sich das gerücht bewahrheiten sollte.🙄
Wieder ein paar mehr Arbeitlose!🙁
Und wie gesagt, ich hab vor einigen Wochen von
nen Kollegen gehört, dass Augustin von etwa
1700 LKW auf etwa 700 reduziert haben soll.😰
Vielleicht war das der anfang vom Ende.
Wir wollen es nicht hoffen!🙁
Zitat:
Original geschrieben von Road-Runner1
nur mal so am rande ich bin heute von wien nach Lambach gefahren und ich glaub ich hab zwischen wien und lambach bestimmt 20 augustin LKW`s gesehen also ich glaub eher an ein dummes geschwafel von wem auch immer
Kann es sein das die LKW`s zusammengezogen (gesammelt) werden? Bei RICÖ war das ähnlich.
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@ matze
wer sagt denn das bei augustin keiner zur aufkommenden krise gegengesteuert hat oder immernoch gegensteuert? das gestaltet sich alles nicht so einfach, wenn der fuhrpark bspw. vertraglich gebunden ist, kannst du nicht einfach 200 autos aus den verträgen ziehen, weil es schlecht läuft, da stecken konventionalstrafen etc hinter... "je länger der zug, desto länger dauert es bis er steht, wenn die notbremse gezogen wurde"
ob an der "pleite" was dran ist weiß ich auch nicht, aber schulze steht auch im insolvenzverfahren, und die autos rollen noch fleißig, also das man lkw von betreffenden firmen noch einige zeit sieht, heißt nichts.
Ein eröffnetes Insolvenzverfahren muss nicht zwangsläufig das Ende des Unternehmens bedeuten. Vielleicht sollte man sich das vor Augen halten. Im Gegensatz zu den früheren Verfahren bei Insolvenz, gibt es heute grundsätzlich Potential für eine Zukunft des betroffenen Unternehmens. Zumindest trifft das auf Deutschland so zu. Österreich hat andere Gesetze.
Zuerst wird mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens der massive Druck vom Unternehmen genommen und in den meisten Fällen sogar Handlungsspielraum wieder gegeben. Auf dieser Basis kann entweder etwas Funktionierendes entstehen oder festgestellt werden, dass so etwas nicht mit dem Gegebenen zu erreichen ist.
Kritisch halte ich es jedoch, das Ende eines Unternehmens zu deklarieren, welches tatsächlich noch nicht am Ende ist. Vielleicht kann man sich noch an den Fall Leo Kirch erinnern. Leo Kirch baute eine enorm komplexe Unternehmenslandschaft auf. Irgendwann erklärte Breuer von der Deutschen Bank, dass ein Unternehmen der Leo-Kirch-Gruppe keine Kredite mehr erhalten würde. Damit wurden Kredite von anderen Banken und an andere Unternehmen der Kirch-Gruppe ebenfalls aufgekündigt. So vernichtet man ein Unternehmen.
Lesen schadet nicht.
Hier ist ein Link indem erklart wird wie was wo passiert.
http://ec.europa.eu/civiljustice/bankruptcy/bankruptcy_aus_de.htm
Solange keine Tatsachen vorhanden sind sollte jeder aufpassen was er sagt.
Walmart hat vor einigen Jahren 1000 Trailer und 200 Zugmaschienen zusammengezogen, ist Walmart Pleite? Nein, nur Grunduberhohlung / Durchsicht der Trailer und Zugmaschienen um ein Neues Verteilercentrum zu Bestucken.
Rudiger
Zitat:
Original geschrieben von Matze1390
role82, dann ist das schon falsch geplant sry ist so für was haben die 1700 lkws ???
was ist daran falsch wenn man seinen fuhrpark vertraglich gebunden hat?
genau das ist das problem du bist vertraglich gebunden wenn jetzt die kraftstoffpreise steigen bleibt der frachtpreis gleich und du kannst keine fahrzeuge abziehen die du zu anderen lukrativerren aufträgen schickst und zu den alten schickst du halt deine subbis hin das geht halt nicht
Zitat:
Original geschrieben von role82
was ist daran falsch wenn man seinen fuhrpark vertraglich gebunden hat?Zitat:
Original geschrieben von Matze1390
role82, dann ist das schon falsch geplant sry ist so für was haben die 1700 lkws ???
Dumm muss es nicht zwingend sein. Kommt auf die Vertraglichkeiten und die Art der Bindung an!
Wenn ich noch richtig informiert bin, werden die meisten Fahrzeuge bei LKW Augustin von Fremdunternehmen bewegt. Zwar bringt das Flexibilität, was aber, wenn Du all diese Unternehmer nicht beständig durch passende Umsätze zufriedenstellen kannst. Ich weiß von einem Unternehmen, welches einfach morgens ein paar SMS versendet und teilweise Fahrzeuge von Subunternehmern kurzfristig abmeldet. Am Ende des Jahres muss der Transportunternehmer entscheiden, ob die Zusammenarbeit überhaupt noch lukrativ ist und ob er ein solches Handling überhaupt mit sich machen lässt. Im Falle von LKW Augustin ist sowas nicht ganz so einfach, da ja alle Reklame vom Unternehmen drauf haben.
Zitat:
Original geschrieben von ScaniaChris
Dumm muss es nicht zwingend sein. Kommt auf die Vertraglichkeiten und die Art der Bindung an!Zitat:
Original geschrieben von role82
was ist daran falsch wenn man seinen fuhrpark vertraglich gebunden hat?
genau so sieht es aus..
@matze
es ist ab einer bestimmten anzahl von lkw auch kaum mehr möglich, die fahrzeuge flexibel und tagesaktuell verschiedenen auftraggebern anzubieten...
bei ricö hats auch funktioniert
sie hatten ja zwar immer nen paar z.b bei daimler laufen aber die anderen wurden immer täglich disponiert