Lieber wniger KM dafür teurer, oder mehr KM dafür billiger
Hallo,
Ich bin am grübeln. Kaufen möchte ich ein Ford S-max. Nun habe ich die Wahl zwischen
1. 67.000 km für 15.330€ oder
2. 140.000 km für 11.900€
Beide Autos sind Scheckheftgepflegt. Nr.2 hat einen grossen Service vor 3000km gemacht.
Was würdet ihr sagen. Sind 70.000km 3500€ wert?
Danke
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 22. Juni 2018 um 12:55:07 Uhr:
Les meinen Beitrag noch mal durch, Matches - oder lass es.
Dein Beitrag fasst resumierend zusammen, dass ein Diesel der mindestens 20000km/a gelaufen ist, bedenkenloser gekauft werden kann als einer mit weniger km.
Und das ist - mit Verlaub - Unsinn und es wird auch mit mehrmaligem Lesen nicht weniger unsinnig.
Du wirst das allerdings nicht einsehen, demzufolge ist jede weitere Diskussion darüber ebenso unsinnig.
31 Antworten
Zitat:
Kennst Du als einziger im Thread das Baujahr?
Nein, alle die es gelesen haben. (Der erste Beitrag wurde nachträglich geändert, sind beide BJ 2013)
Zitat:
@Autofahrer- schrieb am 20. Juni 2018 um 13:09:22 Uhr:
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 20. Juni 2018 um 10:46:23 Uhr:
...Kennst Du als einziger im Thread das Baujahr?
nein - ich auch:
Zitat:
@Philippe_32 schrieb am 20. Juni 2018 um 10:12:40 Uhr:
...Beide Autos sind Scheckheftgepflegt. Nr.2 hat einen grossen Service vor 3000km gemacht. Beide sind Bj 2013 mit einem 2.0 TDCI.
😉
Ich fahre die Fahrzeuge immer relativ lange, und freue mich wenn ich am Ende bei ca. 10 - 12 Cent / km Wertverlust liege.
Dieser Wert ist durchaus realistisch, da eine höhe Laufleistung zwangsläufig mit höheren Reparaturkosten und Unterhaltskosten kompensiert werden muss.
Eine um 70.000 km höhere Laufleistung müsste demnach eine Differenz von ca. 7000,- € beim Kaufpreis ausmachen.
Sind zum Zeitpunkt des Kaufes aber noch ausstehende Reparaturen wie z.B. Zahnriemenwechsel, Bremsen und Reifen fällig, muss die Differenz entsprechend größer ausfallen.
Aufgrund der aktuellen Diskussionen zu den Abgasgrenzwerten beim Diesel sind die beiden Fahrzeuge (Euro 5 Diesel) sehr hochpreisig angesetzt.
Der TE sollte sich mal nach einem neuen EU-Fahrzeug oder einer TZL mit Euro 6 umschauen. Der dort aufgerufene Preis sollte auch als Bewertungsmaßstab für die Preisfindung bei einem Gebrauchtwagen dienen.
Die Preise sind schon OK, der s-max ist ein gefragtes Auto.
Halbwegs vernünftige 2013er S-max Diesel beginnen bei 13.000€.
Bei Neuwagen (egal ob Import ofer TZL) geht beim maxe wenig unter 27.000€.
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Zitat:
Was würdet ihr sagen. Sind 70.000km 3500€ wert?
Hallo,
es ist dabei ja auch immer die Frage, wie lange du vor hast das Auto zu halten und wieviel du damit fährst. Wenn du den Wagen "auf" fahren willst, dann wäre mir das wichtig, dass der Wagen möglichst jung ist und möglichst wenig gelaufen hat. Das Geld (Wertverlust) minimiert sich ja über die Nutzungszeit.
Zitat:
@Volleyhomer schrieb am 21. Juni 2018 um 09:27:00 Uhr:
Zitat:
Was würdet ihr sagen. Sind 70.000km 3500€ wert?
Hallo,
es ist dabei ja auch immer die Frage, wie lange du vor hast das Auto zu halten und wieviel du damit fährst. Wenn du den Wagen "auf" fahren willst, dann wäre mir das wichtig, dass der Wagen möglichst jung ist und möglichst wenig gelaufen hat. Das Geld (Wertverlust) minimiert sich ja über die Nutzungszeit.
Warum ist die Bewertung davon abhängig wie lange jemand sein Fahrzeug fahren möchte?
Sofern er sich für einen Gebrauchtwagen entscheidet, ist doch die Frage wieviel Auto er zu welchem Preis bekommt. Dies ist allein vom Marktgefüge abhängig, aber doch nicht von der gedachten Haltungsdauer.
Wird ein Fahrzeug nach Laufleistung abgeschrieben, musst du mit mindestens 10 - 12 Cent pro km an Wertverlust rechnen. Bei neueren, und teuren Fahrzeugen sogar eher mehr!
In den ersten 3 Jahren ist der Wertverlust mit ca. 45% am höchsten, aber das ist auch keine neue Erkenntnis. Wichtig ist jedoch das für die Bewertung der tatsächliche Marktwert, und nicht der gewünschte Listenpreis heran gezogen werden.
Wie so oft im Leben; der Segen liegt im Einkauf!
Bezahlst du im Einkauf zu viel, wirst du beim Verkauf Geld verlieren.
67 000 km in 5 Jahren ist bei einem Diesel unglaubwürdig, außer es wird durch lückenlose TüV-Berichte und Reparatur / Inspektionsrechnungen nachgewiesen. Serviceheft zählt generell nicht.
Da würde ich eher zum günstigeren tendieren.
Unglaubwürdig ist es nicht.
Alleine in meiner Familie sind 3 Diesel die weniger als 5000 km im Jahr fahren. Ob das Sinn macht oder nicht ist erstmal egal aber es ist eben so das es genug Menschen gibt die nur den Preis an der Tanke sehen und sich deshalb einen Diesel kaufen.
Nicht alle Menschen informieren sich im Internet! Dazu kommt noch ein Verkäufer dem alles egal ist und schon in der Diesel in der Tasche.
Jeder Diesel macht das bis zu einem gewissen Alter /km stand mit, - kurzstrecke - deswegen haben die meisten auch keine Probleme also die Erstbesitzer.
Ölverdünnung etc bekommen doch so viele Menschen überhaupt nicht mit ....
Es gibt sicher Diesel, die mit durchschnittlich 10 K im Jahr "artgerecht" gefahren wurden. Aber warum soll sich der Käufer die Mühe machen, das einzeln zu erforschen, solange er genug Alternativen hat.
Daher würde ich einen Diesel nur nehmen, wenn der mindestens 20 K im Jahr gelaufen hat. Die Dinger sind schon komplizierter in der Technik geworden.
Zitat:
@Emsland666 schrieb am 22. Juni 2018 um 08:49:28 Uhr:
Daher würde ich einen Diesel nur nehmen, wenn der mindestens 20 K im Jahr gelaufen hat. Die Dinger sind schon komplizierter in der Technik geworden.
Ein Großstadttaxi oder Kurierfahrzeug legt diese Kilometer auch locker zurück.
Trotzdem würde ich sowas nicht mit der Kneifzange anfassen.
Will sagen: Die Kilometer sind eher nicht das passende Kriterium, entscheidend ist WIE diese zurückgelegt wurden.
Und du siehst dem 60000km Fahrzeug eben so wenig am Blinker an, ob es die Woche über behütet in der Garage stand und nur am Wochenende sanfte und zurückhaltende 300km Langstrecke bewegt wurde, wie dem 140000km Exemplar ob es vom Azubi täglich auf 10 Kurzstrecken durch die Stadt, und morgens kalt mit Vollgas 100km über die Autobahn gedroschen wurde.
Da ist man beim Gebrauchtwagen leider auf Gedeih und Verderb den Aussagen des Vorbesitzers ausgeliefert.
Weiter oben schrieb ein user:
Zitat:
@PeterBH schrieb am 20. Juni 2018 um 11:40:27 Uhr:
Meine Fahrzeuge werden grundsätzlich:
a) nur Langstrecke
b) immer sorgfältig warm gefahren und anschließend "kalt" gefahren - gut für den Turbo
c) nur sehr schonend im mittleren Drehzahlbereich
d) nie über schlechte Wegstrecken
gefahren.Okay, stimmt natürlich nichts davon, aber erzählen kann ich es doch...
Und da ist schon was dran.
Zitat:
@spacechild schrieb am 21. Juni 2018 um 20:53:29 Uhr:
67 000 km in 5 Jahren ist bei einem Diesel unglaubwürdig, außer es wird durch lückenlose TüV-Berichte und Reparatur / Inspektionsrechnungen nachgewiesen. Serviceheft zählt generell nicht.
Da würde ich eher zum günstigeren tendieren.
Es gibt Leute die kaufen / leasen einen Diesel wegen des angenehmen Fahrens aufgrund des Drehmoments. Meine Frau z.B. fährt deutlich unter 10tkm im Jahr, erfreut sich aber an 200+ Diesel-PS. Sinn macht es aus meiner Sicht keinen, aber darüber mit ihr zu diskutieren noch viel weniger...
Zitat:
Es gibt Leute die kaufen / leasen einen Diesel wegen des angenehmen Fahrens aufgrund des Drehmoments. Meine Frau z.B. fährt deutlich unter 10tkm im Jahr, erfreut sich aber an 200+ Diesel-PS. Sinn macht es aus meiner Sicht keinen, aber darüber mit ihr zu diskutieren noch viel weniger...
Sicherlich, aber welche Ursache die Unsinnigkeit hat, kann dem Käufer doch egal sein. Also nochmals, wenn genug Angebote da sind, jene mit "normalen" Kilometerständen nehmen.
Es ist nicht verboten, an den Weihnachtsmann zu glauben. Fakt ist, daß mindestens 30 % der Kilometerstände bei Gebrauchtwagen gedreht werden. Ich sage auch nicht, daß man den 67 000 km S-Max nicht kaufen soll. Jedoch ist er den Aufpreis nur wert, wenn der Kilometerstand auch wirklich nachgewiesen werden kann - mehr sollte das nicht heißen.
Darüber hinaus wären mir persönlich beide S-Maxe deutlich zu teuer für Euro 5 Diesel.