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Legitimation der FIA ???

Themenstarteram 22. Juni 2005 um 18:14

Im Zuge des Skandals vom USA-Grand Prix kam mir die Frage auf, wer hat die FIA eigentlich zur obersten Motorsportbehörde ernannt? Wieso haben die die alleinige Macht eine Weltmeisterschaft auszurufen und die Regeln zu bestimmen?

Das Bernie die Formel 1 beherrscht, ist mir klar. Er hat sich zum richtigen Zeitpunkt die Vermarktungsrechte gesichert.

Ich würde mich freuen, wenn mich jemand aufklären könnte. Danke.

 

PS: Ich hatte LeMans gesehen. Der ACO hat die Teams im Griff! :D

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23 Antworten

Such doch mal bei google ;)

Die FIA macht die Regeln nicht willkürlich und nach eigenem Ermessen sondern immer mit den Teams zusammen.

Zitat:

Original geschrieben von Corradoman

Die FIA macht die Regeln nicht willkürlich und nach eigenem Ermessen sondern immer mit den Teams zusammen.

corradoman, das hat man beim GP usa gesehen, wie sie es "zusammen" machen. die geschichte iszt voll von fällen, wo die fia ohne die teams die regeln diktiert hat. siehe reifenregel dieses jahr.

Zitat:

Original geschrieben von SierraProjekt

 

corradoman, das hat man beim GP usa gesehen, wie sie es "zusammen" machen. die geschichte iszt voll von fällen, wo die fia ohne die teams die regeln diktiert hat. siehe reifenregel dieses jahr.

Kapierst du es wirklich nicht oder willst du damit andeuten das du einfach keine Ahnung hast?

Was hat man beim USA-GP gesehen?

Das Regeln Seitens der FIA willkürlich gemacht wurden?

Wenn du das mit dem "zusammen mit den Teams machen" meinst so lass dir gesagt sein das die FIA nicht 1 Stunde vor GP-Beginn einfach eine neue Regel einwerfen kann!

(Auch nicht wenn angeblich 9 von 10 Teams dafür gewesen wären)

Die FIA hat Alternativen,die den Regeln entsprachen,angeboten die allerdings dankend abgelehnt wurden von den M-Teams.

Was willst du denn noch?

Das die FIA sich gegen die eigenen Regeln hinweghebt nur damit die M-Teams nicht alleine ohne Punkte dastehen sondern die unbeteiligten BS-Teams auch keine Punkte bekommen?(und das wäre zwangsläufig so gekommen wenn eine Schikane gebaut worden wäre da damit eine nicht genehmigte Strecke vorliegt)

Übrigens:

Die 2005er Reifenregelung wurde zusammen mit den Teams erarbeitet.

Sag doch einfach mal was die FIA hätte machen sollen damit kein unbeteiligter benachteiligt wird??

So,du bist dran........

schau dir mal diesen artikel an. http://www.f1total.com/news/05062212.shtml

back to topic:

Wer soll es sonst machen?

Wer sonst hat das KnoffHoff, die Infrastruktur und das Geld?

Die FIA ist ja nicht die Motorsport-"Behörde", sondern ein Verband.

Das wäre ja, als wenn man fragt, wer dem ADAC das "Recht" gibt, einen Pannenservice zu betreiben oder Tunneltests durchzuführen...

Die FIA ist keine Behörde, sondern ein Unternehmen.

Zitat:

Original geschrieben von SierraProjekt

schau dir mal diesen artikel an. http://www.f1total.com/news/05062212.shtml

Jeder weiß das der Paul jede Möglichkeit nutzt um gegen die FIA und gegen Ferrari zu wettern.

Deswegen schenke ich diesem Artikel nicht gerade viel Bedeutung oder Glauben.

Zitat:

Original geschrieben von bruno violento

Die FIA ist ja nicht die Motorsport-"Behörde", sondern ein Verband.

Die FIA ist keine Behörde, sondern ein Unternehmen.

Korrekt.

Ich hatte mich mit dieser Diskussion lange selbst beschäftigt, allerdings in einer anderen Sportart.

Ich selbst veranstalte auch eine Weltmeisterschaft, eine Worldtour. Dieses Jahr 4 Stationen in der Welt, nicht im Motorsport.

Das erste war damals, einen Vertrag mit dem Weltverband zu schliessen, damit es später keine Akzeptanz-Probleme gibt. Rechtlich natürlich, aber auch wichtig für die Anerkennung in der Szene und bei den Fahrern.

Dabei mußte ich erstmal lernen, daß man das Wort "World" oder "Welt" gar nicht so einfach nutzen kann und/oder darf. Im Namen seiner Organisation meine ich, denn diese Wörter sind weltweit geschützt (Wir mussten uns auch gleich erstmal umbenennen).

Das Regelwerk ist weitestgehend auf unserem Mist gewachsen, wie man so schön sagt. Allerdings in Abstimmung mit dem Weltverband und auch der Fahrer.

Was ich damit sagen möchte:

Im Grunde kann jeder eine eigene Serie gründen. Das drohen ja einige Teams auch immer wieder an. Ist auch kein Thema, es müssen nur genug Teams auf den Zug aufspringen. Was nützt es, wenn nur 3 Teams (möglicherweise auch noch unbedeutendere) daran teilnehmen...?... Rechtlich steht dem nicht viel im Wege. Man denke einfach nur mal an den Box-Sport, dort gibt es auch mehrere Serien.

Aber, und das ist das Wichtigste: Ob es gut für den Sport ist, ist eine andere Sache. Ich bezweifel das mal. Im Box-Sport scheint es ja so weit zu funktionieren, ich habe da aber auch kein Hintergrundwissen.

Bei wem die Namensrechte "Formel1" liegen, ist mir nicht bekannt. Daher würde die neue Serie wohl nie "Formel1" heißen können. Das ist dann aber wieder eine andere Geschichte.

Gruß

Th.

Zitat:

Original geschrieben von Corradoman

Jeder weiß das der Paul jede Möglichkeit nutzt um gegen die FIA und gegen Ferrari zu wettern.

Deswegen schenke ich diesem Artikel nicht gerade viel Bedeutung oder Glauben.

Außerdem zeigt dieser Artikel von f1total.com, daß f1total,com noch nicht `mal unterstes Bildzeitungs-Niveau besitzt.

1) man sollte nicht die offizielle Pressemitteilung von Minardi Wort für Wort "klauen" und das dann auch noch als eigene Arbeit ausgeben

2) wenn man Wort für Wort eine Pressemitteilung eines Teams kopiert und veröffentlicht, dann sollte man auch angeben, daß es sich nicht um einen objektiven Artikel handelt, sondern es sich um die Pressemitteilung des betreffenden Teams handelt.

3) Man gibt die Quellen an, besonders dann, wenn man Wort für Wort "geklaut" hat.

Hier ist der original "Artikel" bzw. die Pressemitteilung von Minardi.

http://www.minardi.it/.../dettaglio.asp?...

ändert aber nichts an den darin enthaltenen aussagen.

Zitat:

Original geschrieben von SierraProjekt

ändert aber nichts an den darin enthaltenen aussagen.

Tja, hab ich ja auch überhaupt nicht behauptet !

Das nächste Mal genauer lesen !

am 24. Juni 2005 um 0:31

Hier ein Bild BERICHT

Schon 18 Tage vor Indianapolis

Reifen-Depp war gewarnt

 

 

Das Rennen der Schande und seine Folgen. Es wird immer irrer...

BILD erfuhr: Michelins Reifen-Depp Pierre Dupasquier (66) war gewarnt. Und das schon 18 Tage vorm Katastrophen-Grand-Prix in Indianapolis!

Am 1. Juni, drei Tage nach dem dramatischen Reifenplatzer-Crash von Mercedes-Mann Räikkönen am Nürburgring, schickte FIA-Präsident Max Mosley (65) den Gummi-Machern von Michelin und Bridgestone sowie allen Team-Chefs einen Mahnbrief. Thema: „Reifenfehler in der Formel 1“.

Mosley im Brief:

„Zuletzt gab es eine Reihe von Reifenplatzer. Deswegen unsere dringende Bitte an die Hersteller: Die Reifen sollten so gebaut sein, daß sie unter allen Umständen halten. Bei längeren Perioden hinterm Safety Car, Geländefahrten abseits der Strecke, beim Mißbrauch auf Randsteinen, im Kontakt mit anderen Autos und beim Überfahren von Trümmerteilen. Die Reifen müssen zuverlässig sein.“

Schon am 2. Juni antwortete Michelin-Boß Dupasquier:

„Michelin verpflichtet sich, unseren Partnern und dem Formel-1-Sport auf höchstem Level zu dienen. Und das nur mit Produkten, die einen zufriedenstellenden und stringenten Grad an Sicherheit gewährleisten.“

In einer Pressemitteilung unmittelbar vorm USA-Rennen erklärte Dupasquier zudem:

„Die Steilkurve stellt trotz der Last und den hohen Geschwindigkeiten bei weitem nicht so große Anforderungen an die Reifen, wie

viele vielleicht glauben.“

Ergebnis: Im ersten Indy-Training rauscht Toyota-Pilot Ralf Schumacher (29) mit Tempo 310 in die Steilkurven-Mauer. Und sieben Michelin-Teams nahmen nicht am Rennen teil...

am 24. Juni 2005 um 0:33

fax der FIA

 

Sehr geehrter Herr,

Artikel 151c des Internationalen Sport-Gesetzbuches

 

Hiermit werden Sie gebeten, an der folgenden Sitzung des FIA Welt Motorsport Rates (Regel-Komitee mit 26 Mitgliedern/ d. Red.) am 29. Juni 2005 in Paris (FIA, Place de la Concorde 8, 75008 Paris, Sitzungssaal „Salle du Comité“) um 9.30 Uhr teilzunehmen. Sie haben sich zum vorstehenden Rechtsbruch beim Großen Preis der USA zu verantworten. Sie sind tatverdächtig, in einem oder mehreren Punkten gegen die Interessen des Wettbewerbs und/oder die generellen Interessen des Motorsports verstoßen zu haben. Indem Sie:

 

– es versäumt haben sicherzustellen, daß Sie eine angemessene Menge von Reifen für das Rennen hatten

 

– sich fälschlicherweise weigerten, mit Ihren Autos beim Rennen an den Start zu gehen

 

– sich fälschlicherweise weigerten, Ihre Autos im Rennen starten zu lassen – vorbehaltlich einer Tempobegrenzung in einer Kurve, die mit den zur Verfügung stehenden Reifen sicher gewesen wäre

 

– zusammen mit anderen Teams ein Verhalten demonstrierten, welches das Image der Formel 1 beschädigte, indem sie direkt vor dem Start des Rennens wieder in die Boxengasse einbogen

 

– es versäumten, rechtzeitig vorm Start die Renn-Stewards von Ihrer Absicht, nicht zu fahren, zu informieren und damit Artikel 131 des Formel-1-Sportreglements verletzten.

 

Ein komplettes Dossier wird Ihnen in den nächsten 48 Stunden zugehen.

 

Bei der Anhörung dürfen Sie von einem Anwalt Ihrer Wahl vertreten werden.

 

Sollten Sie uns vor der Anhörung schriftliche Kommentare zukommen lassen wollen, versichern wir, diese an die Mitglieder des World Motorsport Rates weiterzuleiten.

 

Hochachtungsvoll,

 

Pierre de Coninck

 

Generalsekretär FIA (Sport)

am 24. Juni 2005 um 0:46
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