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Legacy Outback höher legen?

Subaru Legacy 4 (BL/BP)
Themenstarteram 3. Dezember 2016 um 0:16

Hallo,

ich hab mal eine vielleicht etwas ungewöhnliche Frage?:confused:

Bevor ich evtl. auf den Forester umsteige kam mir die Idee meinen Outback Bj. 2008 höher zu legen um mehr Bodenfreihet zu gewinnen und bequemeren Einstieg zu haben. :cool:

Hat hier schon mal jemand den Outback höher gelegt? Gibt es längere Federn und Dämpfer? Passen vielleicht sogar die aus dem Forester?:confused:;)

VG Dietmar

Beste Antwort im Thema

Servus,

Autohaus Köhler in Siegen macht die Höherlegungen auch.

Ich hatte vor ein paar Jahren einen Forester 2007 mit Höherlegung von denen gekauft, waren 5 cm glaube ich.

Das gabs für den Outback auch, wollte ich eigentlich auch machen lassen, aber der hiesige Subaru-Händler hat abgeraten wegen schneller verschleissender Antriebswellen. Die würde dann immer deutlich schräger stehen.

Gruss

Uwe

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Hallo Dietmar

Der Outback und Forester sollten die gleiche Bodenfreiheit von ca 20cm haben.Beide Autos haben doch Niveauregulierung an der Hinterachse,ob man da einfach was untereinander tauschen kann? Ich kann mir gut vorstellen das es eine Lösung über den grossen Teich gibt,zum Monsteroutback,aber den Aufwand und den Verzicht auf den Fahrkomfort,wäre mir das Geld und der Aufwand nicht Wert.

Themenstarteram 3. Dezember 2016 um 20:38

Hallo Paule,

also mein Vorgänger der Outback BH von 2001 hatte Niveauregulierung an der Hinterachse, aber dass mein jetziger BP aus 2008 auch welche hat ist mir ehrlich gesagt noch nicht aufgefallen. Ich glaube eher nicht. Es soll doch auch Tieferlegungssätze für den Lagacy geben, warum nicht Höherlegungssätze?

Hier habe ich z.B. was gefunden, weiß aber nicht was ich davon halten soll?

https://www.spaccer.com/de_DE/system.html

Vielleicht kennt die ja hier jemand? Aufwand ist ok aber der Preis ist schon nicht gerade niedrig?... Ich hätte schon gerne 4 cm ...

VG

D

Themenstarteram 3. Dezember 2016 um 22:01

Da wäre schon mal was dank Hilfe aus den USA. Jetzt noch die passenden finden::)

Ob so etwas bei uns eingetragen wird?

http://www.ebay.co.uk/.../302026498190?...

http://www.ebay.de/.../302137417641?...

Hallo Dietmar,

na das klingt ja richtig interessant. Habe damit zwar keine Erfahrung, aber das ganze Thema ist auch für mich interessant; meine Frau steigt lieber in den Forester ihrer Freundin als in meinen Legacy - das muss sich ändern.

:p

Die Angebote sehen eigentlich überzeugend aus. In den USA wohl eher kein Thema für die Behörden, aber warum sollte das vom dt. TÜV verweigert werden? Ich würde einfach mal die Fotos ausdrucken und sie den Leuten vom TÜV mal zeigen & fragen, was sie davon halten. Mit denen bei unserem TÜV wäre das kein Problem. Mit denen bei dir sicherlich auch nicht. Dann weisst du es vorher und kannst besser entscheiden.

"Fiel Ervolg"

:)

 

Themenstarteram 4. Dezember 2016 um 0:24

Ja, werd mich erst mal mit dem Freundlichen und dem Bekannten beim TÜV (KÜS) über diese Lift Kits unterhalten..

und hier rückmelden. Ist schon ein Unterschied! (Bilder):)

In Deutschland scheint man eher längere Federn zu verwenden:

http://www.stockundstein.com/.../...blbpbps-von-hr-hoeherlegung-ca35mm

Und es gibt auch Firmen die so etwas anbieten:

http://www.autohaus-schueppler.de/.../subaru-fahrzeughoeherlegung.html

VG

Dietmar

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2010-16-outback-lift-kit

Servus,

Autohaus Köhler in Siegen macht die Höherlegungen auch.

Ich hatte vor ein paar Jahren einen Forester 2007 mit Höherlegung von denen gekauft, waren 5 cm glaube ich.

Das gabs für den Outback auch, wollte ich eigentlich auch machen lassen, aber der hiesige Subaru-Händler hat abgeraten wegen schneller verschleissender Antriebswellen. Die würde dann immer deutlich schräger stehen.

Gruss

Uwe

Hallo Naegi,

danke für deinen Input. Klingt logisch - die Antriebswellen haben einen steileren Winkel, ja.

Aber dass das zu einem schnelleren Verschleiss der Kreuzgelenke führen soll, kann ich mir irgendwie nicht so recht vorstellen.

Hat er dazu noch ein bissel mehr gesagt, vielleicht Beispiele genannt, oder war das "nur mal so über das Theoretische gesprochen"... ?

Gruß, Hajo

Themenstarteram 4. Dezember 2016 um 22:02

Hallo,

ich kann mir schon vorstellen, dass bei ZU VIEL Höher- oder Tieferlegung (was ja viel häufiger getan wird) einen Fahrzeuges die Gelenke der Antriebswellen etwas mehr belastet werden... Daher vielleicht auch die Empfehlung max. 5 cm oder entsprechend die Getriebe etc. tiefer zu legen, was natürlich ein erheblicher Aufwand ist. Habe dazu aber noch nichts gehört oder gelesen. Das Höherlegen von Fahrzeugen scheint in den USA sehr verbreitet zu sein bei SUV und Pick-up.

Gruß

Dietmar

Selbst wenn die Antriebswellen eine moderate Höherlegung tolerieren sollten (ich denke da an maximal 20 - 25 mm und hätte da schon meine Bedenken), die hinteren Gummis der Dreieckslenker vorne tun es nicht.

Die sterben beim Outback schon früher als beim Legacy, weil sie baugleich sind und beim OBK unter 35 mm mehr Vorspannung stehen ...

Nochmal zum Knickwinkel der Antriebswellen:

Man stelle sich nur mal Maximaleinschlag und volles Ausfedern im Serienzustand vor. Da kommen schon Winkel zusammen, die einem Gleichlaufgelenkhersteller die Schweißtropfen auf die Stirn treiben.

Wenn man die Effekte einer Höherlegung mit Federn / Distanzplatten vermeiden will, müsste man die Kolbenstangen der Stoßdämpfer um das Maß der Höherlegung kürzen.

Das will man sicher nicht, weil man dann noch mehr der eher bescheidenen Verschränkung verschenkt.

Themenstarteram 6. Dezember 2016 um 22:05

Hallo und vielen Dank für die Rückmeldungen.

Einen etwas höheren Verschleiß der Gummis an den Querträgern würde ich noch in Kauf nehmen, mein Öutback hat jetzt noch bei fast 200 Tkm die ersten drin und die sind noch nicht am Ende. Wechsel alle 100 000 KM wäre für mich noch ok. Cerschleiß der Gelenke der Antriebswellen wären schon schlimmer und teurer.

Distanzplatten usw. aus USA haben bei uns grundsätzlich keine Zulassung und bedüfen der Einzelabnahme beim TÜV !! evtl. mit aufwedniger Prüfung und Kosten. (schreibt mir eben ein Bekannter, selbst KÜS- Prüfer)

Also kommen für mich dann nur längere Federn in Frage (20 bis 30 mm) . Danach werde ich mich nun in Ruhe umschauen.

Gruß Dietmar

Themenstarteram 6. Dezember 2016 um 22:11

Hier Bsp.:

http://www.ebay.de/itm/171546768470?...

http://www.ebay.de/itm/162020022937?...

http://www.ebay.de/itm/331689096970?...

Ich bin mir aber bei den Federn nicht sicher, ob es hier um Höherlegung des normalen Legacy oder des höheren Outback geht?:confused: Mir fehlen die Maße der Federn. Ich werde mich mal beim Freundlichen erkundigen. Den Umbau möchte ich selbst machen;)

Gruß

Dietmar

Hallo Dietmar,

wird ein PKW höhergelegt, indem die Karosserie mit Abstandhaltern (Spacer) im Ferderbein-Dom geliftet wird, dann hat der Halter 2 Möglichkeiten:

1. Der original Typ Federbein wird weiterverwendet (= Stoßdämpfer incl. Feder),

2. Das Federbein wird an die veränderte Konstruktion angepasst.

Bei 1. sind neue Federn nicht vonnöten.

Bei 2. sollten angepasste Federn zum Einsatz kommen. (Nicht einfach nur „längere“, sondern schwingungstechnisch auf den jetzt neuen Anwendungsfall korrekt berechnete).

Warum macht 2. aus sicherheitstechnischen Gründen mehr Sinn? Weil die schwingungstechnischen Rahmenbedingungen verändert wurden. Denn das hat Auswirkungen – und zwar nicht nur optisch...

Gleich bleiben zwar:

• Traglast/Fahrzeugmasse

• Federbein-Frequenzen beim Durchfahren von Unebenheiten

Aber verändert wurden:

• Die Hebelwirkung über der schwingenden Masse: Sie ist kleiner, da der Lastarm nun größer ist als bei der ursprünglichen Berechnung angenommen. [Beispiel: Welcher Wasserkastenträger läuft sicherer: A) Der mit dem Kasten vor der Brust? Oder B) Der mit dem Kasten über dem Kopf bei ausgestreckten Armen?]

• Wird zudem noch das Federbein verlängert, dann schwingt die Masse (das Rad) nun auch mit größeren Amplituden.

Das bedeutet:

Das gesamte schwingungstechnische System an jedem einzelnen Rad muss eine angepasst höhere Steifigkeit aufweisen, damit die Bodenhaftung aller 4 Räder auch in Extremsituationen noch gewährleistet ist. Das erfordert zwar nicht unbedingt andere Stoßdämpfer, aber auf jeden Fall neu berechnete Federn.

Warum?

Schließlich möchtest du (und auch jeder Autofahrer vor und hinter dir), dass dein Wagen auch dann noch spurtreu auf der Straße bleibt, wenn du bei einer Kurvenfahrt mit hohen Seitenkräften über ein Schlagloch und/oder eine Bodenwelle fährst. Wenn in einer solchen Situation die Bodenhaftung nur eines Reifens wegen „ungeplanten“ Schwingungen verloren geht, dann kann durchaus Leben auf dem Spiel stehen.

Ob dieses Risiko auch nach einer Höherlegung gebannt ist, will der TÜV nicht nur auf dem Papier sehen, sondern auch selber nachmessen. Aus dem Grund bin ich froh, dass wir in einem Land leben, in dem die Sicherheit wirklich noch von fähigen Köpfen nachgemessen werden muss.

Ein Werkstattmeister kann allenfalls darüber informieren, ob ein bestimmtes Fahrgestell oder eine bestimmte Modifikation zulassungsfähig ist, weil die schwingungstechnische Auslegung korrekt berechnet und messtechnisch bestätigt/freigegeben wurde. Wenn das der Fall ist, kann man m.E. beruhigt in diese Richtung ändern. Fehlt dieser Nachweis, dann möchte ich in ein solches Auto lieber nicht einsteigen... :rolleyes:

 

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