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LED-Blinkerbirnen - welche muss ich nehmen?

Themenstarteram 27. Juli 2014 um 20:15

Hallo.

Ich fahre einen Suzuki Kizashi undmöchte mir gerne LED-Blinkerbirnen zulegen. Ich habe hier noch alte LED-Birnen rumliegen, aber wenn ich die einbaue, funktioniert alles bestens, aber der Blinker geht sehr schnell, also erkennt er die Birnen nicht, oder die Technik meint eben, dass keine Birne eingeschraubt ist. Ein Check-Control-System hat der Suzuki nicht, darum müsste ich wohl speziellere LED-Blinkerbirnen haben. Wohl welche mit diesem CanBus-System, oder wie auch immer das heisst.

Danke für jeden Tipp!

Gruss, Maik

Beste Antwort im Thema

Es gibt keine LED-Birnen mit Zulassung, und wird es auch nie geben.

Der Blinker wurde mit einem bestimmten Leuchtmittel geprüft und zugelassen, und darf deshalb auch nur damit betrieben werden.

Man kann höchstens den kompletten Blinker gegen einen zugelassenen LED-Blinker tauschen. Aber Änderungen am Blinker (dazu gehören auch andere Leuchtmittel, egal wie gut sie sein mögen) sind legal nicht drin.

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Du brauchst welche mit Widerstand, damit die Bordelektronik die als vorhanden und funktionsfähig erkennt.

Ich habe auch überlegt mir LED Birnen einzubauen, jedoch fand ich keine mit Strassenzulassung.

Was ich beim recherschieren im Internet fand, ist dass im Sommer LED Lampen schlecht zu erkennen sein sollen. Anderes Lichtspektrum.

Wenn es deswegen zu einem Problem kommt, kann der Unfallgegener zumindest eine Teilschuld erwirken.

Soweit der Stand, wenn es LED Blinker mit Zulassung gibt, würde es mich interessieren.

Gruss, Raul

Es gibt keine LED-Birnen mit Zulassung, und wird es auch nie geben.

Der Blinker wurde mit einem bestimmten Leuchtmittel geprüft und zugelassen, und darf deshalb auch nur damit betrieben werden.

Man kann höchstens den kompletten Blinker gegen einen zugelassenen LED-Blinker tauschen. Aber Änderungen am Blinker (dazu gehören auch andere Leuchtmittel, egal wie gut sie sein mögen) sind legal nicht drin.

Und bei erloschener BE gibt es nicht nur "Teilschuld". Man hat viel größere Probleme, als nur eine Teilschuld. Wenn der Unfall also beim Abbiegen passiert, ist wohl klar, dass das durchaus auf die Blinker zurück zu führen ist. Ist die LED also Unfallauslöser, hat man grob fahrlässig gehandelt. Regressforderungen sind einem sicher! Und wenn du dann noch körperlichen Schaden genommen hast, kannst du ja mal raten, was du da von der Versicherung zu erwarten hast.

Versuch (wie bereits erwähnt) komplette LED-Blinker mit Zulassung zu bekommen. Notfalls universale LED-Blinker.

MfG

Zitat:

Original geschrieben von Jochen42

Es gibt keine LED-Birnen mit Zulassung, und wird es auch nie geben.

Der Blinker wurde mit einem bestimmten Leuchtmittel geprüft und zugelassen, und darf deshalb auch nur damit betrieben werden.

jaein. bei den guten alten bilux-lampen gab es irgendwann auch h4 mit bilux-fassung und zulassung.

es wäre also im zuge der led-entwicklung denkbar, das irgendwann irgendwer was bastelt, was die kriterien abstrahlwinkel und helligkeit erfüllt.

da aber das nachrüstgeschäft mit bling-bling-komplettleuchten größer ist, sehe ich die changen auch nicht als riesig an.

und was an illegalen led-'lampen' zur zeit auf dem markt ist, kann man getrost unter elektroschrott einreihen.

Und vor allem halten die Schrottdinger leider auch nur so lange wie ihre Glühwendel-Geschwister, weil die unterirdisch zusammengebraten sind.

3 Euro kostet so ein Blinkerpärchen normalerweise (bei mir natürlich wieder 40 Euro, weil Halogen-Blinker... und gibt's nur beim FOH... erschlagen sollte man den Idioten bei Hella, der DAS erdacht hat!)

und deshalb würd ich mir das nicht einbauen. Lohnt nicht, und Ärger gibt's auch noch drauf, weil die Lampe nur mit einem bestimmten Leuchtmittel geprüft ist. Da sind die ganz spitz.

cheerio

das fällt mir allerdings in letzter zeit genauso häufig bei serien-led auf.

besonders die golf-plusch mit ihren runden blinkern haben sehr oft 'zahnausfall':D

Zitat:

Original geschrieben von sukkubus

... gab es irgendwann auch h4 mit bilux-fassung und zulassung....

Nein, das wird als LED-Ersatz für Glühlampen eher nicht kommen, da die Leuchten dafür nicht zugelassen sind. Es ist ein Unterschied, ob die Lichtquelle Fadenförmig ist (Rundumabstrahlung, genau definierte Position der Glühwendel zum Reflektor), oder eben, wie bei LEDs flächig (Abstrahlung nicht zentrisch zum Refklektor und nur einseitig/gerichtet je LED). Da passt das eckige halt nicht ins Runde und die Lichtcharakteristik wird bei einer Leuchte, die für Glühlampen konstruiert und zugelassen ist, niemals passen. Weiterhin steht in der Vorschrift , dass LED-Leuchtmittel nicht einzeln getauscht werden dürfen, sondern fix in die Leuchte integriert sein müssen.

Es gibt übrigens für Klarglasblinker sehr schöne zugelassene Lampen (Osram Diadem), die statt mit einer Einfärbung (aufgebrachte Lackfarbe) nach dem Interferenzfilterprinzip arbeiten. Dadurch fehlt ausgeschaltet der Spiegeleieffekt am Auto.

Gruss Neo

 

Themenstarteram 29. Juli 2014 um 8:37

Moin.

Danke für die vielen Einschätzungen und Meinungen. Ich habe hier so (angeblich) krasse High Power LED's. Die habe ich mal zum Testen eingebaut. Leider sind die Dinger Schrott! Die normale Birne leuchtet eindeutig heller, im Zusammenspiel mit den Reflektoren.

Was mich aber aufregt!

Audi, VW und BMW haben LED-Rückleuchten im Programm, da bekommst du eine Macke! So ein Q3 oder Q5 - man sieht einfach nicht, dass da geblinkt wird, wenn er auf der Bremse steht. Von den LED-Bremslichtern wird man BLIND, aber das geblinkt wird sieht kein Mensch. Auch die normalen Blinker vom Audi A3 oder A4 sind ein Graus. Die sind so winzig und leuchten null auffällig.

Aber was soll's. Ich benutze nun wieder die normalen Blinkerbirnen. Sieht nicht gut aus, aber strahlt viel heller.

Gruss, Maik

Diese Unart fing schon beim Golf 4 an und mittlerweile zieht sich das durch unzählige Modelle: Blinker im Scheinwerfer.

Ganz oft muss man drei Mal hingucken, ob jemand abbiegt oder abbiegen will, weil es schwer zu sehen ist, besonders mit eingeschaltetem Fahrlicht.

Wobei sich bei den LED-Rückleuchten auch was getan hat. Die sind leicht "eingemilcht" und man sieht den Blinker wieder besser.

Gerade die ersten W212 T-Modelle mit LED waren eine Zumutung an Helligkeit, ist mittlerweile abgemildert.

Aber da sieht man mal, was man alles abgenommen bekommt, wenn vorne der richtige Name draufsteht. Mach sowas mal als Privatmann, da wird Dir vor Ort die Karre stillgelegt wegen Blendgefahr.

cheerio

Zitat:

Original geschrieben von där kapitän

Aber da sieht man mal, was man alles abgenommen bekommt, wenn vorne der richtige Name draufsteht. Mach sowas mal als Privatmann, da wird Dir vor Ort die Karre stillgelegt wegen Blendgefahr.

Kann ich auch nicht verstehen. Es gibt so viele Autos, da sucht man Ewigkeiten nach nem Blinker und findet nix sichtbares... Verstehen kann ich das nicht, da es ja in Deutschland nen riesigen Zulassungsapparatus gibts.

Ich kann den Berichten nur zustimmen! Als Taxifahrer mit zwangsläufig hohen Fahranteil im Stadtverkehr, erfordern diese Blinker wirklich einen überdurchschnittlichen 7. Sinn. Mir ist schleierhaft, wie diese Blinker und andere neue Unarten eine Zulassung durch TÜV und KBA bekommen konnten, wenn ich nur daran denke, wie man vom TÜV drangsaliert wird, wenn man selbst einige kleine Veränderungen/Verbesserungen an seinem Fahrzeug vornimmt.Aber unsere deutschen TÜV Ingenieure haben alles fest im Griff besonders den kleinen Autofahrer gem. d. Motto "es kann nicht sein, was nicht....! Ferner ist es eine kaum sichtbare Fahrzeugkosmetik, wenn man seine Beleuchtung umrüstet. Bei Ersatzteilbeschaffung außerhalb seiner gewohnten Umgebung wird man von den Nachteilen seiner Umrüstung schnell eingeholt.

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